Rote-Bete-Salat

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medaillon tatjana

Unser Beitrag ist einen Tag zu spät dran (den Rüffel von Mama hol ich mir noch ab), aber: Es gibt einen guten Grund, den ich Euch in den nächsten Tagen verraten werde. 🙂

Jetzt aber erst mal zum heutigen Beitrag.

Rote-Bete-Salat ist in Skandinavien allgegenwärtig. Man bekommt ihn in jedem Supermarkt, in jedem Restaurant, in jeder Bäckerei.

Jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Da mir aber leider niemand seins verraten hat, bin ich selbst auf die Suche gegangen. Aus einem Mix verschiedener Rezepte aus dem Internet und ein paar eigenen Veränderungen ist schließlich dieses Rezept entstanden.

Ihr braucht:

5-6 frische, rohe Rote Bete

1 säuerlicher Apfel, gewürfelt

1 Schalotte, fein gewürfelt

einige Cornichons, gewürfelt

2 EL Schmand

3 EL Joghurt

ggf. ein Spritzer Agaven-Dicksaft

ein paar Spritzer Balsamico und Olivenöl

Salz und Pfeffer

rote bete salat

Ich hasse, hasse, HASSE gekaufte und vakuumierte vorgekochte Rote Bete. Also eigentlich hasse ich generell rote Bete, besonders wenn man sie kocht.

Grillt man sie hingegen auf einem Blech im Ofen, behält sie viel mehr Geschmack und verwässert nicht.

Die Rote Bete also in ca. 1cm große Würfel schneiden und auf einem Blech verteilen.

Mit ein paar Spritzern Balsamico und Olivenöl beträufeln, salzen.

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen weich werden lassen.

Abkühlen lassen und mit dem entstandenen Saft in eine Schüssel geben.

Die Apfel-, Zwiebel- und Cornichon-Würfel dazugeben, mit Schmand und Joghurt vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. tut dem Ganzen auch ein Spritzer Agaven-Dicksaft gut.

Dieser Salat schmeckt hervorragend pur oder auf Brot, oder auch in Kombination mit unserem Heringssalat.

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Heringssalat

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Medaillon Mama
Fisch ist auf jedem skandinavischen Bufett reichlich und immer in mehreren Variationen vorhanden. Deshalb habe ich neben unserer Fischplatte noch einen Heringssalat angeboten. Ich hatte an der Fischtheke in unserem Supermarkt milde Matjesheringe gefunden und mich dafür als Hauptzutat entschieden. Es gibt unzählige Arten, wie man Heringssalat noch zubereiten kann: mit Fleisch, Eiern, Kräutern, Joghurt, roten Beten, Radieschen, gekochten Möhren etc. Je nach Geschmack kann man die eine oder andere Zutat hinzufügen oder eben weglassen.
Ich hatte mich für folgende Zutaten entschieden:
3 Doppelmatjesfilets
1/2 rote Zwiebel
1 Apfel
2 gehäufte EL der gewürfelten Cornichons, die ich schon vorbereitet hatte
1 EL Mayonnaise
1 EL Schmand
etwas Gurkenwasser
Salz, Pfeffer
Die Matjes schnitt ich in etwa 1 1/2 cm große Stücke, ebenso den Apfel. Die Zwiebel wurde fein gewürfelt.
Aus Mayonnaise, Schmand, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer rührte ich ein mildes Dressing.
Dann wurde alles miteinander vermischt und abgeschmeckt.
heringssalat
Der Heringssalat muss einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen, damit sich alle Aromen verbinden, muss vor dem Servieren aber evtl. noch nachgewürzt werden.
Mit Tatjanas Rote-Bete-Salat gemischt, schmeckte er mir besonders gut. Ihr Rezept folgt!

Eiersalat als Brot-Aufstrich

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Ihr Lieben,

wie angekündigt haben wir jetzt wieder ein Special für Euch. Papa hatte Geburtstag und sich einen Brunch gewünscht.

