Silvester auf Orientalisch

Dieses Silvester wird bei uns nicht so aufwändig gekocht. Bei Euch vielleicht …
Wir wünschen Euch von Herzen ein gutes Jahr 2019.

Auf die gute (alte) Art

Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen.
Während Tatjana den Jahreswechsel mit Freunden im Sauerland verbrachte, hatten mein Mann und ich zwei befreundete Ehepaare eingeladen, mit denen wir Silvester feierten. Unser Essen war ein
orientalisch inspiriertes Silvestermenü
Als Aperitif gab es Sekt mit Orangen- und Granatapfelsaft. Die feinherbe Mischung aus beiden Fruchtsäften haben mein Mann und ich auf unseren beiden Rundreisen durch die Türkei kennengelernt und trinken sie im Winter gerne als gesunden Vitamincocktail. Über den Granatapfel werde ich später einen gesonderten Beitrag schreiben.
Wie im Orient üblich, begann auch unser Essen mit verschiedenen Kleinigkeiten als Vorspeise. Es gab einen Salat aus Tomaten, Gurken, Radieschen, Frühlingszwiebeln und natürlich ganz viel frischer Petersilie und Minze mit einer leichten Vinaigrette. Im mittleren Osten fehlt dieser Salat bei keiner Mahlzeit. Dazu dunkles und helles Baguette (das helle hatte ich selbst gebacken), meine allseits beliebte Kräuterbutter sowie Tsatsiki,

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Überbackene Fischröllchen, einfach und schnell gemacht

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

die Weihnachtspäckchen sind gepackt und alle Vorbereitungen beendet: Das Fest kann kommen. Da die Feiertage bei uns ziemlich fleischlastig werden, habe ich mir gedacht, heute ein Fischgericht zu servieren. Es kam in den letzten Jahren selten auf den Tisch, da unser Sohn den pikanten Geschmack nicht mag. Nachdem die Kinder nun aus dem Haus sind, können wir wieder die Gerichte essen, die wir mögen. Dieses gehört dazu. Die Vorbereitungen sind schnell erledigt, dann kommt es für 25 Minuten in den Ofen und kann auch schon serviert werden.

Für 2 – 3 Personen benötigt Ihr:

3 Seelachsfilets

den Saft einer halben Zitrone

Butter, um die Aufflaufform zu fetten

1 Zwiebel

50 g durchwachsenen Speck

3 saure Gurken oder 5 Cornichons

2 TL Senf

1 Becher Crème fraîche

3 EL Madeira oder Portwein

50 g geriebenen Gouda

Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker

Die Zubereitung:

Zwiebel und Speck würfeln, in einer Pfanne zusammen dünsten, bis die Zwiebeln durchsichtig sind. Erkalten lassen.

Eine Aufflaufform fetten. Die Fischfilets mit Zitronensaft beträufeln, etwas stehen lassen, dann trockentupfen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Evtl. der Länge nach halbieren, aufrollen, mit Zahnstochern befestigen. Die Röllchen in die gefettete Aufflaufform setzen.

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Sauce die sauren Gurken würfeln, zusammen mit dem Senf und der Crème fraîche zu dem Zwiebel-Speck-Gemisch geben. Madeira oder Portwein hinzufügen und alles vermischen. Mit Salz und Pfeffer und evtl. einer Prise Zucker abschmecken. Die Masse über die Fischröllchen geben, mit dem geriebenen Käse bestreuen.

Die Fischröllchen ca. 25 Min. im Backofen hellbraun werden lassen. Sofort servieren.

Fischröllchen

Heute gab es Reis dazu. Sie schmecken aber ebenso gut mit Salzkartoffeln, Kartoffelpüree usw.

Tatjana und ich wünschen Euch ein frohes, friedvolles und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins Neue Jahr.

Blitzlebkuchen-Schnitten – ohne Mehl

Medaillon Mama

Einen schönen ersten Advent wünsche ich Euch, Ihr Lieben. Bis Weihnachten sind es nur noch drei Wochen, und ich habe gerade erst angefangen, Plätzchen zu backen. Meine Liste ist ellenlang, deshalb muss ich mich jetzt wirklich sputen. Weil Lebkuchen gewöhnlich einige Zeit brauchen, bis sie ihr volles Aroma entfalten, fange ich immer damit an. Der folgende Lebkuchen kann allerdings schon am folgenden Tag verzehrt werden, obwohl er ein paar Tage später noch aromatischer geworden ist. Auf keinen Fall muss er wochenlang „reifen“. Aber so alt wird er ohnehin nicht 🙂

Für ein Backblech bereitet Ihr vor:

150 g weiche Butter

1 Zitrone auspressen und Schale abreiben

150 g feinen Zucker

1 Prise Salz

6 Eier trennen

150 g mit Schale gemahlene Mandeln

80 g gemahlene Haselnüsse

1 EL Lebkuchengewürz

1 Pckg. Kuvertüre, Zartbitter oder Vollmilch nach Geschmack

gehackte Pistazien zum Bestreuen

Und so geht es:

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zunächst schlagt Ihr das Eiweiß mit dem Salz und dem Zitronensaft mit dem Handrührgerät schaumig und lasst langsam die Hälfte des Zuckers einrieseln. Sobald das Eiweiß fest und glänzend ist, stellt Ihr es beiseite.

Nun rührt Ihr die zimmerwarme Butter glatt, bis sie Spitzen bildet, und mischt sie mit der anderen Hälfte des Zuckers und der Zitronenschale. Nach und nach rührt Ihr die Eigelbe darunter. Die Butter-Zucker-Masse so lange rühren, bis Ihr eine schöne, glatte Crème habt.

Die gemischten Nüsse und das Lebkuchengewürz gut mit der Buttermasse vermischen.

Am Ende den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier streichen und auf der 2. Schiene von unten etwa 1/2 Stunde hellbraun backen.

Nach dem Abkühlen mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Erkalten lassen und in etwa 4×4 cm große Stücke schneiden (ergibt ca. 60 Stück). Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Lebkuchen

In einer gut schließenden Dose kühl lagern. Oder gleich aufessen 😉