Hefeteig für Pizza und Pizzabrötchen

Das letzte Mal habe ich Euch mein wohlgehütetes Kräuterbutter-Rezept verraten. Dazu gehören aber unbedingt frisch gebackene Pizza-Brötchen (der Italiener nennt sie Panini). Wenn ich für uns vier Pizza mache, bereite ich Hefeteig aus 600 g Mehl zu. Davon bekommt jeder von uns seine eigene runde Pizza, und der Rest des Teigs reicht noch für 10 – 12 Pizza-Brötchen als Vorspeise.
Wie in der Pizzeria bereite ich den Hefeteig schon am Mittag zu, wenn ich ihn am Abend brauche. 2 – 3 Stunden sollte man mindestens zum Gehen einrechnen.
Ich besitze einen Thermomix, das bedeutet, der Hefeteig knetet sich quasi von alleine. Selbstverständlich könnt Ihr ihn auch mit dem Handrührgerät zubereiten oder, wie meine Mutter es noch musste, mit dem Kochlöffel „schlagen“. Das allerdings ist ziemlich schweißtreibend. Ich empfehle daher für „Nicht-Thermomix-Besitzer“ das Handrührgerät mit den Knethaken.
Ich nehme:
2 TL Zucker
1/2 Würfel Hefe
50 ml Milch
600 g Weizenmehl Type 405
2 gehäufte TL Salz
3 EL gutes Oliven- oder Rapsöl
250 ml lauwarmes Wasser
Zunächst verrührt Ihr die Hefe mit dem Zucker, bis sie flüssig ist, und fügt die Milch hinzu.
Das Mehl gebt Ihr in eine große Schüssel und vermischt es mit dem Salz. Dann drückt Ihr mit dem Kochlöffel eine Mulde in die Mitte des Mehls. Dort hinein gießt Ihr das Ö lund das Hefe-Milch-Gemisch. Nun beginnt Ihr mit den Knethaken des Handrührgeräts von der Mitte aus die Masse zu mischen und gießt langsam das Wasser dazu. Das Ganze wird geknetet, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, der nicht mehr klebt und sich vom Schüsselrand löst. Sollte der Teig zu fest sein, fügt Ihr esslöffelweise nach und nach Wasser hinzu und knetet weiter, bis er schön glatt ist.
Dann wird die Schüssel zugedeckt an einen warmen Ort gestellt und der Teig darf in Ruhe aufgehen.
Sobald er mindestens doppelt so groß ist, nehme ich ihn aus der Schüssel, lege ihn auf ein Backbrett und knete ihn mit der Hand noch einmal kräftig durch. Anschließend forme ich eine dicke Rolle und teile sie in 5 Teile. Vier davon werden meist zu Pizza weiterverarbeitet. Den verbliebenen Teil rolle ich zu einem Strang mit einem Durchmesser von etwa 2,5 bis 3 cm. Das geht leichter, wenn man den Teig zwischendurch kurz ruhen lässt, damit er sich entspannt. Den Strang schneide ich dann in 3 cm lange Stücke, lege sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und lasse sie 5 bis 10 Minuten gehen. Danach werden sie bei 175 °C goldbraun gebacken und noch warm, mit Kräuterbutter bestrichen, gegessen. So frisch schmecken sie am besten.
Natürlich kann man auch den kompletten Teig zu Brötchen verarbeiten: das ergibt dann um die 50 Pizzabrötchen. Man kann sie auf Vorrat backen und einfrieren. Dann jedoch kurz vor dem Verzehr im vorgeheizten Backofen aufbacken!
 Bild
In meinem Rezept für den Hefezopf mit Dinkel habe ich ja schon erklärt, dass ein guter Hefeteig Zeit benötigt. Das gilt natürlich auch für meinen Panini-/Pizzateig. Für den Fall, dass es doch einmal ganz schnell gehen muss, habe ich ein Rezept ohne Hefe, dafür mit Quark, in meinem Fundus. Interessiert? Dann lasst es mich wissen. Ich verrate es Euch gern.
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3 Kommentare zu “Hefeteig für Pizza und Pizzabrötchen

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