Veganer „Käsekuchen“ mit Beeren

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute haben mein Schatz und ich bei einer Radtour ins Blaue Brombeeren gepflückt. Stellenweise hingen die Beeren bereits vor der Reife vertrocknet an den Sträuchern; schließlich hat es bei uns seit Wochen nicht mehr ausgiebig geregnet. Ein Stückchen weiter wurden wir jedoch fündig und kamen schließlich mit fast 2 kg Brombeeren nach Hause! Die habe ich bereits aufgekocht, durch ein Sieb passiert, um die Kerne zu entfernen, und mit Zucker vermischt. Morgen werde ich sie dann zu Konfitüre verarbeiten. Und ich kann Euch schon jetzt versprechen, dass man ein solch köstliches Aroma in keiner gekauften Konfitüre findet.

Für die Deko meines veganen „Käsekuchens“, den ich vor einer Woche zu einem kleinen Familientreffen mitnahm, wären die Brombeeren ideal gewesen. Ich habe dafür auf gefrorene Heidel- und Himbeeren zurückgegriffen. Der Sohn eines Cousins ernährt sich seit einiger Zeit vegan und sollte auch einen Kuchen haben. Ein richtiger Kuchen ist das allerdings nicht, eher ein cremiger Nachtisch voll gesunder Zutaten. Und das Beste: er wird nicht gebacken, was mir bei dieser Hitze sehr entgegenkam. Wenn man von der Einweichzeit der Nüsse absieht, ist er schnell und einfach zubereitet. Allerdings solltet Ihr eine leistungsfähige Küchenmaschine bzw. einen guten Mixer haben und am Ende noch einige Stunden Kühlzeit einrechnen.

Das Rezept für diese basische Leckerei stammt vom Zentrum der Gesundheit, ist vegan, glutenfrei und enthält keinen Haushaltszucker.

Die Zutaten für den Boden:

2 Tassen Mandeln

1 Tasse entsteinte Datteln

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die „Käse“-Füllung:

3 Tassen Cashewkerne

Schale einer Orange, fein gerieben

3/4 Tasse frisch gepresster Orangensaft

1/2 Tasse Ahornsirup (oder Reissirup)

1/2 Tasse flüssiges (vorsichtig geschmolzenes) Kokosöl

Saft einer Zitrone

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die Blaubeerschicht:

2 Tassen Blaubeeren (evtl. TK)

1/4 Tasse Orangen -Käse-Füllung

Für die Deko:

Beeren nach Wahl, Orangenscheiben oder sonstige Früchte

Zubereitung:

Einige Stunden vor der Zubereitung müsst Ihr die Mandeln und Cashewkerne getrennt in Wasser einweichen. Die eingeweichten Nüsse, bevor Ihr anfangt, getrennt abtropfen lassen.

Für den Boden die abgetropften Mandeln, Datteln und das Salz im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Masse in einer Springform flach drücken (Das geht gut mit einem Löffelrücken). Die Form in den Kühlschrank stellen.

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Für die Orangen-„Käse“-Füllung die abgetropften Cashewkerne mit allen weiteren Zutaten (außer der Orangenschale) zu einer sehr feinen Creme mixen. (Das dauert etwas!) Zum Schluss die abgeriebene Orangenschale unterheben. 1/4 Tasse beiseite stellen. Den Rest auf den Boden in der Springform gießen, gleichmäßig verstreichen und die Form wieder in den Kühlschrank stellen.

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Für die Blaubeer-Schicht die Beeren mit der beiseite gestellten Orangen-„Käse“-Creme im Mixer vermischen. Die Beeren dürfen noch etwas stückig bleiben. Diese Mischung auf die Orangen-Cashew-Schicht streichen. Den „Kuchen“ einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank – wenn es schnell gehen soll, eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen.

Den Kuchen vor dem Servieren mit Früchten Eurer Wahl garnieren.

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Natürlich dürfen hier auch Nichtveganer nach Herzenslust schlemmen, und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

 

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Schlaaaand! Choux au Craquelin mit Creme Patissiere

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

es ist WM. Heute gab es leider noch nichts zu feiern für uns. Aber da wir ja generell positiv sind, ist es für mich trotzdem ein Grund, etwas in Deutschland-Farben zu backen 🙂

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(Einen Grund zu backen finde ich eigentlich immer).

Die „Choux“ ist ein französischer Brandteig, „Craquelin“ bezeichnet einen Mürbteig, der beim Backen auf dem Teig aufbricht und eine Art Streusel bildet. Gefüllt sind die Windbeutel mit drei verschiedenen Creme Patissiere-Varianten.

