Coleslaw – Wintersalat mit Weißkohl

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

während andernorts noch Winter herrscht, steht bei uns der Frühling schon in den Startlöchern: die Schneeglöckchen und Krokusse blühen, was das Zeug hält. Bis die ersten, zarten Frühlingsgemüse zu haben sind, wird es allerdings noch dauern. Deshalb habe ich heute einen Salat für Euch, der schön farbig ist und bestimmt die Laune hebt im tristen Grau. Und eines versichere ich Euch: er schmeckt besser als der, den man in einem bekannten Schnellimbiss zu den Hähnchenteilen serviert bekommt. Die Rede ist von Coleslaw, was nichts anderes ist als ein bunter Krautsalat. Ich verwende am liebsten Spitzkohl dazu, denn er ist schön knackig und dennoch zart.

Coleslaw Zutaten

Ihr benötigt:

1 mittelgroßen Spitzkohl

3 Möhren

3 Stangen Staudensellerie

1 Apfel

Salz, Pfeffer

1 kleine Zwiebel

150 g Mayonnaise

150 g Crème fraîche

Zubereitung:

Spitzkohl vierteln und in dünne Streifen schneiden. Möhren raspeln. Sellerie in dünne Scheiben schneiden. Apfel raspeln. Alles mischen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebel fein würfeln. Mayonnaise und Crème fraîche verrühren, die Zwiebelwürfel daruntermischen. Unter das Gemüse heben. Etwas durchziehen lassen, abschmecken und servieren!

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Einen guten Appetit wünscht Euch

Brigitte

 

 

 

 

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Pichelsteiner, modern

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

dieses ungemütliche Wetter verlangt, wie ich finde, nach einem wärmenden Gemüse-Eintopf: Pichelsteiner zum Beispiel. Wenn ich früher Pichelsteiner gekocht habe, war das immer irgendwie stressig. Bis das ganze Gemüse vorbereitet war und zusammen in den Topf kam, wurde die Zeit, die zum Garen blieb, immer knapp. Denn wir hatten relativ feste Essenszeiten und die Familie war dann hungrig. So kam der Schnellkochtopf zum Einsatz, und am Ende war das Gemüse blass und oft zerkocht, was wir gar nicht mögen.

Dieser Pichelsteiner steht in gut einer Stunde auf dem Tisch und die Zubereitung verläuft recht entspannt, da die einzelnen Zutaten nach und nach in den Topf gegeben werden. Das Ergebnis ist ein köstlicher Eintopf, der bei niedriger Temperatur gegart wird, so dass das Gemüse Farbe und Biss behält und jede Gemüseart noch an ihrem Geschmack zu erkennen ist. Auf die Art bleiben auch mehr von den guten Inhaltsstoffe erhalten.

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Ich nahm folgende Zutaten:

500 g Kalbsgulasch (Schwein oder Rind, auch gemischt, ist ebenfalls möglich)

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

4 mittelgroße Kartoffeln

4 mittelgroße Möhren

1 Stück Sellerie, wie es in abgepacktem Suppengemüse enthalten ist

2 Petersilienwurzeln

1 Stange Porree

ca. 1/8 l Brühe

2 EL Sojasauce

1 Lorbeerblatt

1 TL Majoran

1 TL Kümmel, gemahlen

Salz, Pfeffer

1 – 2 EL gehackte Petersilie

1 TL Butterschmalz

Und so geht es:

Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Knoblauchzehe ebenfalls schälen und nur andrücken.

Das Kalbsgulasch mit der Sojasauce vermischen.

In einem ausreichend großen Topf das Butterschmalz bei Mittelhitze zerlassen. Zwiebeln kurz angehen lassen. Knoblauchzehe und Kalbfleisch dazugeben. Unter Rühren kurz anbraten. Lorbeerblatt und Majoran zufügen. Das Fleisch bei niedriger Temperatur und geschlossenem Deckel 20 Minuten dünsten.

