Mini Gugls mit Haselnuss-Eis und beschwipsten Äpfeln

Ihr Lieben,

das war eine lange Blockpause unsererseits. Aber wir können es erklären: Erst war Weihnachten, dann hatte meine Mom einen runden Geburtstag. Anschließend sind wir in Urlaub gefahren und ich wurde 30. Kurz gesagt: Viel Feierei, viel Völlerei. Aber auch wenn zum Bloggen nicht genug Zeit blieb, haben wir zumindest eine Menge neuer Rezepte probiert und gesammelt, sodass Ihr Leser im Nachhinein noch ein kleines bisschen profitiert.

Starten wir traditionellerweise mit unserem Weihnachtsmenu. Am Heiligen Abend wollten meine Eltern vormittags in den Gottesdienst und ich nachmittags. Also mussten es Rezepte sein, die man gut vorbereiten kann. So gab es zur Vorspeise Lachspastetchen aus dem Slow Cooker mit Salat. Das Rezept findet ihr in Gabi Frankemölles neuem Kochbuch „Langsam kocht überall besser„. Diese habe ich am Vortag schon zubereitet.

Zur Hauptspeise gab es Gans, traditionell mit Rotkohl und einem Semmelknödel-Auflauf (ebenfalls aus dem Slow Cooker und ebenfalls aus Gabis neuem Buch). Ich weiß, ich wiederhole mich, aber meine Slowie-Brigade hat uns an Weihnachten so Einiges an Arbeit abgenommen 🙂

Als Nachtisch gab es Mini-Gugls mit selbst gemachtem Haselnuss-Eis und beschwipsten Äpfeln. Auch hier habe ich bis auf die Äpfel alles am Vortag vorbereitet.

Und hier sind die Rezepte der Nachspeise. 🙂

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Für die Mini-Gugls braucht ihr:

100 g Butter

125 g Zucker

eine Prise Salz

3 Eier

200 g Mehl

1/2 Päckchen Backpulver

evtl. 3 EL Milch

etwas geriebene Tonkabohne

Butter, Zucker und Salz schaumig schlagen, dann die Eier einzeln unterrühren. Backpulver und Mehl mischen und unterheben, die Tonkabohne einrühren. Wenn der Teig zu zäh wird, etwas Milch dazu geben.

Den Teig in eine gefettete Mini-Guglform füllen (ich finde, das geht am besten mit einem Spritzbeutel) und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen. Achtung, in den kleinen Förmchen geht das wirklich ruckzuck, also lieber dabei bleiben 🙂

Für das Eis braucht ihr:

300 ml Sahne

170 g (eine Tube) Milchmädchen

mindestens 3 EL Haselnuss-Mus

Haselnusskrokant

Für das Eis die Sahne steif schlagen, das Milchmädchen, Haselnuss-Mus und Krokant unterrühren. Mindestens 4 Stunden (besser über Nacht) einfrieren und ca. 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Froster nehmen.

Für die beschwipsten Äpfel braucht ihr:

2 säuerliche Äpfel (Boskop)

100 ml Weißwein

40 g Zucker

6 cl weißen Portwein

Mark einer ausgekratzen Vanillestange

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Die Äpfel schälen, entkernen und in Spalten schneiden. Mit dem Weißwein, der Vanille und dem Zucker bei mittlerer Hitze die Äpfel leicht weich kochen lassen. Den Portwein dazu geben und noch einmal aufkochen.

Und dann nur noch alles hübsch auf einem schönen Teller anrichten und servieren 🙂

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Ruck-zuck Last Minute Dessert für den Mädelsabend

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Ihr Lieben, it’s this time of the year again: „Germany’s Next Topmodel“.

Und ja, ich bin mir des Niveaus dieser Sendung definitiv bewusst. Aber es ist und bleibt nun mal Tradition. GNTM scheint die einzige Sendung zu sein, wo wir Mädels es seit Jahren schaffen, uns jeden Donnerstag zu treffen, zusammen zu essen, ein bisschen Sekt zu trinken und zu quatschen. Und so schauen wir jedes Jahr wieder zusammen. Dabei geht die Rolle der Gastgeberin immer rundum und letzte Woche war ich an der Reihe. Zur Hauptspeise hatte ich einen Chowder gemacht, der demnächst bestimmt auch hier erscheint und zum Dessert gab es dieses ultraschnelle Rezept.

