Blitzlebkuchen-Schnitten – ohne Mehl

Medaillon Mama

Einen schönen ersten Advent wünsche ich Euch, Ihr Lieben. Bis Weihnachten sind es nur noch drei Wochen, und ich habe gerade erst angefangen, Plätzchen zu backen. Meine Liste ist ellenlang, deshalb muss ich mich jetzt wirklich sputen. Weil Lebkuchen gewöhnlich einige Zeit brauchen, bis sie ihr volles Aroma entfalten, fange ich immer damit an. Der folgende Lebkuchen kann allerdings schon am folgenden Tag verzehrt werden, obwohl er ein paar Tage später noch aromatischer geworden ist. Auf keinen Fall muss er wochenlang „reifen“. Aber so alt wird er ohnehin nicht 🙂

Für ein Backblech bereitet Ihr vor:

150 g weiche Butter

1 Zitrone auspressen und Schale abreiben

150 g feinen Zucker

1 Prise Salz

6 Eier trennen

150 g mit Schale gemahlene Mandeln

80 g gemahlene Haselnüsse

1 EL Lebkuchengewürz

1 Pckg. Kuvertüre, Zartbitter oder Vollmilch nach Geschmack

gehackte Pistazien zum Bestreuen

Und so geht es:

Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zunächst schlagt Ihr das Eiweiß mit dem Salz und dem Zitronensaft mit dem Handrührgerät schaumig und lasst langsam die Hälfte des Zuckers einrieseln. Sobald das Eiweiß fest und glänzend ist, stellt Ihr es beiseite.

Nun rührt Ihr die zimmerwarme Butter glatt, bis sie Spitzen bildet, und mischt sie mit der anderen Hälfte des Zuckers und der Zitronenschale. Nach und nach rührt Ihr die Eigelbe darunter. Die Butter-Zucker-Masse so lange rühren, bis Ihr eine schöne, glatte Crème habt.

Die gemischten Nüsse und das Lebkuchengewürz gut mit der Buttermasse vermischen.

Am Ende den Eischnee vorsichtig unterheben.

Den Teig auf ein Backblech mit Backpapier streichen und auf der 2. Schiene von unten etwa 1/2 Stunde hellbraun backen.

Nach dem Abkühlen mit geschmolzener Kuvertüre bestreichen. Erkalten lassen und in etwa 4×4 cm große Stücke schneiden (ergibt ca. 60 Stück). Mit gehackten Pistazien bestreuen.

Lebkuchen

In einer gut schließenden Dose kühl lagern. Oder gleich aufessen 😉

 

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Linsensalat

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

so langsam wird es Zeit für die Weihnachtsbäckerei. Doch hier, wie versprochen, zunächst noch mein Vorschlag für einen Linsensalat. Dazu lässt sich prima ein Rest Linseneintopf, z.B. dieser, verwerten, aber natürlich kann man die Linsen auch speziell dafür kochen.

Mein Rezept ist ausreichend für eine Portion als Hauptmahlzeit; für mehrere Esser nimmt man entsprechend mehr von allem. Die Mengen der einzelnen Zutaten dürfen je nach Geschmack variieren.

Ich nahm:

2 gehäufte EL gekochte Linsen, fertig gewürzt

1 EL eingelegte rote Bete, kleingewürfelt

1/2 Apfel, geschält und kleingewürfelt

1 Frühlingszwiebel oder ein Stück Porree (vom weißen Teil), kleingeschnitten

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Für das Dressing habe ich

2 EL weißen Balsamico,

1 Prise Salz,

1 Prise Zucker,

1 TL geriebener Meerrettich

mit etwas Wasser herzhaft abgeschmeckt, dann

4 EL Rapsöl daruntergerührt

und alles gut vermischt.

Etwas durchziehen lassen, und schon hat man einen sättigenden Salat als Hauptgericht oder Beilage, ganz wie gewünscht.

