Muttertagsschmankerl: Himbeer-Rhabarber-Tarte mit Eierlikör-Mascarpone-Creme

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Von meiner letzten Pralinenaktion mit meiner Kollegin war noch Eierlikör-Ganache übrig, die Mama aus dem Kühlschrank haben wollte. Für unseren Sonntags-Besuch brauchte es außerdem noch ein frühlingshaftes Dessert. Aus der Google-Suche ergab sich dieses Rezept 🙂

Auch die Deko sah so hübsch aus. Die Mama mag nicht so gerne Mürbeteig, aber ich habe mich durchgesetzt 🙂

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Das Rezept für den Teigboden spare ich mir an dieser Stelle. Ihr könnt den Teig aus dem Original-Rezept verwenden, er hat sich sehr gut verarbeiten lassen, oder ihr greift auf unser bewährtes Mürbteig-Rezept zurück.

Den fertigen Teig dünn ausrollen und in eine gebutterte Tarte- oder Quiche-Form geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und kaltstellen.

Dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen erst 15 Minuten blind backen (ich verwende geschrubbte Steine aus dem Garten) und dann 10 Minuten ohne Beschwerung zu Ende backen.

Auskühlen lassen.

Für das Kompott benötigt ihr:

400g Rhabarber

120g Himbeeren (ich habe TK verwendet)

80g Zucker

100ml Wasser

etwas Vanille-Extrakt

25g Stärke, in 50ml Wasser aufgelöst

5 Blätter Gelatine

Bewahrt euch eine Stange Rhabarber und ein paar Himbeeren für die Deko auf. 🙂

Für das Kompott die Früchte mit dem Zucker, Wasser und dem Vanilleextrakt aufkochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Die Gelatine einweichen und kurz VORSICHTIG! in der Mikrowelle flüssig werden lassen. Die Stärke in das Kompott einrühren, die flüssige Gelatine einrühren.

Ebenfalls abkühlen lassen und dann auf dem Tarte-Boden verteilen. Richtig durchkühlen lassen, am besten über Nacht.

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Bei der Eierlikör-Mascarpone-Creme habe ich improvisiert, da, wie gesagt, noch Ganache von meinen Eierlikör-Pralinen übrig war. Ich habe sie einfach mit einer Packung (250g) Mascarpone verrührt und noch einen Schuss Cointreau hinzugegeben. Im Original-Rezept wird aber sehr gut erklärt, wie ihr das Topping auch herstellen könnt.

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Die Creme auf der Tarte verteilen und nach Wunsch dekorieren. Ich hatte ein paar gehackte Pistazien, Zitronenzesten, Himbeeren, Rhabarber (in unterschiedlich große Stücke geschnitten) und Gänseblümchen aus dem Garten.

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Et voilà. So frisch, so lecker und so hübsch auf der muttertäglichen Kaffeetafel – oder schon am Frühstückstisch, wer nicht so lange warten möchte 🙂

Alternativ hätten wir noch dieses Rhabarberkuchen-Rezept für Euch.

Schoko-Blitzdessert, glutenfrei

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An Festtagen und wenn wir Gäste bewirten, gehört selbstredend auch ein Dessert zum Menü dazu. Viele Desserts sind ziemlich zeitaufwändig. Manchmal hat man sie jedoch nicht, und da ist es schön, eine schnelle Variante in der Hinterhand zu haben. Und wer von uns hat außerdem im Alltag nicht einmal Appetit auf etwas Besonderes, das ohne großen Aufwand genossen werden kann? Hier also ein Vorschlag für ein Blitz-Dessert aus der Mikrowelle. Dafür sind nur wenige Zutaten erforderlich, und man braucht noch nicht einmal eine Waage:

1 Pckg. gemahlene Mandeln (100 g)

2 EL Zucker

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

1 EL Kakao

1/2 Päckchen Backpulver

werden in einer Schüssel vermischt.

Dazu kommen

1 Ei

2 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)

3 EL Milch

1 El Zitronensaft

evtl. ein wenig Zitronenschale

Alles gut verrühren. Den Teig knapp zur Hälfte in gebutterte Tassen füllen. Er geht in der Mikrowelle sehr stark auf!

