Noch ein herbstliches Schmankerl – Kürbis-Ravioli

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Einmal im Monat bin ich in der Regel mit meinen Mädels bei Vapiano – nämlich immer dann, wenn Ladies Night ist und es kostenlos einen Aperitif und ein Dessert und ein Goodie-Bag gibt. 🙂 Letztes Mal gab es grandiose Kürbis-Ravioli – und immer, wenn ich irgendwo anders etwas Grandioses probiere, muss ich es zu Hause nachkochen.

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Also habe ich mir ein Rezept aus dem Internet gesucht und einfach losgelegt 🙂 In diesem Fall habe ich ein Rezept von Lea Linster gefunden.

Ihr braucht:

150g Mehl

1 Ei

2 Eigelb

1 EL Olivenöl

Gebt das Mehl in eine Schüssel, formt in der Mitte eine kleine Mulde, gebt die restlichen Zutaten dazu und dann heißt es kneten, kneten, kneten, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

In Frischhaltefolie eingewickelt mindestens eine Stunde, am besten aber über Nacht, kaltstellen.

Für die Füllung brauchen wir:

1 Hokkaido-Kürbis

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Stück Ingwer (in etwa so groß wie die Knoblauchzehe)

1 Stich Butter

60g frisch geriebener Parmesan

1 Eigelb

Muskat, Salz und Pfeffer

Den Kürbis abschrubben, entkernen und in etwa 2x2cm große Würfel schneiden. Beim Hokkaido kann man die Haut mitessen, jeder andere Kürbis muss geschält werden.

Die Butter in einem Topf erlassen und die gewürfelte Zwiebel glasig andünsten. Dann die Kürbiswürfel dazugeben und bei kleiner Hitze weich dünsten. Den Topf offen lassen, die Flüssigkeit muss verdunsten können.

Wenn der Kürbis weich ist, mit dem Stabmixer pürieren und kurz abkühlen lassen. Dann den Parmesan dazugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und das Eigelb unterrühren.

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Dann können unsere Ravioli geformt werden. Mit dem Nudelholz oder der Nudelmaschine den Teig ganz dünn ausrollen und kreisförmig ausstechen. Wenn ihr keinen runden Ausstecher habt, nehmt einfach ein Wasserglas oder eine Tasse 🙂

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Mit einem Teelöffel ein bisschen Füllung in die Mitte geben, den Rand mit ein bisschen Wasser bepinseln, zusammenklappen und festdrücken.

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Wenn ihr nicht alle Ravioli auf einmal verbrauchen möchtet, wendet sie einfach in Mehl, stapelt sie in Tupper und friert sie weg. 🙂

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Dann ganz normal kochen und mit ein bisschen Salbei-Butter genießen.

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Ich hatte mich für eine Kürbis-Lauch-Sauce dazu entschieden, das Rezept findet Ihr hier 🙂 Den Ricotta habe ich weggelassen (bzw. vergessen) 🙂 Aber es war auch ohne grandios.

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