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Linseneintopf, italienisch inspiriert

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

was war das für ein großartiger Sommer! Das Einzige, was hier über Monate wirklich gefehlt hat, war hin und wieder ein Regenguss. Das bedeutete für mich, fast jeden Tag 1 1/2 Stunden den Garten zu wässern. Wie gut, dass wir einen Brunnen haben! Salat war in dieser Zeit unsere Hauptnahrung, denn zum Kochen war es meist einfach zu heiß. Nun ist die Hitze vorbei und uns verlangt wieder nach Deftigem. Nach Eintopf zum Beispiel.

Linseneintopf kann man spontan zubereiten, weil Linsen im Gegensatz zu anderen Hülsenfrüchten nicht eingeweicht müssen. Für unseren Linseneintopf habe ich Berglinsen genommen; sie behalten etwas mehr Biss im Gegensatz zu Tellerlinsen und sind nicht so mehlig. Natürlich schmeckt er auch mit „normalen“ Tellerlinsen.

Für 4 Personen braucht Ihr:

2 Tassen Berg- oder Tellerlinsen

2 EL gutes Olivenöl (oder Rapsöl)

1 mittelgroße Zwiebel

1 Zehe Knoblauch

1-2 Möhren

1 Stange Porree

1 kleine Dose stückige Tomaten oder Kirschtomaten

1 Zweig Rosmarin oder/und Thymian

etwa 4 Tassen Gemüsebrühe

Salz, Pfeffer

Mettwürstchen oder ersatzweise durchwachsenen Speck

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Und so geht es:

Zwiebel schälen und fein würfeln, in dem Öl glasig schwitzen.

Knoblauch ebenfalls schälen, zu den Zwiebeln pressen. (Wer Speck nimmt, sollte den gewürfelten Speck jetzt zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch geben.)

Möhren schälen und in beliebige Würfel schneiden. Porree waschen, die hellen Teile ebenfalls in beliebige Stücke schneiden. Beides zu dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch geben.

Die Linsen in einem Sieb kurz abspülen, mit Rosmarin oder/und Thymian ebenfalls hinzufügen. Alles kurz weiterschwitzen lassen, dann die Tomaten untermischen.

Den Eintopf mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen, zugedeckt etwa 1 Stunde leicht köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Falls der Eintopf zu dick ist, noch etwas Brühe oder Wasser hinzufügen.

10 Minuten vor Ende der Garzeit gebe ich die Mettwürstchen in den Eintopf und lasse sie darin garziehen. Wiener oder andere Würstchen schmecken natürlich auch.

Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Ich serviere Salzkartoffeln dazu. Wer mag, kann Kartoffelwürfel gleich im Eintopf mitkochen. Der Schwabe reicht Spätzle dazu 😉

Wie alle Eintöpfe schmeckt er aufgewärmt fast noch besser als frisch, so dass wir gerne zweimal davon essen. Sollte dann noch etwas übrig bleiben, verwerte ich den Rest zu einem sättigenden und erfrischenden Linsensalat. Das Rezept dafür verrate ich Euch das nächste Mal 🙂

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Herbstlicher Apfelkuchen mit Haselnussfüllung

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Bei uns im Garten steht ein Zierapfelbäumchen, dessen Äpfel essbar sind. Dieses Jahr hing er über- und übervoll mit Äpfeln, wir wussten gar nicht, wie wir sie alle verarbeiten sollten.

Ich habe schon zwei Ladungen Bratapfel-Likör angesetzt, wir verbacken sie in Kuchen und machen Apfelgelee.

Dieser Apfelkuchen ist eine Eigenkreation, die darauf basiert, dass Mama Nusshörnchen gebacken hat und noch eine Tupperschüssel Nussfülle übrig war.