Bei meinen Tassen (Sie fassen 175 ml Flüssigkeit.) reicht die Teigmenge für 3 Portionen, wenn die Tassen am Ende voll sein sollen.

Die Tassen in die Mikrowelle stellen und bei 600 Watt 4 Minuten garen.

Der Tassenkuchen kann auch schon im Voraus zubereitet werden und wird dann vor dem Servieren nur noch ganz kurz  in der Mikrowelle erwärmt.

Mit einer Kugel Vanilleeis und/oder Schlagsahne etc. serviert, habt Ihr ein leckeres Dessert, das schnell geht und etwas hermacht.

Tassenkuchen

Ich finde, es spricht absolut nichts dagegen, sich hin und wieder auch selbst damit zu belohnen 😉

Nachgemacht! Cremigstes Oreo-Eis – ohne Eismaschine!

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Für unseren Topmodels-Abend bei mir habe ich nach einem Dessert gesucht, das ich am Tag vorher vorbereiten kann und das, obwohl einfach und schnell gemacht, richtig was hermacht.

In Kochmädchen’s Blog bin ich schnell fündig geworden. Oreo-Eis sollte es werden.

Ich habe das Rezept minimal abgewandelt, weil meine Dose gezuckerte Kondensmilch 400g statt 380g enthielt und meine Flasche Sahne 500g statt 450. Und da ich so Mini-Reste doof finde,  habe ich einfach alles komplett verwendet.

Ihr braucht also:

500g Sahne

400g Milchmädchen

1 TL Vanillepaste

1 Packung Oreos

Eis

Die Oreos grob hacken – ich liebe diese Stückchen im Eis 🙂

Um sicherzustellen, dass Eure Sahne schön fest wird, sollten alle Zutaten richtig kalt sein. Inklusive Schlagbesen und Schüssel.

Die Sahne also steif schlagen, dann die Kondensmilch und die Vanillepaste dazu geben und vorsichtig unterrühren.

Dann die Oreos unterheben und einfrieren. Es muss nicht zwischendurch gerührt werden, das Eis wird durch das Milchmädchen auch so schön cremig und kristallisiert nicht.

Zum Anrichten habe ich ein paar frische Beeren dazugegeben. Et voilà 🙂

Der gute, alte Käsekuchen

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Es gibt Kuchen, die einfach jeder mag und die immer gegessen werden. Der klassische Käsekuchen gehört dazu. Unsere Familie vertraut schon immer dem gleichen alten Rezept. Warum experimentieren, wenn etwas bereits absolut perfekt ist?

Für meinen Geburtstag habe ich ihn gleich zwei Mal gebacken. Zum ersten für die Kollegen (wenn auch mit intensivem Raucharoma, weil scheinbar die Springform nicht vollständig geschlossen war und somit Butter auf den heißen Ofenboden getropft ist) und zum zweiten für meinen Geburstags-Kaffeeklatsch mit den Freunden.

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Ihr braucht:

Für den Mürbteig:

75g Butter

75g Zucker

200g Mehl

1 TL Backpulver

1 Ei

1 Prise Salz

Dann einfach alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem glatten Mürbteig verrühren. Kurz kalt stellen. Dann den Ofen auf 180°C vorheizen und eine 26er Springform buttern.

Für die Füllung brauchen wir:

500g Quark

200g Zucker

1 Päckchen Vanillepudding-Pulver

Saft einer Zitrone

3 Eier

1 Tasse Sahne

1/2 l Milch

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einer homogenen Flüssigkeit verrühren. Die Masse ist wirklich flüssig, aber keine Sorge, sie wird beim Backen fest.

Den Mürbteig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder mit etwas Mehl ausrollen und in die Springform geben. Die Ränder hochdrücken, die Form wird ganz schön voll.

Die Quarkmasse darauf geben und backen. Unser Rezept schlägt 50 Minuten vor, ich hatte meinen Kuchen aber bestimmt 1 1/2 Stunden im Ofen. Dabeibleiben und immer mal wieder schauen. Wenn die Füllung kaum noch „wackelt“, wenn man vorsichtig an der Form rüttelt, ist er fertig.

