Selbstgemachter Zwiebel-Hustensaft

Medaillon Mama
Es ist wieder einmal Erkältungs- und Hustenzeit.
Heute habe ich für Euch ein Rezept für einen selbstgemachten Hustensaft, den ich vor vielen Jahren in dem Buch „Hausapotheke“ von Apotheker M. Pahlow entdeckt habe. Er ist seitdem bei uns schon oft zum Einsatz gekommen. Besonders schnell hilft er bei beginnendem Husten, wenn die Bronchien wund sind und die Brust vom Husten schmerzt. Doch auch wenn der Schleim sich nicht lösen will, schafft er Linderung. Apotheker Pahlow schreibt: „Dieser Saft ist ein langerprobtes Hustenmittel … es bringt den Husten oft sogar über Nacht zum Verschwinden.“ Tatjana kann das bestätigen. (Anmerkung von Tatjana: Allerdings. Schmeckt grauenvoll, aber hilft!)
Hier nun das Rezept:
1 kleine Zwiebel fein hacken und mit 2 Esslöffeln Zucker vermischen. (Man kann auch Kandiszucker oder Honig verwenden.) Zur Geschmacksverbesserung füge ich noch je 1 Teelöffel Thymian und Fenchelsamen hinzu – beides probate Hustenmittel.
Etwa 100 ml Wasser zugeben, das Gemisch aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen.
Den Ansatz auf der ausgeschalteten Herdplatte noch einmal 10 – 20 Minuten ziehen lassen, dann durch ein Sieb gießen. Die Zwiebelstücke mit einem Teelöffel gut auspressen.
Nach Apotheker Pahlow soll man mehrmals täglich 1-2 Teelöffel davon einnehmen. Nach meiner Erfahrung wirkt der Hustensaft jedoch am besten, wenn man ihn trinkt, solange er noch warm ist. Ich koche ihn daher bei Bedarf drei mal täglich frisch.
Der Zwiebel-Hustensaft ist alles andere als eine kulinarische Offenbarung, wie das bei Medizin ja häufig der Fall ist. Wenn man sich aber überwinden kann, ihn zu trinken, merkt man meist schnell eine Besserung.
Für Diabetiker ist er allerdings nicht geeignet.
Kommt alle gesund durch die jecken Tage!
Sollte sich der Husten nach 3 Tagen nicht gebessert haben, ist eine ärztliche Behandlung erforderlich.
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3 Kommentare zu “Selbstgemachter Zwiebel-Hustensaft

  1. Oh ha. Den hab ich schon als Kind gehasst…und heute mach ich ihn mir auch. Allerdings nach einem anderen Rezept. Hilft aber wirklich super!!! Tolle Idee, das Rezept zu posten 🙂

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