Shiitake-Pilze in Sahnesauce

Hallo, Ihr Lieben,

es wird langsam wärmer, im Garten sprießt und gedeiht alles, und ich komme kaum nach mit Pflanzen, Jäten und Schneiden. Deshalb habe ich mich nun länger nicht gemeldet.

Bis vor kurzem kannte ich Shiitake-Pilze nur aus der asiatischen Küche und in getrockneter Form. Als mein Schatz und ich sie jedoch im letzten Urlaub auf einem Salat frisch gebraten aßen, waren wir begeistert. Das Besondere an diesen Pilzen ist der Umami-Geschmack, also das, was wir als „herzhaft“ bezeichnen. In ihren Ursprungsländern China und Japan gelten Shiitake sogar als Heilpilze und werden dementsprechend häufig gegessen. Als sie nun in einem Supermarkt als Frischware angeboten wurden, konnte ich nicht widerstehen:

Je ein 150-g-Körbchen mit Kräutersaitlingen und Shiitake-Pilzen sollten ein vegetarisches Hauptgericht für uns beide werden. Um nichts falsch zu machen, habe ich aber erst einmal nachgelesen, wie man mit sie behandelt.

Es ist ganz einfach: Ich habe sie einzeln kurz unter kaltes, fließendes Wasser gehalten und dann in einem Sieb abgelegt. Da sie so nur oberflächlich nass wurden, trockneten sie innerhalb kurzer Zeit von selbst wieder und ich konnte sie weiterverarbeiten. Es waren relativ kleine, zarte Pilze, so dass ich nur die trockenen Stielenden abzuschneiden und sie in etwa gleich große Stücke zu teilen brauchte. Dasselbe tat ich auch mit den größeren Kräutersaitlingen, nachdem ich sie mit einem feuchten Küchentuch abgewischt hatte.

Dann stellte ich mir die weiteren Zutaten zurecht.

Ich nahm für zwei Personen außer den 300 g Pilzen:

1 Zwiebel

ca. 20 g Butter

1 Schuss Sojasauce

1 Schuss Weißwein

Salz, Pfeffer

1 Prise gemahlenen Kümmel zur besseren Verdaulichkeit

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 EL Speisestärke (ich bevorzuge Pfeilwurzelmehl)

1/2 Becher Sahne

100 g Schmand

1 EL oder mehr gehackte Petersilie

evtl. etwas Zitronensaft oder milden Essig zum Abschmecken

Zunächst schnitt ich die Zwiebel in feine Würfel und dünstete sie in einer großen Pfanne bei niedriger Temperatur in der Butter an.

Sobald sie zu bräunen anfingen, gab ich die Pilze dazu, schaltete die Temperatur hoch und ließ alles ein paar Minuten unter häufigem Wenden anbraten.

Dann wurden sie mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt und mit der Sojasauce abgelöscht. Nun schaltete ich die Herdplatte herunter. Sobald die Sojasauce eingekocht war, gab ich den Weißwein dazu und ließ ihn ebenfalls verdampfen.

Als die Temperatur heruntergefahren war, verteilte ich Zitronenschale und Speisestärke auf den Pilzen und vemischte alles.

Nun rührte ich die Sahne unter den Schmand, gab sie zu den Pilzen und ließ die Sauce unter Rühren leicht aufkochen und dann nur noch so eben weiterköcheln.

Daneben garten bereits die Nudeln. Als ich sie abgoss, verdünnte ich die etwas dick gewordene Sahnesauce mit ein wenig Nudelkochwasser, bis sie schön sämig war.

Nach dem Abschmecken fehlte nur noch die frische Petersilie, dann konnte serviert werden.

Natürlich könnt Ihr jeden Speisepilz auf diese Art zubereiten, doch falls Ihr frische Shiitake bekommt, solltet Ihr sie auf jeden Fall probieren.

 

 

Muttertagsschmankerl: Himbeer-Rhabarber-Tarte mit Eierlikör-Mascarpone-Creme

Muttertag naht und mit dieser Tarte macht Ihr Mama sicher eine Freude.

Auf die gute (alte) Art

medaillon tatjana

Von meiner letzten Pralinenaktion mit meiner Kollegin war noch Eierlikör-Ganache übrig, die Mama aus dem Kühlschrank haben wollte. Für unseren Sonntags-Besuch brauchte es außerdem noch ein frühlingshaftes Dessert. Aus der Google-Suche ergab sich dieses Rezept 🙂

Auch die Deko sah so hübsch aus. Die Mama mag nicht so gerne Mürbeteig, aber ich habe mich durchgesetzt 🙂

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Das Rezept für den Teigboden spare ich mir an dieser Stelle. Ihr könnt den Teig aus dem Original-Rezept verwenden, er hat sich sehr gut verarbeiten lassen, oder ihr greift auf unser bewährtes Mürbteig-Rezept zurück.

Den fertigen Teig dünn ausrollen und in eine gebutterte Tarte- oder Quiche-Form geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und kaltstellen.

Dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen erst 15 Minuten blind backen (ich verwende geschrubbte Steine aus dem Garten) und dann 10 Minuten ohne Beschwerung zu Ende backen.

Auskühlen lassen.

Für das Kompott benötigt ihr:

400g Rhabarber

120g Himbeeren (ich habe TK…

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