Die Craquelin sowie die Basis für die Creme Pat (auf Deutsch Konditorcreme) lassen sich sehr gut am Tag vorher zubereiten.

Für die Craquelin braucht ihr:

50g Butter

50g braunen Zucker

50g Mehl

Lebensmittelfarbe (optional)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten – könnte nicht einfacher sein 🙂 Ich habe den Teig danach noch in drei Teile geteilt und entsprechend mit Puderfarbe eingefärbt.

In Frischhaltefolie einwickeln und kühl stellen.

Für die Creme-Patissiere-Basis habe ich (Asche über mein Haupt) handelsübliches Puddingpulver verwendet. Für den Schokopudding habe ich nur die Hälfte der Tüte verwendet, den Zucker leicht reduziert und noch 2 EL Backkakao eingerührt. Und dann nach Packungsanweisung kochen.

Den Vanillepudding benötigen wir für die roten und die gelben Windbeutel, da habe ich eine Tüte Vanillepudding nach Packungsanweisung gekocht.

In Tupper umfüllen, die Oberfläche mit einer Lage Frischhaltefolie schützen und kühl stellen.

Hier war für mich an Tag 1 Schluss, weiter ging es an Tag 2 mit der Choux.

Für die Choux braucht ihr:

100 ml Wasser

100 ml Milch

100 g Butter

100 g Mehl

2 EL Zucker

1/3 TL Salz

3 Eier

Tonkabohne

Wasser, Milch, Butter, Zucker, Salz und eine Prise geriebene Tonkabohne in einen Topf geben, auf kleiner Flamme schmelzen, aber nicht kochen lassen.

Den Topf von der Flamme ziehen, das Mehl dazu geben, zurück auf die Platte und bei mittlerer Hitze den Teig mit einem Holzlöffel mindestens 1 Minute abbrennen. Das bedeutet eigentlich nur Rühren, Rühren, Rühren. Am Boden des Topfes bildet sich eine verbrannte Schicht, daher nicht zu fest am Topfboden kratzen. Der Teig ist fertig, wenn er homogen und zäh ist. Beim Abbrennen geht es darum, möglichst viel Feuchtigkeit aus dem Teig verdampfen zu lassen, daher lieber zu lang als zu kurz auf der Platte lassen.

Danach den Teig in eine Schüssel umfüllen und mit den Rührbesen des Handrührers nacheinander die Eier unter arbeiten.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer runder oder Sterntülle füllen und ca. 3-4cm große „Küsschen“ oder Häufchen 😉 auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech dressieren.

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Brandteig tut es sehr gut, erst mal an der Luft zu trocknen, bevor er in den Ofen kommt, daher keine Eile, während ihr die Craquelin auf 2-3mm ausrollt und Kreise (etwas kleiner als Eure Choux-Küsschen) ausstecht. Die Kreise mittig auf die Choux legen und leicht andrücken.

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Im auf 200° C Backofen 40-50 Minuten goldbraun backen. Um die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen zu lassen, einen Holzlöffel in die Tür klemmen.

Die Windbeutel auf einem Rost auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Cremes fertig machen.

Dafür benötigt ihr noch 500g Sahne.

Für die Schoko-Variante den Pudding glattrühren, 200g Sahne steif schlagen und vorsichtig unter den Pudding heben. Wieder kühl stellen, wenn ihr sie nicht sofort benötigt.

Für die Erdbeer-Variante die Hälfte des Vanillepuddings glatt rühren, 150g Sahne steif schlagen und diese vorsichtig unter den Pudding heben. Für den Erdbeer-Geschmack hatte ich 200g gefrorene Erdbeeren, die ich aufgetaut und püriert habe und ebenfalls in die Creme gerührt habe. Ebenfalls kühl stellen.

Für die Vanille-Variante die andere Hälfte des Vanillepuddings glatt rühren und wieder 150g steif geschlagene Sahne unterheben.

In die Windbeutel von unten ein kleines Loch bohren, und die Cremes mit dem Spritzbeutel und langer schmaler Tülle in die Windbeutel spritzen. Sanft vorgehen, sonst platzen euch oben die Deckel ab.

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Brandteig verspeist man am besten sofort. Sollte das nicht möglich sein, luftdicht verpacken und bis zum Servieren kühl stellen.

Klein, erfrischend, leicht und rund, sind sie mit einem Haps in Eurem Mund 😀

Und jetzt lasst uns weiter die Mannschaft anfeuern. Schlaaaand!

