Herbstlicher Apfelkuchen mit Haselnussfüllung

medaillon tatjana

Bei uns im Garten steht ein Zierapfelbäumchen, dessen Äpfel essbar sind. Dieses Jahr hing er über- und übervoll mit Äpfeln, wir wussten gar nicht, wie wir sie alle verarbeiten sollten.

Ich habe schon zwei Ladungen Bratapfel-Likör angesetzt, wir verbacken sie in Kuchen und machen Apfelgelee.

Dieser Apfelkuchen ist eine Eigenkreation, die darauf basiert, dass Mama Nusshörnchen gebacken hat und noch eine Tupperschüssel Nussfülle übrig war.

Ich habe zunächst die Äpfel gewaschen und dann die Kerngehäuse entfernt. In einer Schüssel habe ich

den Saft einer Zitrone

einen Schuss Rum und

einen Schuss Butterscotch-Likör

gemischt und die Äpfelchen darin mariniert. Für eine kinderfreundliche Version könnt ihr auch nur Zitrone oder Zitronen- und Apfelsaft nehmen.

Für die Nussfüllung benötigt ihr:

30 g Semmelbrösel

100 g Haselnüsse (gemahlen)

50 g Haselnüsse (gehackt)

1 EL Honig

60 g Sahne

50 g Zucker

50 g Eiweiß

Den Honig in der Sahne auflösen, mit Semmelbröseln, Haselnüssen und Zucker vermischen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen, die Nussmischung unterheben. Beiseite stellen.

Für den Rührteig braucht ihr:

200g weiche Butter

200g Braunen Zucker

eine Prise Salz

4 Eier

220g Mehl

30g Speisestärke

1/2 TL Backpulver

1/2 TL Zimt

einen Schuss Milch

optional einen Schuss Rum, Zitronenabrieb

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Schneebesen des Handrührgeräts zu einem glatten Teig rühren.

Diesen in eine gebutterte Springform füllen. Die ausgehöhlten Äpfel mit der Nussfülle füllen und auf den Teig setzen.

Im auf 180°C vorgeheizten Ofen ca. 40-50 Minuten backen. Im Auge behalten!

Am besten noch lauwarm servieren. Mmmmmh 🙂

Apfelkuchen mit Marzipanstreuseln, low carb

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

Tatjana findet, dass wir schon genug Honig- oder Lebkuchen-Rezepte hier im Blog haben. Deshalb warten wir noch ein wenig damit, weitere Plätzchen zu backen, die nicht so lange haltbar sind. Heute möchte ich Euch deshalb einen Apfelkuchen ans Herz legen, der fast ohne Mehl und mit ganz wenig Zucker auskommt und trotzdem superlecker ist. Außerdem ist er einfach und schnell zubereitet.

Das Mehl habe ich durch Mandeln, den Zucker zum Teil mit Xylitol ersetzt. Da ich Xylitol das erste Mal verwendet habe, war ich ein wenig vorsichtig, weil es Blähungen und Durchfall verursachen kann, wenn man gleich zu viel davon isst. Deshalb habe ich zwar den Teig, nicht aber die Äpfel damit gesüßt. Einen Unterschied im Geschmack konnte ich nicht feststellen.

Im Gegensatz zu den meisten Zuckerarten wird der Zuckeraustauschstoff Xylit (oder Xylitol) von Ärzten und Ernährungswissenschaftlern in Maßen als unbedenklich angesehen. Für Zähne und Mundflora soll es sogar sehr gesund sein. Xylit, das aus Holzzucker gewonnen und insulinunabhängig vom Körper verwertet wird, ist auch für Diabetiker geeignet. Hunde dürfen kein Xylitol bekommen: für sie es ist tödlich!

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Nun aber zum Rezept:

Die Zutaten:

Für den Boden:

200 g gemahlene Mandeln

50 g Dinkelmehl

150 g Butter

70 g Xylitol

1 Ei

1 Prise Salz

etwas abgeriebenen Bio-Zitronenschale

Zusätzlich für die Streusel: 120 g Marzipanrohmasse (aus dem Gefrierfach)

Belag:

750 g Boskop-Äpfel

Saft einer halben Zitrone

1 Vanillezucker

3 EL Zucker

(1 TL Zimt)

Zubereitung:

Die Zutaten für den Boden in eine Rührschüssel geben, mit dem Handrührgerät vermischen, bis sich alles zu einer Masse verbunden hat.

2/3 des Teiges in einer gebutterte Pie-Form (26 cm ø) verteilen, mit den Fingern glattdrücken.

Über das restliche Drittel des Teiges die Marzipanrohmasse grob reiben und mit dem Teig vermischen. Das werden unsere Streusel.

Boden und Streuselteig kalt stellen.

