Grünkohl modern und doch klassisch

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wenn man jetzt bei uns über den Markt geht, sieht man überall die auffälligen Rosetten des Grünkohls liegen. Ich gebe zu, bis vor kurzem habe ich Grünkohl immer tiefgekühlt, bereits kleingeschnitten und blanchiert gekauft. Durch unsere Lieblingsgartensendung im Fernsehen inspiriert, wollte ich ihn aber auch einmal frisch zubereiten.

Zunächst war ich etwas überrascht von dem Volumen, das da für 2 Portionen vor mir lag, obwohl der Bauer auf dem Markt die Blätter bereits vom Strunk geschnitten hatte. Nach der Zubereitung blieb aber tatsächlich nur so viel übrig, wie wir auch bewältigen konnten.

Und dann stellte sich die Frage, was man daraus macht. Im Internet wird Grünkohl ja als „Superfood“ in den abenteuerlichsten Varianten beworben. Roh genossen soll er unschlagbar gesund sein (was vermutlich auch stimmt), aber ein Leckerbissen ist er so bestimmt nicht. Die meisten modernen Vorschläge finde ich nicht sehr verlockend, und meinem Schatz, der von Kindheit an die rheinische Art gewohnt ist, brauche ich damit schon gar nicht zu kommen. Also habe ich mir einen Kompromiss überlegt: die Zutaten sind klassisch, die Zubereitung ist modern. Grünkohl-Gratin zum Beispiel isst er sehr gerne (das Rezept dazu findet Ihr hier).

 

Für die moderne Variante der rheinischen Grünkohl-Zubereitung benötigt Ihr für 4 Portionen folgende Zutaten:

ca. 1 kg geputzten Grünkohl (also die Blätter ohne Strunk und dicke Stiele)

2 Zwiebeln

2 EL neutrales Öl zum Braten, z.B. Rapsöl

100 bis 200 g gewürfelten geräucherten Speck

Salz, Pfeffer,

je 1 Prise Zimt und Muskat

nach Belieben: 1-2 EL feine Haferflocken für eine leichte Bindung

Die Zubereitung:

Die Grünkohlblätter zunächst in reichlich kaltem Wasser waschen. Die restlichen noch vorhandenen groben Stiele entfernen.

In einem ausreichend großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Das Kochwasser großzügig salzen. Den Grünkohl in das kochende Wasser geben und 3 Minuten blanchieren.

Eine große Schüssel Eiswasser bereit halten und den blanchierten Grünkohl hineingeben. Danach in einem Durchschlag abtropfen lassen.

Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. In dem Öl leicht andünsten. Den Speck dazugeben und weiterdünsten, bis die Zwiebeln glasig und weich sind.

In der Zwischenzeit den blanchierten Grünkohl in beliebig grobe oder feine Stücke schneiden. Zum Zwiebel-Speck-Gemisch geben. Mit Salz, Pfeffer und je einer Prise Zimt und Muskat würzen. Evtl. die Haferflocken hinzufügen. Alles gut vermischen und bei geringer Hitze bis zum gewünschten Garpunkt weiterdünsten.

Wir mögen den Grünkohl gerne mit ein wenig Biss. Dann hat er auch noch seine appetitlich grüne Farbe. Mettwürstchen und Bratkartoffeln sind klassische Beilagen wie zur rheinischen Variante. Das Gemüse selbst schmeckt aber frischer, sogar ein klein wenig süßlich – modern eben!

Grünkohl modern

Natürlich schmeckt auch diese Variante (vorsichtig) aufgewärmt ausgezeichnet.

 

Walnuss-Pekannuss-Törtchen aus Dinkelmehl

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

seid Ihr wie viele andere auch schon fertig mit der Weihnachtsbäckerei? Wenn nicht, dann „willkommen im Club“. Ich bin noch mittendrin, schaffe es immer nur so zwischendurch, eine Sorte zu backen. Und bekomme jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn wieder eine Hausfrau ganz stolz erzählt, wie viele Sorten sie schon in ihren Dosen hortet. Na ja, wenn ich eines nicht mehr so fernen Tages nicht mehr jeden Tag zur Arbeit muss, gelingt es mir vielleicht auch, am ersten, spätestens am zweiten Advent alle Plätzchen verzehrfertig zu haben. Andererseits: Reicht es nicht, wenn der bunte Teller an Heiligabend mit all den Leckereien auf dem Tisch steht? Also mache ich mir auch dieses Jahr wieder keinen Stress. Noch ist ja etwas Zeit.

