Leichter Sommer-Sattmacher: Süßkartoffelsalat mit Avocado

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

kalendarisch ist es noch nicht ganz Sommer, aber das scheint der Frühling nicht mitbekommen zu haben und fährt sein schönstes Wetter auf. Es ist warm, es ist sonnig, ein Traum 🙂

Und bei der Wärme bleibt der Ofen am besten kalt (in meiner Dachgeschosswohnung sowieso).

Dieser Salat ist perfekt für heiße Tage geeignet. Er ist leicht und gesund und macht trotzdem satt.

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Ihr braucht:

1 Lauchzwiebel

2 Süßkartoffeln

Saft von 1/2 Zitrone

ca. 1 Handvoll Champignons

1 Avocado

2 gekochte oder pochierte Eier

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Pesto nach Wahl (zum Beispiel dieses hier)

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Die Süßkartoffeln in Scheiben schneiden und entweder auf einem Blech mit Olivenöl beträufelt oder in etwas Kokosöl in der Pfanne weich rösten.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen und vierteln. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Avocado ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebel habe ich in Ringe geschnitten und mit etwas Olivenöl in der Mikrowelle kurz angedünstet (ich vertrage rohe Zwiebeln einfach nicht).

Aus dem Zitronensaft, Olivenöl und Salz und Pfeffer ein Dressing anrühen.

Wenn die Süßkartoffeln weich sind, alles schön auf einem Teller anrichten, das Dressing und etwas Pesto darauf träufeln.

Vegetarisch, lowcarb und (trotzdem) richtig lecker 🙂

 

Milder Avocado-Tzatziki

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute hatten wir Freunde zum Brunch bei uns. Von allen besonders gelobt wurde dabei eine Avocado-Crème, die dem allgemein bekannten griechischen Tzatziki nachempfunden war. Entdeckt hatte ich das Rezept auf dem Blog „herzelieb“ von Michaela Hoechst-Lühr. Sie nennt die Crème Avoziki. Und was soll ich sagen: eine tolle Idee, liebe Michaela!

Tzatziki

Hier nun meine Version:

Zutaten:

1 reife Avocado

1 Mini-Gurke

ca. 2 TL Zitronensaft

1/2 Becher milder griechischer Joghurt (= ca. 75 Gramm)

1 kleine Knoblauchzehe

1 EL fein gehackter Dill

Salz und Pfeffer

evtl. 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Minigurke schälen und ganz fein reiben. Durch ein Küchentuch gut ausdrücken und beiseite stellen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausheben und in einen Mixbecher geben. Sofort den Zitronensaft darübergießen. Joghurt hinzufügen. Die geschälte Knoblauchzehe dazupressen. Alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die geriebene Gurke und den Dill unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer und evtl. 1 Prise Zucker abschmecken.

Tz.Sand

Besonders lecker schmeckte uns die Crème zusammen mit gekochtem Ei. Der Phantasie und Kreativität sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.

Wäre der Avocado-Tzatziki nicht eine Idee für Euren Osterbrunch?

Flusskrebs-Curry mit Avocado und Grapefruit – dazu Pasta

Ihr Lieben,

meine Freundin Alwy und ich hecken etwas aus. Etwas Weihnachtliches. Ohne jetzt mehr verraten zu wollen 🙂

Na ja, auf jeden Fall habe ich dafür mal wieder in der Küche experimentiert – auf Basis eines Rezepts, das ich mal aus einer Zeitschrift ausgerissen und mit dem Smartphone abfotografiert hatte. Und dann hab ich einfach hier ein bisschen was geändert und dort etwas anderes gemacht… Und herausgekommen ist ein durchaus gesellschaftsfähiges Gericht. 🙂

Ihr braucht (für 4 Personen):

2 Avocados

1 Grapefruit

1 Bio Zitrone

1 Bund Frühlingszwiebeln

1 Stück Ingwer (in etwa so groß wie eine Knoblauchzehe)

1 (besagte) Knoblauchzehe

2 Päckchen Flusskrebsfleisch

1 Becher Sahne

1 TL Curry (ein paar Chiliflocken nach Belieben)

1 Paket Nudeln

etwas Basilikum

Das Wasser für die Nudeln aufsetzen und sie nach Packungsanweisung al dente kochen.

Die Grapefruit filettieren (mit dem Messer schälen, bis die weiße Haut komplett entfernt ist und dann die Filets herausschneiden). Die Avocados in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Beides in eine Schüssel geben, den Saft einer halben Zitrone dazugeben, beiseite stellen.

