Salat mit Wasser- und Honigmelone, Feta und Minze

Perfekte Erfrischung für heiße Tage

Auf die gute (alte) Art

medaillon tatjana

Mein Dad ist jetzt Rentner. Und das musste natürlich gebührend gefeiert werden. Daher hatten wir am Wochenende Gäste. Und weil es heiß war, und wir zu Kaffee und Kuchen (die Rezepte folgen natürlich) eingeladen hatten, gab es am Abend nur ein paar leichte, erfrischende Snacks.

Und ich wollte unbedingt diesen Salat ausprobieren, da ich in diversen Blogs schon viel Schwärmerei gehört hatte.

Und er ist tatsächlich super lecker, erfrischend und leicht – und super schnell gemacht.

Hier also das Rezept.

Ihr braucht:

1/4 Wassermelone

1/2 Cantaloupe-Melone

1 Päckchen Feta

Saft von 2 Zitronen

4 TL Honig

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Frische Minze

melone

Die Melonen und den Feta in Würfel schneiden, die Minze hacken und darüber geben, aus dem Zitronensaft, dem Honig, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren, abschmecken, über den Salat gießen, umrühren, fertig.

Super schnell, sag ich doch 🙂

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„Japanisches Kraut“: Butaniku no Shoga yaki

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wusstet Ihr, dass in Düsseldorf die größte japanische Gemeinde Deutschlands lebt? Es gibt dort zahlreiche japanische Firmen und für deren Angestellte und ihre Familien, die weit weg von zu Hause sind, japanische Geschäfte und Restaurants. Der Japantag ist jedes Jahr ein ganz besonderes Event für alle Düsseldorfer sowie für viele Gäste aus dem Umland und endet immer mit einem spektakulären Feuerwerk.

Mittlerweile sind uns Gerichte und Zutaten aus der japanischen Küche nicht mehr ganz fremd. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders. Wer wusste in den Sechziger-/Siebziegerjahren des letzten Jahrtausends denn schon, was Sojasauce ist? Sushi kennt heute jeder. Die meisten haben es zumindest schon einmal probiert.

Das Rezept, das ich euch heute vorstelle, habe ich vor mehr als drei Jahrzehnten in der Zeitschrift einer bekannten japanischen Automarke gefunden. Ich nehme deshalb an, dass es einigermaßen authentisch ist. Mittlerweile sind die Zutaten für dieses Gericht in fast jedem Supermarkt erhältlich. Ich finde, es ist eine Abwechslung zu unseren meist ziemlich biederen Weißkohlgerichten und schmeckt uns wirklich gut. Und einfach zuzubereiten ist es obendrein.

Japankohl

Für 2 – 3 Portionen braucht Ihr:

400 g mageres Schweinefleisch (ich nehme allerdings Kalbfleisch)

1 daumengroßes Stück frischen Ingwer

2 EL Sake oder trockenen Sherry

3 EL Sojasauce

1 TL Zucker

200 g Weißkohl (oder mehr)

neutrales Öl zum Anbraten

Die Zubereitung:

Das Fleisch in ca. 1/2 cm dicke Streifen schneiden.

Ingwer schälen und reiben, mit Sake oder Sherry, Sojasauce und Zucker mischen. Die Fleischstreifen darin mindestens 10 Minuten marinieren, dann gut abtropfen lassen. Die Marinade auffangen.

In der Zwischenzeit den Weißkohl ebenfalls in Streifen schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, das abgetropfte Fleisch kurz anbraten und aus der Pfanne nehmen.

Den Kohl bei starker Hitze ebenfalls anbraten. Er darf ruhig etwas bräunen. Die Hitze etwas zurücknehmen. Mit der Marinade ablöschen. Das angebratene Fleisch dazugeben und kurz zusammen angehen lassen. Bei ganz kleiner Hitze und aufgelegtem Deckel bis zur gewünschen Bissfestigkeit des Kohls garen lassen. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vermutlich essen die Japaner Reis zu diesem Gericht. Ich finde jedoch, dass ein selbstgemachtes Kartoffelpüree unschlagbar gut dazu passt. Aber das müsst Ihr selbst herausfinden. 🙂

 

 

Erdbeerkuchen à la Famille‏

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama
Erdbeerkuchen ist doch immer wieder lecker. Sobald die ersten roten Früchtchen aus der Region gekostet und für gut befunden wurden, verlangt die Familie nach „unserem“ Erdbeerkuchen. Es muss genau dieser sein. Ausgerechnet zu der Zeit gibt es aber auch besonders viel im Garten zu tun. Schließlich schießt und sprießt das Grün und will im Zaum gehalten werden. Wie froh bin ich da, dass sich der Aufwand bei der Zubereitung einigermaßen in Grenzen hält! Wenn wir dann den ersten Bissen genießen, ist der Aufwand sowieso vergessen. Und wenn ein Kuchen süchtig macht, dann dieser! Da bei uns am Niederrhein die Erdbeersaison dank neuer Züchtungen und Techniken seit einigen Jahren ganze 6 Monate dauert, werde ich in den nächsten Wochen und Monaten noch des Öfteren die Gartenschere mit dem Rührgerät tauschen – Gartenarbeit hin oder her.
erdbeerkuchen 2
Doch nun zu unserem Familienrezept:
Für den Tortenboden benötigt ihr:
1 EL Essig
2 EL Öl

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Aprikosenkäsekuchen mit knusprigen Streuseln

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Es ist schon ein wenig verrückt, bei +28 °C Außen- und fast so viel Innentemperatur einen Kuchen zu backen. Aber was sollte ich machen? Die Aprikosen warteten darauf, verarbeitet zu werden, nachdem der Wetterbericht jeden Tag Abkühlung vorhergesagt hatte, die einfach nicht kommen wollte. Aprikosenmarmelade hatte ich genug im Keller und außerdem hatte ich sooo Appetit auf Aprikosenkuchen! Ein fruchtiger Käsekuchen sollte es sein. Ich ließ mich dabei von meinem Marmor-Quark-Kuchen inspirieren. Die Käsemasse auf Rührteigboden hatte uns allen sehr gut geschmeckt. Diesmal wollte ich allerdings einen hellen Rührteig als Boden und zur Freude meines Mannes knusprige Streusel als Krönung nehmen. Das Wochenende stand vor der Tür, also: frisch gewagt (auf das bisschen zusätzlich Schwitzen kam es schließlich auch nicht mehr an)!

Aprikosenkuchen

Die Zutaten

für die Quark-Füllung:

150 g Doppelrahmfrischkäse

150 g Magerquark

150 g saure Sahne

110 g Zucker

1 TL Zitronensaft

2 EL Speisestärke

1 Ei

für den…

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