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Ihr braucht:

1/2 Mango

150 g (TK)-Erdbeeren

ein bisschen Honig

ein bisschen Limettensaft

5 Schokoküsse

250 g Quark

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Die Mango schälen, grob würfeln und mit einem Spritzer Limettensaft und Honig im Mixer zu Püree verarbeiten.

In hübsche Gläser oder Dessertschalen füllen.

Das gleiche macht ihr mit den Erdbeeren und gießt das Püree vorsichtig auf das Mangopüree (oder andersherum, wie ich auf den Fotos gerade sehe).

Für die Creme die Schokoküsse von den Waffeln trennen und in einer Schüssel mit einer Gabel fein zermatschen. Den Quark unterrühren, die Creme auf die Fruchtpürees geben, mit den Waffeln dekorieren, fertig!

Super schnell, super easy, super lecker – und auch ganz schön mächtig, auch wenn es gar nicht so aussieht. 🙂

Buchteln aus Dinkelmehl

Medaillon Mama
Mit dem normalen Weizenmehl haben immer mehr Menschen Probleme, nicht zuletzt deshalb, weil der menschliche Organismus sich wohl noch nicht an die ständigen Weiterzüchtungen und Kreuzungen gewöhnen konnte. Ich habe im Internet einen Landwirt entdeckt, der noch ursprünglichen, ungekreuzten Dinkel anbaut und verschiedene Dinkelprodukte verkauft bzw. versendet. Deshalb backe ich in letzter Zeit immer häufiger mit Dinkel: mal mit Vollkorn-, dann wieder mit Auszugsmehl oder auch mit beiden gemischt. Dinkelmehl lässt sich genauso verarbeiten wie Weizenmehl und das Gebäck schmeckt mindestens genauso lecker. Selbst Pizzateig gelingt. Jetzt habe ich mich damit einmal an Buchteln versucht, die in Bayern Rohrnudeln heißen. Sie sind bei uns in der Familie zum Frühstück mit Butter und Marmelade bestrichten äußerst beliebt.
 Rohrnudeln
Für den Hefeteig nahm ich:
100 g fein gemahlenes Dinkel-Vollkornmehl
500 g Dinkel-Auszugsmehl (Typ 630)
1/2 Würfel frische Hefe
60 g Zucker
1 gehäüften TL Salz
1 Ei
100 ml Sahne,
100 ml Wasser,
so viel Bio-Joghurt, dass es insges. 300 ml Flüssigkeit ergab.
Die Zubereitung ist die gleiche wie bei meinem Hefezopf mit Vollkorn-Dinkelmehl. Wichtig ist, dass der Hefeteig wegen des Vollkornanteils warm gehen sollte.
Während der Hefeteig ging, hatte ich viel zu tun, so dass er bereits wieder etwas zusammengefallen, also schon „übergangen“ war, als ich ihn weiterverarbeiten wollte. Sollte Euch das auch einmal passieren, so ist das kein Unglück: Der Teig braucht dann kein zweites Mal zu gehen, sondern kann bzw. muss gleich gebacken werden. Dann wird das Gebäck wunderbar luftig und zugleich saftig.
Zunächst butterte ich den Boden und die Wände einer gläsernen Aufflaufform. Auf die Butter streute ich dann etwa 2 EL Zucker: das ergibt eine schöne, s´üße Kruste. Zum Schluss goss ich noch etwas Milch in die Form, so dass der Boden gerade eben bedeckt war, und fügte noch eine kleine Prise Salz hinzu.
Mit Hilfe einer Teigkarte gab ich den übergangenen Hefeteig auf ein bemehltes Backbrett, knetete ihn mit der Hand (ein guter Bäcker hält immer eine Hand sauber!) noch einmal durch und rollte ihn zu einem langen Strang. Diesen zerschnitt ich in 12 etwa gleich große Teile, die ich in der hohlen Hand auf dem Backbrett zu Kugeln rollte.
Die Kugeln wurden nun in die Aufflaufform gelegt und mit Eigelb-Milch-Mischung bestrichen. Bei 175 °C dauerte es etwa 45 Minuten auf der unteren Schiene, bis die Buchteln goldgelb gebacken waren. Bei einer Glasform kann man sehen, ob auch der Boden schön braun ist; andernfalls lässt man die Buchteln bei Unterhitze noch ein paar Minuten weiterbacken.
Noch etwas warm schmecken sie am allerbesten.
buchteln Je nach Jahreszeit kann man die Buchteln auch mit Früchten füllen, z.B. mit Aprikosen, Pflaumen, Blaubeeren etc. Mit einer Vanillesauce serviert, sind sie dann eine sättigende Nachspeise oder in manchen Gegenden sogar ein Hauptgericht. Warum nicht auch einmal zum Kaffee? Es muss ja nicht immer Kuchen sein.