Solltet Ihr die Weihnachtsbäckerei noch nicht abgeschlossen haben, dann hätte ich vielleicht noch eine Idee für Euch. Ihr braucht dazu jedoch eine Muffinform mit 24 kleinen Förmchen. Die Walnuss-Pekannuss-Törtchen sind wirklich ein Gedicht. Meine haben zweierlei Größen, weil ich die kleinen Muffinförmchen bei der ersten Runde komplett gefüllt habe und mir dann überlegen musste, wie ich den Rest Teig und den Rest Füllung möglichst optimal verwerte. Mit meiner folgenden Beschreibung bekommt Ihr jedoch 48 gleich große Törtchen aus dem „Material“ heraus.

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Zuerst einmal müsst Ihr folgende Zutaten bereitstellen

für den Teig:

150 g kalte Butter

50 g feinen Zucker oder Puderzucker

1 Prise Salz

1 Ei

200 g Dinkelmehl

(evtl. etwas kaltes Wasser)

für die Füllung:

100 g Walnüsse

100 g Pekannüsse

150 g Schlagsahne, flüssig

70 g braunen Zucker (Rohrzucker)

1 Prise Salz

80 g Honig

20 g Butter

je eine Prise Zimt, Nelken, Muskat

Außerdem: Eine 24er-Muffinform; etwas Butter zum Einfetten der Förmchen; ein Schnapsglas oder Fläschchen, dessen Boden etwas kleiner als ein Förmchen ist.

Dann könnt Ihr auch schon loslegen:

Bereitet zunächst den Mürbeteig zu, indem Ihr das Mehl in eine Schüssel siebt. Darauf gebt Ihr den Zucker, das Salz und das Ei. Darauf kommt die kalte Butter in kleinen Stücken. Mit den Schneebesen des Handrührgeräts mischt Ihr nun die Zutaten kurz zu Streuseln zusammen. Am Ende verknetet Ihr die Streusel mit den Händen zügig zu einem glatten Teig. Sollte er keine Bindung eingehen, fügt esslöffelweise kaltes Wasser hinzu. Dann legt ihr den fertigen Teig  auf ein Stück Frischhaltefolie. In der Folie eingeschlagen, darf er nun im Kühlschrank ruhen.

Währenddessen geht es an die Füllung:

Die Nüsse fein hacken. In einem Topf alle Zutaten außer den Nüssen und den Gewürzen unter Rühren erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann Nüsse und Gewürze zugeben, unterrühren und die Masse kurz abkühlen lassen.

Muffinform gut buttern.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Eine Hälfte wieder kühl stellen. Die andere Hälfte zu einer Rolle formen und 24 gleich dicke Scheiben abschneiden. Jede Scheibe in ein Förmchen legen und den Boden eines Schnapsglases (o.Ä.) auf die Scheibe drücken, so dass eine Törtchenform entsteht. Diese mit der Hälfte der Nussmasse nicht zu voll füllen. Muffinform noch einmal kühl stellen.

Backofen auf 175 ° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Törtchen in der Muffinform auf der untersten Schiene ca. 18-20 Minuten hellbraun backen. Kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig aus den Förmchen lösen.

Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren.

Nach zwei Tagen entfalten die Nusstörtchen ihr volles Aroma und bleiben, in einer Blechdose kühl aufbewahrt,  gut 14 Tage frisch. Mit Puderzucker bestreut, servieren und genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kürbis-Maronen-Quiche mit Dinkelmehlboden

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

was war das wieder für ein Sommer! Wochenlang gab es keinen Tropfen Regen und ich kam aus dem Wässern nicht mehr heraus. Neben den Blumenrabatten hatte ich etwa 10 Tomatenpflanzen in Töpfen, die, wollte ich Früchte ernten, natürlich ebenfalls versorgt werden mussten. Sie dankten es mir mit einer reichen Ernte. So kochte ich daraus Sugo und Ketchup, verarbeitete ich geschenkte Äpfel zu Gelee und Mus. Ebenfalls geschenkte Feigen wurden zu köstlichen Konfitüre-Mischungen, und was von den Himbeeren nicht direkt verschmaust wurde, ergab einen herrlich aromatischen Essig. Und sollte ich der Meinung gewesen sein, die Vorräte für den Winter würden nun ausreichen, so belehrte mich Tatjana in dieser Woche eines Besseren: Wir hatten uns doch vorgenommen, wieder Sauerkraut einzulegen. Nun liegen auch noch 6 gehobelte, eingesalzene und eingestampfte Kohlköpfe in unserem kleinen! Sauerkrautfass, in dem es bereits zu blubbern beginnt. Dabei bin ich gedanklich schon bei der Weihnachtsbäckerei. Nächste Woche will ich mich an einen Weihnachtsstollen wagen.

