Traumpaar – Eierlikör und Tonkabohne

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

Ostern ist bei uns Eier-Saison: gekochte Eier, bunte Eier, Kuchen… und natürlich Eierlikör.

In der letzten „essen & trinken“ war ein Rezept für einen Chai-Eierlikör; den wollten wir eigentlich ausprobieren. Da er durch die Gewürze aber zwei Tage in der Herstellung braucht und nicht pasteurisiert wird, haben wir ihn abgewandelt und unser eigenes Rezept kreiert.

Unser Rezept ist mit dem Thermomix in ein paar Minuten zusammengerührt; auf dem Wasserbad macht es ein wenig mehr Mühe. Wenn ihr frische Bio-Eier verwendet, könnt Ihr das Pasteurisieren auch auslassen, aber uns behagte der Gedanke nicht.

Ihr braucht:

100g Zucker

50g Puderzucker

7 Eigelb

75g Wasser

400ml weißer Rum

300ml Kondensmilch

1/2 Vanillestange

Abrieb ca. 1/4 Tonkabohne

Den Puderzucker mit dem Wasser  in einem kleinen Topf zu einem Sirup einkochen und dann abkühlen lassen. Den Rum in den abgekühlten Sirup rühren.

Wir haben die Eigelb im Thermomix pasteurisiert. Dafür den Schlageinsatz einsetzen, die Eigelb mit dem Zucker, dem Mark der Vanilleschote und dem Tonka-Abrieb bei 70°C 7 Minuten  auf Stufe 2 rühren.

Wer keinen Thermomix hat, kann das Pasteurisieren auch im Wasserbad machen. Auch hier das Wasser im Topf erhitzen und die Eigelb-Zucker-Gewürz-Mischung unter ständigem Rühren auf 70°C erhitzen.

Von der Hitze nehmen und unter Rühren erst die Kondensmilch und dann die Sirup-Rum-Mischung hinzugeben. Wir haben dies wieder im Thermomix gemacht und ihn ohne Hitze 4 Minuten auf Stufe 2 rühren lassen.

Die Masse schäumt ziemlich, daher am besten zunächst im Kühlschrank abkühlen lassen, immer mal wieder umrühren und den Schaum abschöpfen, bevor ihr den Eierlikör in sterilisierte Flaschen füllt.

Die Kombination mit der Tonkabohne hat sich als Traumpaar herausgestellt. Sie gibt eine leicht herbe, nussige Note und harmonisiert perfekt mit der cremigen Süße des Eierlikörs.

Eierlikör

Und jetzt wünschen wir Euch traumhaft schöne Ostertage!

 

 

Eiersalat als Brot-Aufstrich

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Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wie angekündigt haben wir jetzt wieder ein Special für Euch. Papa hatte Geburtstag und sich einen Brunch gewünscht.

Wir haben uns für das Thema „Skandinavien“ entschieden. Da die Rezepte gelungen sind, stellen wir sie Euch in unseren nächsten Blogposts vor.

Natürlich gehört zu einem skandinavischen Buffet Fisch. Wir entschieden uns für eine Fischplatte mit Räucherlachs und geräucherter Forelle sowie für einen Heringssalat. Passend zur Jahreszeit und zu dem Räucherlachs wollten wir auch einen Eiersalat als Brotaufstrich anbieten.
Dazu nahm ich:
6 hartgekochte Eier
6 EL gute Mayonnaise (50 % Fettgehalt)
etwa 6 Cornichons
1 kleine Schalotte
1 TL Dijonsenf
1 TL Ketchup
1 Spritzer Tabasco
1 TL weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Die Eier drückte ich einmal längs und einmal quer durch den Eierschneider und bekam so kleine Würfelchen.
Für die Cornichons hatte ich keine schnelle Lösung und schnitt sie deshalb per Hand in ebenso kleine Stücke: also zuerst in Scheiben, dann in Stifte und danach in Würfelchen. Da ich für die anderen Salate noch mehr benötigte, wurde gleich der Inhalt des ganzen Glases so verarbeitet und schon einmal beiseite gestellt.
Die Schalotte schnitt ich so fein, wie ich nur konnte.
Alle anderen Zutaten wurden gemischt und herzhaft abgeschmeckt, denn die Eier „ziehen“ eine ganze Menge Geschmack weg.
Zum Schluss wurde alles vorsichtig vermengt und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
eiersalat
Auf Brötchen oder Baguette mit einer Scheibe Räucher- oder Gravadlachs ist es für mich der kulinarische Gipfel.
Natürlich ist der Aufstrich auch auf Sandwiches oder einfach pur auf Brot sehr lecker.
Und wenn man Eier und Gürkchen gröber schneidet, ergibt das einen klassischen Eiersalat.
Passt natürlich auch hervorragend zu einem Osterfrühstück 🙂

Retro-Oster-Idee – gefüllte Eier

Mein Vater ist letzte Woche 62 geworden und deswegen gab es am Sonntag einen großen Geburtstagsbrunch mit Freunden. Die Mama hatte eigentlich die Idee, eine Art russisches Buffet zu machen, mal was anderes zu den Frühstücksklassikern Salami und Nutella. Nachdem mein Vater sich aber nun Tiramisu und Marmorkuchen gewünscht hatte, passte das Thema Russland nicht mehr so richtig und so wurde umgeplant.

Die gefüllten Eier sind allerdings geblieben – und das zu Recht! Einfach und schnell gemacht und sehr, sehr lecker – und sie zaubern ein bisschen Retro-Feeling auf den Frühstückstisch 🙂

Und so gehts:

Eier hart kochen, abkühlen lassen, pellen und der Länge nach halbieren.

Den Dotter mit einem kleinen Löffel herauskratzen, in einer Schüssel auffangen. Dann Mayonnaise, Senf und kleingeschnittene Cornichons dazu geben, alles zu einer glatten Masse verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Eier schön auf einem Teller anrichten, mit der Creme füllen und mit Schnittlauch garnieren.

Bild

Dazu gab es Kaviar – gut, zugegeben, es war nur Kaviar-Ersatz. Dieser ist aber durchaus eine günstige Alternative zu echtem Kaviar: Zum ersten wird er aus Makrelenfleisch gewonnen, außerdem werden weniger Zusatzstoffe beigegeben, als in (billigem) echten Kaviar, zum Dritten schmeckt er nicht so fischig und letztendlich überzeugt er natürlich auch vom Preis her.

Wenn man also nicht auf Beluga-Kaviar besteht, kann auch Kaviar-Ersatz durchaus eine gelungene Alternative darstellen.