Weihnachtsmenu-Special – Dessert

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medaillon tatjana

Bratapfel-Parfait

So, ihr Lieben, weiter geht es mit unserem Weihnachtsmenu.

Zur Hauptspeise gab es Gans mit Rotkohl und Klößen, das eignet sich nicht so richtig zum Bloggen. Daher lassen wir das erst einmal aus, dafür habe ich aber demnächst ein tolles Rezept für Wintergemüse von Jamie Oliver für Euch. Also lasst Euch überraschen 🙂

Heute gibt es also erst mal das Rezept für das Bratapfel-Parfait, zu dem es echte Bratäpfel gab. Ich finde, im Winter gibt es nichts Besseres, als einen heißen Bratapfel aus dem Kaminofen. 🙂

Das Parfait bereitet Ihr am besten einen Tag vor dem Servieren vor, damit es Zeit hat, richtig zu gefrieren.

Ihr braucht:

4 säuerliche Äpfel

40 g Marzipan (nach Belieben)

30 g gemahlene Mandeln

Zimt

einen Schuss Amaretto

50 ml Apfelsaft

1 Vanilechote

3 sehr frische Eigelb

150 g Zucker

400 g Schlagsahne

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Den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann die geschälten und fein gewürfelten Äpfel in eine feuerfeste Form geben. Fein gewürfeltes Marzipan, die gemahlenen Mandeln, Zimt, Amaretto und den Apfelsaft über die Äpfel geben und im Backofen weich kochen.

Dann herausnehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Vanillemark auslösen und mit dem Eigelb und 150 g Zucker schaumig schlagen.

Die abgekühlten Äpfel pürieren und unter die Eigelbmasse rühren.

400 g Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.

In eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Kastenform geben und gefrieren.

Zum Servieren in Scheiben schneiden (ich habe mit einer gewöhnlichen Ausstechform für Plätzchen noch Sterne ausgestochen). Das macht das Ganze so richtig schön weihnachtlich.

Für den Bratapfel gibt es demnächst einen Extra Post. Also seid gespannt 🙂

Erntedank-Special – Holunder-Balsamico-Essig

erntedank
Nachdem Tatjana Unmengen von Holundersaft hergestellt hat (Anmerkung von Tatjana: Fiese Verleumdung, dies Jahr waren es nur ca. 2 Liter!), den wir unmöglich trinken werden, habe ich mir überlegt, wie man ihn weiter nutzen könnte. Bei meiner Suche bin ich auf die Idee zu diesen Essigen gestoßen, die wunderbar zu herbstlichen Salaten passen.
Holunder
Die Herstellung geht ganz einfach:
Holundersaft-Balsam-Essig
600 ml dunkler Balsamico,
300 ml ungesüßter Holundersaft und
180 ml Rohrohrzucker werden in einem Topf vermischt.
Dazu kommen 1 Stück Zimtstange, 6 Pimentkörner und 2 Gewürznelken.
Das Ganze aufkochen und 15 Min. köcheln lassen. Wenn der Essig etwas eingedickt ist, wird er durch ein Sieb gegossen und in sterilisierte Flaschen oder Fläschchen abgefüllt.
In meinem Gefrierschrank entdeckte ich auch noch schwarze Johannisbeeren und Apfelsaft vom Vorjahr und ließ mich davon zu einer Variante inspirieren, die ich Euch ebenfalls nicht vorenthalten möchte:
Apfel-Holunder-Cassis-Balsamico
750 ml dunklen Balsamico,
750 ml ungesüßten Holundersaft,
750 ml ungesüßten Apfelsaft und
150 g schwarze Johannisbeeren habe ich mit
330 g braunem Zucker vermischt.
Ich fügte 1/2 Zimtstange, 15 Pimentkörner, 5 Gewürznelken, und 1 Spalte Sternanis hinzu
und ließ wieder alles einköcheln. Danach ging es wie oben beschrieben weiter.
Mit beiden Essigen kann man auch wunderbar Wildsaucen abschmecken und ihnen so einen besonderen Pfiff geben. Rotkohl schmeckt ebenfalls sehr delikat damit.
essig
Oder wie wäre es mit einem einfachen und schnellen Feigen-Dessert?
Dazu heize ich zunächst den Backofen auf 200 °C vor. Die Feigen (so viele, wie gewünscht) werden kreuzweise eingeschnitten, ein wenig geöffnet und in ein feuerfestes Gefäß gesetzt. Dann werden sie mit dem Apfel-Holunder-Cassis-Balsamico betreufelt. Darüber etwas flüssigen Honig geben und zum Schluss mit gehackten Cashew- oder anderen Nüssen bestreuen. Ab damit in den Backofen. Sobald die Nüsse leicht gebräunt sind, aus dem Ofen nehmen und servieren. Wer mag, kann sie mit Vanilleeis, Pflaumenkompot o.Dergl. anrichten.

