Tomatensugo für Nudelsoße, Pizza usw.

Medaillon Mama
Unser Biobauer auf dem Wochenmarkt bietet jetzt wieder seine selbst angebauten, unvergleich guten Tomaten an. Manch einer von euch erinnert sich vielleicht noch daran, wie früher die Tomaten aus dem eigenen Garten geschmeckt haben. Genauso süß und aromatisch schmecken diese – vielleicht sogar noch besser. Solange sie zu haben sind, nehme ich immer eine Wochenration davon mit nach Hause. Die Saison ist ja nur kurz. Diesen Donnerstag hatte ich außerdem Glück: es waren auch noch 2 kg Suppentomaten, also überreife und nicht so ganz makellose Früchte zu haben, die er mir zu einem annehmbaren Preis gab. Daraus habe ich ein Tomatensugo gekocht, das es so nicht zu kaufen gibt. Die Kräuter darin stammen nämlich aus meinem eigenen Garten und haben deshalb ebenfalls ein ausgeprägtes Aroma. Bei solch tollen Ausgangsprodukten muss einfach etwas Gutes herauskommen.
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Ich bereitete also das Sugo aus folgenden Zutaten zu:
2 kg sonnengereifte, aromatische Biotomaten
2 mittelgroße Möhren
2 mittelgroße Zwiebeln
2 EL Olivenöl
2 gehäufte TL Zucker
2 EL Tomatenmark
2 Zehen Knoblauch
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
2 Blätter Basilikum
Salz
1 Lorbeerblatt
3 Pimentkörner
1 Gewürznelke
Die Zwiebeln habe ich geschält und in feine Würfel geschnitten.
Die Möhren wurden ebenfalls geschält und in kleine Würfel geschnitten; der Knoblauch ebenso.
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Dann habe ich das Olivenöl in einem großen Topf erhitzt und den Zucker ganz leicht darin angebräunt, anschließend die Kräuter sowie die Zwiebel- und Möhrenwürfel dazugegeben, die bei mittlerer Hitze weich dünsten durften. Nun fügte ich das Tomatenmark dazu und ließ es kurz mitrösten.
In der Zwischenzeit hatte ich die Tomaten gewaschen und geviertelt. Die wurden jetzt in den Topf gegeben, das Ganze gut verrührt und bei geschlossenem Deckel aufgekocht. Nachdem alles bei kleiner Flamme etwa eine dreiviertel Stunde geköchelt hatte, gab ich das Lorbeerblatt, die Pimentkörner und die Gewürznelke dazu und ließ das Tomatengemüse noch einmal eine halbe Stunde ziehen.
Danach strich ich alles durch ein Sieb (das geht am besten mit einem Schöpflöffel). Da die Sauce immer noch sehr flüssig war, ließ ich sie noch einmal eine halbe Stunde leicht köchelnd eindicken.
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Am Ende wurde sie gesalzen und kochenheiß in Twist-off-Gläser gefüllt, die ich vorher mit kochendem Wasser ausgespült hatte.
Gut zugedreht hält sich das Sugo nun einige Monate – falls es überhaupt so „alt“ wird. Es lässt sich nämlich außerordentlich vielfältig verwenden – zu Tomatensuppe, auf Pizza, als Nudelsoße, als Basis für Grillsaucen, für Ketchup usw.
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Sollte ich noch einmal eine größere Menge Suppentomaten von unserem Biobauern bekommen, werde ich unseren Tomatensugo-Vorrat auf jeden Fall aufstocken!
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