Bevor es nun aber damit losgeht, möchte ich heute erst noch ein anderes Rezept mit Euch teilen. Denn bei all dem Anlegen von Vorräten muss der Mensch ja schließlich jeden Tag essen. Kürbisse und Maronen sind im Supermarkt zur Zeit nicht zu übersehen und bieten sich geradezu als Zutaten für ein saisonales Gericht an. Ich hatte vor einiger Zeit beim Stöbern im Internet ein Rezept damit entdeckt, das sehr verlockend klang. Es stammt von dem Sternekoch Christian Jürgens. Davon ließ ich mich inspirieren und habe die Quiche nun für meine Familie gebacken. Für den Boden habe ich Dinkelmehl der Type 1050 verwendet, weil ich kein Freund des klassischen Mürbeteigs bin.

Hier die Zutaten

für den Mürbeteigboden:

250 g Dinkelmehl Type 1050

1 gestr. TL Salz

1 Prise Zucker

125 g weiche Butter

1 Ei + 1 Eigelb

evtl. etwas kaltes Wasser

für die Füllung:

250 g gekochte Maronen

2 geh. EL Aprikosenkonfitüre oder Apfelgelee

1 EL Wasser

1 Prise Zimt

1 Prise Salz

1/2 Hokkaido-Kürbis

Saft 1/2 Zitrone

1 Knoblauchzehe

200 g Schlagsahne

3 Eier

Salz, Pfeffer, Muskatnuss

2 EL gehackte Petersilie

150 g geriebener Käse

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel mischen. Die Eier und die Butter darauf geben. Mit den Knethaken kurz vermischen, dann mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Sollte er zu trocken sein, etwas kaltes Wasser dazugeben. (Das Dinkelmehl verlangt nach etwas mehr Flüssigkeit als normales Weizenmehl.) Den Teig in Klarsichtfolie 30 Minuten kalt stellen. Danach ausrollen und eine gefettete Quicheform damit auslegen. Überstehende Ränder abschneiden. Wieder kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten:

Maronen vierteln. In einem ausreichend großen Gefäß die Marmelade mit Wasser verrühren. Die Maronen dazugeben. Mit Salz und Zimt würzen und die Maronen unter vorsichtigem Rühren glasieren.

Den Hokkaido teilen, die Kerne entfernen (das geht am besten mit einem Eisportionierer; alternativ mit einem Esslöffel). Die Kürbishälften in dünne Spalten schneiden und in eine Schüssel geben. Den Zitronensaft darübergießen. Die Knoblauchzehe dazupressen. Alles vermischen.

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Sahne mit den Eiern verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss würzen. Petersilie unterrühren.

Quiche-Form aus dem Kühlschrank nehmen, Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen (damit er sich nicht wölbt). Kürbisspalten und Maronen darauf verteilen. Die Sahnemischung darübergießen. Mit dem Käse bestreuen. (Kürbis und Maronen sind mild im Geschmack; deshalb darf der Käse ruhig kräftig sein.)

Die Quiche auf der untersten Leiste im Backofen für ca. 45 Minuten backen, bis die Sahne-Ei-Masse gestockt ist. Falls der Käse schon vorher gebräunt ist, die Quiche noch einige Minuten im ausgeschalteten Backofen stehen lassen.

Dazu habe ich einen Krautsalat und eine Schmandcreme serviert, die ich mit Salz,  Pfeffer, Zitronensaft und -schale, einer Prise Zucker sowie gemischten Kräutern abgeschmeckt habe.

Ein leckeres und sättigendes Gericht, genau richtig für diese Jahreszeit. Guten Appetit!

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„Japanisches Kraut“: Butaniku no Shoga yaki

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wusstet Ihr, dass in Düsseldorf die größte japanische Gemeinde Deutschlands lebt? Es gibt dort zahlreiche japanische Firmen und für deren Angestellte und ihre Familien, die weit weg von zu Hause sind, japanische Geschäfte und Restaurants. Der Japantag ist jedes Jahr ein ganz besonderes Event für alle Düsseldorfer sowie für viele Gäste aus dem Umland und endet immer mit einem spektakulären Feuerwerk.

Mittlerweile sind uns Gerichte und Zutaten aus der japanischen Küche nicht mehr ganz fremd. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders. Wer wusste in den Sechziger-/Siebziegerjahren des letzten Jahrtausends denn schon, was Sojasauce ist? Sushi kennt heute jeder. Die meisten haben es zumindest schon einmal probiert.