Enjoy 🙂

Nachtrag von Mama: Den fertigen Kuchen noch 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen stehenlassen 😉

„Apfelschichtspeise Bavaroise“

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Den krönenden Abschluss unseres Jahresendmenüs bildete eine leckere Schichtspeise. Grundlage war eine Créme bavaroise, also eine Bayerische Créme, darauf kam eine Schicht Honigkuchen, getränkt mit Rum, und als oberste Schicht gedünstete Äpfel. Crème und Äpfel bereitete ich wie die Hauptspeise schon am Vortag zu, so dass der Nachtisch kurz vor dem Servieren ganz schnell fertiggestellt werden konnte. Die angegebenen Mengen reichten für 8 Personen.

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Créme bavaroise:

Zutaten:

3 Blatt weiße Gelatine

1/4 l Milch

1 Vanilleschote

75 g Zucker

2 Eigelb

200 ml Sahne

Zubereitung:

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Vanilleschote halbieren und das Vanillemark herauskratzen.

Milch mit Vanillemark und Vanilleschote aufkochen.

In der Zwischenzeit Eigelb und Zucker weißlich-cremig aufschlagen.

Die heiße Milch durch ein Sieb gießen und unter ständigem Rühren langsam zur Eiercrème geben. Alles zusammen über dem heißen Wasserbad bei Mittelhitze weiterrühren, bis die Masse dicklich wird. Gelatine tropfnass Blatt für Blatt unter die heiße Masse rühren, bis sich die Gelatine völlig aufgelöst hat.

Die Crème erkalten lassen. Zwischendurch immer wieder umrühren. Sobald sie fest zu werden beginnt, die Sahne steif schlagen. Die geschlagene Sahne vorsichtig unter die Crème heben. Die Crème auf 8 Portionsgläser aufteilen. Mit Frischhaltefolie verschließen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Apfelschicht:

Zutaten:

1 Handvoll Rosinen (nach Geschmack auch mehr)

aromatischer Rum

6 Boskop-Äpfel

3 EL Puderzucker (oder mehr)

Butter

Zimt

Zubereitung:

Die Rosinen mindestens 1/2 Stunde in Rum einweichen.

Die Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.

In einer Pfanne 1 – 2 EL Butter erhitzen und die Apfelwürfel mit dem Puderzucker andünsten. Sie dürfen nicht zerfallen! Nach Geschmack Zimt unterheben. Falls die Apfelwürfel zu sauer sind, noch etwas mehr Puderzucker hinzufügen.

Die gedünsteten Äpfel habe ich in einer gut schließenden Schüssel ebenfalls bis zum nächsten Tag kühl gestellt.

Für das Topping röstete ich 100 g Mandelblättchen zusammen mit 2 EL Puderzucker langsam an, bis der Zucker leicht karamellisierte und die Mandeln dufteten. Auch sie wurden nach dem Abkühlen gut verschlossen bis zum Servieren aufbewahrt.

Vor dem Servieren

bestreute ich die Crème bavaroise mit grob zerkrümeltem Honigkuchen, den ich mit dem Einweich-Rum der Rosinen beträufelte. Darüber verteilte ich die gedünsteten Äpfel, bestreute sie mit den Mandelblättchen und garnierte jede Portion mit einem Haferflockenplätzchen aus unserer Weihnachtskeksdose.

Wenn Süßes glücklich macht, hatte ich an diesem Abend sehr glückliche Gäste 😉

Orangenbutter

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Ihr Lieben,

ich hatte Euch ja noch das Rezept für die Orangenbutter zu meinem Honigkuchen versprochen. Es ist ganz einfach, nur muss man ein wenig Zeit einkalkulieren.

Hier ist es nun:

Die Zutaten:

250 ml frisch gepressten Orangensaft

120 g Zucker

250 g Butter

2 – 3 Tropfen Orangenöl in Bio-Qualität (gibt es bei uns im Bio-Supermarkt in kleinen Röhrchen wie die Backaromen; evtl. in der Apotheke nachfragen!)