In der Zwischenzeit die Äpfel (ich nehme am liebsten die säuerlichen, mürben Boskop-Äpfel) schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in grobe Würfel schneiden. Den Zitronensaft sofort über die Äpfelwürfel geben; Vanillezucker, Zucker und nach Geschmack den Zimt daruntermischen.

Die Äpfel auf dem Teig verteilen, die Streusel darübergeben.

Auf die unterste Schiene des Backofens stellen.

Den Backofen auf 175 °C einschalten. Hitze nach 25 Minuten auf 160 °C reduzieren.

Den Kuchen backen, bis er goldbraun ist. Das dauert etwa 45 Minuten. Danach noch 10 Minuten im ausgeschalteten Backofen lassen.

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Traditioneller Apfelkuchen

medaillon tatjana

Der Herbst ist meine liebste Jahreszeit. Ich liebe die Fülle an frisch geerntetem Obst und Gemüse, Kräutertees und warme Socken. Und ich habe viel mehr Lust, in der Küche zu werkeln.

Für unseren Kaffeeklatsch-Besuch habe ich daher einen ganz traditionellen Apfelkuchen gebacken – ohne Exotik, ohne Schnickschnack, aber mit den ganz frisch geernteten Boskop-Äpfeln einfach superlecker.

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Ihr braucht:

50g gemahlene Mandeln

50g Dinkel-Vollkornmehl

100g Weizenmehl

2 gestrichene TL Backpulver

125g Butter

125g brauner Zucker

eine Prise Salz

2-3 Eier

ein paar EL Milch

Zitronenabrieb oder ein paar Tropfen Zitronenöl

500-750g Äpfel

wp_20161002_10_29_35_proEine 26er Springform fetten, beiseite stellen. Den Ofen auf 175°C vorheizen.

Die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und mehrfach der Länge nach einschneiden, sodass sie beim Backen schön auffächern. Die Äpfel mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden.

Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren, anschließend die Eier eins nach dem anderen unterrühren, den Zitronenabrieb oder das Zitronenöl dazugeben. Die Mandeln, das Mehl und das Backpulver vorsichtig unterheben. Wenn der Teig zu zäh ist, ein paar EL Milch einrühren.

In die Springform geben und grob verteilen. Die Apfel-Viertel mit der eingeschnittenen Seite nach oben kranzförmig auf den Teig legen.

Den Kuchen 40-50 Minuten bei 175°C backen.

Vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. Et voilà.

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Apfel-Holunderkuchen: Glutenfrei, ohne Weißmehl und ohne Zucker

medaillon tatjana

… und trotzdem sehr lecker 🙂

Diesen Kuchen gab es für meine Kollegen anlässlich meines Geburtstags. Leider ohne Foto, dazu bin ich nicht gekommen.

Alle wissen, dass ich gerne süß backe (und esse), daher dachte ich, ich überrasche sie mal mit etwas anderem. Deswegen habe ich mich für zwei Kuchen aus dem Buch Kuchenwunder von GU entschieden. Zum Einen gab es einen Pumpkin Cheesecake und zum anderen diesen Apfel-Holunder-Kuchen. Regelmäßige Auf die gute (alte) Art-Leser wissen, dass Holunder zu meinen absoluten Lieblingen gehört. Daher stand dieses Rezept schon lange auf meiner Nachback-Liste. Abgewandelt wurde das Rezept natürlich trotzdem 🙂

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Ihr braucht:

(Für den Teig):

3 Eier

1 Prise Salz

4 EL Ahornsirup

75g Buchweizenmehl

(Für den Belag und die Garnitur):

200 g Creme Fraiche

3 EL Ahornsirup

750 g Boskop-Äpfel

200ml Apfelsaft

1/4 l Holundersaft

Zimt, Nelken

1 Pkg. Vanillepuddingpulver

Backofen vorheizen und eine 28er Springform fetten.

Für den Biskuit die Eier mit dem Salz und dem Ahornsirup sehr cremig aufschlagen (je länger ihr schlagt, desto mehr schöner wird Euer Biskuit). Das Buchweizenmehl ganz sanft und vorsichtig unter die Eiermasse heben.

Im Ofen bei 180°C ca. 15 Minuten backen.

Die Äpfel schälen und vierteln. Den Apfel- und den Holundersaft mit den Gewürzen aufkochen. Dann die Äpfel dazugeben und ca. 5 Minuten im heißen Saft weichwerden lassen.

Dann die Äpfel herausfischen und abtropfen, den Saft braucht ihr noch. Im Originalrezept wird der Saft nicht weiter gesüßt, ich habe aber noch einen guten Spritzer Ahornsirup dazugegeben. Insgesamt brauchen wir 450ml Saft, falls ihr zu wenig habt, mit Holunder- oder Apfelsaft aufgießen.

