Ochsenschwanzragout

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

obwohl es nach dem Kalender Hochsommer ist, fühlen sich die Temperaturen zur Zeit eher herbstlich an. Und wenn es die Sonne gar nicht durch die dunklen Wolken schafft, bekommt man vielleicht wieder einmal Appetit auf etwas richtig Deftiges. Mein Vorschlag wäre dann dieses köstliche Ochsenschwanzragout. Es wird ganz langsam im Römertopf geschmort, d.h. man kann es sich stundenlang selbst überlassen. Auch als Gästeessen ist es ideal, weil man sich in der Zwischenzeit ungestört den weiteren Vorbereitungen widmen kann.

Ihr kanntet Ochsenschwanz bisher nur als -suppe? Dann wird es höchste Zeit, dieses schmackhafte Fleisch auch einmal so zu probieren! 😉

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Die Zutaten für 6 – 8 Personen:

1 Ochsenschwanz, zerteilt

2 Zwiebel

2 Möhren

2 Stangen Bleichsellerie

1 Stange Porree

1 EL Tomatenmark

1 große oder 2 kleine Dosen stückige Tomaten

1 Stängel Rosmarin

2 Stängel Thymian

1 Lorbeerblatt

Salz, Pfeffer

1 EL gutes Olivenöl

etwa 1/2 Tasse gehaltvoller Rotwein

Die Zubereitung:

Römertopf wässern.

Das Gemüse würfeln. Rosmarin und Thymian fein hacken. Gemüse, die Kräuter, Lorbeerblatt und Tomatenmark in den Römertopf geben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Olivenöl darübergießen. Alles gut vermischen.

Die Ochsenschwanzstücke mit Salz und Pfeffer würzen und auf das Gemüse legen.

Römertopf verschließen. In den kalten Backofen auf die unterste Schiene stellen.

Backofen einschalten: 220 °C Ober-/Unterhitze.

Nach einer halben Stunde alles mit dem Rotwein übergießen.

Römertopf wieder schließen.

Backofen auf 120 °C herunterschalten.

Weitere 2 1/2 Stunden (oder länger) schmoren lassen. Es ist gar, wenn es fast vom Knochen fällt.

Abschmecken und mit einer Beilage nach Belieben servieren.

Guten Appetit!

 

Avocado-Kuchen

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Ihr Lieben,

schon ganz lange wollte ich diesen Kuchen backen, aber ich traute mich nicht. Denn ich war mir nicht sicher, ob die Familie einen grünen Kuchen überhaupt probieren würde. Nun hatten wir unsere Freunde aus Neuseeland, die Avocado und überhaupt gesundes Essen lieben, wieder einmal zu Besuch. Das war die Gelegenheit! Ich habe mich nach dem Rezept vom Blog Schokohimmel gerichtet und es nur ganz wenig abgeändert. Es ist im Grunde genommen ein ganz normaler Rührkuchen, der jedoch Avocado-Püree enthält. Herausgekommen ist ein saftiger, beinahe cremiger Kuchen: nicht zu süß, aber unheimlich lecker. Das fanden nicht nur unsere neuseeländischen Freunde und ihre Kinder, sondern selbst meine kritische Familie. Und weil er so schnell weg war, konnte ich nur noch die kläglichen Reste fotografieren, bevor auch sie noch verspeist wurden.

Zunächst habe ich die Zutaten abgewogen und bereitgestellt:

225 g Butter

200 g braunen Rohrzucker

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

1 TL abgeriebene Zitronenschale oder einige Tropfen Bio-Zitronenöl

4 Eier

350 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

50 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)

1 reife Avocado (reif ist sie, wenn sie auf Druck nachgibt)

1 TL Zitronensaft

Die Zubereitung:

Eine Kastenform buttern und mit etwas Mehl ausstäuben.

Die Avocado halbieren und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausheben und in einen Mixbecher geben. Sofort den Zitronensaft dazugeben. Mit einem Pürierstab fein pürieren und beiseite stellen.

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Butter kurz verrühren, bis sie Spitzen zieht. Zucker, Vanillezucker und Salz darunterrühren. Die Eier einzeln dazugeben und immer wieder alles gut vermischen, bis eine homogene Masse entstanden ist und der Zucker sich aufgelöst hat.

Dann Mehl, Nüsse und Avocado zügig darunterrühren.

Den Teig in die Form füllen und auf der untersten Schiene des Backofens etwa eine Stunde backen. Wenn kein Teig mehr an einem hineingesteckten Holzstäbchen hängenbleibt, den Kuchen aus dem Ofen nehmen. 1/2 Stunde auf einem Gitter stehen lassen und erst dann auf das Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Ich habe die Oberseite mit 2 EL meines frisch gekochten Apfelgelees abgeglänzt, das ich mit etwas Wasser in der Mikrowelle flüssig gemacht hatte, und dann mit gehackten Pistazienkernen bestreut. Wer es mag, kann aber auch einen Guss aus Puderzucker und Zitronensaft herstellen.

Der dezente nussige Geschmack einer Avocado wird durch die Haselnüsse hervorgehoben und gibt dem Kuchen meiner Meinung nach „Charakter“, ohne hervorzustechen. Aber probiert es doch einfach selbst aus!