Brigittes beliebte Kräuterbutter

Ihr Lieben,
unser Holunderblütenspecial ist für dieses Jahr nun beendet. Aber in ein paar Wochen sind schon die Beeren reif, dann geht es hier mit einem Holunderbeeren-Special weiter.
In der Zwischenzeit haben wir aber noch ein paar schöne Rezepte für Euch. Zum Grillen zum Beispiel 🙂
Die Grillsaison ist in vollem Gang. Für manche beginnt sie ja am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Doch die meisten von uns warten ab, bis man wieder gemütlich auf dem Balkon oder der Terrasse essen kann, und dann geht es los. Ich gestehe: ich gehöre nicht zu den Hardcore-Grillfans, die am liebsten mehrmals in der Woche ein Stück Fleisch auf den Rost werfen, wo es mehr geräuchert als gegrillt wird. Wir haben uns vor vielen Jahren einen Vertikalgrill angeschafft und lieben selbstmarinierte Hähnchenflügel, die neben der heißen Glut braun gebrutzelt wurden. Oder unser Grillgut im Kugelgrill indirekt zu garen. Auf beide Arten kann kein Fett in die Glut tropfen und das Gegrillte schmeckt eben nach dem, was es ist. Manchmal darf es natürlich auch ein traditionell gegrilltes Kotelett oder Steak sein. Was als Beilage aber auf keinen Fall fehlen darf, ist meine selbstgemachte Kräuterbutter.
Das Grundrezept stammt von unserem italienischen Freund Nino, der die Kräuterbutter seinen Gästen in seinem Restaurant immer mit frisch gebackenen Pizzabrötchen (Panini) serviert. Als er vor vielen Jahren sein erstes Restaurant eröffnete, haben mein Mann und ich am Wochenende immer in seiner Küche ausgeholfen und zum Dank verriet er mir das Rezept. Ich habe es im Laufe der Zeit nur durch die unterschiedlichen Kräuter aus meinem eigenen Garten variiert. Freunden mache ich immer ein große Freude, wenn ich ein oder mehrere Töpfchen davon zur Party mitbringe.
Ich nehme:
250 g Butter
1 – 2 Knoblauchzehen
etwa 1 gehäuften TL Salz
einige Tropfen Zitronensaft
frisch gemahlenen Pfeffer
einige Tropfen Tabasco
1 TL guten Weinbrand oder Cognac
insges. gut 2 gehäufte Esslöffel feingehackte Kräuter:
auf jeden Fall: Petersilie, Schnittlauch, Basilikum
dazu wahlweise: eine Rosmarinnadel, ein Lavendelblättchen, die Blättchen eines Thymianzweiges, ein Paar Blättchen von meinem Bergbohnenkraut, ein Blatt Minze – und was mein Garten mir gerade noch bietet. Im Winter greife ich auf eine TK-Kräutermischung (7 oder 8 Kräuter) vom Discounter oder Supermarkt zurück.
Zunächst lasse ich die Butter Zimmertemperatur annehmen und rühre sie dann mit dem Kochlöffel in einer Schüssel sämig. Anschließend forme ich mit dem Kochlöffel in der Mitte eine Mulde.
Die geschälten Knoblauchzehen drücke ich durch die Knoblauchpresse auf ein Brettchen, füge etwas Salz hinzu und vermische es mit der flachen Seite eines Messers solange, bis sich das Salz aufgelöst hat. Der Knoblauch ist nun ein Brei und wird in die Mulde gegegen. Dazu kommen das restliche Salz, Zitronensaft, Tabasco und Pfeffer und werden gut verrührt. Erst danach rühre ich den Cognac unter.
Mit einem Stückchen Brot teste ich nun, ob noch Salz fehlt und würze gegebenenfalls nach. Ganz zum Schluss rühre ich die Kräuter darunter.
 Bild
Ich fülle die Kräuterbutter immer in TK-geeignete Förmchen, stelle sie in das Gefrierfach des Kühlschranks und hole sie bei Bedarf heraus. Was nicht gegessen wird, kann (beinahe) beliebig oft wieder eingefroren werden. Auf diese Weise habe ich immer einen Vorrat an Kräuterbutter im Haus, um damit auch Gemüse oder Fleisch zu verfeinern. Und zu unseren selbstgemachten Pizzabrötchen ist sie ohnehin ein Muss! Das Rezept dafür verrate ich Euch ein andermal.
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6 Kommentare zu “Brigittes beliebte Kräuterbutter

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