Die Frühlingszwiebeln in feine Scheibchen schneiden, den Knoblauch und den Ingwer fein hacken (oder durch eine Presse drücken), in einer Pfanne mit Olivenöl alles andünsten.

Das Flusskrebsfleisch dazugeben, kurz mitbraten, dann den Curry und ggf. den Chili dazugeben und kurz anrösten, bis er duftet. Mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen, dann mit Sahne aufgießen.

Einmal aufkochen lassen, dann die Avocados und Grapefruit dazugeben. Ein paar Esslöffel von dem Nudelwasser dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Nudeln in die Pfanne mit der Sauce geben, alles vermengen und mit gehacktem Basilikum garnieren. Voila 🙂

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Ich hatte mich übrigens für Frischei-Nudeln aus dem Kühlregal entschieden, was aber gar nicht so einfach war, da ich ein „Keine-Eier-aus-Bodenhaltung“-Prinzip habe.

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Bei einer einzigen Sorte wurden statt Bodenhaltungs-Eiern Freiland-Eier verwendet. Bio wäre zwar noch idealer, aber na ja. Jedenfalls musste ich jede einzelne Sorte aus dem Regal nehmen und die Rückseite durchlesen. Warum kann man so eine Info nicht auf die Vorderseite schreiben? Jedenfalls erspare ich Euch die Suche, die Marke heißt Steinhaus 🙂

Avocado-Erdbeer-Salat mit Ingwer-Dressing

Avocado – gar nicht langweilig

Wie so manchen von Euch ist es auch mir ergangen: erst vor kurzem habe ich die Avocado für mich entdeckt. Na ja, nicht von selbst, sondern unsere Freunde aus Neuseeland und auch Tatjana haben mich immer wieder darauf hingewiesen, bis ich sie doch endlich einmal probiert habe. Die jungen Leute tun sich eben leichter damit, Neues zu testen und zu übernehmen. Ich muss gestehen, Guacamole, die man ja üblicherweise aus der Avocado macht, war für mich nicht unbedingt das geschmackliche Non-Plus-Ultra. Doch weil die Avocado ja so gesund sein soll, habe ich nach anderen Rezepten „gefahndet“ und bin fündig geworden. Und was soll ich Euch sagen: man kann ganz feine Leckerbissen daraus zubereiten. Die folgende Vorspeise, die ich auf chefkoch.de entdeckt habe, ist zwar schnell und einfach gemacht, gehört für mich aber schon zur gehobenen Küche.
Avocado-Erdbeer-Salat mit Ingwer-Dressing. Ich habe ihn ausprobiert und war begeistert.
Hier das Rezept für 4 Personen:
Zunächst 5 EL Pinienkerne (oder wie in unserem Fall Salatkerne) in einer Pfanne ohne Öl goldgelb rösten und abkühlen lassen.
1 Zitrone auspressen. Den Saft mit 1 EL Honig und 2 Messerspitzen frisch geriebenem Ingwer in einer Schüssel verrühren. (Wer Ingwer nicht mag, kann ihn zwar weglassen, aber dann fehlt das gewisse Extra. Ein Hauch Ingwer sollte schon vorhanden sein).
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3 Avocados halbieren, den Kern entfernen, noch in der Schale in Stücke schneiden, diese mit einem Löffel herausheben und zum Dressing geben.
1 Schälchen Erdbeeren putzen und halbieren oder vierteln. Ebenfalls dazugeben und alles vorsichtig mischen.
Die Pinienkerne bis auf ein paar, die zur Deko verwendet werden, unter den Salat mischen.
Den Avocado-Erdbeer-Salat auf grünem Salat portionsweise entweder in Gläsern oder auf Tellern anrichten. Mit den restlichen Pinienkernen bestreuen.
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Diesen außergewöhnlichen Salat werde ich unseren Freunden aus Neuseeland bei ihrem Besuch im Sommer servieren und ganz bestimmt große Begeisterung ernten.
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Oder wie wär es als Vorspeise zum Muttertagsmenü? Ich wäre entzückt!
Wir zwei haben uns einen Spaß gemacht und auf verschiedene Weisen angerichtet. Welche Version gefällt Euch besser? – Oder würdet Ihr es ganz anders machen? 🙂