Während die Äpfel und der Saft auskühlen, die Creme Fraiche mit 3 EL Ahornsirup verrühren und gleichmäßig auf den Biskuitboden streichen. Die Äpfel darauf verteilen.

Für den Guss das Puddingpulver nach Gebrauchsanleitung statt mit Milch mit dem Holundersaft zubereiten.

Diese Masse wird dann über die Äpfel verteilt. Achtet darauf, dass die Äpfel bedeckt sind und arbeitet schnell, der Guss hat bei mir sofort anfangen, fest zu werden.

Dann den Guss erkalten lassen.

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Im Originalrezept wurde Apfeldicksaft verwendet, wahrscheinlich stimmten bei mir deshalb die Mengenangaben nicht genau. Wenn Ihr Ahornsirup verwendet, achtet daher darauf, dass ihr bei allen Teilschritten probiert, ob Euch die jeweilige Masse süß genug ist. Mir war das Originalrezept an vielen Stellen nicht süß genug und ich habe nachgesüßt. Aber das ist natürlich Eurem persönlichen Empfinden überlassen 🙂

Apfel-Preiselbeer-Kuchen mit Gewürzen

Medaillon Mama
Sobald es draußen etwas kälter wird, bekomme ich immer einen unbändigen Appetit nach Äpfeln, ob als Apfelmus, -pfannkuchen, Bratapfel – einfach in jeder Form. Wie gut, dass jetzt überall die frisch gepflückten Äpfel angeboten werden! Wenn man mir dann noch einen ganzen Eimer schenkt, wie kürzlich des Öfteren geschehen, hat man mich so richtig glücklich gemacht. Selbstredend wird auch der Gast zum Kaffee mit einem Apfelkuchen beglückt. Diesmal hatte ich mir einen Apfel-Preiselbeer-Kuchen mit Gewürzen ausgedacht. Wenn Ihr die einzelnen Gewürze nicht zur Hand habt, könnt Ihr den Teig alternativ auch mit einem fertig gemischten Apfelstrudel- oder Lebkuchengewürz aromatisieren.
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Die Zutaten
für den Teig:
200 g Weizen- oder Dinkelmehl
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1/2 TL gemahlener Cardamom
1 Messerspitze gemahlene Nelken
125 g Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
für die Füllung:
6 – 8 mittelgroße Äpfel (am besten Boskop oder Elstar)
Saft einer halben Zitrone
80 g Zucker
5 gehäufte EL Preiselbeeren aus dem Glas
1 gute Handvoll Amarettini
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Zubereitung:
Mehl, Mandeln, Backpulver und Gewürze in einer Schüssel gut vermischen. Zucker und Butter in Stückchen sowie das Ei darauf geben. Mit dem Handrührgerät alles auf niedrigster Stufe verrühren, bis sich die Zutaten gut vermischt haben und Streusel entstanden sind. (Falls Ihr zu lange gerührt habt und es keine Streusel, sondern eine homogene Masse geworden ist, macht das auch nichts.) 3/4 des Teiges in eine Springform oder wie ich in eine Quicheform geben und mit den Fingern flachdrücken. Sollte der Teig kleben, einfach ein Stück Frischhaltefolie darauflegen und ihn so glattdrücken. (Das geht auch mit der gewölbten Seitel eines Esslöffels.) Den Teig am Rand etwas hochziehen.
Den Rest des Teiges kalt stellen.
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Backofen auf 190 °C vorheizen.
Für die Füllung die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse und Blüte entfernen und die Äpfel in etwa 1,5 cm große Stücke schneiden. In eine Schüssel geben und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Mit dem Zucker vermischen. Die Preiselbeeren verrühren und ebenfalls mit den Apfelstücken vermischen.
Die Amarettini in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer, einer Pfanne o.Ä. zerkrümeln, anschließend auf dem Teigboden verteilen. Das Apfel-Preiselbeer-Gemisch daraufgeben, etwas andrücken. Den restlichen Teig darüberstreuseln und auf der untersten Schiene in etwa 45 Minuten goldbraun backen.
P1010903 Backtemperatur: 190 °C
Backzeit: ca. 45 Minuten
Den fertigen Kuchen in der Form erkalten lassen. Nach Belieben vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben und mit geschlagener Sahne servieren. Lauwarm schmeckt er auch mit einer Kugel Vanilleeis ganz köstlich. Allerdings entfalten die Gewürze ihr Aroma am besten nach einem Tag.
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Gestern brachte Tatjana übrigens zwei weitere Eimer voller Äpfel mit. Einen Eimer haben wir bereits zu Saft und zu noch mehr Apfelgelee verarbeitet, was ich mit dem Rest „anstelle“, weiß ich noch nicht. Most würde mich reizen. Sollte jemand ein „todsicheres“, einfaches Rezept haben, immer her damit!