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Dinkel-Aprikosenkuchen mit Streuseln, histaminarm

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

hattet Ihr auch so ein traumhaftes Wetter an Pfingsten? Wir haben es richtig genossen und viel Zeit draußen verbracht.

Wir hatten Besuch von einer Schulfreundin (lang, lang ist’s her 🙂 ) aus Bayern , die eine Histamintoleranz hat. Damit ihr  mein Essen keine Probleme bereitet, habe ich mich vorher darüber informiert, was sie verträgt und was nicht. Weizen z.B. ist tabu, aber Dinkel bekommt ihr. Der Erdbeerkuchen, den ich ursprünglich geplant hatte, kam ebenfalls nicht in Frage. Als ich jedoch die ersten frischen Aprikosen sah und herausfand, dass Aprikosen unproblematisch sind, entschied ich mich für einen Aprikosenkuchen aus Dinkelteig. Zufällig habe ich mir vor kurzem ein Dinkel-Backbuch* ausgeliehen, in dem ich eine Teigart entdeckte, die ich so vorher noch nicht kannte. Und das, obwohl ich schon so ziemlich alle Teigarten verbacken habe, die es gibt – oder zumindest weiß, dass es sie gibt! Danach entstand mein histaminarmer Kuchen, der uns allen vorzüglich geschmeckt hat und meiner Freundin bestens bekommen ist.

Hier die Zutaten für eine 28-cm-Springform:

Teig:

200 ml Bio-Schlagsahne

3 Bio-Eier

100 g Zucker

1 Pckg. Vanillezucker

1 Prise Salz

abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone oder 2 Tropfen Bio-Zitronenöl

200 g Bio-Dinkelmehl Type 630

1 TL Bio-Weinstein-Backpulver

Belag:   750 g frische Aprikosen

Streusel:

50 g Butter, geschmolzen und abgekühlt

100 g feiner Zucker oder Puderzucker

1 Prise Salz

100 g Dinkelmehl

1 Prise Zimt

Zubereitung:

Zunächst die Aprikosen für eine Minute in kochendes Wasser legen, herausnehmen, mit kaltem Wasser abschrecken und die Schale abziehen. Die Früchte halbieren, Stein entfernen und die Aprikosenhälften in einem Sieb beiseite stellen.

Dann die trockenen Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben, die Butter hinzufügen und mit den Schlagbesen des Handrührers auf niedriger Stufe zu einem krümeligen Teig verarbeiten. Streusel kalt stellen.

Die Schlagbesen gut reinigen. Springform buttern und mit Paniermehl ausstreuen.

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Kuchenteig die Schlagsahne mit den Schlagbesen steif schlagen und kalt stellen.

Eier mit Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitrone so lange schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine helle, feinporige Masse entstanden ist. Die geschlagene Sahne daraufgeben. Mehl mit Backpulver daraufsieben und alles mit einem Gummischaber oder einem Schneebesen vorsichtig, aber gründlich vermengen.

Teig in die vorbereitete Springform füllen, etwas glatt streichen. Die Aprikosenhälften mit der gewölbten Seite nach oben darauf verteilen. Zum Schluss die Streusel darüberstreuen.

Auf der untersten Schiene bei 175 °C eine knappe Stunde backen.

Nach dem Auskühlen evtl. mit Puderzucker bestreuen und mit geschlagener Sahne servieren.

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Einen Teig, bei dem man unter die Zucker-Ei-Masse geschlagene Sahne mischt, kannte ich bisher noch nicht; Ihr denn? Über Eure Antworten würde mich mich sehr freuen.

*Bei dem Dinkelbackbuch handelt es sich um das „UrDinkel Backbuch“ mit Rezepten von Judith Gmür-Stalder, schweizer Rezeptautorin, Foodstylistin und Hauswirtschaftslehrerin.

 

 

Schnelle Blaubeerschnittchen

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

eigentlich sollte an dieser Stelle – saisongemäß – ein Rezept für eine Spargelquiche stehen. Tatjana hat sich gestern bei der Zubereitung große Mühe gegeben und nach Anleitungen aus dem Internet gearbeitet. Geschmacklich war die Quiche in Ordnung, aber der Spargel hat gesaftet und dadurch die Sahne-Eier-Masse verwässert, d. h. sie muss die Zubereitung erst noch optimieren. Deshalb stelle ich Euch heute die Heidelbeerschnittchen vor, die ich kürzlich gebacken habe.

