Himbeeren im Schnee

Medaillon Mama

Als der Kuchen mit dem ungewöhnlichen Namen im Fernsehen vorgestellt wurde, wollte ich ihn sofort nachbacken, denn Himbeeren gehören zu meinen absoluten Lieblingsfrüchten. Doch es dauerte fast ein Jahr, bis es endlich klappte, denn irgendetwas fehlte immer: entweder der Anlass, eine Zutat oder einfach die Zeit. Der Geburtstag meiner Lieblingstante war nun die passende Gelegenheit.

Für eine Springform von 24 cm ø nahm ich folgende Zutaten:

Für den Teig:

150 g Mehl

100 g gemahlene Mandeln

2 TL Backpulver

40 g Puderzucker

1 Prise Salz

3 Eigelb

150 g kalte Butter

Für den Schnee:

3 Eiweiß

1 Prise Salz

1 EL Zitronensaft

180 g Zucker

1 Pckg. Vanillepudding-Pulver, vermischt mit 1 gehäufter EL Speisestärke

100 ml neutral schmeckendes Rapsöl

etwa 500 g gefrorene Himbeeren

Zubereitung:

Den Boden der Springform fetten und evtl. mit Backpapier auslegen.

Für den Teig alle trockenen Zutaten in einer Rührschüssel gut vermischen.

Eigelb und Butter dazugeben und mit den Rührhaken eines Handrührgerätes schnell zu einem glatten Teig rühren.

3/4 des Teiges mit einem Löffel portionsweise in die Springform geben. Mit den Fingern den Boden vorsichtig auskleiden. Nicht zu sehr drücken, sonst wird Teig später zu fest. Sollte er kleben, ein wenig Mehl darüberstäuben. Der Teigboden muss nicht ganz eben sein.

Die restlichen 1/4 des Teiges in das Gefrierfach stellen. Er lässt sich so später besser über die Himbeeren „streuseln“.

Für den Schnee die 3 Eiklar in eine ausreichend große Rührschüssel geben. Mit den Schneebesen des Handrührgerätes das Eiweiß zu Schnee schlagen. Gleich zu Beginn das Salz, dann den Zitronensaft hinzufügen. Langsam den Zucker einrieseln lassen. Sobald der Schnee fest zu werden beginnt, das Puddingpulver esslöffelweise unterschlagen. Zum Schluss das Öl darunterrühren. Der Schnee sollte nun dickflüssig am Schneebesen  hängen bleiben und schön glänzen.

Nun den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den Schnee gleichmäßig auf dem Teigboden verteilen.

Die Himbeeren mit der Öffnung nach oben schön dicht in den Schnee stecken. So kann sich der Saft im Inneren der Himbeeren sammeln und läuft nicht so stark heraus.

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Zum Schluss den restlichen Teig als Streusel darübergeben.

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Den Kuchen auf der untersten Schiene 45 – 50 Minuten backen, bis die Streusel leicht gebräunt sind.

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Der Kuchen geht zunächst auf, fällt aber während des Abkühlens wieder etwas zusammen. Er schmeckt am besten, wenn er einen Tag durchziehen konnte.

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Der Schnee erinnert ein wenig an Marshmallows und harmoniert sehr gut mit den säuerlichen Himbeeren.

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Wäre das nicht ein Kuchen für Eure Ostertafel?

Meine Lieblingstante fand ihn jedenfalls sehr lecker 😉