Leichte Joghurt-Törtchen mit Holunderblüten

Unser Holunderblüten-Special ist vorbei, aber dafür hat Becky’s Diner aber ein tolles Blog-Event gestartet. Es geht um Joghurt – und mal ehrlich, wer mag keinen Joghurt? Besonders im Sommer ist er leicht und erfrischend… und er lässt sich vielseitig verwenden.

Zum Beispiel als Füllung für diese hübschen kleinen Törtchen, die durch den Holunderblütensirup eine feine blumige Süße bekommen. Durch den Biskuit und den Joghurt sind sie außerdem schön leicht und eignen sich auch bei hohen Temperaturen als Dessert. Und noch ein Vorteil: Wenn Ihr einen Umluft-Herd habt, muss der Backofen nur ca. 15 Minuten laufen – bei hohen Temperaturen auch nicht zu verachten. 🙂

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So, los gehts!

Ihr braucht:

Für den Teig:

4 Eier (getrennt)

120 g Zucker (ich ersetze immer einen Teil des Zuckers durch selbstgemachten Vanillezucker)

80 g Mehl

60 g Speisestärke

2 TL Backpulver

Für die Creme:

3 Blatt Gelatine

125 g Joghurt

200 g Sahne

100 ml Holunderblütensirup

2 EL Zitronensaft

Für den Guss:

150 ml Wasser

80 ml Holunderblütensirup

1 Päckchen klaren Tortenguss

Für den Biskuit schlagt Ihr zunächst das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Zucker steif (mindestens 3 Minuten schlagen) und rührt dann kurz das Eigelb ein.

Das Mehl wird mit dem Backpulver und der Speisestärke vermischt und auf den Eischnee gesiebt. Und dann vorsichtig – aber sorgfältig (niemand mag Mehlklümpchen im Kuchen) untergehoben.

Auf ein gefettetes Backblech streichen und bei Umluft (180°C) ca. 10 Minuten backen. Wenn Euer Ofen nur Ober- und Unterhitze hat, müsst Ihr vorheizen, bei Umluft nicht, da ist die Temperatur ja gleich da.

Wenn der Teig abgekühlt ist, stecht Ihr ihn mit den Tortenringen aus (und lasst sie drum. Ich hatte nur je zwei in verschiedenen Größen, daher hatten meine Törtchen alle eine andere Größe) 🙂

Jetzt die Creme.

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Joghurt mit dem Holunderblütensirup (ein Rezept findet ihr hier) und dem Zitronensaft vermischen – und schon mal probieren, ob Euch das Ganze süß genug ist. Ich habe noch einen Spritzer Agavendicksaft dazu gegeben. Dann die Gelatine-Blätter ausdrücken und vorsichtig erhitzen. Ein paar Esslöffel Joghurt in die Gelatine rühren, um die Temperatur auszugleichen (dann gibt es keine Klümpchen) und dann das Ganze in die Joghurtmasse rühren.