In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und in etwa 2×2 cm große Würfel schneiden. Nach 20 Minuten auf das Kalbfleisch schichten. Mit wenig Salz und dem Kümmel bestreuen. Die warme Gemüsebrühe angießen, so dass die Kartoffeln knapp bedeckt sind. Deckel erneut schließen und leise simmernd weitergaren lassen.

Dann Sellerie und Petersilienwurzel schälen und würfeln. Die Möhren ebenfalls. Nach weiteren 20 Minuten das Wurzelgemüse auf die Kartoffeln schichten. Wieder leicht salzen. Bei geschlossenem Topf weitersimmern lassen. (Es muss nicht mit Flüssigkeit bedeckt sein, sondern gart im aufsteigenden Dampf und behält so seine Farbe.)

Die Porreestange halbieren, waschen und in beliebig große Stücke schneiden. Nach 10 Minuten auf das Wurzelgemüse geben. Deckel auflegen und so lange weitergaren, bis das Gemüse die gewünschte Bissfestigkeit hat.

Am Ende die Petersilie zufügen, alles vorsichtig vermischen, mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken.

So ein bunter Eintopf sieht nicht nur appetitlich aus, sondern schmeckt und tut gut. Ein echter Seelenwärmer eben!

 Die angegebene Menge reicht für 2 – 3 Portionen und kann beliebig erweitert werden. Auch bei den Gemüsesorten kann man ganz nach den eigenen Vorlieben variieren:  Kohlrabi, Blumenkohl, Wirsing, Weißkraut, Grünkohl! passen zum Beispiel ebenfalls gut und bringen Abwechslung.

Und nun: Lasst es Euch schmecken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rüblikuchen – ohne Gluten mit viel Genuss

medaillon tatjana

Frohe Ostern, Ihr Lieben 🙂

Diesen Rüblikuchen habe ich letzte Woche für die Kollegen gebacken und da das Rezept gut ankam, am Samstag gleich noch mal für unsere Oster-Gäste und den Blog.

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Für den Teig braucht ihr:

450g Möhren

250g gemahlene Mandeln

200g Haselnüsse (ganz oder gemahlen)

1 TL Backpulver

1 TL Zimt

6 Eier

1 Prise Salz

200g Zucker

50ml Öl

 

Die Möhren schälen und fein raspeln. In ein Sieb geben oder leicht mit den Händen ausdrücken. Wenn ihr ganze Haselnüsse verwendet, diese mahlen. Die Möhren mit den geriebenen Mandeln, Haselnüssen, dem Zimt und dem Backpulver mischen.

Die Eier trennen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen, die Eigelbe mit dem Zucker und Salz ebenfalls schaumig schlagen. Die Eigelb-Masse und das Öl unter die Möhren rühren und den Eischnee unterheben.

Den Teig in eine gefettete 26er Springform geben und im vorgeheizten Ofen mindestens 50 Minuten bei 175°C backen. Der Kuchen ist sehr saftig und braucht ggf. ein bisschen länger. Stäbchenprobe machen!

Den fertigen Kuchen auskühlen lassen.

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Für das Frosting habe ich ein 300g Paket Frischkäse mit einigen Esslöffeln Zitronensaft und Puderzucker glatt gerührt. Die Masse soll streichfähig sein, aber nicht zerfließen. Den Puderzucker dosiert ihr ganz nach eurem Geschmack.

Den Kuchen durchschneiden, den unteren Boden, sofern vorhanden, mit einer passenden Marmelade (Aprikose, Orange etc.) bestreichen, eine geringe Menge des Frischkäse-Frostings daraufgeben und ebenfalls glatt streichen. Den oberen Boden darauflegen und mit dem Rest des Frischkäse-Frostings bestreichen.

Mit Marzipan-Möhrchen dekorieren.

 

Möhren-Thunfisch-Aufstrich

Medaillon Mama

Einen Vorschlag für den Osterbrunch respektive für ein Buffet haben wir noch: unser Möhren-Thunfisch-Aufstrich. Er lässt sich schon am Vortag vorbereiten und ist deshalb ideal dafür. Bei den Zutaten kommt es nicht auf genaue Mengen an; ihr könnt sie beliebig erweitern.

