Leichter Sommer-Sattmacher: Süßkartoffelsalat mit Avocado

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

kalendarisch ist es noch nicht ganz Sommer, aber das scheint der Frühling nicht mitbekommen zu haben und fährt sein schönstes Wetter auf. Es ist warm, es ist sonnig, ein Traum 🙂

Und bei der Wärme bleibt der Ofen am besten kalt (in meiner Dachgeschosswohnung sowieso).

Dieser Salat ist perfekt für heiße Tage geeignet. Er ist leicht und gesund und macht trotzdem satt.

IMG_0392 (1)

Ihr braucht:

1 Lauchzwiebel

2 Süßkartoffeln

Saft von 1/2 Zitrone

ca. 1 Handvoll Champignons

1 Avocado

2 gekochte oder pochierte Eier

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Pesto nach Wahl (zum Beispiel dieses hier)

IMG_0390

Die Süßkartoffeln in Scheiben schneiden und entweder auf einem Blech mit Olivenöl beträufelt oder in etwas Kokosöl in der Pfanne weich rösten.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen und vierteln. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Avocado ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebel habe ich in Ringe geschnitten und mit etwas Olivenöl in der Mikrowelle kurz angedünstet (ich vertrage rohe Zwiebeln einfach nicht).

Aus dem Zitronensaft, Olivenöl und Salz und Pfeffer ein Dressing anrühen.

Wenn die Süßkartoffeln weich sind, alles schön auf einem Teller anrichten, das Dressing und etwas Pesto darauf träufeln.

Vegetarisch, lowcarb und (trotzdem) richtig lecker 🙂

 

Glücksrollen – Geheimtipp für heiße Tage

medaillon tatjana

Ich liebe Sommerrollen. Bei Vivu, meinem Lieblingsasiaten in Düsseldorf, esse ich jedes Mal eine zur Vorspeise. Und da es am Wochenende so heiß werden sollte, habe ich mich letzte Woche vorsorglich schon mal mit Reispapier und Reisnudeln eingedeckt, um für die Familie selbst welche zu machen.

Sehr praktisch, so bleibt bei der Hitze der Ofen kalt und erfrischend und leicht sind sie außerdem.

Und das Schöne daran: Ihr könnt sie mit allem füllen, was ihr mögt.

Ich habe mich für Garnelen, Hühnchen und geräucherten Lachs entschieden. Mit Tofu oder einfach nur Gemüse gefüllt, lassen sie sich aber auch vegetarisch und vegan ganz leicht abwandeln.

Bevor Ihr loslegt, empfiehlt es sich, sich alles schon geschnippelt, abgekühlt und vorbereitet zurecht zu stellen, dann geht das Rollen ganz leicht von der Hand.

IMG_0704

Ihr braucht (auf jeden Fall):

Reispapier

Reisnudeln

Für die Füllung eignen sich:

Hähnchenbrust

Garnelen

Gravad Lachs

Und sonst so:

Gurke

Paprika

Blattsalat

Möhrchen

Kräuter (original sind Thai-Basilikum und Koriander, ich hatte rotes Basilikum und Schnittlauch)

Sushi-Ingwer

Sesam

Ich habe zunächst die Garnelen und die in dünne Scheiben geschnittene Hähnchenbrust mariniert: Für die Garnelen eine Knoblauchzehe und ein kleines Stück Ingwer durch die Presse drücken, mit Olivenöl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer verrühren, über die Garnelen geben und kalt stellen.

Für das Hähnchen Currypulver, Salz, Pfeffer, Olivenöl und einen Spritzer Zitronensaft verrühren, über das Fleisch geben und kalt stellen.

Sommerrollen sind eine klebrige Angelegenheit, daher habe ich ein paar EL Sesam ohne Öl in einer Pfanne angeröstet. Darin lassen sich die fertigen Sommerrollen später wälzen, dann kleben sie nicht zusammen.