Ich habe zunächst die Äpfel gewaschen und dann die Kerngehäuse entfernt. In einer Schüssel habe ich

den Saft einer Zitrone

einen Schuss Rum und

einen Schuss Butterscotch-Likör

gemischt und die Äpfelchen darin mariniert. Für eine kinderfreundliche Version könnt ihr auch nur Zitrone oder Zitronen- und Apfelsaft nehmen.

Für die Nussfüllung benötigt ihr:

30 g Semmelbrösel

100 g Haselnüsse (gemahlen)

50 g Haselnüsse (gehackt)

1 EL Honig

60 g Sahne

50 g Zucker

50 g Eiweiß

Den Honig in der Sahne auflösen, mit Semmelbröseln, Haselnüssen und Zucker vermischen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, die Nussmischung unterheben. Beiseite stellen.

Für den Rührteig braucht ihr:

200g weiche Butter

200g Braunen Zucker

eine Prise Salz

4 Eier

220g Mehl

30g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

einen Schuss Milch

optional einen Schuss Rum, Zitronenabrieb

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einem glatten Teig rühren.

Diesen in eine gebutterte Springform füllen. Die ausgehöhlten Äpfel mit der Nussfülle füllen und auf den Teig setzen.

Im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten backen. Im Auge behalten!

Am besten noch lauwarm servieren. Mmmmmh 🙂

Zwetschgenmus, Röster-Style

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

unsere Sommer- und Urlaubspause ist, pünktlich zum Herbstanfang, zu Ende und wir starten die gemütliche Jahreszeit mit einem Familien-Liebling: Pflaumen- oder in unserem Fall: Zwetschgen-Mus.

Wenn man, wie ich als Facebook-Junkie, in Dutzenden Gruppen unterwegs ist, trifft man immer wieder auf kurz aufflackernde und ebenso schnell wieder verschwundene Trends. Einer davon: Röster. Ein Gericht, wahrscheinlich so alt wie die Geschichte des Kochens selbst, aber seit Kurzem wieder in aller Munde. Gemäß österreichischem Lebensmittelbuch ist ein Röster eine „breiig-stückige Zubereitung aus entsteinten Früchten. Sie werden mit einem Zusatz von maximal 10 % – bei Früchten mit saurem Saft (u.a. Marille, Weichsel oder Holunderbeere) von maximal 20 % – des Ansatzfruchtgewichtes mit Zucker, Zuckerarten, Fruchtsüße oder Honig sowie Gewürzen, wie Zimt oder Gewürznelken, gekocht.“

Und aufgrund der diesjährigen Zwetschgen-Schwemme kocht also auf den Herden Tausender Facebook-Hausfrauen Röster.

Davon habe ich mich inspirieren lassen und mein Pflaumenmus-Rezept entsprechend abgewandelt.

Ich koche das am liebsten im Slow Cooker, weil es da, einmal angesetzt, bei geringem Strom-Verbrauch über Stunden oder sogar Tage weitgehend unbeaufsichtigt vor sich hin schmurgeln kann. Ich wiederhole mich, aber gerade der Herbst bietet sich als fantastische Gelegenheit, sich einen Schongarer zuzulegen. Besonders in der kalten Jahreszeit läuft er bei mir zu Hochtouren auf.

Ihr könnt das Pflaumenmus aber natürlich auch traditionell auf dem Herd oder im Backofen zubereiten.

Ich nehme pro Kilo entkernter und in Stücke geschnittener Zwetschgen 150g braunen Roh-Rohrzucker. Normaler weißer Haushaltszucker geht auch, aber ich mag das karamellige Aroma des braunen Zuckers.

Ich hatte zwei Kilo Zwetschgen, meine Mengenangaben beziehen sich also auf diese Menge.

Also benötigt ihr:

2 kg Zwetschgen (entsteint und halbiert)

300 g braunen Roh-Rohrzucker

Gewürze nach Wunsch, zum Beispiel:

Zimtstange

Nelken

Sternanis

Muskat

ca. 100 ml guten Rotwein

2 EL Agavendicksaft

ca. 50 g Butter

Die Hälfte der Pflaumen im Slow Cooker schichten, mit einem Drittel des Zuckers bedecken, die andere Hälfte darauf geben und ebenfalls mit einem Drittel des Zuckers bedecken.