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Die Zubereitung:

Orangensaft durch einen Seiher geben und 200 ml abmessen. Zusammen mit dem Zucker bei mittlerer Hitze und unter häufigem Rühren zu einem dickflüssigen Sirup einkochen lassen. Auf Zimmertemperatur herunterkühlen lassen.

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls Zimmertemperatur annehmen lassen. Mit einem Schneebesen oder dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Den abgekühlten Orangensirup sowie das Orangenöl dazugeben und gut mit der Butter vermischen.

Den Honigkuchen in Scheiben schneiden und mit der Orangenbutter bestreichen. Sie schmeckt auch sehr lecker auf leicht gesüßtem Hefebrot etc. Und ich werde heute Abend mit einem Stich Orangenbutter unseren Rotkohl aromatisieren!

Kokos-Schoko-Wirbel nach Dr. Oetker

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Tatjana hat zwar angekündigt, dass wir aus Zeitmangel wohl keine weiteren Plätzchen mehr backen werden, aber ich habe es doch noch geschafft. Mein Schatz ließ vor einigen Tagen ganz nebenbei durchblicken, dass er auch Kokosplätzchen sehr gerne mag, und ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Die Kokos-Schoko-Wirbel von Dr. Oetker gefielen mir sofort – auch weil das Rezept so gut durchdacht ist. Es werden z.B. 200 g Kokosflocken verwendet, die genau in einer Packung enthalten sind. Für den Mürbeteig benötigt man 3 Eigelb, die 3 Eiweiß dann für die Kokosfüllung. Auf diese Weise bleibt nichts übrig und man muss sich nicht überlegen, wie man die Reste verwertet. Auch aus diesem Grund habe ich mich diesmal genau an das Rezept gehalten.

Die Zutaten

für den Knetteig:

350 g Weizenmehl

2 Päckchen Schokopudding, feinherb

150 g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

250 g Butter

3 Eigelb

für die Kokosfüllung:

200 g Kokosraspel

100 g Puderzucker

1 Prise Salz

1 TL Rum oder einige Tropfen Rumaroma

3 Eiweiß

60 g Crème double

zum Verzieren:

150 g Schokoladenkuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)

 Die Zubereitung ist ganz einfach:

Mürbeteig:

Alle Zutaten dafür in eine Schüssel geben und mit den Knethaken von der Mitte aus zunächst auf der niedrigsten, dann auf der höchsten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in den Kühlschrank stellen.

Kokosfüllung:

Die Kokosflocken mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Ein oder mehrere Backbleche mit Backpapier belegen.

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Heißluft vorheizen.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem etwa 40 x 40 cm großen Quadrat ausrollen. (Ich habe Backpapier unter den Teig gelegt, damit lassen sich die Streifen später besser aufrollen.)

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Das Quadrat mit der Kokosmasse bestreichen und dann in 4 etwa 10 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen von der langen Seite her locker aufrollen (der Teig bricht dabei). Dann jede Rolle in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben etwas zurechtdrücken, mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und etwa 12 Minuten backen. Auf dem Backpapier kurz abkühlen lassen, dann auf einem Gitterrost vollständig erkalten lassen.

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Die Kuvertüre in Stücke hacken und im warmem Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Die flüssige Kuvertüre einem Löffel oder einer Gabel über die Plätzchen sprenkeln und fest werden lassen.

Es sind übrigens mehr als 100 dieser überaus delikaten Plätzchen geworden. Ihr könnt sie auch jetzt, so kurz vor den Feiertagen noch backen, denn sie brauchen nicht durchzuziehen, sondern schmecken sofort, quasi noch ofenwarm. Mein Schatz kann es bestätigen 🙂

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Vanillekipferl nach Johann Lafer

Ihr Lieben, Weihnachten rückt beharrlich näher und somit bleibt (zumindest bei uns gerade) immer weniger Zeit zum Backen. Wie gut, wenn man eine beste Freundin hat, die nach unserem Rezept für Vanillekipferl gefragt hat. Sie wurde dann natürlich sofort zum Fotografieren verdonnert, sodass wir dank ihr das Rezept nun auch noch bloggen können.