Nach dem Mittagessen trinken wir gewöhnlich eine Tasse Kaffee, meist ohne Kuchenbegleitung. Manchmal jedoch steht uns der Sinn nach etwas Gebackenem. Und da kommen die Blaubeerschnittchen ins Spiel. Heidelbeeren, und zwar die wilden, liebe ich seit meiner Kindheit. Ich verbinde mit ihrem Geschmack die Erinnerung an Sonntagsspaziergänge mit meinen Eltern und Geschwistern in den nahegelegenen Wald, wo wir immer nach Walderdbeeren und -heidelbeeren Ausschau hielten. Meist reichte unsere Ausbeute zwar nur für ein halbes Schälchen pro Kind (wir waren sechs Geschwister!), die wir mit Milch und etwas Zucker löffelten. Aber was war das für ein Genuss! Meist habe ich heute Waldheidelbeeren im Gefrierschrank, denn ich mag Blaubeerkonfitüre, Blaubeerkuchen – eigentlich alles aus Blaubeeren. Kulturheidelbeeren, die man jetzt fast immer und überall bekommt, können da geschmacklich überhaupt nicht mithalten.

Die Heidelbeerschnittchen sind schnell zubereitet, nicht allzu süß, haben durch die Haferflocken ordentlich Biss und lassen sich prima portionsweise einfrieren.

Ich habe ein Backblech von 30 x 25 cm verwendet. Auf einem größeren könnt Ihr diese Fläche mit einem doppelt gefalteten Streifen Alufolie abtrennen.

Meine Zutaten für den Boden und die Streusel:

150 g Butter

100 g grobe Haferflocken

150 g Weizenmehl oder Dinkelmehl Type 630

1 TL Backpulver

100 g gemahlene Mandeln

150 g Zucker

1 Ei

außerdem:

300 – 350 g Waldheidelbeeren (frisch oder TK)

2 EL Zitronensaft

100 g Zucker

1 Prise Salz

1 EL Speisestärke

Zuerst die Butter vorsichtig schmelzen und etwas abkühlen lassen.

Das Backblech mit Backpapier belegen.

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die trockenen Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und vermengen. Die geschmolzene Butter und das Ei darunterrühren, bis eine krümelige, aber homogene Masse entsteht. Knapp 2/3 davon auf dem Backblech verteilen und mit den Händen oder einem Esslöffel grob festdrücken (es muss keine ebene Fläche sein).

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Den Rest Teig für die Streusel kühl stellen.

Die (gefrorenen) Heidelbeeren mit den übrigen Zutaten vermischen. Auf dem Teig verteilen. Mit der Hand dicke Streusel darüberkrümeln.

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Bei 175 °C etwa 40 – 45 Min. backen, bis die Streusel schön gebräunt sind. Keine Angst: die Speisestärke bindet den austretenden Saft, so dass der Teig nicht durchweicht.

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Mit den Blaubeerschnittchen habe ich jetzt immer ein Stück Kindheit im Gefrierschrank, und ich genieße sie, so oft mir danach ist – und mindestens ein Mit-Esser ebenfalls 🙂

Rüblikuchen – ohne Gluten mit viel Genuss

medaillon tatjana

Frohe Ostern, Ihr Lieben 🙂

Diesen Rüblikuchen habe ich letzte Woche für die Kollegen gebacken und da das Rezept gut ankam, am Samstag gleich noch mal für unsere Oster-Gäste und den Blog.

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Für den Teig braucht ihr:

450g Möhren

250g gemahlene Mandeln

200g Haselnüsse (ganz oder gemahlen)

1 TL Backpulver

1 TL Zimt

6 Eier

1 Prise Salz

200g Zucker

50ml Öl

 

Die Möhren schälen und fein raspeln. In ein Sieb geben oder leicht mit den Händen ausdrücken. Wenn ihr ganze Haselnüsse verwendet, diese mahlen. Die Möhren mit den geriebenen Mandeln, Haselnüssen, dem Zimt und dem Backpulver mischen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen, die Eigelbe mit dem Zucker und Salz ebenfalls schaumig schlagen. Die Eigelb-Masse und das Öl unter die Möhren rühren und den Eischnee unterheben.

Den Teig in eine gefettete 26er Springform geben und im vorgeheizten Ofen mindestens 50 Minuten bei 175°C backen. Der Kuchen ist sehr saftig und braucht ggf. ein bisschen länger. Stäbchenprobe machen!

Den fertigen Kuchen auskühlen lassen.