Während die Zwetschgen Wasser ziehen, ein Butter-Karamell herstellen. Dafür das restliche Drittel des Zuckers mit dem Agavendicksaft und der Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Dabei stehen bleiben, Zucker verbrennt schneller, als ihr „Karamell“ sagen könnt. 🙂

Den Trick mit dem Agavendicksaft habe ich von Jamie Oliver. Er gibt bei der Karamell-Herstellung immer einen Schuss Agavendicksaft mit zum schmelzenden Zucker, das verhindert Klümpchenbildung.

Wenn der Zucker goldbraun geworden ist, mit dem Rotwein ablöschen und bei geringer Hitze kurz einreduzieren lassen, bis die Konsistenz sirupartig ist.

Das Rotwein-Karamell über die Pflaumen im Slow Cooker geben, einmal kräftig umrühren und zunächst eine Stunde auf „High“, dann am besten über Nacht auf „Low“ schmurgeln lassen. Wenn das Pflaumenmus fast schwarz ist, den Deckel abnehmen und wieder auf „High“ schalten. Eine genaue Zeitangabe habe ich hier nicht, lasst einfach so lange Flüssigkeit reduzieren, bis das Mus die gewünschte Konsistenz hat.

In mit kochendem Wasser sterilisierte Gläser abfüllen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kocht das Pflaumenmus noch zusätzlich ein. Ansonsten rasch verbrauchen (oder verschenken).

Apfel-Holunder-Gelee

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

so langsam füllt sich unser Vorratskeller mit allerlei selbstgemachten Köstlichkeiten. Neben der Brombeerkonfitüre steht ein ganzes Regalbrett voll mit Aprikosenkonfitüre und Apfelgelee. Daneben stapeln sich Gläser mit unserem beliebten Tomatensugo. Vor ein paar Tagen dachte ich noch, das reiche wohl für dieses Jahr. Bis … ja bis Sohnemann mir eine Tasche voll selbstgepflückter Äpfel auf die Terrasse gestellt hat. Es waren ca. 15 kg! Also noch einmal Apfelgelee! Übrig blieben trotzdem noch 10 kg Äpfel. Dann ergab es sich, dass wir im Zuge von Gartenarbeiten Holunderzweige abschneiden mussten. Und daran hingen noch reife Holunderbeeren. Eine große Schüssel voller Dolden kam da zusammen. Also entschloss ich mich, beide Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und Apfel-Holunder-Gelee zu kochen.

Ich brauchte dafür:

Äpfel

Holunderbeeren

Gelierzucker für Gelee 1:1

(und natürlich Marmeladengläser!)

Dazu kam mein Dampfentsafter zum Einsatz.

Den gelochten Dampfeinsatz füllte ich zunächst zu 3/4 mit gewaschenen, geviertelten Äpfeln. Schale und Kerngehäuse durften bleiben, denn darin befindet sich reichlich das zum Gelieren notwendige Pektin. Nur der Stiel, die Blüte und etwaige Wurmgänge mit Würmern wurden entfernt ;-).

Die ebenfalls gewaschenen Holunderbeeren löste ich mit einer Gabel von den Dolden und streute sie über die Apfelstücke. (Ein paar verbliebene Zweiglein stören nicht!) Dann füllte ich den Dampfeinsatz mit weiteren Äpfelstücken bis kurz unter den Rand und legte den Deckel auf.

Nachdem der unterste Topf zur Hälfte mit Wasser gefüllt und der Dampfgarer ordnungsgemäß zusammengesetzt war, brachte ich das Wasser auf dem Herd zum Kochen. Mit kleiner Hitze durfte es nun einige Stunden köcheln. Den heißen Saft, der im Schlauch sichtbar wurde, ließ ich von Zeit zu Zeit mit der gebotenen Vorsicht (!) in ein extra Gefäß laufen.