Danke noch mal, Alwy 🙂

Die Zutaten

für den Teig (ergibt etwa 60 – 65 Stück):

50 g fein gemahlene Mandeln

190 g Butter

75 g Puderzucker

eine Prise Salz

2 Eigelb

Mark einer Vanillestange

abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

60 g fein gemahlene Haselnüsse

270 g Mehl

zum Wälzen:

150 g Puderzucker

3 Päckchen Vanillezucker

Mark einer Vanillestange

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Die Mandeln in einer heißen Pfanne bräunen, beiseite stellen und abkühlen lassen.

Die Butter in kleine Stücke schneiden.

Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in Klarsichtfolie für 2 Stunden kühl stellen.

Backofen auf 190 °C vorheizen.

Zwei Bleche mit Backpapier belegen.

Aus dem Teig kleine Stränge formen und zu Kipferln zurechtbiegen.

Auf ein Blech setzen und auf der zweiten Schiene ca. 12 – 15 Minuten backen.

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Den Puderzucker zum Wälzen in einen Teller sieben, mit Vanillezucker und -mark vermengen.

Die gebackenen Kipferln kurz abkühlen lassen, aber noch leicht warm vorsichtig in dem Puderzuckergemisch wälzen.

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In einer Gebäckdose aufbewahren. Sie schmecken nach einer Woche am besten.

Jetzt ist also die perfekte Zeit, um sie für den Weihnachtsteller zu backen.

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Honigkuchen vom Feinsten

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Was macht man, wenn man zur Weihnachtszeit Honig geschenkt bekommt? Honigkuchen. Und was macht man, wenn man ganz viel Honig geschenkt bekommt? Ganz viel Honigkuchen. So geschehen Anfang dieser Woche. Ablehnen wollte ich den Honig nicht, weil Honigkuchen erstens köstlich schmeckt und sich zweitens hervorragend als Weihnachtsgeschenk eignet. Es war auch noch früh genug, damit er bis zum Fest gut durchziehen kann, so dass die Gewürze darin ihr volles Aroma entfalten. Also machte ich mich gleich ans Werk, und weil ich viel Honig hatte, habe ich das folgende Rezept verdoppelt. Für ein Blech oder eine große Kastenform reicht jedoch die angegebene Menge.

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Die Zutaten:

300 g milder Honig

150 g brauner Zucker

1 Prise Salz

1 TL Instantkaffeepulver in wenig heißem Wasser aufgelöst

450 g Weizenmehl

50 g gemahlene Mandeln

1 Päckchen Backpulver

2 EL Kakao

1/2 TL gemahlene Nelken

1 geh. TL Zimt

1 Prise Muskat

abgeriebene Zitronenschale von einer halben Zitrone

2 Eier

1 EL Amaretto

50 ml Rum

2 TL Zitronensaft

Zubereitung:

Honig, Butter, Zucker und Salz bei geringer Hitze schmelzen und verrühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und gut mischen.

Alle flüssigen Zutaten bereitstellen.

Den Backofen vorheizen.

Die Eier zur Mehlmischung geben, mit der abgekühlten Honigmasse und den flüssigen Zutaten von der Mitte aus zu einem sehr dickflüssigen Teig verrühren. Dazu eignen sich die Knethaken am besten.

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und gut verstreichen oder in eine große gebutterte Kastenform füllen.

Auf dem Backblech benötigt der Honigkuchen auf der zweiten Schiene von unten bei 175 °C etwa 30 bis 40 Minuten.

In der Kastenform wird er bei 160 °C auf der untersten Schiene etwa 60 Minuten gebacken.

Stäbchenprobe nicht vergessen! Nur wenn kein Teig mehr am Stäbchen klebt, ist der Honigkuchen fertig.

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Honigkuchen kann man traditionell auf dem Blech backen, ihn vorher ausstechen oder nachher in ansprechende Stücke teilen. Es gibt aber auch einen ähnlichen holländischen Frühstückskuchen in Kastenform, der zwar sehr gut schmeckt, mir aber viel zu süß ist. Außerdem enthält er Zusatzstoffe, die ich nicht darin haben möchte. Nun hatte unser Discounter vor ein paar Wochen diverse Einmalbackformen für Kastenkuchen im Angebot. Ich habe zuerst mit mir gerungen, dann aber doch – ökologisch nicht ganz korrekt – einige Packungen gekauft. Die kamen nun zum Einsatz und so habe ich bei der doppelten Teigmenge 7 große und 3 kleine holländische Frühstücks-/Honigkuchen herausbekommen.