Dann die Reisnudeln in kochendes Wasser legen, drei Minuten ziehen lassen, abgießen und kalt abbrausen und abtropfen lassen.

Das Fleisch und die Garnelen anbraten, ebenfalls abkühlen lassen.

Das Gemüse in feine Streifen schneiden. Die Möhrchen (mein Vater verträgt sie nicht roh) habe ich mit dem Sparschäler in feine Streifen gehobelt, in der Pfanne mit ca. 1 EL Zucker und einem Stich Butter ein Karamell hergestellt und die Möhren kurz darin geschwenkt. Ein EL Sesam darüber sorgt für einen schönen Crunch.

Den Blattsalat waschen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.

Und dann kann es auch schon losgehen: Für das Reispapier braucht ihr einen tiefen Teller (oder eine Schüssel) mit kaltem Wasser und ein nasses (sauberes 😉 ) Geschirrtuch.

Das Reispapier einige Sekunden in das Wasser tauchen, und ca. 1 Minute zwischen das nasse Tuch legen, bis das Papier weich und geschmeidig ist. Nach Geschmack füllen, die Enden des Reispapiers an den kurzen Seiten nach innen einklappen und eng zusammenrollen. Das erfordert ein bisschen Übung und Geschick, aber nach einigen Versuchen habt ihr sicher den Dreh raus 🙂

Die Unterseite der gefüllten Rollen in den Sesam tunken und auf einer Platte ablegen.

IMG_0694

Zwischen die einzelnen Rollen habe ich etwas Blattsalat „gestopft“, denn wenn die Rollen einmal zusammenkleben, bekommt ihr sie kaum wieder auseinander.

Bis zum Servieren abgedeckt kalt stellen.

Zum Dippen gab es Soja-Sauce, einen Avocado-Dip (eine Avocado mit dem Saft einer Zitrone, Salz, Pfeffer, einer in Röllchen gehackten Frühlingszwiebel und 2 EL Frischkäse mit dem Stabmixer pürieren) und einen Erdnuss-Kokos-Dip dazu.

Dafür braucht ihr:

1 Knoblauchzehe

einen EL Öl zum Braten

150ml Kokosmilch

2 EL Erdnussbutter oder -mus

1 EL Sojasauce

1 EL Hoisin-Sauce

1 TL Rohrzucker

Salz und Pfeffer

Den Knoblauch durch die Presse drücken, im Öl kurz anschwitzen. Mit der Kokosmilch ablöschen, die Pfanne von der Herdplatte ziehen, alle weiteren Zutaten dazugeben, glattrühren. Abschmecken und bis zum Servieren kalt stellen.

Et voilà 🙂 Ein gesundes, leichtes und erfrischendes Essen. Dank Fingerfood auch schön auf Partybuffets oder als Picknick-Food 🙂

IMG_0702

 

 

 

 

 

 

Muttertagsschmankerl: Himbeer-Rhabarber-Tarte mit Eierlikör-Mascarpone-Creme

medaillon tatjana

Von meiner letzten Pralinenaktion mit meiner Kollegin war noch Eierlikör-Ganache übrig, die Mama aus dem Kühlschrank haben wollte. Für unseren Sonntags-Besuch brauchte es außerdem noch ein frühlingshaftes Dessert. Aus der Google-Suche ergab sich dieses Rezept 🙂

Auch die Deko sah so hübsch aus. Die Mama mag nicht so gerne Mürbeteig, aber ich habe mich durchgesetzt 🙂

IMG_0412

Das Rezept für den Teigboden spare ich mir an dieser Stelle. Ihr könnt den Teig aus dem Original-Rezept verwenden, er hat sich sehr gut verarbeiten lassen, oder ihr greift auf unser bewährtes Mürbteig-Rezept zurück.

Den fertigen Teig dünn ausrollen und in eine gebutterte Tarte- oder Quiche-Form geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und kaltstellen.

Dann im auf 180°C vorgeheizten Backofen erst 15 Minuten blind backen (ich verwende geschrubbte Steine aus dem Garten) und dann 10 Minuten ohne Beschwerung zu Ende backen.