Das Rezept, das ich euch heute vorstelle, habe ich vor mehr als drei Jahrzehnten in der Zeitschrift einer bekannten japanischen Automarke gefunden. Ich nehme deshalb an, dass es einigermaßen authentisch ist. Mittlerweile sind die Zutaten für dieses Gericht in fast jedem Supermarkt erhältlich. Ich finde, es ist eine Abwechslung zu unseren meist ziemlich biederen Weißkohlgerichten und schmeckt uns wirklich gut. Und einfach zuzubereiten ist es obendrein.

Japankohl

Für 2 – 3 Portionen braucht Ihr:

400 g mageres Schweinefleisch (ich nehme allerdings Kalbfleisch)

1 daumengroßes Stück frischen Ingwer

2 EL Sake oder trockenen Sherry

3 EL Sojasauce

1 TL Zucker

200 g Weißkohl (oder mehr)

neutrales Öl zum Anbraten

Die Zubereitung:

Das Fleisch in ca. 1/2 cm dicke Streifen schneiden.

Ingwer schälen und reiben, mit Sake oder Sherry, Sojasauce und Zucker mischen. Die Fleischstreifen darin mindestens 10 Minuten marinieren, dann gut abtropfen lassen. Die Marinade auffangen.

In der Zwischenzeit den Weißkohl ebenfalls in Streifen schneiden.

Öl in einer großen Pfanne erhitzen, das abgetropfte Fleisch kurz anbraten und aus der Pfanne nehmen.

Den Kohl bei starker Hitze ebenfalls anbraten. Er darf ruhig etwas bräunen. Die Hitze etwas zurücknehmen. Mit der Marinade ablöschen. Das angebratene Fleisch dazugeben und kurz zusammen angehen lassen. Bei ganz kleiner Hitze und aufgelegtem Deckel bis zur gewünschen Bissfestigkeit des Kohls garen lassen. Gegebenenfalls mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Vermutlich essen die Japaner Reis zu diesem Gericht. Ich finde jedoch, dass ein selbstgemachtes Kartoffelpüree unschlagbar gut dazu passt. Aber das müsst Ihr selbst herausfinden. 🙂

 

 

Shiitake-Pilze in Sahnesauce

Hallo, Ihr Lieben,

es wird langsam wärmer, im Garten sprießt und gedeiht alles, und ich komme kaum nach mit Pflanzen, Jäten und Schneiden. Deshalb habe ich mich nun länger nicht gemeldet.

Bis vor kurzem kannte ich Shiitake-Pilze nur aus der asiatischen Küche und in getrockneter Form. Als mein Schatz und ich sie jedoch im letzten Urlaub auf einem Salat frisch gebraten aßen, waren wir begeistert. Das Besondere an diesen Pilzen ist der Umami-Geschmack, also das, was wir als „herzhaft“ bezeichnen. In ihren Ursprungsländern China und Japan gelten Shiitake sogar als Heilpilze und werden dementsprechend häufig gegessen. Als sie nun in einem Supermarkt als Frischware angeboten wurden, konnte ich nicht widerstehen:

Je ein 150-g-Körbchen mit Kräutersaitlingen und Shiitake-Pilzen sollten ein vegetarisches Hauptgericht für uns beide werden. Um nichts falsch zu machen, habe ich aber erst einmal nachgelesen, wie man mit sie behandelt.

Es ist ganz einfach: Ich habe sie einzeln kurz unter kaltes, fließendes Wasser gehalten und dann in einem Sieb abgelegt. Da sie so nur oberflächlich nass wurden, trockneten sie innerhalb kurzer Zeit von selbst wieder und ich konnte sie weiterverarbeiten. Es waren relativ kleine, zarte Pilze, so dass ich nur die trockenen Stielenden abzuschneiden und sie in etwa gleich große Stücke zu teilen brauchte. Dasselbe tat ich auch mit den größeren Kräutersaitlingen, nachdem ich sie mit einem feuchten Küchentuch abgewischt hatte.

Dann stellte ich mir die weiteren Zutaten zurecht.

Ich nahm für zwei Personen außer den 300 g Pilzen:

1 Zwiebel

ca. 20 g Butter

1 Schuss Sojasauce

1 Schuss Weißwein

Salz, Pfeffer

1 Prise gemahlenen Kümmel zur besseren Verdaulichkeit

etwas abgeriebene Zitronenschale

1 EL Speisestärke (ich bevorzuge Pfeilwurzelmehl)

1/2 Becher Sahne

100 g Schmand

1 EL oder mehr gehackte Petersilie

evtl. etwas Zitronensaft oder milden Essig zum Abschmecken

Zunächst schnitt ich die Zwiebel in feine Würfel und dünstete sie in einer großen Pfanne bei niedriger Temperatur in der Butter an.