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Für das Frosting habe ich ein 300g Paket Frischkäse mit einigen Esslöffeln Zitronensaft und Puderzucker glatt gerührt. Die Masse soll streichfähig sein, aber nicht zerfließen. Den Puderzucker dosiert ihr ganz nach eurem Geschmack.

Den Kuchen durchschneiden, den unteren Boden, sofern vorhanden, mit einer passenden Marmelade (Aprikose, Orange etc.) bestreichen, eine geringe Menge des Frischkäse-Frostings daraufgeben und ebenfalls glatt streichen. Den oberen Boden darauflegen und mit dem Rest des Frischkäse-Frostings bestreichen.

Mit Marzipan-Möhrchen dekorieren.

 

Rote-Bete-Hummus

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben,

mein runder Geburtstag ist nun schon einige Wochen her, aber mit meinen Töpfer-Kolleginnen, die schon sehr lange dieses Hobby mit mir teilen, hatte ich noch nicht gefeiert. Das wurde nun endlich mit Sekt und Knabbereien nachgeholt.

Zusätzlich zur Lachs-Frischkäse-Creme für meine kleine Feier wollte ich noch einen Hummus-Dip  anbieten. Der gewöhnliche Hummus ist hierzulande nicht jedermanns Sache und schmeckt außerdem manchmal ein bisschen muffig. Also suchte ich nach einer anderen Zubereitungsart. Ganz häufig findet man im Internet Hummusrezepte mit roten Beten, allerdings meist mit gekochten. Veronika von „Carrots for Claire“ nimmt rohe rote Bete, und das gefiel mir sehr.

Die Zutaten waren leicht zu bekommen. Ich nahm:

etwa 300 g gekochte Kichererbsen aus der Dose. (Man kann sie auch selbst kochen. Sie schmecken besser, müssen allerdings vorher eingeweicht werden.)

1 rote-Bete-Knolle

4 Snackmöhren (die sind leichter zu „zermusen“)

Saft je einer halben Orange und Limette

2 TL Tahin (das ist Sesampaste)

1 Knoblauchzehe

etwas Agavensirup zum Abschmecken (Zucker geht natürlich auch)

Salz, Pfeffer

1 EL Olivenöl

je eine Prise Cumin und gemahlenen Koriander (nach Geschmack auch mehr)

Für die Zubereitung benötigt man einen sehr guten Mixer oder Pürierstab:

Die Kichererbsen abgießen, in einem Sieb mit klarem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Rote Bete schälen und in grobe Würfel schneiden. (Weil sie stark färben, geht das am besten mit Einmalhandschuhen).

Die Möhren ebenfalls grob würfeln.

Rote Bete und Möhren im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern, Orangen- und Limettensaft zugeben, daruntermixen. Die Kichererbsen ebenfalls daruntermixen. Tahin hinzufügen, die Knoblauchzehe dazupressen und das Püree würzen. Weitermixen, so dass eine schöne sämige Masse entsteht. Abschmecken und am Schluss das Olivenöl darunterrühren.

Bei den Gewürzen braucht Ihr euch nicht genau an die Mengen zu halten. Hauptsache, das Ergebnis schmeckt Euch 😉

Wie Ihr seht, hatte das fertige Hummus eine appetitliche, leuchtend rote Farbe. Ganz frisch und überhaupt nicht muffig schmeckt es zum Dippen mit Kräckern, Gemüsechips, Radieschen, Grissini u.v.m.

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Weil ich nur eine große Dose Kichererbsen in meinem Vorrat hatte, verarbeitete ich den Rest zu Falafeln. Sie ergaben mit dem übrig gebliebenen Hummus eine sättigende vegetarische Mahlzeit.

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Ochsenschwanz-Ragout à l’orange mit Rote Bete – nach Ottolenghi, für den Slow Cooker oder traditionell im Ofen

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

der Tag heute fühlte sich schon fast an wie Frühling. In der Nacht war es noch klirrend kalt und es hat Stein und Bein gefroren, aber tagsüber schien die Sonne von Auf- bis Untergang.

Die Eltern haben die Zeit für einen Ausflug genutzt, während ich mit meiner besten Freundin und ihrer Mom verabredet war. Wir bauen einen Bauchladen 🙂

Trotzdem hatte ich mal wieder so richtig Lust zu kochen, und so hatte ich mir in der Woche schon ein Rezept herausgesucht. Der Slow Cooker sorgte dafür, dass unsere Tagesplanung nicht ins Wasser fiel.

Die Wahl fiel auf einen Rindereintopf mit Rote Bete und Orange – grob orientiert habe ich mich an einem Rezept von Ottolenghi.