Wir haben uns für das Thema „Skandinavien“ entschieden. Da die Rezepte gelungen sind, stellen wir sie Euch in unseren nächsten Blogposts vor.

Natürlich gehört zu einem skandinavischen Buffet Fisch. Wir entschieden uns für eine Fischplatte mit Räucherlachs und geräucherter Forelle sowie für einen Heringssalat. Passend zur Jahreszeit und zu dem Räucherlachs wollten wir auch einen Eiersalat als Brotaufstrich anbieten.
Dazu nahm ich:
6 hartgekochte Eier
6 EL gute Mayonnaise (50 % Fettgehalt)
etwa 6 Cornichons
1 kleine Schalotte
1 TL Dijonsenf
1 TL Ketchup
1 Spritzer Tabasco
1 TL weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Die Eier drückte ich einmal längs und einmal quer durch den Eierschneider und bekam so kleine Würfelchen.
Für die Cornichons hatte ich keine schnelle Lösung und schnitt sie deshalb per Hand in ebenso kleine Stücke: also zuerst in Scheiben, dann in Stifte und danach in Würfelchen. Da ich für die anderen Salate noch mehr benötigte, wurde gleich der Inhalt des ganzen Glases so verarbeitet und schon einmal beiseite gestellt.
Die Schalotte schnitt ich so fein, wie ich nur konnte.
Alle anderen Zutaten wurden gemischt und herzhaft abgeschmeckt, denn die Eier „ziehen“ eine ganze Menge Geschmack weg.
Zum Schluss wurde alles vorsichtig vermengt und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
eiersalat
Auf Brötchen oder Baguette mit einer Scheibe Räucher- oder Gravadlachs ist es für mich der kulinarische Gipfel.
Natürlich ist der Aufstrich auch auf Sandwiches oder einfach pur auf Brot sehr lecker.
Und wenn man Eier und Gürkchen gröber schneidet, ergibt das einen klassischen Eiersalat.
Passt natürlich auch hervorragend zu einem Osterfrühstück 🙂

Ratz Fatz Mini Gugls für die Mädels

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Was tun wenn man unbedingt etwas Selbstgebackenes zum wöchentlichen Topmodels-Abend mit den Mädels beitragen möchte, aber sich Waage und Handrührgerät noch in irgendeiner Kiste befinden und zudem die Zeit noch knapp ist?

Man befrage Meister Google und suche sich ein Becherkuchen-Rezept.

Unten findet ihr das Basisrezept, ich habe einen Teil des Mehls durch Kakao und gemahlene Haselnüsse ersetzt. Natürlich lassen sie sich auch mit Gewürzen, Früchten etc. aufpeppen.

Los gehts.

Ihr braucht:

2 Tassen Mehl

3/4 Tasse brauner Zucker

1 EL Backpulver

1 Prise Salz

1 Tasse Milch

1/2 Tasse neutrales Öl

1 verquirltes Ei

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Den Backofen auf 175°C vorheizen. Die trockenen Zutaten zusammenrühren. Die nassen Zutaten dazugeben, nochmals kurz umrühren.

In die gewünschte Form füllen und backen.

In geschmolzenen Tortenguss tunken, dekorieren, fertig.

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So schnell, so einfach, so lecker 🙂

Zu Ende noch ein Ausblick auf die nächsten Beiträge. Mein Vater hat sich als Geburtstagessen einen Brunch gewünscht. Wir haben uns für ein skandinavisches Thema entschieden. Was wiederum bedeutet, dass wir einige schöne nordische Rezepte für Euch in petto haben 🙂

