Kokos-Schoko-Wirbel nach Dr. Oetker

Medaillon Mama

Tatjana hat zwar angekündigt, dass wir aus Zeitmangel wohl keine weiteren Plätzchen mehr backen werden, aber ich habe es doch noch geschafft. Mein Schatz ließ vor einigen Tagen ganz nebenbei durchblicken, dass er auch Kokosplätzchen sehr gerne mag, und ich habe den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Die Kokos-Schoko-Wirbel von Dr. Oetker gefielen mir sofort – auch weil das Rezept so gut durchdacht ist. Es werden z.B. 200 g Kokosflocken verwendet, die genau in einer Packung enthalten sind. Für den Mürbeteig benötigt man 3 Eigelb, die 3 Eiweiß dann für die Kokosfüllung. Auf diese Weise bleibt nichts übrig und man muss sich nicht überlegen, wie man die Reste verwertet. Auch aus diesem Grund habe ich mich diesmal genau an das Rezept gehalten.

Die Zutaten

für den Knetteig:

350 g Weizenmehl

2 Päckchen Schokopudding, feinherb

150 g Puderzucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

250 g Butter

3 Eigelb

für die Kokosfüllung:

200 g Kokosraspel

100 g Puderzucker

1 Prise Salz

1 TL Rum oder einige Tropfen Rumaroma

3 Eiweiß

60 g Crème double

zum Verzieren:

150 g Schokoladenkuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)

 Die Zubereitung ist ganz einfach:

Mürbeteig:

Alle Zutaten dafür in eine Schüssel geben und mit den Knethaken von der Mitte aus zunächst auf der niedrigsten, dann auf der höchsten zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in den Kühlschrank stellen.

Kokosfüllung:

Die Kokosflocken mit allen anderen Zutaten in einer Schüssel vermischen.

Ein oder mehrere Backbleche mit Backpapier belegen.

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze oder 180 °C Heißluft vorheizen.

Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem etwa 40 x 40 cm großen Quadrat ausrollen. (Ich habe Backpapier unter den Teig gelegt, damit lassen sich die Streifen später besser aufrollen.)

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Das Quadrat mit der Kokosmasse bestreichen und dann in 4 etwa 10 cm breite Streifen schneiden. Die Streifen von der langen Seite her locker aufrollen (der Teig bricht dabei). Dann jede Rolle in etwa 1 cm breite Scheiben schneiden. Die Scheiben etwas zurechtdrücken, mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech legen und etwa 12 Minuten backen. Auf dem Backpapier kurz abkühlen lassen, dann auf einem Gitterrost vollständig erkalten lassen.

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Die Kuvertüre in Stücke hacken und im warmem Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen. Die flüssige Kuvertüre einem Löffel oder einer Gabel über die Plätzchen sprenkeln und fest werden lassen.

Es sind übrigens mehr als 100 dieser überaus delikaten Plätzchen geworden. Ihr könnt sie auch jetzt, so kurz vor den Feiertagen noch backen, denn sie brauchen nicht durchzuziehen, sondern schmecken sofort, quasi noch ofenwarm. Mein Schatz kann es bestätigen 🙂

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Beeren-Kokos-Kuchen mit Streuseln

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Oft verbinden wir mit bestimmten Bildern, Gerüchen oder Geschmäckern ganz besondere Erinnerungen. So ergeht es mir, wenn ich jetzt über den Markt gehe und die vielen verschiedenen Beeren sehe: Meine Schulfreundin Martina und ich sehen uns sehr selten. Sie wohnt nämlich in München und ich am Niederrhein. Deshalb ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn wir uns wieder einmal treffen. Bei meinem letzten Besuch bei ihr empfing mich der Duft von frisch gebackenem Kuchen, und er schmeckte einfach unvergleichlich aromatisch nach Beeren, wie er da noch warm auf meinem Teller lag: süß-säuerlich frisch, saftig und gleichzeitig knusprig. Natürlich musste sie mir das Rezept geben. Bei unserem Familientreffen vor ein paar Wochen hatte ich dann endlich die Gelegenheit, ihn selbst zu backen, denn es sind schon einige Esser nötig, ein ganzes Blech voll Kuchen zu schaffen. Frisch gebacken oder sogar noch leicht warm schmeckt er nämlich tatsächlich am besten.
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Im Originalrezept werden Boden und Streusel getrennt zubereitet. Ich habe einfach etwas mehr Teig gemacht und etwa 1/3 davon für die Streusel zurückbehalten. So hält sich der Aufwand einigermaßen in Grenzen, denn es muss außerdem noch die Quarkmasse zusammengerührt werden.
Doch nun zum Rezept:
Zutaten für Boden und Streusel:
450 g Mehl
1 gehäufter TL Backpuler
300 g Butter
250 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei
zusätzlich für Streusel und Belag: 200 g Kokosflocken
Zutaten für den Belag:
150 g Johannisbeer- oder eine andere säuerliche Marmelade
100 g Kokosflocken
600 g gemischte frische Beeren wie Johannisbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Jostabeeren etc.
(oder TK-Beeren)
500 g Magerquark
50 g zimmerwarme Butter
120 g Puderzucker
1 Pckg. Vanillepuddingpulver
2 Eier
1/4 l Schlagsahne
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Zubereitung für den Teig:
Mehl mit Backpulver vermischen und mit den übrigen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten.
2/3 davon auf ein gefettetes Backblech geben. Unter das übrige Drittel 100 g Kokosflocken mischen und kalt stellen.
Den Teig auf dem Backblech mit Frischhaltefolie bedecken und ihn mit einem Löffelrücken glattstreichen. Kühl stellen.
In der Zwischenzeit die Quarkmasse zubereiten:
Quark mit Butter und Puderzucker glattrühren. Vanillepuddingpulver und Eier, am Schluss die flüssige Sahne darunterrühren.
Frischhaltefolie vom Teigboden abnehmen 😉 und den Boden mit Marmelade bestreichen, mit den restlichen Kokosflocken bestreuen und die Beeren darauf verteilen.
Quarkmasse auf die Beeren geben und vorsichtig verstreichen. Den gekühlten Streuselteig darüberbröseln.
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Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C auf der ersten Schiene etwa 40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind.
Kurz abkühlen lassen, evtl. mit Puderzucker bestreuen – und genießen!