Auskühlen lassen.

Für das Kompott benötigt ihr:

400g Rhabarber

120g Himbeeren (ich habe TK verwendet)

80g Zucker

100ml Wasser

etwas Vanille-Extrakt

25g Stärke, in 50ml Wasser aufgelöst

5 Blätter Gelatine

Bewahrt euch eine Stange Rhabarber und ein paar Himbeeren für die Deko auf. 🙂

Für das Kompott die Früchte mit dem Zucker, Wasser und dem Vanilleextrakt aufkochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen. Die Gelatine einweichen und kurz VORSICHTIG! in der Mikrowelle flüssig werden lassen. Die Stärke in das Kompott einrühren, die flüssige Gelatine einrühren.

Ebenfalls abkühlen lassen und dann auf dem Tarte-Boden verteilen. Richtig durchkühlen lassen, am besten über Nacht.

IMG_0425

Bei der Eierlikör-Mascarpone-Creme habe ich improvisiert, da, wie gesagt, noch Ganache von meinen Eierlikör-Pralinen übrig war. Ich habe sie einfach mit einer Packung (250g) Mascarpone verrührt und noch einen Schuss Cointreau hinzugegeben. Im Original-Rezept wird aber sehr gut erklärt, wie ihr das Topping auch herstellen könnt.

IMG_0415

Die Creme auf der Tarte verteilen und nach Wunsch dekorieren. Ich hatte ein paar gehackte Pistazien, Zitronenzesten, Himbeeren, Rhabarber (in unterschiedlich große Stücke geschnitten) und Gänseblümchen aus dem Garten.

IMG_0409

Et voilà. So frisch, so lecker und so hübsch auf der muttertäglichen Kaffeetafel – oder schon am Frühstückstisch, wer nicht so lange warten möchte 🙂

Alternativ hätten wir noch dieses Rhabarberkuchen-Rezept für Euch.

Ciabatta mit getrockneten Tomaten

Langsam wird es wärmer. Bald wird wieder überall gegrillt und man bekommt schon Appetit alleine von dem Duft, der zu uns herüberweht. Brot darf natürlich bei keiner Grillparty fehlen. Frisch und selbstgebacken ist es einfach unübertrefflich. Wie wäre es zum Beispiel das nächste Mal mit einem (oder einer) Ciabatta mit getrockneten Tomaten im Teig? Am vergangenen Sonntag, einem herrlich warmen Frühlingstag, haben auch wir wieder einmal den Grill angeheizt. Ein bunter Salat zum Gegrillten sowie je ein Ciabatta mit und eines ohne Tomaten auf der Terrasse genossen, ließen beinahe Urlaubsgefühle aufkommen.

WP_20170430_004

Hierzu war ein wenig Vorplanung erforderlich. Man benötigt Weizensauerteig, den man als Trockenprodukt im Reformhaus oder Bioladen bekommt. Manche haben auch einen selbstgezüchteten zu Hause. (Ersatzweise eignet sich auch Roggensauerteig.) Den Sauerteig muss man schon am Vortag ansetzen, damit er etwa 15 – 20 Stunden reifen kann.

Am Vortag werden dazu 5 g Weizen- oder Roggen-Sauerteig mit 50 g Weizenmehl (frisch gemahlen oder mindestens Type 550) und 50 ml Wasser in einer Schüssel gut vermischt und abgedeckt bei Zimmertemperatur 15 – 20 Stunden stehen gelassen.

Für die beiden Brote verwendete ich außerdem:

1 gehäuften EL getrocknete Tomaten in Öl

1/4 Würfel frische Hefe

250 ml Wasser

1 TL flüssige Schlagsahne (dadurch wurde die Krume weicher und saftiger)

500 g Weizenmehl (Type 550)

2 TL Salz (wenn die Tomaten sehr salzig sind, etwas weniger)

1 TL Zucker

3 EL Olivenöl

evtl. Sesam zum Bestreuen

Am Back- bzw. Grilltag die getrockneten Tomaten abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden.