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Ich werde sie zusammen mit selbstgemachter Orangenbutter verschenken. Es ist aber noch zu früh, um die herzustellen. Deshalb kann ich Euch das Rezept natürlich erst später verraten 🙂

Ach ja, solltet Ihr auch noch Honigkuchen für Weihnachten backen wollen: es ist noch nicht zu spät!

 Und hier ist nun auch der Link für die Orangenbutter.

Haselnuss-Maronen-Printen

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Gibt es etwas Schöneres, um in Weihnachtsstimmung zu kommen, als bei weihnachtlicher Musik Plätzchen zu backen? Wenn es dann noch mit dem Töchterchen ist (die mittlerweile zur Tochter herangewachsen ist), dann kommt ein wenig von dem zurück, was wir alle mit Weihnachten verbinden: Erinnerungen an leuchtende Kinderaugen, ganz bestimmte Düfte und die altbekannten Lieder. In unserem Fall waren es „Die Weihnachtsbäckerei“ und sämtliche Winterlieder von Rolf Zuckowski mit seinen kleinen Freunden, die uns beim Backen begleiteten.

Wir hatten uns für Haselnuss-Maronen-Printen aus essen&trinken entschieden. Der Teig wurde einen Tag eher gemacht und durfte bis zur Verarbeitung im Kühlschrank ruhen. Nach dem Weihnachtsmarkt-Besuch in einem nahegelegenen Freilichtmuseum machten wir uns ans Werk. Es war eine Menge Teig, doch zu zweit und mit geübter Arbeitsteilung ging uns alles gut von der Hand. Und am Ende lagen eine Menge Printen vor uns, die schon gleich nach dem Backen köstlich schmeckten. Jetzt, nach einer Woche, kann ich sagen, dass sie von Tag zu Tag besser werden. Stimmt, ich muss einfach immer mal wieder probieren! 🙂

Da wir uns spontan für dieses Rezept entschieden, hatte ich nicht alle gewünschten Zutaten im Haus und wir improvisierten (wieder einmal). Sie schmecken trotzdem!

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Die Zutaten:

250 g Honig

1 Tl gemahlenen Koriander

125 g Maronen, küchenfertig, vakuumiert

75 g Maronenmehl

200 g gemahlene Haselnüsse

40 g gemahlene Mandeln

350 g Mehl

2 Tl Backpulver

1 Ei

60 g weiche Butter

70 g Zucker

1 Prise Salz

1 Tl gemahlene Muskatblüte (Macis)

1 TL gemahlener Ingwer

1/2 TL gemahlener Zimt 

Mehl zum Bearbeiten

1 Eiweiß

Zubereitung:

Honig leicht erwärmen und etwas abkühlen lassen. Maronen fein hacken.

Mehl und Backpulver in einer Schüssel sieben. Mit Koriander, Muskatblüte, Ingwer, Zimt, Maronen und Nüssen mischen. Ei, Butter, Zucker und Salz zugeben.

Mit den Knethaken des Handrührers zum glatten Teig verkneten, dabei den Honig zugeben.

Teig in Klarsichtfolie wickeln und über Nacht kalt stellen.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,5 cm dick ausrollen.

In Rechtecke (5 x 3 cm) schneiden und auf mit Backpapier belegte Backbleche legen.

Die Oberfläche der Printen dünn mit verquirltem Eiweiß bestreichen.

Jeweils 1 Nuss darauflegen, leicht andrücken.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze auf der 2. Schiene von unten 12-15 Minuten backen.

Aus dem Ofen nehmen, kurz auf dem Backblech abkühlen lassen. Auf einem Kuchenrost völlig erkalten lassen.

Mit geschmolzener Kuvertüre nach Geschmack glasieren.

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