Waldmeister-Kombucha – die klassische Maibowle einmal anders interpretiert

Medaillon Mama
Ihr Lieben,
zur Zeit liegt in meiner Küche ein Sträußchen Waldmeister, das dort vor sich hintrocknet und den ganzen Raum mit seinem Duft erfüllt. Ein Pflänzchen, das ich vor etlichen Jahren unter unsere Buche gepflanzt habe, hat sich in meinem Garten ausgebreitet und wächst nun überall dort, wo es ihm gefällt. Die Buche gibt es nicht mehr; sie war einfach zu groß geworden. Aber der Waldmeister erscheint jedes Jahr im Frühling ganz zuverlässig. Und manchmal – wenn Regen bevorsteht, so habe ich mir sagen lassen – durchzieht dieser berauschende Vanilleduft unseren ganzen Garten.
Das frisch gepflückte Kraut allerdings duftet noch nicht: es muss erst ein wenig welken. Dann kann man es für die klassische Maibowle,  als Tee oder zum Aromatisieren von Süßspeisen und Öl verwenden.
waldmeister kom
Wie Ihr, die Ihr diesem Blog regelmäßig folgt, bestimmt gelesen habt, setze ich seit einiger Zeit regelmäßig Kombucha an. Mittlerweile habe ich schon einige Erfahrung gesammelt und auch ein wenig damit herumexperimentiert. Daher weiß ich, dass man Kombucha ganz wunderbar aromatisieren kann. Warum nicht auch mit Waldmeister? Also habe ich dem fertigen Kombucha, nachdem ich ihn abgefüllt hatte, ungefähr 1 TL voll angewelkte Waldmeisterblättchen zugefügt und ihn so über Nacht im Kühlschrank stehengelassen.
waldmeister kom 2
Am nächsten Tag legte ich einen Kunststofftrichter (Metall schadet dem Kombucha nämlich) mit einem Papierküchentuch aus, so dass die Blättchen beim Umfüllen des Kombuchas in eine andere Flasche herausgefiltert wurden. Da ich immer gut 1 1/2 Liter Kombucha herstelle, steht nun eine ganze Wochenration von dem köstlichen Getränk in meinem Kühlschrank. Mit ein paar ganz leicht gezuckerten Erdbeeren darin schmeckt der Waldmeister-Kombucha nicht nur vorzüglich, sondern hat gegenüber einer echten Maibowle auch den Vorteil, dass er nicht berauscht, also zu jeder Tages- und Nachtzeit genossen werden kann. (Ein klein wenig Alkohol enthält er aber dennoch, und zwar ungefähr so viel wie das sogenannte „alkoholfreie“ Bier.) Als willkommener Nebeneffekt jedoch waren meine Kopfschmerzen, die mich den ganzen Vormittag geplagt hatten, nach der Verkostung verschwunden.
Darüber und was ich noch über den Waldmeister herausgefunden habe, schreibe ich Euch in meinem nächsten Beitrag.
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2 Kommentare zu “Waldmeister-Kombucha – die klassische Maibowle einmal anders interpretiert

  1. Pingback: Waldmeister – Teil 2 | Auf die gute (alte) Art

  2. Pingback: Kimchi | Auf die gute (alte) Art

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