Sobald sie zu bräunen anfingen, gab ich die Pilze dazu, schaltete die Temperatur hoch und ließ alles ein paar Minuten unter häufigem Wenden anbraten.

Dann wurden sie mit Salz, Pfeffer und Kümmel gewürzt und mit der Sojasauce abgelöscht. Nun schaltete ich die Herdplatte herunter. Sobald die Sojasauce eingekocht war, gab ich den Weißwein dazu und ließ ihn ebenfalls verdampfen.

Als die Temperatur heruntergefahren war, verteilte ich Zitronenschale und Speisestärke auf den Pilzen und vemischte alles.

Nun rührte ich die Sahne unter den Schmand, gab sie zu den Pilzen und ließ die Sauce unter Rühren leicht aufkochen und dann nur noch so eben weiterköcheln.

Daneben garten bereits die Nudeln. Als ich sie abgoss, verdünnte ich die etwas dick gewordene Sahnesauce mit ein wenig Nudelkochwasser, bis sie schön sämig war.

Nach dem Abschmecken fehlte nur noch die frische Petersilie, dann konnte serviert werden.

Natürlich könnt Ihr jeden Speisepilz auf diese Art zubereiten, doch falls Ihr frische Shiitake bekommt, solltet Ihr sie auf jeden Fall probieren.

 

 

Osterlämmchen aus Nusskuchen mit (selbstgemachtem) Eierlikör

medaillon tatjana

Frohe Ostern, liebe Leser!

In unserem letzten Beitrag haben wir Eierlikör selbst gemacht – und dann einen Teil direkt zum Backen verwendet.

Ich hatte im Internet ein Rezept für Nusskuchen mit Eierlikör gefunden und was lag näher, als, eine Woche vor Ostern, ein Lämmchen zu backen.

Ihr braucht:

100g Mehl

50g Speisestärke

1 Pck. Backpulver

200g Nüsse

5 Eier

200g Butter

180g Zucker

1 Pck. Vanille-Zucker

1 Prise Salz

1 Tasse (200ml) Eierlikör

2 EL weißen Rum

100g Raspel-Schokolade (dunkel)

Den Ofen auf 175°C vorheizen. Unsere Lämmchen-Formen sind aus Weißblech, also haben wir mit Umluft gebacken. Die modernen Antihaft-Förmchen sind in der Regel für Ober-/Unterhitze gemacht. Stellt den Ofen also entsprechend eurer Form ein.

Die Förmchen gründlich buttern und mit Paniermehl auskleiden.

Mehl, Stärke, Nüsse und Backpulver in einer Schüssel verrühren und beiseite stellen.

In einer Rührschüssel die Eier, Butter, Zucker und Salz schaumig rühren. Dann den Eierlikör und den Rum dazugeben und kurz verrühren.

Die Mehl-Nuss-Mischung unterheben, bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss noch die Raspelschokolade unterrühren.

Den Teig in die vorbereiteten Förmchen geben und bei 180°C ca. 45 Minuten backen. Die Länge ist von der Größe Eurer Form abhängig, also immer mal wieder nachschauen und die Stäbchen-Probe machen.

Vor dem Servieren das fertige Lämmchen mit reichlich Puderzucker bestäuben.

 

Traumpaar – Eierlikör und Tonkabohne

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

Ostern ist bei uns Eier-Saison: gekochte Eier, bunte Eier, Kuchen… und natürlich Eierlikör.

In der letzten „essen & trinken“ war ein Rezept für einen Chai-Eierlikör; den wollten wir eigentlich ausprobieren. Da er durch die Gewürze aber zwei Tage in der Herstellung braucht und nicht pasteurisiert wird, haben wir ihn abgewandelt und unser eigenes Rezept kreiert.

Unser Rezept ist mit dem Thermomix in ein paar Minuten zusammengerührt; auf dem Wasserbad macht es ein wenig mehr Mühe. Wenn ihr frische Bio-Eier verwendet, könnt Ihr das Pasteurisieren auch auslassen, aber uns behagte der Gedanke nicht.

Ihr braucht:

100g Zucker

50g Puderzucker

7 Eigelb

75g Wasser

400ml weißer Rum

300ml Kondensmilch

1/2 Vanillestange

Abrieb ca. 1/4 Tonkabohne

Den Puderzucker mit dem Wasser  in einem kleinen Topf zu einem Sirup einkochen und dann abkühlen lassen. Den Rum in den abgekühlten Sirup rühren.