Sobald die Früchte keinen Saft mehr abgaben, wurde der Saft abgemessen und in einen ausreichen großen Topf geschüttet. Nun kam der berühmte Dreisatz zum Einsatz. Erinnert Ihr Euch? Wenn man für 1 Liter Saft 750 g Gelierzucker nimmt, dann benötigt man wie viel Gramm Gelierzucker für 1800 ml Saft? Heraus kam: 1350 Gramm! (Es kann auch etwas mehr genommen werden, je nachdem, wie sauer die Äpfel sind. Doch da kann man später noch abschmecken und  „nachbessern“. )

Der Saft zusammen mit dem Gelierzucker wurde unter Rühren aufgekocht und durfte bis zum Gelierpunkt köcheln. Dies kann durchaus 15 bis 30 Minuten dauern. Sobald aber der letzte Tropfen am Kochlöffel wie an einem „Faden“ hängen bleibt, gebe ich noch etwas Gelee auf einen Teller, um zu sehen, ob sich auf dieser „Pfütze“ so etwas wie eine Haut bildet. Wenn ja, fülle ich das Gelee kochendheiß und zügig in vorbereitete, mit kochendem Wasser sterilisierte Gläser, die ich sofort verschließe.

Äpfel und Holunder harmonisieren geschmacklich perfekt, und so habe ich ein nicht alltägliches, köstliches Gelee bekommen, das sich auch als besonderes Weihnachtsgeschenk eignet.

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Die übrig gebliebenen Äpfel versuche ich erst einmal zu lagern und überlege mir in der Zwischenzeit, wie ich sie noch verwende.

 

 

Hitzewelle-Sommeressen: Quinoa-Salat mit Wassermelone und Avocado

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

es ist heiß! Wir weigern uns im Moment standhaft, dem Backofen auch nur in die Nähe zu kommen. Deswegen improvisieren wir Gerichte in Slowcooker, „Ferrari“-Pizzaofen und natürlich auf dem Herd.

Außerdem muss das Essen erfrischend, leicht und gut verdaulich sein; alles andere ist nicht zu ertragen.

Dieser Quinoa-Salat erfüllt alle Kriterien perfekt und hat genau für Mama und mich zum Abendessen gereicht.

Ihr braucht:

1 Tasse Quinoa

1/2 kleine Wassermelone

1 Avocado

Thai-Basilikum

Minze (oder andere Kräuter nach Belieben)

1 TL Senf

Zitronensaft einer halben Zitrone

 1 TL Honig

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Haselnussöl

optional: Garnelen

Zunächst den Quinoa in einem Topf gut mit Wasser bedecken, leicht salzen, einmal aufkochen, auf ganz niedrige Hitze schalten, bis der Quinoa das Wasser komplett aufgesogen hat. Dann abkühlen lassen.

Die Wassermelone und die Avocado würfeln, die Kräuter fein hacken. Alles zusammen in eine Schüssel geben.

Aus Zitronensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer sowie Oliven- und Haselnussöl ein herzhaftes Dressing zusammenrühren und unter die Salatzutaten mischen.

Optional die Garnelen marinieren und in einer Pfanne anbraten:

Ich kaufe immer die TK Bio-Garnelen von Aldi. Diese ggf. auftauen lassen, mit Olivenöl, Zitronensaft, einem Stück fein gehacktem Ingwer, einer durchgepressten Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer marinieren und kurz anbraten. Zusammen mit dem Salat anrichten und genießen.

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Man kann den Salat natürlich auch mit Fisch, Hähnchenbrust etc. genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Brombeerkonfitüre

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

nach wochenlanger extremer Hitze können wir heute ein wenig durchatmen. Geregnet hat es aber leider immer noch nicht. Das bedeutet, heute Abend ist wieder kräftiges Gießen angesagt. Wie gut, dass wir einen Brunnen haben, sonst würden unsere Wasserkosten ins Unermessliche schießen!

