Rote-Bete-Hummus

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben,

mein runder Geburtstag ist nun schon einige Wochen her, aber mit meinen Töpfer-Kolleginnen, die schon sehr lange dieses Hobby mit mir teilen, hatte ich noch nicht gefeiert. Das wurde nun endlich mit Sekt und Knabbereien nachgeholt.

Zusätzlich zur Lachs-Frischkäse-Creme für meine kleine Feier wollte ich noch einen Hummus-Dip  anbieten. Der gewöhnliche Hummus ist hierzulande nicht jedermanns Sache und schmeckt außerdem manchmal ein bisschen muffig. Also suchte ich nach einer anderen Zubereitungsart. Ganz häufig findet man im Internet Hummusrezepte mit roten Beten, allerdings meist mit gekochten. Veronika von „Carrots for Claire“ nimmt rohe rote Bete, und das gefiel mir sehr.

Die Zutaten waren leicht zu bekommen. Ich nahm:

etwa 300 g gekochte Kichererbsen aus der Dose. (Man kann sie auch selbst kochen. Sie schmecken besser, müssen allerdings vorher eingeweicht werden.)

1 rote-Bete-Knolle

4 Snackmöhren (die sind leichter zu „zermusen“)

Saft je einer halben Orange und Limette

2 TL Tahin (das ist Sesampaste)

1 Knoblauchzehe

etwas Agavensirup zum Abschmecken (Zucker geht natürlich auch)

Salz, Pfeffer

1 EL Olivenöl

je eine Prise Cumin und gemahlenen Koriander (nach Geschmack auch mehr)

Für die Zubereitung benötigt man einen sehr guten Mixer oder Pürierstab:

Die Kichererbsen abgießen, in einem Sieb mit klarem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Rote Bete schälen und in grobe Würfel schneiden. (Weil sie stark färben, geht das am besten mit Einmalhandschuhen).

Die Möhren ebenfalls grob würfeln.

Rote Bete und Möhren im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern, Orangen- und Limettensaft zugeben, daruntermixen. Die Kichererbsen ebenfalls daruntermixen. Tahin hinzufügen, die Knoblauchzehe dazupressen und das Püree würzen. Weitermixen, so dass eine schöne sämige Masse entsteht. Abschmecken und am Schluss das Olivenöl darunterrühren.

Bei den Gewürzen braucht Ihr euch nicht genau an die Mengen zu halten. Hauptsache, das Ergebnis schmeckt Euch 😉

Wie Ihr seht, hatte das fertige Hummus eine appetitliche, leuchtend rote Farbe. Ganz frisch und überhaupt nicht muffig schmeckt es zum Dippen mit Kräckern, Gemüsechips, Radieschen, Grissini u.v.m.

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Weil ich nur eine große Dose Kichererbsen in meinem Vorrat hatte, verarbeitete ich den Rest zu Falafeln. Sie ergaben mit dem übrig gebliebenen Hummus eine sättigende vegetarische Mahlzeit.

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Lachs-Frischkäse-Creme

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

es ist noch nicht so lange her, da war Lachs in jeder Form eine edle Delikatesse und deshalb entsprechend teuer. Mit der Massenzucht sanken leider nicht nur die Preise, sondern oft auch die Qualität. Dennoch ist Lachs der Deutschen beliebtester Fisch geworden. Nun kann man in letzter Zeit feststellen, dass die Preise für Lachs stark angestiegen sind, und zwar schon um etwa ein Drittel. Mit schuld daran ist ein kleiner Parasit, der sowohl den wilden, besonders aber den Zuchtlachsbestand schädigt. Wo viele Fische auf engem Raum zusammen sind, kann sich die Lachslaus (Ja, sie heißt wirklich so!) rasant ausbreiten. In Norwegen mussten vereinzelt schon ganze Bestände getötet werden. In Chile ist es eine Algenplage, die den Züchtern zu schaffen macht. Somit scheint der Lachs wieder auf dem besten Weg zu einem teuren Leckerbissen zu sein. Ich werde weiterhein auf Bio- bzw. nachhaltige Wildqualität achten, den Fisch jedoch wohl hauptsächlich nur noch für besondere Gelegenheiten kaufen.

So habe ich kürzlich für eine kleine Feier eine Räucherlachs-Creme als Dip zu einem Glas Sekt gereicht. Ihre Zubereitung ist ganz einfach.

Die Zutaten (die Mengen könnt Ihr nach Bedarf und Geschmack variieren):

150 g Frischkäse, natur

50 g Naturjoghurt und/oder saure Sahne bzw. Crème fraîche

1 EL geriebener Meerrettich aus dem Glas

50 g Räucherlachs

Salz, Pfeffer, evtl. eine Prise Zucker

einige Spritzer Limetten- bzw. Zitronensaft

1 EL gehackter Dill (frisch oder TK)

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Die Zubereitung:

Frischkäse in eine Schüssel geben und glatt rühren. Joghurt und/oder saure Sahne/Crème fraîche daruntermischen, ebenso den Meerrettich.

Räucherlachs klein hacken, unter die Frischkäsemasse heben.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zum Schluss den Dill unterheben.

Zum Dippen mit Kräckern, Tortilla-, Brot-, Gemüse- und anderen Chips oder Grissini. Die Creme schmeckt natürlich auch als Brotbelag, auf Kanapees etc.

Eine weitere Idee für einen Dip findet Ihr hier 🙂

 

 

 

Milder Avocado-Tzatziki

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute hatten wir Freunde zum Brunch bei uns. Von allen besonders gelobt wurde dabei eine Avocado-Crème, die dem allgemein bekannten griechischen Tzatziki nachempfunden war. Entdeckt hatte ich das Rezept auf dem Blog „herzelieb“ von Michaela Hoechst-Lühr. Sie nennt die Crème Avoziki. Und was soll ich sagen: eine tolle Idee, liebe Michaela!

Tzatziki

Hier nun meine Version:

Zutaten:

1 reife Avocado

1 Mini-Gurke

ca. 2 TL Zitronensaft

1/2 Becher milder griechischer Joghurt (= ca. 75 Gramm)

1 kleine Knoblauchzehe

1 EL fein gehackter Dill

Salz und Pfeffer

evtl. 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Minigurke schälen und ganz fein reiben. Durch ein Küchentuch gut ausdrücken und beiseite stellen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausheben und in einen Mixbecher geben. Sofort den Zitronensaft darübergießen. Joghurt hinzufügen. Die geschälte Knoblauchzehe dazupressen. Alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die geriebene Gurke und den Dill unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer und evtl. 1 Prise Zucker abschmecken.

Tz.Sand

Besonders lecker schmeckte uns die Crème zusammen mit gekochtem Ei. Der Phantasie und Kreativität sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt.

Wäre der Avocado-Tzatziki nicht eine Idee für Euren Osterbrunch?