Gestern beim Einkaufen war aber kein schönes Gulasch oder Schmorfleisch zu bekommen – wie gut, dass da auch noch zwei Packungen schöner Ochsenschwanz-Stücke lagen. Also wurde, was das Fleisch betrifft, kurzfristig umdisponiert.

Ochsenschwanz eignet sich ganz hervorragend zum Schmoren – es ist tolles langfaseriges und schön durchzogenes Muskelfleisch – und es wird am Knochen gegart, was immer für noch mehr Geschmack sorgt. Außerdem wird am Knochen geschmortes Fleisch viel zarter, und es ist zudem äußerst günstig.

Ich sollte bereits um 11 Uhr abgeholt werden: mit dem Slow Cooker kein Problem. Der Eintopf durfte den ganzen Tag vor sich hin schmurgeln und war zum Abendessen perfekt zum Genießen.

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Ihr braucht (für 4 Personen im 3,5l Topf):

1 kg Gulasch oder 4-5 Stücke Ochsenschwanz

500g rote Bete

3 Orangen

2 Zwiebeln

5 Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark

500 ml Gemüse- oder Rinderbrühe

1 1/2 TL gemahlener Kumin

1 1/2 TL gemahlener Koriander

1 1/ 2TL Zimt

eine Prise Harissa-Gewürz (oder alternativ Chili-Pulver)

Salz

Olivenöl

Pfeffer

ca. 1/2 Tasse Portwein

ca. 1/2 Tasse Rotwein

ca. 1/2 Tasse Soja-Sauce

Zunächst die Rote Bete schälen und in ca. 1x1cm große Würfel schneiden. Die Zwiebeln ebenfalls schälen, halbieren und in (halbe) Ringe schneiden.

Die Schale einer Orange ohne das Weiße abschälen (wenn ihr habt, nehmt einen Zesten-Reißer – wenn nicht, tut es auch ein Sparschäler). Aus allen Orangen den Saft auspressen und auffangen.

Die Ochsenschwanz-Stücke kräftig salzen und mit etwas Öl in einer heißen Pfanne von allen Seiten scharf anbraten – wir wollen Röst-Aromen, also gebt richtig Gas 🙂

Die Ochsenschwanz-Stücke herausnehmen und beiseite legen. Im Bratensaft und etwas mehr Olivenöl die rote Bete gemeinsam mit den Zwiebeln ebenfalls scharf anbraten, dann auf mittlere Hitze zurückschalten. In der Mitte etwas Platz machen, darin das Tomatenmark gemeinsam mit den Gewürzen und dem Knoblauch anrösten, bis es anfängt, himmlisch zu duften 🙂 Dann alles verrühren und noch ein bisschen weiterdünsten lassen. Nach ca. 5 Minuten alles in den Slow Cooker umfüllen. Die Ochsenschwanz-Stücke darauf verteilen.

Mit dem Portwein und dem Rotwein wiederum die Bratreste in der Pfanne angießen und so weit einreduzieren, bis der Wein anfängt dickflüssig zu werden. (Beim Langsam-Garen verkocht kein Alkohol, da keine dauerhaften Temperaturen von 100°C erreicht werden und keinerlei Flüssigkeit verdampft. Von daher verschwindet der Alkohol nur dann, wenn man ihn vorher bereits eliminiert).

Dann mit dem Orangensaft aufgießen und alles in den Slow Cooker gießen. Mit so viel Brühe angießen, dass das Gemüse, aber nicht das Fleisch bedeckt ist.

Das Ragout erst eine Stunde bei „high“ und dann 7 Stunden „low“ garen lassen.

Vor dem Servieren habe ich das Fleisch herausgefischt, die Sauce mit der Soja-Sauce und etwas Salz abgeschmeckt und mit ca. 2 EL Pfeilwurzel-Mehl ganz leicht angedickt. Ihr könnt das Fleisch vom Knochen zupfen und so servieren oder ihr serviert die ganzen Stücke – da entscheidet euer persönlicher Geschmack 🙂

Und dann mit Semmelknödeln, Kartoffeln, Reis oder einem guten Baguette servieren.

