Kombucha – erste Erfahrungen

Medaillon Mama

Nach zwei Antibiotika- und einer Cortison-Behandlung musste ich mich im vergangenen Jahr einer Darmsanierung unterziehen. Mir kam der Gedanke, dass ich doch bestimmt zusätzlich etwas dazu beitragen kann, mein Immunsystem wieder aufzubauen. Im Internet fand ich reichlich Lesestoff und Anregungen. Mittlerweile hat nämlich sogar die Wissenschaft begriffen, was für eine wichtige Rolle der Darm für das Immunsystem spielt. Als ich noch überlegte, ob ich es zunächst einmal mit Kefir, Wasserkefir oder Kombucha versuchen sollte, bot mir eine Bekannte einen sogenannten „Teepilz“ an. Damit stellt man ein probiotisches Getränk mit dem Namen „Kombucha“ her. Ich fand eine einfache Anleitung und ging sofort ans Werk.

kombucha quad

Zuerst besorgte ich mir ein großes Glas, das gut 2 Liter Flüssigkeit fasst (es war ein Gurkenglas aus einer Großküche). Das wurde natürlich erst einmal gut gespült.

Dann brachte ich zwei Liter Wasser zum Kochen, fügte 1 TL Schwarz- und 3 TL Grüntee hinzu und ließ das Ganze gut 15 Minuten ziehen. Danach goss ich den fertigen Tee durch ein Sieb, das ich mit einem Papier-Küchentuch ausgelegt hatte. In dem noch heißen Tee löste ich anschließend 120 g Zucker auf.

Als der Tee auf Zimmertemperatur heruntergekühlt war (das dauerte einige Stunden), goss ich ihn in das große Glas, ebenso wie die Flüssigkeit, die ich zusammen mit dem „Teepilz“ bekommen hatte. Zum Schluss gab ich noch den „Teepilz“ dazu. Das Glas deckte ich mit einem Papierküchentuch ab. Ein Gummiring hielt es fest.

Der Kombucha-Ansatz wurde nun in eine Wohnzimmerecke gestellt, in die kein direktes Sonnenlicht dringt. In unserem Wohnzimmer ist es konstant 22 °C warm – die perfekte Temperatur, um ihn dort eine Woche gären zu lassen. Nach dieser Zeit ist er fertig und kann getrunken werden.

Ich war sehr gespannt, wie der fertige Kombucha schmeckt – und angenehm überrascht. Für die einen ist Kombucha einfach vergorener Tee. Für die anderen ein fein moussierendes Erfrischungsgetränk. Ich finde seinen leicht süß-säuerlichen Geschmack äußerst süffig,

Normalerweise hat Kombucha die Farbe von grünem Tee. Dieser hier ist rot, weil er mit schwarzen Johannisbeeren aromatisiert wurde.

kombucha gross

Mir ist klar, dass die positive Wirkung nicht von heute auf morgen einsetzt und ich ihn sicher monate-, oder sogar jahrelang trinken muss, bis die guten Bakterien sich in meinem Darm heimisch fühlen. Langweilig wird mir der Geschmack sicher nicht, denn ich habe schon herausgefunden, dass ich ihn mit unterschiedlichen Teesorten verändern und mit Früchten immer wieder anders aromatisieren kann. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.

Ach ja, und jetzt habe ich auch noch begonnen, Gemüse zu fermentieren. Ihr dürft gespannt sein.

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2 Kommentare zu “Kombucha – erste Erfahrungen

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