Da die Wohnung sich mittlerweile auch ziemlich aufgeheizt hat, vermeide ich es, so gut es geht, den Herd einzuschalten. Unsere gesammelten Wildbrombeeren habe ich ja zum Glück sofort zu Konfitüre verarbeitet:

Zunächst habe ich sie ganz kurz in eine große Schüssel mit Wasser gegeben, so dass sie gut bedeckt waren, damit etwaige Maden an die Oberfläche steigen. Glücklicherweise war es nur eine einzige. In einem großen Sieb durften die Beeren dann gut abtropfen.

Darauf bedeckte ich den Boden eines ausreichend großen Topfes mit Wasser und gab die Brombeeren hinein. Im geschlossenen Topf ließ ich sie nun kurz aufkochen.

Sobald sie wieder etwas abgekühlt waren, passierte ich sie portionsweise durch ein Sieb. Wen die Kerne nicht stören, der braucht sich die Arbeit nicht zu machen.

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Das Fruchtmark wog ich ab und fügte die gleiche Menge Zucker hinzu, aufgeteilt in 50% normalen Haushaltszucker und 50% Gelierzucker 1:1.

Nun sterilisierte ich die bereits sauberen Marmeladengläser: Sie wurden auf ein feuchtes Tuch gestellt und mit kochendem Wasser gefüllt. Danach goss ich das Wasser vorsichtig wieder aus, um mich nicht zu verbrühen.

Die Zucker-Frucht-Mischung wurde jetzt in einem ausreichend großen Topf unter Rühren zum Kochen gebracht und durfte bis zum Gelierpunkt kochen. Etwas Zitronensaft verfeinerte das Aroma zusätzlich. Der Gelierpunkt ist erreicht, sobald ein Tropfen Konfitüre nicht mehr vom Kochlöffel tropft, sondern hängenbleibt.

Dann musste die Konfitüre nur noch in die sterilen Gläser abgefüllt und gut verschlossen werden.

Tatjanas Freundin und deren Mutter, die gerade bei uns zu Besuch waren, nahmen gerne ein Glas mit nach Hause. Ich vermute, es hat nicht lange überlebt 🙂

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Übrigens: Ganz köstlich schmeckt die Konfitüre auch, wenn man den Brombeeren einige Himbeeren zufügt.

 

 

 

 

 

Veganer „Käsekuchen“ mit Beeren

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute haben mein Schatz und ich bei einer Radtour ins Blaue Brombeeren gepflückt. Stellenweise hingen die Beeren bereits vor der Reife vertrocknet an den Sträuchern; schließlich hat es bei uns seit Wochen nicht mehr ausgiebig geregnet. Ein Stückchen weiter wurden wir jedoch fündig und kamen schließlich mit fast 2 kg Brombeeren nach Hause! Die habe ich bereits aufgekocht, durch ein Sieb passiert, um die Kerne zu entfernen, und mit Zucker vermischt. Morgen werde ich sie dann zu Konfitüre verarbeiten. Und ich kann Euch schon jetzt versprechen, dass man ein solch köstliches Aroma in keiner gekauften Konfitüre findet.

Für die Deko meines veganen „Käsekuchens“, den ich vor einer Woche zu einem kleinen Familientreffen mitnahm, wären die Brombeeren ideal gewesen. Ich habe dafür auf gefrorene Heidel- und Himbeeren zurückgegriffen. Der Sohn eines Cousins ernährt sich seit einiger Zeit vegan und sollte auch einen Kuchen haben. Ein richtiger Kuchen ist das allerdings nicht, eher ein cremiger Nachtisch voll gesunder Zutaten. Und das Beste: er wird nicht gebacken, was mir bei dieser Hitze sehr entgegenkam. Wenn man von der Einweichzeit der Nüsse absieht, ist er schnell und einfach zubereitet. Allerdings solltet Ihr eine leistungsfähige Küchenmaschine bzw. einen guten Mixer haben und am Ende noch einige Stunden Kühlzeit einrechnen.