Erntedank-Special mit großem Finale…

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… Süßkartoffel-Curry mit Garnelen

Seit einiger Zeit habe ich die Süßkartoffel für mich entdeckt. Sie ist allerdings ziemlich teuer: für ein Kilo bezahlt man schon einmal gut und gerne 3,99 €. Damit sie kein Essen für besondere Gelegenheiten bleibt, kam ich auf die Idee, sie selbst anzupflanzen. Nachdem ich mich im Internet rauf- und runtergelesen hatte, wagte ich den Versuch. Das Ergebnis meines Tests könnt Ihr auf dem Bild sehen.
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Ich bin schon ein wenig stolz. Holunder-, schwarze Johannisbeeren und Nüsse wachsen ja quasi von alleine. Aber für Süßkartoffeln muss man Setzlinge ziehen, sie dann einpflanzen und reichlich gießen. Ein warmes Plätzchen ist ein unbedingtes Muss. Für ein Gemüse, das eigentlich nur in warmen Gegenden wächst, finde ich meine erste Ernte gar nicht schlecht.
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Süßkartoffeln schmecken ein wenig wie Möhren und ein wenig wie Kartoffeln. Obwohl sie mit den Kartoffeln gar nicht verwandt sind, kann man sie wie diese verwenden und auch die gleichen Gerichte daraus zubereiten. Sie sind sehr gesund und haben einen niedrigeren glykämischen Index, d.h. sie lassen den Blutzuckerspiegel nicht so hoch ansteigen, was gut für die Figur ist. Außerdem haben sie fast doppelt so viel Vitamin C wie Kartoffeln. Und sie enthalten reichlich Inulin (nicht Insulin!). Inulin ist Nahrung für die Darmbakterien, was sich positiv auf das Immunsystem auswirkt. Vor allem aber sind Süßkartoffeln megalecker, wie ich finde. Als Beilage esse ich sie am liebsten in Kokosöl gedünstet oder im Ofen gebacken.
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Süßkartoffel und Kokos sind nach meinem Geschmack sowieso ein Traumpaar. Deshalb hier ein Rezept für ein Curry mit Kokosmilch.
Für 4 Personen benötigt man:
2 große Süßkartoffeln
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 daumennagelgroßes Stück Ingwer
2 EL Kokosöl
2 EL guten Curry
Salz, Pfeffer
1 Dose ungesüßte Kokosmilch
1 Schuss Weißwein
400 g Bio-Garnelen
Die Zwiebel klein schneiden, Knoblauch und Ingwer klein hacken oder durch die Presse drücken;
zusammen in dem Kokosöl glasig dünsten.
In der Zwischenzeit die Süßkartoffeln schälen, mit einem großen Messer in Stücke schneiden,
zu der Zwiebel-Knoblauch-Mischung geben und weitere 5 Minuten dünsten.
Den Curry hinzufügen, alles gut vermischen und bei kleiner Hitze kurz anrösten, bis er duftet.
Mit Salz und Pfeffer herzhaft würzen. Die Kokosmilch hinzufügen. Alles gut verrühren. Den Weißwein hinzufügen.
Den Deckel auflegen und das Curry köcheln lassen, bis die Süßkartoffeln weich sind (ich mag sie am liebsten, wenn sie noch etwas Biss haben).
Die Garnelen vorsichtig unterheben, bei geringer Hitze ein paar Minuten garziehen lassen – und alles servieren.
Guten Appetit!
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Nächstes Jahr will ich versuchen, meinen Ertrag zu steigern. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, wie und ob es mir gelingt.