Wir haben die Eigelb im Thermomix pasteurisiert. Dafür den Schlageinsatz einsetzen, die Eigelb mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und dem Tonka-Abrieb bei 70°C 7 Minuten  auf Stufe 2 rühren.

Wer keinen Thermomix hat, kann das Pasteurisieren auch im Wasserbad machen. Auch hier das Wasser im Topf erhitzen und die Eigelb-Zucker-Gewürz-Mischung unter ständigem Rühren auf 70°C erhitzen.

Von der Hitze nehmen und unter Rühren erst die Kondensmilch und dann die Sirup-Rum-Mischung hinzugeben. Wir haben dies wieder im Thermomix gemacht und ihn ohne Hitze 4 Minuten auf Stufe 2 rühren lassen.

Die Masse schäumt ziemlich, daher am besten zunächst im Kühlschrank abkühlen lassen, immer mal wieder umrühren und den Schaum abschöpfen, bevor ihr den Eierlikör in sterilisierte Flaschen füllt.

Die Kombination mit der Tonkabohne hat sich als Traumpaar herausgestellt. Sie gibt eine leicht herbe, nussige Note und harmonisiert perfekt mit der cremigen Süße des Eierlikörs.

Eierlikör

Und jetzt wünschen wir Euch traumhaft schöne Ostertage!

 

 

Bunter Bulgur-Salat

Am vergangenen Wochenende hatten wir Besuch von unseren Freunden aus Neuseeland. Um während der kurzen Zeit, die die junge Familie bei uns war, nicht ständig in der Küche stehen zu müssen, bereitete ich so viel wie möglich vor. Sehr gut eignen sich dazu ja immer Salate. Damit es nicht der obligatorische Kartoffel- bzw. Nudelsalat sein musste, entschied ich mich neben zwei Krautsalatvarianten auch für den bewährten und äußerst beliebten Bulgur-Salat, dessen Rezept ich von meiner Nachbarin bekommen habe. Die wiederum hat es von ihrer türkischen Kollegin und die wiederum …
Man benötigt dazu:
2 Gläser feinen Bulgur
4 Frühlingszwiebeln
3 Paprikaschoten (je bunter, desto besser)
1 Salatgurke
2 Tomaten
1 Bund Petersilie
1-2 EL Tomatenmark
ca. 1/2 Glas Öl
den Saft einer Zitrone
2 EL Granatapfelsirup
1 TL schwarzer Pfeffer
Salz
gemahlenen Chili nach Geschmack
Den Bulgur in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen, so dass er gerade bedeckt ist. Die Schüssel zudecken.
Nach 10 Minuten den Bulgur durchrühren und erkalten lassen.
In der Zwischenzeit die Paprikaschoten entkernen und in Würfel schneiden. Die Salatgurke längs durchschneiden, mit einem Teelöffel die Kerne entfernen und das Fruchtfleisch ebenfalls in Würfel schneiden. Die Tomaten quer durchschneiden, die Kerne entfernen und wiederum in Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Petersilie hacken. Alles unter den Bulgur heben und mit den restlichen Zutaten würzen. Einige Stunden durchziehen lassen und servieren.
Der Salat eignet sich gut als Beilage zum Grillen, für ein Picknick oder auch für eine Party. Er sieht nicht nur appetitlich aus, sondern schmeckt auch noch hervorragend. Nach dem gleichen Rezept kann man übrigens auch einen Couscous-Salat zubereiten. Einziger Unterschied ist, dass der Couscous kurz aufgekocht werden muss.
Couscous
Wie immer hatte ich natürlich viel zu viel vorbereitet, so dass wir noch Tage, nachdem unsere Freunde abgereist waren, zu essen hatten.

Eierschecke à la Brigitte

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

Ostern naht mit Riesenschritten und wir überlegen bereits, was wir zu diesem Anlass backen werden. Da Eier ja traditionell zu Ostern gehören, spielen sie bei unseren Gedanken fast immer eine Rolle. Eierschecke, ein „Nationalgebäck“ Sachsens wie der Dresdner Stollen, steht schon längere Zeit auf meiner Wunschliste. Erich Kästner, der aus Dresden stammte, soll einmal gesagt haben: „Die Eierschecke ist eine Kuchensorte, die zum Schaden der Menschheit auf dem Rest des Globus unbekannt geblieben ist.“ Ich finde, das muss sich dringend ändern, und möchte hier meinen Teil dazu beitragen. 😉

