Paprika-Gemüse-Pfanne als Beilage – oder als Pizza-Belag

Medaillon Mama
Paprikaschoten, ob grün, gelb, orange oder rot, gibt es mittlerweile ja das ganze Jahr über zu kaufen. Am besten schmecken sie natürlich jetzt – sonnengereift und aus heimischem Anbau. Wenn man Glück hat, bekommt man aber sogar im Winter wohlschmeckende Paprika – wenn auch meist aus südlichen Gefilden importiert. Und am allerbesten schmecken sie wirklich als Bioware. Bekanntermaßen enthält Gemüsepaprika neben reichlich Mineralstoffen und Antioxidantien sehr viel Vitamin C, vor allem die roten Schoten. Sie sind also ein Gemüse für das ganze Jahr. Und dabei außerordentlich vielseitig zu verwenden: roh als Salat, gefüllt und geschmort, eingelegt und ,was wir auch sehr gerne essen, als Gemüsepfanne. Als ich vor vielen Jahren das erste Mal Paprika als Gemüsepfanne aß, waren mir die Bitterstoffe zu dominant. Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich darauf kam, dass Säure die bitteren Stoffe neutralisiert und die Paprika auch besser verdaulich macht. Aus diesem Grund mag ich persönlich auch die fleischigeren runden Paprikaschoten lieber: mit der Spitzpaprika hat mein empfindlicher Magen so seine Schwierigkeiten.
Hier nun das Rezept für unsere Paprikapfanne, die sich als warme und kalte Beilage oder auch als Belag für eine vegetarische Pizza eignet:
Für 3 bis 4 Portionen benötigt man:
1 rote Paprikaschote
1 gelbe Paprikaschote
(falls zu haben: 1 orange Paprikaschote)
1 bis 2 normale Zwiebeln oder eine dicke Gemüsezwiebel
Olivenöl
Salz
milden weißen Balsamico
 paprikapizza 2
Die Paprika vierteln, die Kerne und das weiße Innere entfernen und die Stücke in Streifen schneiden.
Die geschälten Zwiebeln halbieren oder vierteln und ebenso in Streifen schneiden.
Das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen, die Zwiebelstreifen einige Minuten darin andünsten. Kochplatte auf die höchste Stufe schalten, die Zwiebeln an den Pfannenrand schieben, die Paprikastreifen hinzufügen und ganz kurz anbraten. Dann Beides vermischen und solange rühren, bis das Gemüse ganz leicht anfängt zu bräunen. Sofort salzen und mit einem guten Schuss Balsamico ablöschen. Ständig rühren. Sobald der Balsamico verdunstet ist, Platte ausschalten, Deckel auflegen und das Gemüse bis zur gewünschten Bissfestigkeit schmoren lassen. Als Pizzabelag darf es ruhig noch knackig sein, denn auf der Pizza gart es noch ein wenig nach.
paprikapizza 1
Paprikapizza:
Den ausgerollten Pizzateig mit pürierten Tomaten bestreichen, leicht salzen und pfeffern. Das abgekühlte Paprikagemüse darauf verteilen. Feta (oder nach Geschmack geriebenen Pizzakäse) darübergeben. Mit Oregano würzen und backen.
Bon Appétit!
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