Salted Caramel Brownies

medaillon tatjana

… nach Jamie Oliver

Das Rezept habe ich bei feedmeupbeforeyougogo gefunden.

Meine beste Freundin hat mich gefragt, ob ich für ihre Hochzeit im September die Hochzeitstorte und einen Sweet Table backen würde. Klar würde ich!

Also obsessiere ich schon seit einigen Wochen über Ideen, Deko, Techniken und natürlich Rezepten. Das erste Rezept, das ich Probe gebacken habe, waren diese unfassbar leckeren Salted Caramel Brownies.

An sich ist das Rezept perfekt, ich habe nur die Zuckermenge etwas reduziert. Aber die Brownies sind wunderbar saftig ohne matschig zu werden, schmecken herrlich schokoladig und das Salzkaramell gibt den gewissen Twist.

Das heißt, dieses Rezept wird es sicher auf den Sweet Table schaffen.

Einzig am Timing wird es noch ein wenig Fine-Tuning geben. Das Salzkaramell braucht einige Zeit zum Festwerden, daher könnt ihr das ruhig am Vortag vorbereiten.

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Ihr braucht (für das Karamell):

40 ml Schmand

16 g gesalzene Butter

Salz

60 g Zucker

40 g Agavendicksaft

Schmand, die Hälfte der Butter und ca. 1/2 TL Salz in einem Topf erwärmen, sodass sie schön flüssig wird aber nicht kocht. Von der Platte ziehen, wenn die Masse warm ist.

In einem zweiten Topf Zucker und Agavendicksaft karamellisieren – und wie immer schön dabei stehen bleiben, damit das Karamell nicht verbrennt.

Übrigens: ich gebe jetzt immer einen Schuss Agavendicksaft in mein Karamell. Es löst sich so viel besser und gleichmäßiger, wirft keine Fäden und verbrennt nicht so schnell. Toller Tipp, Jamie 🙂

Dann das Karamell zu der Schmandmischung geben, die andere Hälfte der Butter dazu und unter Rühren noch einmal erwärmen. Probiert am besten, ob Euch der Salzgeschmack zusagt. Ggf. noch ein bisschen nachsalzen.

Dann auf einen mit Backpapier ausgelegten Teller glattstreichen und im Kühlschrank erkalten lassen.

Bei mir war die Zeit zum Kühlen zu kurz, daher war das Karamell noch flüssig, als der Brownie-Teig fertig war. Aber ich mochte auch die Karamell-Swirls im Teig 🙂

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Für den Brownie-Teig:

250 g dunkle Schokolade

225 g Butter (und etwas extra zum Fetten der Form)

150 g Zucker

4 Eier

150 g Mehl

eine Prise Salz

Den Ofen auf 180°C vorheizen. Die Schokolade hacken. Die Butter in einem Topf zerlassen, die Schokolade dazugeben und zu einer homogenen Masse rühren. Dann den Topf von der Platte ziehen. In einer Schüssel Zucker, Eier und Salz mit dem Handrührgerät verquirlen, das Mehl unterrühren und dann die Schokoladen-Butter-Masse dazugeben und ebenfalls unterrühren, bis ein homogener Teig entstanden ist.

Eine Brownie- oder Auflaufform gut fetten und mit Semmelbröseln auskleiden und die Schokomasse einfüllen.

Gemäß Originalrezept soll das Karamell in Stückchen gebrochen und in den Teig gedrückt werden.

Da mein Karamell allerdings noch flüssig war, habe ich es einfach auf dem Teig verteilt und mit einer Gabel marmoriert. Geht genauso gut 🙂

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Ca 25 Minuten backen. Die Brownies sollten am Rand durch, aber innen noch saftig sein. Also nicht wie einen Kuchen komplett durchbacken.

