Aprikosenkonfitüre ganz klassisch

Am Montag entdeckte ich bei Aldi reife und aromatische Aprikosen zu einem für die Jahreszeit durchaus annehmbaren Preis. Mein Mann bekam leuchtende Augen, denn er liebt Aprikosenmarmelade. (Die korrekte Bezeichnung ist natürlich Aprikosenkonfitüre.) Also nahm ich ein Schälchen mit und kochte daraus die erste Aprikosenkonfitüre dieser Saison.
Das geht ganz einfach:
Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Die Aprikosen hineingeben und 1 – 2 Minuten darin lassen, dann herausnehmen und kurz mit kaltem Wasser abschrecken.
Nun lässt sich die Haut ganz leicht abziehen. Danach die Früchte halbieren, den Stein entfernen und das Fruchtfleisch in Stücke schneiden.
Das Fruchtfleisch wiegen und dieselbe Menge an Gelierzucker 1:1 dazugeben. Alles gut verrühren.
Die Masse in einem Topf zum Kochen bringen, 3 Minuten unter Rühren sprudelnd kochen lassen.
Ein Schuss frisch gepresster Zitronensaft, zum Schluss hinzugefügt, hebt das Aroma.
Die fertige Konfitüre in penibel saubere Twist-off-Gläser füllen und gut verschließen. Fertig.
Bild
Ich koche während der kurzen Aprikosensaison immer einen ganzen Jahresvorrat, denn die selbstgemachte Aprikosenkonfitüre behält ihr Aroma etliche Monate lang und schmeckt außerdem viel besser als die gekaufte. Allerdings reicht unser „Jahresvorrat“ nie wirklich für ein ganzes Jahr, so dass wir jedes Mal schon ungeduldig auf die neue Ernte warten.
Mein Mann sah heute Morgen jedenfalls ganz glücklich aus, als er in sein Frühstücksbrötchen mit der neuen „Aprikosenmarmelade“ biss.