Sonniger Sommersalat mit Wassermelone und Avocado

Ihr Lieben,

mein Urlaub ist leider schon vorbei und ich genieße einen letzten faulen Tag auf der Couch (von ein paar Gängen zur Waschmaschine mal abgesehen), während die Eltern noch 2 Wochen Urlaub vor sich haben. Beneidenswert, seufz!

Das Wetter ist so lala, daher hab ich auch keinerlei schlechtes Gewissen, den Tag in der Wohnung zu gammeln (und Blogposts zu schreiben) 🙂

Da ich gestern abend erst spät zurück gekommen bin und die Geschäfte auch in der Großstadt sonntags zu sind, herrscht im Kühlschrank gähnende Leere, sodass heute wohl der Lieferservice konsultiert wird.

Dieser schöne Salat mit Wassermelone und Avocado steht aber definitiv auf meiner Speisekarte für die nächsten Tage – nach der ganzen Schlemmerei im Urlaub kann etwas Leichtes, Frisches ja auch nicht schaden.

Ihr braucht:

Ein Stück Wassermelone

1 Avocado

2 Nektarinen

frische Minze

einen fruchtigen Essig

Olivenöl

Salz, Pfeffer

Honig

Das Obst und die Avocado in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben.

Die Minze fein hacken und ebenfalls dazu tun.

Das Dressing mache ich meist in einem Cocktail-Shaker. Ich habe ich ca. 5 EL eines fruchtigen Essigs genommen, einen TL Honig, ca. 2 EL Wasser, Salz und Pfeffer. Mit ca. der gleichen Menge Olivenöl aufgießen und kräftig schütteln.

Mit dem Salat mischen und voila 🙂

WP_20140712_013

Advertisements

Leichte Joghurt-Törtchen mit Holunderblüten

Unser Holunderblüten-Special ist vorbei, aber dafür hat Becky’s Diner aber ein tolles Blog-Event gestartet. Es geht um Joghurt – und mal ehrlich, wer mag keinen Joghurt? Besonders im Sommer ist er leicht und erfrischend… und er lässt sich vielseitig verwenden.

Zum Beispiel als Füllung für diese hübschen kleinen Törtchen, die durch den Holunderblütensirup eine feine blumige Süße bekommen. Durch den Biskuit und den Joghurt sind sie außerdem schön leicht und eignen sich auch bei hohen Temperaturen als Dessert. Und noch ein Vorteil: Wenn Ihr einen Umluft-Herd habt, muss der Backofen nur ca. 15 Minuten laufen – bei hohen Temperaturen auch nicht zu verachten. 🙂

WP_20140706_022

So, los gehts!

Ihr braucht:

Für den Teig:

4 Eier (getrennt)

120 g Zucker (ich ersetze immer einen Teil des Zuckers durch selbstgemachten Vanillezucker)

80 g Mehl

60 g Speisestärke

2 TL Backpulver

Für die Creme:

3 Blatt Gelatine

125 g Joghurt

200 g Sahne

100 ml Holunderblütensirup

2 EL Zitronensaft

Für den Guss:

150 ml Wasser

80 ml Holunderblütensirup

1 Päckchen klaren Tortenguss

Für den Biskuit schlagt Ihr zunächst das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Zucker steif (mindestens 3 Minuten schlagen) und rührt dann kurz das Eigelb ein.

Das Mehl wird mit dem Backpulver und der Speisestärke vermischt und auf den Eischnee gesiebt. Und dann vorsichtig – aber sorgfältig (niemand mag Mehlklümpchen im Kuchen) untergehoben.

Auf ein gefettetes Backblech streichen und bei Umluft (180°C) ca. 10 Minuten backen. Wenn Euer Ofen nur Ober- und Unterhitze hat, müsst Ihr vorheizen, bei Umluft nicht, da ist die Temperatur ja gleich da.

Wenn der Teig abgekühlt ist, stecht Ihr ihn mit den Tortenringen aus (und lasst sie drum. Ich hatte nur je zwei in verschiedenen Größen, daher hatten meine Törtchen alle eine andere Größe) 🙂

Jetzt die Creme.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Joghurt mit dem Holunderblütensirup (ein Rezept findet ihr hier) und dem Zitronensaft vermischen – und schon mal probieren, ob Euch das Ganze süß genug ist. Ich habe noch einen Spritzer Agavendicksaft dazu gegeben. Dann die Gelatine-Blätter ausdrücken und vorsichtig erhitzen. Ein paar Esslöffel Joghurt in die Gelatine rühren, um die Temperatur auszugleichen (dann gibt es keine Klümpchen) und dann das Ganze in die Joghurtmasse rühren.

Ab in den Kühlschrank damit, damit die Gelatine schon mal anziehen kann. Die Creme war bei mir ziemlich flüssig, aber keine Angst, sie wird fest.

In der Zwischenzeit schlagt ihr die Sahne auf und hebt sie dann unter den Joghurt. Ich habe die Creme dann noch mal für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Wenn Ihr griechischen Joghurt verwendet oder den Sahneanteil gegenüber dem Joghurt-Anteil erhöht, müsstet ihr sie gleich verarbeiten können.

WP_20140706_016

Dann könnt ihr auch schon die Tortenringe befüllen. Lasst noch ein bisschen Platz unter dem Rand, damit auch der Guss noch darauf passt. Dann müssen die Törtchen erst einmal richtig durchkühlen, mindestens vier Stunden, am besten aber über Nacht.

Zum Schluss kommt noch der Guss darauf. Dafür das Wasser im Topf zum Kochen bringen, das Tortengusspulver mit dem Holunderblütensirup verrühren und ins Wasser geben. Einmal kurz aufkochen lassen, kurz abkühlen und eine dünne Schicht auf den Törtchen verteilen.

Wenn der Guss hart ist, die Tortenringe vorsichtig entfernen, servieren und genießen 🙂

 WP_20140706_010

Vegetarische Blumenkohl-Puffer

Endlich sind die Gemüseregale wieder voll von heimischem Gemüse. Ich lasse mich jetzt allzu gerne von all dem Frischen verführen, kaufe reichlich ein und mache mir meist erst hinterher Gedanken, wie ich alles verwerte. Für Reste habe ich einige Rezepte in petto, so dass wir fast nie etwas wegwerfen müssen. Ich finde es nämlich ganz schrecklich, Lebensmittel wegzuwerfen! Gestern waren noch bissfest gegarte Blumenkohlröschen im Kühlschrank, wir waren nur zu zweit zum Abendessen und da bot es sich an, wieder einmal Blumenkohl-Puffer zu machen. Ich hatte das Rezept irgendwann einmal in der Sweet Paul gefunden und wandle es nun immer entsprechend der Zutaten ab, die ich gerade im Haus habe. Diesmal durfte eine Handvoll gegarter Maiskörner mit hinein.
Und so habe ich es gemacht:
Die gegarten Blumenkohlröschen (es war etwa 1/2 Blumenkohl) habe ich nicht allzu fein geschnitten und
zusammen mit dem Mais in eine Schüssel gegeben,
Frühlingszwiebeln und eine rote Zwiebel wurden kleingehackt und kamen zum Gemüse,
dazu etwa 60 g geriebener Käse (ich nahm mittelalten Gouda und Parmesan),
2 Esslöffel Mehl,
Eier,
Salz, Pfeffer und eine Prise Muskatnuss.
Dann habe ich alles zusammen mit dem Kochlöffel vermischt und den Teig anschließend in einer Pfanne in heißem Öl portionsweise ausgebacken.
Wer mag, isst dazu einen sommerlichen Salat und/oder Zaziki.
P1000846