Et voila 🙂

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Teff im Praxistest

Überraschenderweise fand ich letzte Woche Teff Mehl von 3 Pauly im Reformhaus und nahm gleich eine Packung mit nach Hause. Sie enthielt 2 x 400 g und kostete 6,49 €. Bei dem Preis habe ich erst einmal geschluckt, dann aber doch zugegriffen, denn, wie Tatjana immer sagt, “you get what you pay for”, was so viel heißt wie: „Gutes hat seinen Preis.“ Voll motiviert wollte sie es denn auch gleich ausprobieren und in unser Abendessen integrieren. Eine Focaccia sollte es werden. Da sie so schnell kein ausgesprochenes Teff-Rezept dafür fand, ersetzte sie normales Weizen- einfach nur mit Teffmehl. Um es kurz zu machen: es klappte nicht. Das Resultat ähnelte einem zu dick geratenen Pfannkuchen, der unangenehm nach Hefe schmeckte. Vielleicht hätte sie dem Hefeteig einfach nur etwas mehr Zeit geben sollen …
Den nächsten Versuch unternahm dann ich, indem ich ein wenig methodischer vorging. Soll heißen: Zunächst recherchieren, wie man Teff überhaupt genießen kann:
In Joghurt eingerührt, soll es angenehm schmecken und anhaltend sättigen. Stimmt. Das leicht sandige Gefühl im Mund störte mich kaum.
Mein zweiter Test war ein Apfelpfannkuchen: Ich verrührte etwa 150 g Teffmehl mit einer Prise Salz, wenig Rohrohrzucker, 1 Ei, etwa 50 ml Sahne und fügte Mineralwasser hinzu, bis der Teig so dünnflüssig war, wie ich ihn haben wollte. Vorher hatte ich einen Apfel geschält und in Achtel geteilt, die in der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne in wenig Butter dünsteten. Dann goss ich den angerührten Teig darüber und ließ ihn bei mittlerer Hitze stocken, wendete den Pfannkuchen vorsichtig auf einem Teller. Anschließend durfte er noch ein paar Minuten auf der anderen Seite Farbe annehmen, bevor ich ihn mit Marmelade und Quark verspeiste. Er war angenehm luftig und schmeckte deutlich kräftiger als ein Weizenpfannkuchen, hielt aber wirklich lange satt.
Nun hatte ich herausgefunden, dass sich Teffmehl, obwohl glutenfrei, doch zu weizenähnlichem Gebäck verarbeiten lässt, und konnte seinen Geschmack mit dem unserer gängigen Getreidesorten vergleichen. Ein Kuchen daraus würde also herzhafter schmecken. Bei meinen Recherchen stieß ich immer wieder auf Rezepte für Schoko-Brownies aus Teffmehl. Mir fiel auf, dass die Zutaten und Mengenangaben nahezu identisch waren, fand aber nur einen einzigen Hinweis darauf, dass dieses Rezept jemals wirklich gebacken worden war. Also würde ich es probieren.
Ich stellte bereit:
250 g dunkle Schokolade = 2 Tafeln
250 g Butter
5 Eier
250 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
½ Päckchen Backpulver
Zunächst schaltete ich den Backofen auf 150 °C , um ihn vorzuheizen.
Die Schokolade brach ich in Stücke und ließ sie zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Danach nahm ich die Schüssel vom Wasserbad, so dass die Masse etwas abkühlte.
In der Zwischenzeit schlug ich die Eier mit dem Zucker und dem Salz in einer separaten Schüssel etwa eine Minute schaumig und mischte sie dann unter die Schokomasse.
Das mit den Nüssen und dem Backpulver vermischte Mehl hob ich zum Schluss darunter, füllte den Teig in eine rechteckige Form und ließ ihn 30 Minuten backen.
Das Ergebnis: ein schokoladiger, saftiger Kuchen. Für Menschen, die glutenfrei essen müssen, bestimmt ein Leckerbissen. Zum Abnehmen wegen des hohen Zucker- und Fettgehalts allerdings nicht geeignet, da mag sein Ballaststoffgehalt noch so hoch sein.
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Mit dem Teffmehl, das jetzt noch übrig ist, werde ich einen neuen Versuch unternehmen, Brot zu backen – vielleicht ein Injera, das traditionelle äthiopische Fladenbrot. Ich werde berichten.