Rucola- und andere Sprossen

Medaillon Mama
In unserer Familie wird gerne und oft Salat gegessen. Und ohne Kräuter ist ein Salat für mich einfach undenkbar. Kräuter sind ja bekanntermaßen gesund. Im Sommer wachsen sie reichlich in meinem Garten sowie in Töpfen und Kästen auf der Terrasse. Doch was tun, wenn sich Petersilie, Schnittlauch und Co. in den Boden zurückziehen? Da greife ich dann gezwungenermaßen auf Tiefkühlware zurück. Ein vollwertiger Ersatz sind TK-Kräuter aber leider nicht, weder geschmacklich noch von ihren Inhaltsstoffen her.
Keime
Dann kommen selbstgezogene Sprossen bei uns zum Einsatz, um den Salat „aufzupeppen“. In einem gut sortierten Gartencenter fand ich eine einfache Keimschale und Bio-Keimsaat. Meine Keimschale ist ein durchsichtiger Kunststoffbehälter mit einem feinmaschigen Sieb obendrauf. Sie eignet sich vor allem für die winzigen Samen von Kresse, Rucola und Senf usw. Die leicht scharfen Rucola-Sprossen mit dem typischen Aroma sind unser Favorit.
Ich fülle den Behälter mit Wasser, so dass auch das Sieb etwa einen halben Zentimeter unter Wasser steht. Dann verteile ich die Keimsaat auf dem Sieb. Damit nichts überschwappt, habe ich die Schale schon vorher auf die Fensterbank gestellt.
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Nun muss ich darauf achten, dass die Samen nicht austrocknen, und gegebenenfalls etwas Wasser nachgießen. Schon nach wenigen Tagen bekommen sie weiße Wurzeln und beginnen auch nach oben zu wachsen. Jetzt reicht es aus, wenn nur noch die Wurzeln ins Wasser reichen, das nun täglich gewechselt wird. Nach etwa einer Woche sind die Pflänzchen etwa zwei Zentimeter groß und haben grüne Blättchen bekommen. Dann schneide ich sie mit der Schere portionsweise ab und streue sie über den fertigen Salat.
Es gibt noch andere Saaten, wie Alfalfa, Amaranth, Bockshornkleesamen, Brokkolisamen, Dinkel, Erbsen, Kamut, Kichererbsen, Kürbissamen, Linsen, Mungbohnen, Quinoa, Radieschen, Rettich, Roggen, Senf, Sesam, Sonnenblumenkerne etc., die sich ebenfalls zum Keimen eignen. Einige benötigen etwas mehr Pflege und andere Keimgeräte. Voller Vitalstoffe sind sie aber alle.
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Meine Plastikkeimschale hat nach etlichen Jahren einen Riss und ist nicht mehr dicht. Ich habe mir heute eine aus Keramik bestellt, denn bis meine Kräuter im Garten so weit sind, dauert es wohl noch ein bisschen.

Insanity

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Ein Blogpost von uns an einem Montag?

Höchst ungewöhnlich, aber es gibt einen guten Grund 🙂

Meine Freundin Mary (ein Multitalent übrigens, denn von ihr stammen auch unser Blogdesign, sowie die Bearbeitung des unteren Bildes in diesem Beitrag) veröffentlicht gerade ihr erstes Buch – ohne an dieser Stelle mehr verraten zu dürfen. Und für die dazu gehörige Homepage, – die sie übrigens auch selbst erstellt – braucht sie einen Link für einen Cocktail.

Und weil es bei uns noch kein einziges Cocktail-Rezept auf dem Blog gibt, dachte ich, ich kreiere schnell eins.

Rum und Limetten sollte er enthalten, sonst hatte ich freie Zutaten-Wahl. Und da ich Cocktails mit Cranberry-Saft liebe, war die Grundzutat klar.

So ist an diesem gewöhnlichen Montag-Abend dieses höchst improvisierte, aber wahnsinnig leckere Ergebnis mit dem Namen „Insanity“ entstanden.

cocktail 2

Ihr braucht:

4cl weißen Rum

3cl Grenadine

10cl Cranberry-Saft

den Saft von einer Limette

Zitronenlimonade

Den Rum, die Grenadine, den Cranberry- und den Limettensaft in einem Cocktail-Mixer mixen, auf zwei Gläser aufteilen und mit Zitronenlimonade aufgießen.

