Ideen für den Oster-Brunch

Medaillon Mamamedaillon tatjana

Ihr Lieben,

Ostern kommt, wie jedes Familienfest, jedes Jahr so plötzlich.

Und für ein paar Last Minute-Ideen dachten wir, wir erinnern Euch noch mal an einige Rezepte, die sich für einen schönen Oster-Brunch eignen.

Unsere gefüllten Eier – ganz nobel mit Kaviar 🙂

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Oder wie wäre es mit folgenden Brotaufstrichen?

Eiersalat

eiersalat

Milder Avocado-Tzatziki

Tz.Sand

Schöne Salat-Ideen

Rote-Bete-Salat

rote bete salat

Heringssalat

heringssalat

Wir wünschen Euch tolle Ostertage, ruht Euch aus, genießt die freie Zeit!

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Heringssalat

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Medaillon Mama
Fisch ist auf jedem skandinavischen Bufett reichlich und immer in mehreren Variationen vorhanden. Deshalb habe ich neben unserer Fischplatte noch einen Heringssalat angeboten. Ich hatte an der Fischtheke in unserem Supermarkt milde Matjesheringe gefunden und mich dafür als Hauptzutat entschieden. Es gibt unzählige Arten, wie man Heringssalat noch zubereiten kann: mit Fleisch, Eiern, Kräutern, Joghurt, roten Beten, Radieschen, gekochten Möhren etc. Je nach Geschmack kann man die eine oder andere Zutat hinzufügen oder eben weglassen.
Ich hatte mich für folgende Zutaten entschieden:
3 Doppelmatjesfilets
1/2 rote Zwiebel
1 Apfel
2 gehäufte EL der gewürfelten Cornichons, die ich schon vorbereitet hatte
1 EL Mayonnaise
1 EL Schmand
etwas Gurkenwasser
Salz, Pfeffer
Die Matjes schnitt ich in etwa 1 1/2 cm große Stücke, ebenso den Apfel. Die Zwiebel wurde fein gewürfelt.
Aus Mayonnaise, Schmand, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer rührte ich ein mildes Dressing.
Dann wurde alles miteinander vermischt und abgeschmeckt.
heringssalat
Der Heringssalat muss einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen, damit sich alle Aromen verbinden, muss vor dem Servieren aber evtl. noch nachgewürzt werden.
Mit Tatjanas Rote-Bete-Salat gemischt, schmeckte er mir besonders gut. Ihr Rezept folgt!

Eiersalat als Brot-Aufstrich

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Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wie angekündigt haben wir jetzt wieder ein Special für Euch. Papa hatte Geburtstag und sich einen Brunch gewünscht.

Wir haben uns für das Thema „Skandinavien“ entschieden. Da die Rezepte gelungen sind, stellen wir sie Euch in unseren nächsten Blogposts vor.

Natürlich gehört zu einem skandinavischen Buffet Fisch. Wir entschieden uns für eine Fischplatte mit Räucherlachs und geräucherter Forelle sowie für einen Heringssalat. Passend zur Jahreszeit und zu dem Räucherlachs wollten wir auch einen Eiersalat als Brotaufstrich anbieten.
Dazu nahm ich:
6 hartgekochte Eier
6 EL gute Mayonnaise (50 % Fettgehalt)
etwa 6 Cornichons
1 kleine Schalotte
1 TL Dijonsenf
1 TL Ketchup
1 Spritzer Tabasco
1 TL weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Die Eier drückte ich einmal längs und einmal quer durch den Eierschneider und bekam so kleine Würfelchen.
Für die Cornichons hatte ich keine schnelle Lösung und schnitt sie deshalb per Hand in ebenso kleine Stücke: also zuerst in Scheiben, dann in Stifte und danach in Würfelchen. Da ich für die anderen Salate noch mehr benötigte, wurde gleich der Inhalt des ganzen Glases so verarbeitet und schon einmal beiseite gestellt.
Die Schalotte schnitt ich so fein, wie ich nur konnte.
Alle anderen Zutaten wurden gemischt und herzhaft abgeschmeckt, denn die Eier „ziehen“ eine ganze Menge Geschmack weg.
Zum Schluss wurde alles vorsichtig vermengt und zugedeckt über Nacht in den Kühlschrank gestellt.
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Auf Brötchen oder Baguette mit einer Scheibe Räucher- oder Gravadlachs ist es für mich der kulinarische Gipfel.
Natürlich ist der Aufstrich auch auf Sandwiches oder einfach pur auf Brot sehr lecker.
Und wenn man Eier und Gürkchen gröber schneidet, ergibt das einen klassischen Eiersalat.
Passt natürlich auch hervorragend zu einem Osterfrühstück 🙂