Die Hefe mit dem Zucker in etwas Wasser auflösen, den Rest des Wassers und die Sahne darunterrühren.

Für den Teig Mehl, Salz, Olivenöl und den angesetzten Sauerteig in eine Schüssel geben. Mit den Knethaken von der Mitte aus kneten und die Flüssigkeit langsam dazugeben. Solange bearbeiten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst und nicht mehr klebt. Sollte er zu trocken sein, esslöffelweise noch etwas Wasser dazugeben. Den Teig halbieren. In eine Hälfte die Tomatenstücke vorsichtig unterkneten. Die beiden Teigstücke nebeneinander in eine Schüssel legen.

Den Teig zugedeckt solange gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat. Das dauert etwa 2 Stunden.

Die gegangenen Teigstücke auf ein leicht bemehltes Backbrett geben und länglich formen.

Mit genügend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Das Brot mit den Tomaten mit Mehl bestäuben. Das zweite Brot mit Wasser bestreichen.

Die Teigstücke noch einmal eine halbe Stunde gehen lassen. Das zweite Brot noch einmal mit Wasser bestreichen und mit Sesam bestreuen.

Den Backofen auf 250 °C vorheizen. Eine flache, feuerfeste Schale mit Wasser miterhitzen. Sobald die 250 °C erreicht sind, die Schale aus dem Backofen nehmen (Vorsicht: heiß!) und das Backblech auf die 2 Schiene von unten schieben. Backofen sofort auf 220 °C herunterschalten. Die Brote eine halbe Stunde backen, bis sie schön gebräunt sind.

Solltet Ihr Wert auf die charakteristischen Löcher in der Krume legen, den Teig beim Formen nicht mehr kneten! Dann nur noch etwa 10 Minuten gehen lassen und gleich den Backofen vorheizen. Andernfalls laufen die Brote zu sehr auseinander.

Bei uns darf auf keinen Fall selbstgemachte Kräuterbutter dazu fehlen. Bon appétit! 😉

Schoko-Blitzdessert, glutenfrei

Medaillon Mama

An Festtagen und wenn wir Gäste bewirten, gehört selbstredend auch ein Dessert zum Menü dazu. Viele Desserts sind ziemlich zeitaufwändig. Manchmal hat man sie jedoch nicht, und da ist es schön, eine schnelle Variante in der Hinterhand zu haben. Und wer von uns hat außerdem im Alltag nicht einmal Appetit auf etwas Besonderes, das ohne großen Aufwand genossen werden kann? Hier also ein Vorschlag für ein Blitz-Dessert aus der Mikrowelle. Dafür sind nur wenige Zutaten erforderlich, und man braucht noch nicht einmal eine Waage:

1 Pckg. gemahlene Mandeln (100 g)

2 EL Zucker

1 TL Vanillezucker

1 Prise Salz

1 EL Kakao

1/2 Päckchen Backpulver

werden in einer Schüssel vermischt.

Dazu kommen

1 Ei

2 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)

3 EL Milch

1 El Zitronensaft

evtl. ein wenig Zitronenschale

Alles gut verrühren. Den Teig knapp zur Hälfte in gebutterte Tassen füllen. Er geht in der Mikrowelle sehr stark auf!

Bei meinen Tassen (Sie fassen 175 ml Flüssigkeit.) reicht die Teigmenge für 3 Portionen, wenn die Tassen am Ende voll sein sollen.

Die Tassen in die Mikrowelle stellen und bei 600 Watt 4 Minuten garen.

Der Tassenkuchen kann auch schon im Voraus zubereitet werden und wird dann vor dem Servieren nur noch ganz kurz  in der Mikrowelle erwärmt.

Mit einer Kugel Vanilleeis und/oder Schlagsahne etc. serviert, habt Ihr ein leckeres Dessert, das schnell geht und etwas hermacht.