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Uns hat es hervorragend geschmeckt. Die Rote Bete machen das Gericht schön leicht – von dem typischen erdigen Geschmack, wegen dem viele dieses Gemüse nicht mögen, keine Spur. Die Orange macht das Ragout herrlich frisch, die orientalischen Gewürze harmonieren hervorragend. Es war ein Gedicht 🙂

Ach ja, wie immer gilt: Wenn ihr keinen Slow Cooker habt (und euch trotz meiner Lobeshymnen auch keinen anschaffen wollt), könnt ihr das Rezept natürlich auch „traditionell“ nachkochen. Nehmt einfach einen Bräter oder Römertopf und passt die Garzeiten (nach unten) an. Ottolenghi hat sein Ragout ca. 2 Stunden bei ca. 150-160°C schmoren lassen. Ochsenschwanz braucht aber etwa 3 Stunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lachs-Frischkäse-Creme

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

es ist noch nicht so lange her, da war Lachs in jeder Form eine edle Delikatesse und deshalb entsprechend teuer. Mit der Massenzucht sanken leider nicht nur die Preise, sondern oft auch die Qualität. Dennoch ist Lachs der Deutschen beliebtester Fisch geworden. Nun kann man in letzter Zeit feststellen, dass die Preise für Lachs stark angestiegen sind, und zwar schon um etwa ein Drittel. Mit schuld daran ist ein kleiner Parasit, der sowohl den wilden, besonders aber den Zuchtlachsbestand schädigt. Wo viele Fische auf engem Raum zusammen sind, kann sich die Lachslaus (Ja, sie heißt wirklich so!) rasant ausbreiten. In Norwegen mussten vereinzelt schon ganze Bestände getötet werden. In Chile ist es eine Algenplage, die den Züchtern zu schaffen macht. Somit scheint der Lachs wieder auf dem besten Weg zu einem teuren Leckerbissen zu sein. Ich werde weiterhein auf Bio- bzw. nachhaltige Wildqualität achten, den Fisch jedoch wohl hauptsächlich nur noch für besondere Gelegenheiten kaufen.

So habe ich kürzlich für eine kleine Feier eine Räucherlachs-Creme als Dip zu einem Glas Sekt gereicht. Ihre Zubereitung ist ganz einfach.

Die Zutaten (die Mengen könnt Ihr nach Bedarf und Geschmack variieren):

150 g Frischkäse, natur

50 g Naturjoghurt und/oder saure Sahne bzw. Crème fraîche

1 EL geriebener Meerrettich aus dem Glas

50 g Räucherlachs

Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker

einige Spritzer Limetten- bzw. Zitronensaft

1 EL gehackter Dill (frisch oder TK)

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Die Zubereitung:

Frischkäse in eine Schüssel geben und glatt rühren. Joghurt und/oder saure Sahne/Crème fraîche daruntermischen, ebenso den Meerrettich.

Räucherlachs klein hacken, unter die Frischkäsemasse heben.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zum Schluss den Dill unterheben.

Zum Dippen mit Kräckern, Tortilla-, Brot-, Gemüse- und anderen Chips oder Grissini. Die Creme schmeckt natürlich auch als Brotbelag, auf Kanapees etc.

Eine weitere Idee für einen Dip findet Ihr hier 🙂

 

 

 

Mini Gugls mit Haselnuss-Eis und beschwipsten Äpfeln

Ihr Lieben,

das war eine lange Blockpause unsererseits. Aber wir können es erklären: Erst war Weihnachten, dann hatte meine Mom einen runden Geburtstag. Anschließend sind wir in Urlaub gefahren und ich wurde 30. Kurz gesagt: Viel Feierei, viel Völlerei. Aber auch wenn zum Bloggen nicht genug Zeit blieb, haben wir zumindest eine Menge neuer Rezepte probiert und gesammelt, sodass Ihr Leser im Nachhinein noch ein kleines bisschen profitiert.

Starten wir traditionellerweise mit unserem Weihnachtsmenu. Am Heiligen Abend wollten meine Eltern vormittags in den Gottesdienst und ich nachmittags. Also mussten es Rezepte sein, die man gut vorbereiten kann. So gab es zur Vorspeise Lachspastetchen aus dem Slow Cooker mit Salat. Das Rezept findet ihr in Gabi Frankemölles neuem Kochbuch „Langsam kocht überall besser„. Diese habe ich am Vortag schon zubereitet.

Zur Hauptspeise gab es Gans, traditionell mit Rotkohl und einem Semmelknödel-Auflauf (ebenfalls aus dem Slow Cooker und ebenfalls aus Gabis neuem Buch). Ich weiß, ich wiederhole mich, aber meine Slowie-Brigade hat uns an Weihnachten so Einiges an Arbeit abgenommen 🙂

Als Nachtisch gab es Mini-Gugls mit selbst gemachtem Haselnuss-Eis und beschwipsten Äpfeln. Auch hier habe ich bis auf die Äpfel alles am Vortag vorbereitet.