Ab in den Kühlschrank damit, damit die Gelatine schon mal anziehen kann. Die Creme war bei mir ziemlich flüssig, aber keine Angst, sie wird fest.

In der Zwischenzeit schlagt ihr die Sahne auf und hebt sie dann unter den Joghurt. Ich habe die Creme dann noch mal für eine Stunde in den Kühlschrank gestellt. Wenn Ihr griechischen Joghurt verwendet oder den Sahneanteil gegenüber dem Joghurt-Anteil erhöht, müsstet ihr sie gleich verarbeiten können.

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Dann könnt ihr auch schon die Tortenringe befüllen. Lasst noch ein bisschen Platz unter dem Rand, damit auch der Guss noch darauf passt. Dann müssen die Törtchen erst einmal richtig durchkühlen, mindestens vier Stunden, am besten aber über Nacht.

Zum Schluss kommt noch der Guss darauf. Dafür das Wasser im Topf zum Kochen bringen, das Tortengusspulver mit dem Holunderblütensirup verrühren und ins Wasser geben. Einmal kurz aufkochen lassen, kurz abkühlen und eine dünne Schicht auf den Törtchen verteilen.

Wenn der Guss hart ist, die Tortenringe vorsichtig entfernen, servieren und genießen 🙂

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Silvester auf Orientalisch – Hauptspeise und Dessert

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Die Hauptspeise bestand aus marokkanischem Zitronenhühnchen, Rosmarin-Kartoffelfächer und Backofengemüse mit Balsamico-Reduktion.
Hier das Rezept für das marokkanische Zitronenhühnchen:
Ich konnte im Bio-Supermarkt 2 französische Bio-Hühnchen allererster Qualität zu einem Supersonderpreis erstehen. Es geht aber auch mit ganz normalen Brathühnchen.
Außerdem benötigt man:
1 Salzzitrone
10 schwarze Oliven
9 etwa 10 cm lange Rosmarinzweige
2 EL Kräuterbutter
Salz, Pfeffer, edelsüßer Paprika
einen ordentlichen Schuss guten Glühwein
Den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen.
Die Hähnchen innen und außen großzügig mit Salz und Pfeffer einreiben.
Danach vorsichtig die Haut an der Brust ablösen und jeweils 1 EL Kräuterbutter darunterschieben und durch Druck auf die Haut etwas verteilen.
Einen Bräter mit zwei EL Olivenöl ausstreichen, zwei Rosmarinzweige und die Oliven darin verteilen.
Die Salzzitrone vierteln, das Innere herauslösen und ebenfalls in den Bräter geben. Die Hühnchen darauflegen (Brüste nach oben) und mit Paprika bestäuben. Auf die Hühnchen die Schale der Salzzitronen und zwei der restlichen Rosmarinzweige verteilen. (Den letzten Zweig benötigte ich noch für die Kartoffelfächer). Den Bräter in den vorgeheizten Backofen schieben.
Nach 10 Minuten den Glühwein angießen. Insgesamt benötigen die Hühnchen 60 Minuten. Zwischendurch 1 – 2 Mal mit dem ausgetretenen Bratensaft begießen. Nach einer Stunde den Backofen ausschalten. Den Bratensaft durch ein Sieb abgießen und entfetten. Die Hühnchen noch etwa 10-15 Minuten im Backofen ruhen lassen. Die Sauce abschmecken, nach Geschmack mit Speisestärke andicken, kurz aufkochen lassen und zu den Hühnchen servieren.
Sobald die Hühnchen im Ofen waren, habe ich die Rosmarin-Kartoffelfächer vorbereitet:
Die geschälten, rohen Kartoffeln wurden in gleichmäßige dünne Scheiben ein-, aber nicht ganz durchgeschnitten,
mit den Einschnitten nach oben in ein gefettetes feuerfestes Gefäß gelegt,
mit Salz und Pfeffer gewürzt,
mit Olivenöl bestrichen,
mit Rosmarinnadeln bestreut.
10 Minuten, nachdem die Hühnchen im Backofen waren, schob ich die Kartoffeln eine Etage höher hinein.
Nach insgesamt 50 Minuten gesellte sich noch das Backofengemüse dazu:
Dafür hatte ich je eine gelbe, orange und rote Paprikaschote,
zwei feste Zucchini,
1 Bund Frühlingszwiebeln
und eine rote Zwiebel in mundgerechte Stücke geschnitten,
mit Salz, Pfeffer,
1 durchgepressten Knoblauchzehe herzhaft gewürzt und
mit 2 EL Olivenöl gut vermischt.
Das Gemüse wurde auf der Fettpfanne des Backofens gut verteilt und 10 Minuten vor Ende der Gesamt-Garzeit auf die oberste Leiste in den Backofen geschoben. Es war dann gemeinsam mit den Hühnchen und den Kartoffeln gar. Während die Hühnchen ruhten, ließ ich das Gemüse noch kurz mit kräftiger Oberhitze bräunen.
In der Zwischenzeit kochte ich 40 ml dunklen Balsamico-Essig mit 1 EL Zucker in einem kleinen Topf auf und ließ die Mischung 2-4 Minuten bei geringer Hitze köcheln, bis sie die Konsistenz von sehr flüssigem Honig hatte. Damit wurde das Backofengemüse beträufelt, bevor ich es serviert habe.
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Wer mich kennt, weiß, dass Gemüse und Obst in meiner Küche eine große Rolle spielen, und so hatte ich für den Nachtisch zwei reife Mangos gekauft, die ich, in Spalten geschnitten, mit einem (ich gestehe, fertig gekauften) Holunderblütensorbet anrichtete. Darüber träufelte ich eine Orangen-Granatapfel-Reduktion und garnierte das Ganze mit ausgelösten Granatapfelkernen und Pistazien. Ein selbstgebackenes Vanillekipferl als i-Tüpfelchen – et voila!
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Süßer Abschluss 1. Teil