Vernunftsverlust – zumindest temporär

Kennt Ihr das auch? Wenn man 100 andere Sachen tun müsste, ist die Lust, sich in der Küche auszutoben, am größten. Und was soll ich sagen? Jaaa, die Küchengelüste haben triumphiert, die Vernunft war mal wieder chancenlos. Tja. Egal! Das Ergebnis war es wert. 🙂

Als ich das letzte Mal nach einem gesunden, schnellen und kreativen Abendessen gesucht habe, bin ich durch Zufall auf dem Blog von My Yummy Projects gelandet. Und hatte mich für ein Avocado-Ei-Rezept entschieden. Aber schon damals war mir auch dieses Rezept für einen Avocado-Lachs-Salat aufgefallen. Das war heute fällig 🙂

Und was soll ich sagen? Schon wieder so ein tolles Rezept!

Schnell gemacht, gesund und vor allem sehr lecker.

Ich habe das Rezept (natürlich) ein bisschen abgewandelt.

Ihr braucht:

100g Räucherlachs

1 Avocado

1/2 Apfel

1 Becher Naturjoghurt

Zitronensaft

Salz, Pfeffer, Zucker

2 gekochte Eier

Im Grunde ist die Zubereitung denkbar einfach: Alles würfeln, in eine Schüssel geben, Joghurt dazu, mischen und mit Zitrone, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Voila 🙂

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Getestet und für sehr gut befunden

Ihr Lieben,

kennt ihr das? Manchmal bekomme ich so wahnsinnig Lust, mich in der Küche auszutoben, aber ich weiß, dass ich eigentlich viel zu viel zu tun hab, als dass ich stundenlang am Herd stehen könnte. Zudem hatte ich ja letzte Woche Geburtstag und habe dementsprechend fleißig für die Kollegen gebacken. Also musste nach dem Zuckerschock (man muss ja probieren, was man den Kollegen da vorsetzt) dringend etwas Gesundes und vor allem Herzhaftes her. Und was liegt da näher, als mich durch die diversen tollen Foodblogs zu lesen. Bei My Yummy Projects bin ich schließlich fündig geworden. Schon der Titel klang verheißungsvoll: „Baked Eggs Avocado mit Tomatensalsa“. Perfekt, Eier, eine Avocado und Bacon hatte ich zu Hause, also nur schnell beim Bioladen vorbei und ein paar schöne Tomaten erstanden. Dann konnte es auch schon losgehen.

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Da ich ja allein wohne, habe ich die Menge halbiert:

1 reife (aber feste) Avocado

1 Spritzer Zitronensaft

2 Eier

Salz, Pfeffer

frischer Bacon

Und so gehts:

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen, jeweils am unteren Ende der Hälfte ein Stückchen abschneiden, damit sie sicher stehen, die Schnittflächen mit Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Auflaufform oder auf ein Backblech geben. In die Mulde des Kerns jeweils ein Ei schlagen und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen.

Nun im auf ca. 200°C vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen, bis das Eiklar weiß ist.

In der Zwischenzeit könnt ihr nun den Bacon anbraten und die Tomatensalsa vorbereiten. Für die Tomatensalsa braucht ihr:

3 normal große Tomaten (im Originalrezept wird außerdem eine rote Zwiebel gewürfelt, aber da ich rohe Zwiebeln nicht vertrage, hab ich sie einfach weggelassen)

2 EL Essig (ich habe einen dunklen Balsamico genommen)

Salz, Pfeffer, etwas Zucker

1 Spritzer Tabasco

ein gutes Olivenöl (ich nehme auch immer noch ein paar Tropfen steirisches Kürbiskernöl, dessen nussiger Geschmack harmoniert wunderbar mit den Tomaten)

Die gewürfelten Tomaten mit Salz, Pfeffer und Zucker bestreuen, kurz Wasser ziehen lassen, dann den Essig dazugeben. Abschmecken und anschließend Olivenöl und Kürbiskernöl dazugeben, alles vermengen. Wer es scharf mag, kann auch noch einen Spritzer Tabasco dazugeben. Ich hatte noch einen halben Mozzarella im Kühlschrank, den ich ebenfalls gewürfelt und dazu gegeben habe. Frische Kräuter dürfen natürlich auch nicht fehlen, ich habe Basilikum grob mit den Händen zerrupft.

Zum Anrichten die Avocadohälften auf einen Teller geben, den gebratenen Bacon darüber streuen und voilà:

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Hmmmm. Ein tolles, schnelles, unkompliziertes und sehr gesundes Abendessen.

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