Tassenkuchen

Ich finde, es spricht absolut nichts dagegen, sich hin und wieder auch selbst damit zu belohnen 😉

Möhren-Thunfisch-Aufstrich

Medaillon Mama

Einen Vorschlag für den Osterbrunch respektive für ein Buffet haben wir noch: unser Möhren-Thunfisch-Aufstrich. Er lässt sich schon am Vortag vorbereiten und ist deshalb ideal dafür. Bei den Zutaten kommt es nicht auf genaue Mengen an; ihr könnt sie beliebig erweitern.

Es geht folgendermaßen: 

1 Zwiebel würfeln und in etwas Butter kurz andünsten,

2 mittelgroße Möhren schälen und fein reiben, zur Zwiebel geben,

mit Salz und Pfeffer würzen, mit 2 EL frisch gepresstem Orangensaft ablöschen. Sobald der Orangensaft verkocht ist, Deckel auflegen und bei geringer Hitze weichdünsten. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 5 EL Salat-Mayonnaise (50 % Fettgehalt) mit einem Spritzer Zitronensaft und 1 TL Sojasauce herzhaft abschmecken.

2 hartgekochte Eier schälen und würfeln.

1 Dose Thunfisch in Öl abtropfen lassen, mit einer Gabel zerkleinern.

Nun die vorbereiteten Zutaten in einem durchsichtigen Schüssel oder, wie ich, in einen Ring schichten:

Als unterste Lage die Möhren geben, etwas festdrücken, darauf eine dünne Schicht Mayonnaise. Darüber den Thunfisch, ebenfalls leicht festdrücken. Darauf folgt wieder eine Schicht Mayonnaise. Als Letztes kommen die Eiwürfel. Ring vorsichtig abziehen.

Mit Schnittlauchröllchen oder Bärlauch, der jetzt gerade Saison hat, garnieren. Das gibt dem Ganzen einen Frischekick.

P1020948

Und damit wünschen wir Euch ein wunderschönes Osterfest!

Ideen für den Oster-Brunch

Medaillon Mamamedaillon tatjana

Ihr Lieben,

Ostern kommt, wie jedes Familienfest, jedes Jahr so plötzlich.

Und für ein paar Last Minute-Ideen dachten wir, wir erinnern Euch noch mal an einige Rezepte, die sich für einen schönen Oster-Brunch eignen.

Unsere gefüllten Eier – ganz nobel mit Kaviar 🙂

P1000671

Oder wie wäre es mit folgenden Brotaufstrichen?

Eiersalat

eiersalat

Milder Avocado-Tzatziki

Tz.Sand

Schöne Salat-Ideen

Rote-Bete-Salat

rote bete salat

Heringssalat

heringssalat

Wir wünschen Euch tolle Ostertage, ruht Euch aus, genießt die freie Zeit!

Milder Avocado-Tzatziki

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute hatten wir Freunde zum Brunch bei uns. Von allen besonders gelobt wurde dabei eine Avocado-Crème, die dem allgemein bekannten griechischen Tzatziki nachempfunden war. Entdeckt hatte ich das Rezept auf dem Blog „herzelieb“ von Michaela Hoechst-Lühr. Sie nennt die Crème Avoziki. Und was soll ich sagen: eine tolle Idee, liebe Michaela!

Tzatziki

Hier nun meine Version:

Zutaten:

1 reife Avocado

1 Mini-Gurke

ca. 2 TL Zitronensaft

1/2 Becher milder griechischer Joghurt (= ca. 75 Gramm)

1 kleine Knoblauchzehe

1 EL fein gehackter Dill

Salz und Pfeffer

evtl. 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Minigurke schälen und ganz fein reiben. Durch ein Küchentuch gut ausdrücken und beiseite stellen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausheben und in einen Mixbecher geben. Sofort den Zitronensaft darübergießen. Joghurt hinzufügen. Die geschälte Knoblauchzehe dazupressen. Alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die geriebene Gurke und den Dill unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer und evtl. 1 Prise Zucker abschmecken.