Eierschecke ist ein Käsekuchen, der aus drei Schichten besteht: Der Boden kann aus Hefe- oder Mürbeteig sein; darauf kommt die Quarkschicht und darüber noch ein Guss, der reichlich Eier enthält. Wie immer gibt es unzählige Varianten – mit oder ohne Rosinen, mit oder ohne Mandeln, Mohn, Schokolade und, wer weiß, was noch …

Bei meiner Version besteht der Boden aus dünnem Hefeteig. Die mittlere Schicht ist eine Mischung aus Quark, Frischkäse und saurer Sahne, der ich einen zitronigen Touch gegeben habe. Das ist zwar nicht authentisch, schmeckt aber frisch und nimmt dem Kuchen etwas von der traditionellen Süße, die heutzutage meist nicht mehr erwünscht ist.

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Die Herstellung ist zugegebenermaßen etwas aufwändig. Wenn man den Hefeteig jedoch schon am Vorabend zubereitet und über Nacht im Kühlschrank reifen lässt, geht es am nächsten Tag recht schnell. In diesem Fall müsst Ihr die angegebene Hefemenge aber auf die Hälfte reduzieren.

Für ein tiefes Backblech oder einen rechteckigen Backrahmen (meiner ist 42 x 29 x 7 cm) werden folgende Zutaten benötigt:

Für den Hefeteig:

500 g Weizenmehl

1/2 Würfel Hefe

1 gehäufter TL Salz

50 g Zucker

1 Ei

250 ml Milch

50 g weiche Butter

Für die „Käseschicht“:

400 g Frischkäse

250 g Magerquark

200 g saure Sahne

200 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)

3 EL Speisestärke

2 Eier

Für die Eierschicht:

1 Päckchen Vanillepuddingpulver

500 ml Milch

2 gehäufte EL Zucker

4 Eigelb

100 g feiner Zucker

1 gehäufter EL Speisestärke

4 Eiweiß

1 Prise Salz

Und so geht es:

Zunächst wird der Hefeteig aus den angegebenen Zutaten zubereitet. Eine Anleitung dafür findet Ihr hier. Er darf bei Zimmertemperatur gehen, bis er sich verdoppelt hat. Das dauert je nach Temperatur 1 bis 2 Stunden. (Oder Ihr wählt die Über-Nacht-Variante, s.o.).

Für die Eierschicht müsst Ihr jetzt aus Vanillepuddingpulver, Milch und Zucker nach Anleitung auf der Packung einen Pudding kochen und, mit Frischhaltefolie bedeckt, auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

Für die „Käseschicht“ einfach alle Zutaten zusammenrühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine glatte Masse entstanden ist.

Das Backblech gut buttern.

Dann rollt Ihr den Hefeteig auf einem leicht bemehlten Backbrett dünn aus und belegt damit das Backblech. (Übrigen Hefeteig könnt Ihr z.B. zu Buchteln verbacken.)

Darauf verteilt Ihr gleichmäßig die „Käseschicht“.

Nun heizt Ihr den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor.

Für die Eierschicht die Eier sauber trennen. Eigelb und Zucker mit dem Rührgerät so lange schlagen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und eine feinporige, cremige Masse entstanden ist. Unter den abgekühlten Vanillepudding rühren. Die Schneebesen gut spülen. Eiklar und Salz zu Schnee schlagen, über die Eimasse geben, Speisestärke darübersieben und unterheben. Die Eiermasse vorsichtig auf die „Käseschicht“ geben und gleichmäßig verteilen.

Kuchen im Backofen auf der 1. Schiene von unten bei 175 °C in 55 – 60 Minuten backen. Im Backofen auskühlen lassen. Der Belag sinkt dabei etwas ein.

Am besten schmeckt die Eierschecke, wenn sie eine Nacht durchgezogen ist.

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Ich wünsche guten Appetit! 🙂

Unser erster Number Cake (Zahlenkuchen)

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Ihr Lieben,

zum runden Geburtstag meiner lieben Nachbarin wollte ich ihr als Überraschung eine Torte backen. Bei meinen Recherchen stieß ich auf den „Number Cake“, also eine Torte in Ziffern. Das war die Idee! Aus Biskuitböden ausgeschnitten, mit Creme gefüllt und hübsch dekoriert, so stand sie mir vor Augen.