Und hier sind die Rezepte der Nachspeise. 🙂

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Für die Mini-Gugls braucht ihr:

100 g Butter

125 g Zucker

eine Prise Salz

3 Eier

200 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

evtl. 3 EL Milch

etwas geriebene Tonkabohne

Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Backpulver und Mehl mischen und unterheben, die Tonkabohne einrühren. Wenn der Teig zu zäh wird, etwas Milch dazu geben.

Den Teig in eine gefettete Mini-Guglform füllen (ich finde, das geht am besten mit einem Spritzbeutel) und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Achtung, in den kleinen Förmchen geht das wirklich ruckzuck, also lieber dabei bleiben 🙂

Für das Eis braucht ihr:

300 ml Sahne

170 g (eine Tube) Milchmädchen

mindestens 3 EL Haselnuss-Mus

Haselnusskrokant

Für das Eis die Sahne steif schlagen, das Milchmädchen, Haselnuss-Mus und Krokant unterrühren. Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) einfrieren und ca. 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Froster nehmen.

Für die beschwipsten Äpfel braucht ihr:

2 säuerliche Äpfel (Boskop)

100 ml Weißwein

40 g Zucker

6 cl weißen Portwein

Mark einer ausgekratzen Vanillestange

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Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit dem Weißwein, der Vanille und dem Zucker bei mittlerer Hitze die Äpfel leicht weich kochen lassen. Den Portwein dazu geben und noch einmal aufkochen.

Und dann nur noch alles hübsch auf einem schönen Teller anrichten und servieren 🙂

Unterwasser-Plätzchen

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

dieses ungewöhnliche Rezept ist unser letztes Plätzchen-Rezept für dieses Jahr. Die Feiertage nahen, und es gibt wie jedes Jahr noch sooooo viel zu tun. Die Unterwasser-Plätzchen haben nicht nur einen ungewöhnlichen Namen, sie sind in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Kennengelernt habe ich sie von Oma Berta, der Mutter meiner Arbeitskollegin, die aus dem Sudetenland stammte. Sie hat diese Plätzchen jedes Jahr zu Weihnachten gebacken, ebenso wie ihre Tochter und wie deren Tochter es auch heute noch macht. Es ist also ein richtiges Familienrezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ich selbst wollte sie schon etliche Jahre backen, aber irgendwie klappte es nie. Heute habe ich mich endlich daran gewagt und es ausnahmsweise nur ein klein wenig verändert.

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Für etwa 70 Stück braucht Ihr nur diese Zutaten:

1 Päckchen frische Hefe

6 EL Milch

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

300 g Mehl

250 g Kokosfett (Palmin)

Die Zubereitung:

Die Hefe mit Salz und Zucker verrühren, bis sie flüssig ist.

Die Milch darunterrühren.

Das Mehl auf ein Backbrett sieben, Kokosfett darüberraspeln.

In das Mehl eine Kuhle drücken. Das Hefe-Milch-Gemisch vorsichtig hineingießen.

Mit den Händen alles schnell zu einem glatten Teig verkneten. (Das Kokosfett schmilzt durch die Handwärme.)

Kaltes Wasser in eine Schüssel füllen. Den Teigklumpen hineingeben. Kühl, aber nicht zu kalt stellen.

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Teig nach 1 1/2 Stunden aus dem Wasser nehmen. Portionsweise auf dem gut bemehlten Backbrett etwa 1/2 cm dick ausrollen und zu beliebigen Formen ausstechen. Auf ein Backblech legen. Das Backblech vorher mit Backpapier belegen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C 10 bis 12 Min. backen, das Backblech herausnehmen und die Plätzchen noch etwa 5 Minuten auf dem Backblech liegen lassen. Dann vorsichtig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Nun werden die Plätzchen zum Beispiel mit Puderzucker bestreut oder darin gewälzt. Weil sie fast neutral schmecken, könnt Ihr Eurer Phantasie bei der Verzierung  freien Lauf lassen und so den Geschmack des Gebäcks selbst bestimmen, z. B. mit Vanille oder Schokolade. Ich hatte noch Erdbeerzucker, den ich darübergesiebt habe. So haben die Plätzchen eine leichte Erdbeernote bekommen.

Die Plätzchen sind ganz zart: sie zergehen förmlich auf der Zunge. Ihre Konsistenz erinnert ein wenig an Blätterteig. Weil die Verarbeitung des Teiges so einfach ist, solltet Ihr sie wirklich einmal probieren. Noch ist ja Zeit bis zum Fest. Also: traut Euch ruhig.