Es geht folgendermaßen: 

1 Zwiebel würfeln und in etwas Butter kurz andünsten,

2 mittelgroße Möhren schälen und fein reiben, zur Zwiebel geben,

mit Salz und Pfeffer würzen, mit 2 EL frisch gepresstem Orangensaft ablöschen. Sobald der Orangensaft verkocht ist, Deckel auflegen und bei geringer Hitze weichdünsten. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit 5 EL Salat-Mayonnaise (50 % Fettgehalt) mit einem Spritzer Zitronensaft und 1 TL Sojasauce herzhaft abschmecken.

2 hartgekochte Eier schälen und würfeln.

1 Dose Thunfisch in Öl abtropfen lassen, mit einer Gabel zerkleinern.

Nun die vorbereiteten Zutaten in einem durchsichtigen Schüssel oder, wie ich, in einen Ring schichten:

Als unterste Lage die Möhren geben, etwas festdrücken, darauf eine dünne Schicht Mayonnaise. Darüber den Thunfisch, ebenfalls leicht festdrücken. Darauf folgt wieder eine Schicht Mayonnaise. Als Letztes kommen die Eiwürfel. Ring vorsichtig abziehen.

Mit Schnittlauchröllchen oder Bärlauch, der jetzt gerade Saison hat, garnieren. Das gibt dem Ganzen einen Frischekick.

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Und damit wünschen wir Euch ein wunderschönes Osterfest!

Sauerkrauttopf mit Hähnchenschenkeln

medaillon tatjana

Dank unserer letzt-herbstlichen Sauerkraut-Aktion, die wir hier beschrieben haben, gab es diesen Winter reichlich Sauerkraut auf unseren Tellern. Ich mag es am liebsten klassisch, nur kurz erwärmt und mit ein paar Zwiebelchen.

Dennoch hatte ich Lust, mal etwas anderes zu probieren. Und eines Tages passierte das Unfassbare: Ich hatte tatsächlich mal einen freien Samstag. Also auf zum Markt, Bio-Hähnchenschenkel und durchwachsenen Speck (natürlich ebenfalls Bio) besorgen und dann ab in die Küche.

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Ihr braucht:

200 g Möhrchen

4 kleine Zwiebeln

150 g durchwachsenen Speck

2 Hähnchenschenkel

1 Packung Sauerkraut (oder ein paar Handvoll eigenes)

ein paar Zweige Thymian

200 ml Wasser

Öl, Salz, Pfeffer

Zunächst die Möhrchen und die Zwiebeln schälen und in Scheiben bzw. Ringe schneiden.

Das Sauerkraut in einem Sieb abtropfen lassen. Fangt den Saft am besten auf und trinkt ihn. Gesünder geht nicht 🙂

Den Speck in Würfel schneiden. Dann Öl in einem großen Bräter erhitzen. Den Speck scharf anbraten, herausnehmen. Die Hähnchenschenkel mit Salz und Pfeffer würzen und im ausgetretenen Fett des Specks ebenfalls scharf anbraten. Auch herausnehmen und dann das Gleiche mit den Möhrchen und den Zwiebeln machen. Der Thymian darf nun ebenfalls dazu.

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Dann das Sauerkraut zu dem Gemüse geben, mit 200 ml Wasser aufgießen und einmal aufkochen lassen. Dann legt ihr die Hähnchenschenkel auf das Sauerkraut und gebt das ganze zunächst mit Deckel in den auf 200°C vorgeheizten Ofen. Am besten stellt ihr Ober-/Unterhitze ein und stellt den Bräter auf einen Rost auf der unteren Schiene. Dann zugedeckt ca. 25 Minuten garen, anschließend den Deckel abnehmen und nochmal 20 Minuten offen weiterbrutzeln lassen.

Et voilà. Vor dem Servieren würde ich das Sauerkraut noch einmal probieren und ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Lieber nicht vorher würzen, durch den Speck wird das Ganze schon von selbst salzig.

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