Magenbrot-Cantuccini

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben! Kennt Ihr Magenbrot? Wenn Ihr aus dem Süden Deutschlands stammt, vermutlich ja. Vor allem in Baden-Württemberg und auch in der Schweiz wird es auf jedem Weihnachtsmarkt angeboten. Zumindest hat man mir das so gesagt. Hier bei uns im Westen ist dieses Gebäck jedoch kaum bekannt. Ich habe ein wenig herumgefragt und bei vielen ein Kopfschütteln als Antwort bekommen. Das muss sich ändern, finde ich. Deshalb habe ich Magenbrot in meine diesjährige Weihnachtsbäckerei aufgenommen und möchte sie Euch hier vorstellen. Die großen Mandelstücke darin sind nicht original. Ich habe sie mir von den italienischen Cantuccini abgeschaut, weil ich finde, sie geben dem Gebäck zusätzlich etwas Biss.

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Magenbrot besteht aus einem dunklen Honigteig, der an einem Tag zubereitet und erst am nächsten gebacken wird. So kann man sich die Arbeit gut einteilen.

Hier die Zutaten für ca. 70 Stck:

150 g abgezogene ganze Mandeln

125 g Honig

50 g…

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Linsensalat

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

so langsam wird es Zeit für die Weihnachtsbäckerei. Doch hier, wie versprochen, zunächst noch mein Vorschlag für einen Linsensalat. Dazu lässt sich prima ein Rest Linseneintopf, z.B. dieser, verwerten, aber natürlich kann man die Linsen auch speziell dafür kochen.

Mein Rezept ist ausreichend für eine Portion als Hauptmahlzeit; für mehrere Esser nimmt man entsprechend mehr von allem. Die Mengen der einzelnen Zutaten dürfen je nach Geschmack variieren.

Ich nahm:

2 gehäufte EL gekochte Linsen, fertig gewürzt

1 EL eingelegte rote Bete, kleingewürfelt

1/2 Apfel, geschält und kleingewürfelt

1 Frühlingszwiebel oder ein Stück Porree (vom weißen Teil), kleingeschnitten

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Für das Dressing habe ich

2 EL weißen Balsamico,

1 Prise Salz,

1 Prise Zucker,

1 TL geriebener Meerrettich

mit etwas Wasser herzhaft abgeschmeckt, dann

4 EL Rapsöl daruntergerührt

und alles gut vermischt.

Etwas durchziehen lassen, und schon hat man einen sättigenden Salat als Hauptgericht oder Beilage, ganz wie gewünscht.

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Linseneintopf, italienisch inspiriert

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

was war das für ein großartiger Sommer! Das Einzige, was hier über Monate wirklich gefehlt hat, war hin und wieder ein Regenguss. Das bedeutete für mich, fast jeden Tag 1 1/2 Stunden den Garten zu wässern. Wie gut, dass wir einen Brunnen haben! Salat war in dieser Zeit unsere Hauptnahrung, denn zum Kochen war es meist einfach zu heiß. Nun ist die Hitze vorbei und uns verlangt wieder nach Deftigem. Nach Eintopf zum Beispiel.

Linseneintopf kann man spontan zubereiten, weil Linsen im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten nicht eingeweicht müssen. Für unseren Linseneintopf habe ich Berglinsen genommen; sie behalten etwas mehr Biss im Gegensatz zu Tellerlinsen und sind nicht so mehlig. Natürlich schmeckt er auch mit „normalen“ Tellerlinsen.

Für 4 Personen braucht Ihr:

2 Tassen Berg- oder Tellerlinsen

2 EL gutes Olivenöl (oder Rapsöl)

1 mittelgroße Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

1-2 Möhren

1 Stange Porree

1 kleine Dose stückige Tomaten oder Kirschtomaten

1 Zweig Rosmarin oder/und Thymian

etwa 4 Tassen Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer

Mettwürstchen oder ersatzweise durchwachsenen Speck

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Und so geht es:

Zwiebel schälen und fein würfeln, in dem Öl glasig schwitzen.

Knoblauch ebenfalls schälen, zu den Zwiebeln pressen. (Wer Speck nimmt, sollte den gewürfelten Speck jetzt zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch geben.)

Möhren schälen und in beliebige Würfel schneiden. Porree waschen, die hellen Teile ebenfalls in beliebige Stücke schneiden. Beides zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch geben.

Die Linsen in einem Sieb kurz abspülen, mit Rosmarin oder/und Thymian ebenfalls hinzufügen. Alles kurz weiterschwitzen lassen, dann die Tomaten untermischen.

Den Eintopf mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, zugedeckt etwa 1 Stunde leicht köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Falls der Eintopf zu dick ist, noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen.

10 Minuten vor Ende der Garzeit gebe ich die Mettwürstchen in den Eintopf und lasse sie darin garziehen. Wiener oder andere Würstchen schmecken natürlich auch.

Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich serviere Salzkartoffeln dazu. Wer mag, kann Kartoffelwürfel gleich im Eintopf mitkochen. Der Schwabe reicht Spätzle dazu 😉

Wie alle Eintöpfe schmeckt er aufgewärmt fast noch besser als frisch, so dass wir gerne zweimal davon essen. Sollte dann noch etwas übrig bleiben, verwerte ich den Rest zu einem sättigenden und erfrischenden Linsensalat. Das Rezept dafür verrate ich Euch das nächste Mal 🙂

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Herbstlicher Apfelkuchen mit Haselnussfüllung

medaillon tatjana

Bei uns im Garten steht ein Zierapfelbäumchen, dessen Äpfel essbar sind. Dieses Jahr hing er über- und übervoll mit Äpfeln, wir wussten gar nicht, wie wir sie alle verarbeiten sollten.

Ich habe schon zwei Ladungen Bratapfel-Likör angesetzt, wir verbacken sie in Kuchen und machen Apfelgelee.

Dieser Apfelkuchen ist eine Eigenkreation, die darauf basiert, dass Mama Nusshörnchen gebacken hat und noch eine Tupperschüssel Nussfülle übrig war.

Ich habe zunächst die Äpfel gewaschen und dann die Kerngehäuse entfernt. In einer Schüssel habe ich

den Saft einer Zitrone

einen Schuss Rum und

einen Schuss Butterscotch-Likör

gemischt und die Äpfelchen darin mariniert. Für eine kinderfreundliche Version könnt ihr auch nur Zitrone oder Zitronen- und Apfelsaft nehmen.

Für die Nussfüllung benötigt ihr:

30 g Semmelbrösel

100 g Haselnüsse (gemahlen)

50 g Haselnüsse (gehackt)

1 EL Honig

60 g Sahne

50 g Zucker

50 g Eiweiß

Den Honig in der Sahne auflösen, mit Semmelbröseln, Haselnüssen und Zucker vermischen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, die Nussmischung unterheben. Beiseite stellen.

Für den Rührteig braucht ihr:

200g weiche Butter

200g Braunen Zucker

eine Prise Salz

4 Eier

220g Mehl

30g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

einen Schuss Milch

optional einen Schuss Rum, Zitronenabrieb

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einem glatten Teig rühren.

Diesen in eine gebutterte Springform füllen. Die ausgehöhlten Äpfel mit der Nussfülle füllen und auf den Teig setzen.

Im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten backen. Im Auge behalten!

Am besten noch lauwarm servieren. Mmmmmh 🙂