Das Rezept für diese basische Leckerei stammt vom Zentrum der Gesundheit, ist vegan, glutenfrei und enthält keinen Haushaltszucker.

Die Zutaten für den Boden:

2 Tassen Mandeln

1 Tasse entsteinte Datteln

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die „Käse“-Füllung:

3 Tassen Cashewkerne

Schale einer Orange, fein gerieben

3/4 Tasse frisch gepresster Orangensaft

1/2 Tasse Ahornsirup (oder Reissirup)

1/2 Tasse flüssiges (vorsichtig geschmolzenes) Kokosöl

Saft einer Zitrone

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die Blaubeerschicht:

2 Tassen Blaubeeren (evtl. TK)

1/4 Tasse Orangen -Käse-Füllung

Für die Deko:

Beeren nach Wahl, Orangenscheiben oder sonstige Früchte

Zubereitung:

Einige Stunden vor der Zubereitung müsst Ihr die Mandeln und Cashewkerne getrennt in Wasser einweichen. Die eingeweichten Nüsse, bevor Ihr anfangt, getrennt abtropfen lassen.

Für den Boden die abgetropften Mandeln, Datteln und das Salz im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Masse in einer Springform flach drücken (Das geht gut mit einem Löffelrücken). Die Form in den Kühlschrank stellen.

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Für die Orangen-„Käse“-Füllung die abgetropften Cashewkerne mit allen weiteren Zutaten (außer der Orangenschale) zu einer sehr feinen Creme mixen. (Das dauert etwas!) Zum Schluss die abgeriebene Orangenschale unterheben. 1/4 Tasse beiseite stellen. Den Rest auf den Boden in der Springform gießen, gleichmäßig verstreichen und die Form wieder in den Kühlschrank stellen.

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Für die Blaubeer-Schicht die Beeren mit der beiseite gestellten Orangen-„Käse“-Creme im Mixer vermischen. Die Beeren dürfen noch etwas stückig bleiben. Diese Mischung auf die Orangen-Cashew-Schicht streichen. Den „Kuchen“ einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank – wenn es schnell gehen soll, eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen.

Den Kuchen vor dem Servieren mit Früchten Eurer Wahl garnieren.

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Natürlich dürfen hier auch Nichtveganer nach Herzenslust schlemmen, und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

 

Schlaaaand! Choux au Craquelin mit Creme Patissiere

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

es ist WM. Heute gab es leider noch nichts zu feiern für uns. Aber da wir ja generell positiv sind, ist es für mich trotzdem ein Grund, etwas in Deutschland-Farben zu backen 🙂

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(Einen Grund zu backen finde ich eigentlich immer).

Die „Choux“ ist ein französischer Brandteig, „Craquelin“ bezeichnet einen Mürbteig, der beim Backen auf dem Teig aufbricht und eine Art Streusel bildet. Gefüllt sind die Windbeutel mit drei verschiedenen Creme Patissiere-Varianten.

Die Craquelin sowie die Basis für die Creme Pat (auf Deutsch Konditorcreme) lassen sich sehr gut am Tag vorher zubereiten.

Für die Craquelin braucht ihr:

50g Butter

50g braunen Zucker

50g Mehl

Lebensmittelfarbe (optional)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten – könnte nicht einfacher sein 🙂 Ich habe den Teig danach noch in drei Teile geteilt und entsprechend mit Puderfarbe eingefärbt.

In Frischhaltefolie einwickeln und kühl stellen.