Tz.Sand

Besonders lecker schmeckte uns die Crème zusammen mit gekochtem Ei. Der Phantasie und Kreativität sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.

Wäre der Avocado-Tzatziki nicht eine Idee für Euren Osterbrunch?

Nachgemacht! Cremigstes Oreo-Eis – ohne Eismaschine!

medaillon tatjana

Für unseren Topmodels-Abend bei mir habe ich nach einem Dessert gesucht, das ich am Tag vorher vorbereiten kann und das, obwohl einfach und schnell gemacht, richtig was hermacht.

In Kochmädchen’s Blog bin ich schnell fündig geworden. Oreo-Eis sollte es werden.

Ich habe das Rezept minimal abgewandelt, weil meine Dose gezuckerte Kondensmilch 400g statt 380g enthielt und meine Flasche Sahne 500g statt 450. Und da ich so Mini-Reste doof finde,  habe ich einfach alles komplett verwendet.

Ihr braucht also:

500g Sahne

400g Milchmädchen

1 TL Vanillepaste

1 Packung Oreos

Eis

Die Oreos grob hacken – ich liebe diese Stückchen im Eis 🙂

Um sicherzustellen, dass Eure Sahne schön fest wird, sollten alle Zutaten richtig kalt sein. Inklusive Schlagbesen und Schüssel.

Die Sahne also steif schlagen, dann die Kondensmilch und die Vanillepaste dazu geben und vorsichtig unterrühren.

Dann die Oreos unterheben und einfrieren. Es muss nicht zwischendurch gerührt werden, das Eis wird durch das Milchmädchen auch so schön cremig und kristallisiert nicht.

Zum Anrichten habe ich ein paar frische Beeren dazugegeben. Et voilà 🙂

Carpaccio mit Rettich und Radieschen

medaillon tatjana

Es ist wieder soweit. Wie formulierte meine Freundin Alwy es letztens? Fröhliches Lästern mit Freunden des Unterschichtenfernsehens – aka Germany’s next Topmodel. Aber es ist und bleibt nun mal Tradition seit nunmehr 10 Jahren (puh), dass wir Mädels uns Donnerstags zum Kochen, Quatschen und Essen zu GNTM treffen. Und aus mir unerfindlichen Gründen ist es die einzige Zeit des Jahres, wo wir uns regelmäßig einmal die Woche treffen. Der Kreis erweitert sich manchmal, mal ist er wieder kleiner. Aber noch jedes Jahr kam und kommt er zustande.

Letzten Donnerstag war ich an der Reihe mit der Bewirtung – was bedeutet, dass ich schon Wochen vorher nach Rezepten Ausschau halte und Kochbücher wälze. Irgendwie war ich diesmal aber mit keinem Rezept so richtig glücklich und so entschied ich mich für eine Brotzeit – oder Brettljause, für alle unterhalb des Weißwurst-Äquators.

Meine Kollegin hat mir ein Jausenbrettl geliehen und ich habe mich auf hochwertige Produkte meiner Lieblingsbäckerei Herkules, der Bio-Metzgerei meines Vertrauens Gläser und Schicki-Micki-Bioladens TEMMA konzentriert.

Dips und Beilagen habe ich selbst gemacht, unter anderem dieses Rettich-Radieschen-Carpaccio.

IMG_0076

Ihr braucht:

Einen Rettich

Ein Bund Radieschen

Schnittlauch

Salz & Pfeffer

Olivenöl

einen hochwertigen weißen Balsamico

Den Rettich und die Radieschen hobeln und auf einem schönen Teller anrichten. Salzen, Pfeffern und kurz Wasser ziehen lassen. Mit Essig und Öl beträufeln und mit frisch geschnittenem Schnittlauch bestreuen.

Et voilà. So einfach wie hübsch ist dieses Gericht ein echter Hingucker auf jedem Brotzeit-Tisch.

FullSizeRender