Hefezopf mit Vollkorn-Dinkelmehl

Habt Ihr auch schon mit Vollkorn zu backen versucht und wart anschließend total enttäuscht vom Ergebnis? Mir jedenfalls ging es früher so. Ich wollte mich und meine Familie gesund ernähren, aber das, was bei den Backversuchen herauskam, war einfach nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Und die Familie war ebenfalls nicht begeistert. Doch ich habe das Glück, einen Bäckermeister in der Familie zu haben. Leider wohnt der 600 km von mir entfernt und wir sehen uns selten. Er hat eine große Bäckerei mit einigen Filialen und selbst eine Familie. Als er noch Junggeselle war, hat er uns jedoch hin und wieder besucht. Und dann habe ich immer von seinem Können profitiert. Er hat mir auch beigebracht, wie man einen richtig guten Hefeteig mit Vollkornmehl backt. Man muss nämlich einiges dabei beachten. Das folgende Rezept eignet sich auch für „Vollkorn-Neulinge“, da nur höchstens 20 % der Mehlmenge durch Vollkornmehl ersetzt werden.
Das Wichtigste, was ein guter Hefeteig benötigt, egal ob mit oder ohne Vollkorn, ist: ZEIT.
3 bis 4 Stunden sollte man insgesamt schon einkalkulieren.
Hefezopf mit Vollkorn-Dinkelmehl
Dieser Teig ist nur leicht gesüßt, wer es gerne süßer mag, braucht nur die Zuckermenge zu erhöhen.
Zutaten:
500 g Weizenmehl Type 405
100 g frisch gemahlenen Dinkel (Wer keine Getreidemühle hat, kann sich den Dinkel auch im Reformhaus mahlen lassen, sollte ihn aber möglichst noch am selben Tag verbacken. Im Notfall geht auch fertiges Vollkorn-Dinkelmehl, aber der Geschmack ist nicht derselbe.)
1/2 Würfel frische Hefe
knapp 2 gestrichene Teel. Salz
60 g Zucker
2 Eier
200 ml Sahne, mit Wasser auf 300 ml aufgefüllt.
So geht es:
  • Die Hefe in eine Tasse bröseln und mit 1 Teel. Zucker verrühren, bis sie sich verflüssigt, dann 2 Teelöffel Milch hinzufügen und das Ganze beiseite stellen.
  • Das Mehl in eine Schüssel sieben und das Dinkelmehl und das Salz daruntermischen. In das Mehl mit dem Kochlöffel eine kleine Mulde drücken, den Zucker hineingeben. Die Eier einzeln in eine Tasse aufschlagen und jeweils auf den Zucker gießen, knapp 1/2 Eigelb in der Tasse zurückbehalten. Zu dem zurückbehaltenen Eigelb 2 Esslöffel Milch geben und die Tasse beiseitestellen. Zum Schluss die Hefe, die mittlerweile angefangen hat zu schäumen und sich zu vermehren, auf das Mehl-Gemisch gießen.
  • Nun wird der Backofen auf 50 °C eingeschaltet.
  • Dann mit den Knethaken in der Mitte der Mehl-Zucker-Eier-Masse zu rühren beginnen und nach und nach die Milch dazugießen. Die Masse bearbeiten, bis ein geschmeidiger, homogener Kloß entstanden ist. Das geht ganz ohne Anstrengung: die Knethaken arbeiten sich von selbst durch den Teig. Sobald sich der Teig von der Schüssel löst, die Schüssel mit einem passenden Deckel gut verschließen.
Der Teig soll ein wenig klebrig sein, denn das Getreide nimmt mehr Flüssigkeit auf als ausgemahlenes Mehl. Andernfalls noch etwas Milch hinzufügen.
  • Den Backofen ausschalten und die Backofentür etwa eine halbe Minute ganz öffnen, damit die stärkste Hitze entweicht. Dann die Schüssel auf einen Topfuntersetzer in den vorgewärmten Backofen stellen!
Vollkornteig muss beim Gehen einmal die Temperatur von 28–30 °C erreichen, aber keinesfalls mehr!
  • Nun darf der Teig gehen, bis er über den Schüsselrand hinaus gewachsen ist. Das kann 45 – 60 Min. dauern.
  • Danach den Teig auf ein bemehltes Backbrett geben und noch einmal mit den Händen gut durchkneten, d.h. die eingeschlossene Luft herausdrücken.
  • Eine Wurst formen; den Teig in 3 gleiche Teile teilen; alle 3 Teile zu gleich langen Strängen rollen (etwa 40 cm lang). Den Teig zwischendurchi immer wieder kurz ruhen lassen, damit er sich entspannt.
  • Die Stränge nebeneinander legen und zu einem Zopf flechten. Den Zopf auf ein mit Backpapier belegtes Backblech oder in eine große, gefettete Kastenform legen.
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Dem beiseitegestellten Eigelb-Milchgemisch ein paar Krümel Salz zufügen und alles gut verrühren.
  • Den Zopf damit bestreichen und ihn in den ausgeschalteten Backofen stellen. Nach 10 Minuten ein zweites Mal bestreichen. So wird die Kruste besonders glänzend.
  • Auf die unterste Schiene des Backofens stellen, den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze einschalten. Sobald die Oberfläche (nach 30 bis 40 Minuten) appetitlich gebräunt ist, ist der Zopf fertig.
  • Das kann man anhand der Garprobe feststellen: wenn man mit den Fingern gegen die Unterseite klopft, muss sie sich hohl anhören.
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  • Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und genießen.
Man kann aus dem Teig natürlich auch zwei oder drei kleinere Zöpfe, Brötchen oder sonstiges Kleingebäck formen. Dann reduziert sich aber die Backzeit.
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Noch eins: Ich backe sehr gerne, aber man kann nicht alles selbst backen: gutes Sauerteigbrot zum Beispiel, das eine lange Teigführung benötigt. Ich wünsche mir, dass wieder mehr Menschen beim Bäcker einkaufen, damit wir nicht eines Tages nur noch Backwaren voller Chemie zu kaufen bekommen. Mit jedem Bäcker, der wegen der Billigketten schließen muss, verschwinden nicht nur hochwertige, handwerklich gefertige Lebensmittel, sondern es geht auch eine große Portion Fachwissen verloren. Und das ist wirklich sehr schade.