Zunächst musste eine passende Unterlage gefunden werden. Ich wählte dafür zwei Servierplatten aus Schiefer, die sich in meinem Fundus befinden, und hatte damit die Größen-Vorgabe für die Ziffern. Geeignete Schablonen-Vorlagen fand ich im Internet und ließ sie mir in der entsprechenden Größe auf Karton ausdrucken: nämlich ca. 35 x 27 cm. Ausgeschnitten passte eine Ziffer genau auf ein Backblech.

Zwei derselben Ziffer aufeinander bedeutete, insgesamt 4 Biskuitböden zu backen. Eine Zahl sollte in hellem, die andere in dunklem, also Schokoladenbiskuit sein. Die beiden Schokoböden bereitete ich einen Tag vorher zu, denn ich finde, dadurch entfaltet sich das Schokoladenaroma besser. Die hellen Tortenböden waren am Morgen des folgenden Tages an der Reihe. So konnten sie erkalten, bevor am Nachmittag „das Finish“ kam. Die Familie meiner Nachbarin stammt aus Griechenland; ihre Lieblingsfarben sind nach den griechischen Landesfarben weiß und blau. Weiß und blau sollte deshalb die Verzierung werden.

Ich rührte den Teig für jedes Backblech separat. Während ein Boden im Backofen war, hatte ich ausreichend Zeit, den Teig für den nächsten vorzubereiten.

Hier die Zutaten für 1 Schokobiskuit-Boden:

4 Eier

120 g Zucker

1 Vanillezucker

1 Prise Salz

130 g Weizenmehl

15 g (= 1 gehäufter EL) dunkler Kakao

(je eine Prise Zimt, gemahlene Gewürznelken und Muskatnuss verstärkt den Schokoladengeschmack)

1 gestrichener TL Backpulver

Die Zubereitung der Biskuit-Böden:

Backblech mit Backpapier belegen.

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Heißluft vorheizen.

Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker auf höchster Stufe so lange schlagen, bis eine helle, feinporige Crème entstanden ist.

Mehl mit Kakao und Backpulver vermischen und unter die Eiermasse heben.

Teig auf das Backblech streichen und backen. Backzeit 10 – 12 Minuten.

Den fertigen Boden auf ein Kuchengitter stürzen. Backpapier mit einem feuchten Tuch bestreichen und vorsichtig abziehen. Boden vollständig erkalten lassen.

Den zweiten Boden ebenso backen.

Die Zutaten für 1 hellen Biskuitboden:

4 Eier

120 g Zucker

1 Vanillezucker

1 Prise Salz

150 g Weizenmehl

1 gestrich. TL Backpulver

Die beiden hellen Biskuitböden ebenso zubereiten wie die Schokoböden.

Die Zutaten für die Füllung:

6 Becher Sahne à 250 ml.

3  Pckg. Paradiescreme Vanille-Geschmack (ohne Kochen).

Für die Grundlage der Verzierung außerdem noch:

4 Becher Sahne

4 Päckchen Sahnesteif

4 Vanillezucker

(Soll die Crème länger standfest bleiben, 2 Pckg. Gelatine fix statt Sahnesteif verwenden. Achtung: nicht für Vegetarier geeignet!)

und jede Menge essbares Dekomaterial in Blau und Weiß, wie Blaubeeren, Brombeeren, Esspapier-Rosen und -Schmetterlinge, Zuckerstreusel, -perlen und -sternchen sowie essbarer Glitter!

Number cake

Fertigstellung:

Aus den Biskuitböden schnitt ich mit Hilfe der Schablonen und einem scharfen Messer je zweimal die entsprechenden Ziffern aus.

Die Sahne wurde kurz angeschlagen, die Paradiescreme während des Schlagens hinzugefügt und weitergeschlagen, bis eine Crème entstanden war. Je eine der ausgeschnittenen Ziffern legte ich auf die Unterlage und bedeckte die freien Ränder mit Backpapierstreifen. Gut 2/3 der Crème verteilte ich auf den Ziffern und verstrich sie gleichmäßig. Dann wurden die zweiten Ziffern deckungsgleich aufgelegt. Anschließend bestrich ich die Ränder dünn mit der übrigen Creme. Der Teig darf ruhig noch durchscheinen; das nennt man einen „Naked Cake“.

Die Verzierung überließ ich Tatjana. Ich schlug lediglich jeden Becher Sahne einzeln mit einem Tütchen Sahnesteif, vermischt mit 1 Vanillezucker, bis die Sahne fest war. So viel passte jeweils in den Spritzbeutel, mit dem Tatjana die Oberseite der Ziffern verzierte. Zum Schluss durfte sie, wie Ihr seht, ihrer Dekolust freien Lauf lassen.

Number

Fazit: Überraschung gelungen!