Für die Creme-Patissiere-Basis habe ich (Asche über mein Haupt) handelsübliches Puddingpulver verwendet. Für den Schokopudding habe ich nur die Hälfte der Tüte verwendet, den Zucker leicht reduziert und noch 2 EL Backkakao eingerührt. Und dann nach Packungsanweisung kochen.

Den Vanillepudding benötigen wir für die roten und die gelben Windbeutel, da habe ich eine Tüte Vanillepudding nach Packungsanweisung gekocht.

In Tupper umfüllen, die Oberfläche mit einer Lage Frischhaltefolie schützen und kühl stellen.

Hier war für mich an Tag 1 Schluss, weiter ging es an Tag 2 mit der Choux.

Für die Choux braucht ihr:

100 ml Wasser

100 ml Milch

100 g Butter

100 g Mehl

2 EL Zucker

1/3 TL Salz

3 Eier

Tonkabohne

Wasser, Milch, Butter, Zucker, Salz und eine Prise geriebene Tonkabohne in einen Topf geben, auf kleiner Flamme schmelzen, aber nicht kochen lassen.

Den Topf von der Flamme ziehen, das Mehl dazu geben, zurück auf die Platte und bei mittlerer Hitze den Teig mit einem Holzlöffel mindestens 1 Minute abbrennen. Das bedeutet eigentlich nur Rühren, Rühren, Rühren. Am Boden des Topfes bildet sich eine verbrannte Schicht, daher nicht zu fest am Topfboden kratzen. Der Teig ist fertig, wenn er homogen und zäh ist. Beim Abbrennen geht es darum, möglichst viel Feuchtigkeit aus dem Teig verdampfen zu lassen, daher lieber zu lang als zu kurz auf der Platte lassen.

Danach den Teig in eine Schüssel umfüllen und mit den Rührbesen des Handrührers nacheinander die Eier unter arbeiten.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer runder oder Sterntülle füllen und ca. 3-4cm große „Küsschen“ oder Häufchen 😉 auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech dressieren.

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Brandteig tut es sehr gut, erst mal an der Luft zu trocknen, bevor er in den Ofen kommt, daher keine Eile, während ihr die Craquelin auf 2-3mm ausrollt und Kreise (etwas kleiner als Eure Choux-Küsschen) ausstecht. Die Kreise mittig auf die Choux legen und leicht andrücken.

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Im auf 200° C Backofen 40-50 Minuten goldbraun backen. Um die Feuchtigkeit aus dem Ofen entweichen zu lassen, einen Holzlöffel in die Tür klemmen.

Die Windbeutel auf einem Rost auskühlen lassen und in der Zwischenzeit die Cremes fertig machen.

Dafür benötigt ihr noch 500g Sahne.

Für die Schoko-Variante den Pudding glattrühren, 200g Sahne steif schlagen und vorsichtig unter den Pudding heben. Wieder kühl stellen, wenn ihr sie nicht sofort benötigt.

Für die Erdbeer-Variante die Hälfte des Vanillepuddings glatt rühren, 150g Sahne steif schlagen und diese vorsichtig unter den Pudding heben. Für den Erdbeer-Geschmack hatte ich 200g gefrorene Erdbeeren, die ich aufgetaut und püriert habe und ebenfalls in die Creme gerührt habe. Ebenfalls kühl stellen.

Für die Vanille-Variante die andere Hälfte des Vanillepuddings glatt rühren und wieder 150g steif geschlagene Sahne unterheben.

In die Windbeutel von unten ein kleines Loch bohren, und die Cremes mit dem Spritzbeutel und langer schmaler Tülle in die Windbeutel spritzen. Sanft vorgehen, sonst platzen euch oben die Deckel ab.

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Brandteig verspeist man am besten sofort. Sollte das nicht möglich sein, luftdicht verpacken und bis zum Servieren kühl stellen.

Klein, erfrischend, leicht und rund, sind sie mit einem Haps in Eurem Mund 😀

Und jetzt lasst uns weiter die Mannschaft anfeuern. Schlaaaand!

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