Retro-Oster-Idee – gefüllte Eier

Mein Vater ist letzte Woche 62 geworden und deswegen gab es am Sonntag einen großen Geburtstagsbrunch mit Freunden. Die Mama hatte eigentlich die Idee, eine Art russisches Buffet zu machen, mal was anderes zu den Frühstücksklassikern Salami und Nutella. Nachdem mein Vater sich aber nun Tiramisu und Marmorkuchen gewünscht hatte, passte das Thema Russland nicht mehr so richtig und so wurde umgeplant.

Die gefüllten Eier sind allerdings geblieben – und das zu Recht! Einfach und schnell gemacht und sehr, sehr lecker – und sie zaubern ein bisschen Retro-Feeling auf den Frühstückstisch 🙂

Und so gehts:

Eier hart kochen, abkühlen lassen, pellen und der Länge nach halbieren.

Den Dotter mit einem kleinen Löffel herauskratzen, in einer Schüssel auffangen. Dann Mayonnaise, Senf und kleingeschnittene Cornichons dazu geben, alles zu einer glatten Masse verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Eier schön auf einem Teller anrichten, mit der Creme füllen und mit Schnittlauch garnieren.

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Dazu gab es Kaviar – gut, zugegeben, es war nur Kaviar-Ersatz. Dieser ist aber durchaus eine günstige Alternative zu echtem Kaviar: Zum ersten wird er aus Makrelenfleisch gewonnen, außerdem werden weniger Zusatzstoffe beigegeben, als in (billigem) echten Kaviar, zum Dritten schmeckt er nicht so fischig und letztendlich überzeugt er natürlich auch vom Preis her.

Wenn man also nicht auf Beluga-Kaviar besteht, kann auch Kaviar-Ersatz durchaus eine gelungene Alternative darstellen.