So einfach und so lecker.

cocktail mary

Für die alkoholfreie Variante lasst Ihr einfach den Rum weg.

Dieses Rezept eignet sich auch perfekt als Basis für eine erfrischende Limonade. Einfach statt Zitronenlimo mit Mineralwasser aufgießen.

Ach ja… Wenn Ihr mehr über Mary und ihr Buch erfahren möchtet, bleibt dran. Demnächst hier mehr 🙂 In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch ja schon mal ihre Homepage anschauen…

Kombucha – erste Erfahrungen

Medaillon Mama

Nach zwei Antibiotika- und einer Cortison-Behandlung musste ich mich im vergangenen Jahr einer Darmsanierung unterziehen. Mir kam der Gedanke, dass ich doch bestimmt zusätzlich etwas dazu beitragen kann, mein Immunsystem wieder aufzubauen. Im Internet fand ich reichlich Lesestoff und Anregungen. Mittlerweile hat nämlich sogar die Wissenschaft begriffen, was für eine wichtige Rolle der Darm für das Immunsystem spielt. Als ich noch überlegte, ob ich es zunächst einmal mit Kefir, Wasserkefir oder Kombucha versuchen sollte, bot mir eine Bekannte einen sogenannten „Teepilz“ an. Damit stellt man ein probiotisches Getränk mit dem Namen „Kombucha“ her. Ich fand eine einfache Anleitung und ging sofort ans Werk.

kombucha quad

Zuerst besorgte ich mir ein großes Glas, das gut 2 Liter Flüssigkeit fasst (es war ein Gurkenglas aus einer Großküche). Das wurde natürlich erst einmal gut gespült.

Dann brachte ich zwei Liter Wasser zum Kochen, fügte 1 TL Schwarz- und 3 TL Grüntee hinzu und ließ das Ganze gut 15 Minuten ziehen. Danach goss ich den fertigen Tee durch ein Sieb, das ich mit einem Papier-Küchentuch ausgelegt hatte. In dem noch heißen Tee löste ich anschließend 120 g Zucker auf.

Als der Tee auf Zimmertemperatur heruntergekühlt war (das dauerte einige Stunden), goss ich ihn in das große Glas, ebenso wie die Flüssigkeit, die ich zusammen mit dem „Teepilz“ bekommen hatte. Zum Schluss gab ich noch den „Teepilz“ dazu. Das Glas deckte ich mit einem Papierküchentuch ab. Ein Gummiring hielt es fest.

Der Kombucha-Ansatz wurde nun in eine Wohnzimmerecke gestellt, in die kein direktes Sonnenlicht dringt. In unserem Wohnzimmer ist es konstant 22 °C warm – die perfekte Temperatur, um ihn dort eine Woche gären zu lassen. Nach dieser Zeit ist er fertig und kann getrunken werden.

Ich war sehr gespannt, wie der fertige Kombucha schmeckt – und angenehm überrascht. Für die einen ist Kombucha einfach vergorener Tee. Für die anderen ein fein moussierendes Erfrischungsgetränk. Ich finde seinen leicht süß-säuerlichen Geschmack äußerst süffig,

Normalerweise hat Kombucha die Farbe von grünem Tee. Dieser hier ist rot, weil er mit schwarzen Johannisbeeren aromatisiert wurde.

kombucha gross

Mir ist klar, dass die positive Wirkung nicht von heute auf morgen einsetzt und ich ihn sicher monate-, oder sogar jahrelang trinken muss, bis die guten Bakterien sich in meinem Darm heimisch fühlen. Langweilig wird mir der Geschmack sicher nicht, denn ich habe schon herausgefunden, dass ich ihn mit unterschiedlichen Teesorten verändern und mit Früchten immer wieder anders aromatisieren kann. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Ach ja, und jetzt habe ich auch noch begonnen, Gemüse zu fermentieren. Ihr dürft gespannt sein.