Ihr Lieben,

da ich (Tatjana) am liebsten Süßes esse, habe ich auch das Dessert zubereitet.

Es gab Schokoküchlein im Glas, dazu Parfait mit Salted Caramel und in Cointreau karamellisierte Orangenfilets.

Aufwendig, aber es lohnt sich 🙂

Die Küchlein lassen sich gut vorbereiten, da sie sich im Weckglas abgedeckt im Kühlschrank mindestens eine Woche halten. Das Parfait muss eh mindestens eine Nacht kühlstehen, sodass eigentlich nur die Orangenfilets à la minute zubereitet werden.

Los geht es mit den Schokoküchlein. Das Rezept habe ich aus dem Buch „Mini Guglhupf“ von Andrea Schirmaier-Huber, erschienen im GU-Verlag, aber wie immer etwas abgewandelt und außerdem die Menge verdoppelt (von Schokokuchen kann man nie genug haben) 😉

Ihr braucht:

60 g Zartbitterschokolade

1 Bio-Orange

1/2 Vanille-Schote

120 g weiche Butter

frisch geriebene Muskatnuss

Salz

90 g Zucker

2 Eier

2 TL brauner Rum

6 EL Whiskey (im Originalrezept wird Baileys verwendet, aber ich mag den rauchigen Geschmack von einem schönen Single Malt in Verbindung mit Zartbitterschokolade)

120 g Mehl

1 TL Backpulver

3 EL Kakaopulver

Bevor ich anfange, lege ich immer alle Zutaten bereit und bereite sie ggf. vor. In diesem Fall die Schokolade grob hacken, die Orangenschale abreiben und das Vanille-Mark aus der Schote kratzen. Außerdem den Ofen auf ca. 200°C vorheizen und die Weckgläschen buttern.

Dann das Übliche: Butter, Zucker und eine Prise Salz zusammen mit dem Vanillemark und der Orangenschale schaumig schlagen, etwas Muskatnuss dazu reiben, Ei und Alkohol nach und nach unter den Teig rühren.

Mehl, Back- und Kakaopulver zusammenrühren und in den Teig sieben. Schokolade dazu und alles vorsichtig unterheben.

Dann den Teig auf die gebutterten Förmchen verteilen und ca. 15-20 Minuten auf der unteren Schiene des Ofens backen.

Ein Sneek-Peek meines fertigen Desserts gibt es schon heute, das Gesamtwerk wird allerdings erst morgen im zweiten Teil enthüllt 🙂

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