Walnuss-Pekannuss-Törtchen aus Dinkelmehl

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

seid Ihr wie viele andere auch schon fertig mit der Weihnachtsbäckerei? Wenn nicht, dann „willkommen im Club“. Ich bin noch mittendrin, schaffe es immer nur so zwischendurch, eine Sorte zu backen. Und bekomme jedesmal ein schlechtes Gewissen, wenn wieder eine Hausfrau ganz stolz erzählt, wie viele Sorten sie schon in ihren Dosen hortet. Na ja, wenn ich eines nicht mehr so fernen Tages nicht mehr jeden Tag zur Arbeit muss, gelingt es mir vielleicht auch, am ersten, spätestens am zweiten Advent alle Plätzchen verzehrfertig zu haben. Andererseits: Reicht es nicht, wenn der bunte Teller an Heiligabend mit all den Leckereien auf dem Tisch steht? Also mache ich mir auch dieses Jahr wieder keinen Stress. Noch ist ja etwas Zeit.

Solltet Ihr die Weihnachtsbäckerei noch nicht abgeschlossen haben, dann hätte ich vielleicht noch eine Idee für Euch. Ihr braucht dazu jedoch eine Muffinform mit 24 kleinen Förmchen. Die Walnuss-Pekannuss-Törtchen sind wirklich ein Gedicht. Meine haben zweierlei Größen, weil ich die kleinen Muffinförmchen bei der ersten Runde komplett gefüllt habe und mir dann überlegen musste, wie ich den Rest Teig und den Rest Füllung möglichst optimal verwerte. Mit meiner folgenden Beschreibung bekommt Ihr jedoch 48 gleich große Törtchen aus dem „Material“ heraus.

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Zuerst einmal müsst Ihr folgende Zutaten bereitstellen

für den Teig:

150 g kalte Butter

50 g feinen Zucker oder Puderzucker

1 Prise Salz

1 Ei

200 g Dinkelmehl

(evtl. etwas kaltes Wasser)

für die Füllung:

100 g Walnüsse

100 g Pekannüsse

150 g Schlagsahne, flüssig

70 g braunen Zucker (Rohrzucker)

1 Prise Salz

80 g Honig

20 g Butter

je eine Prise Zimt, Nelken, Muskat

Außerdem: Eine 24er-Muffinform; etwas Butter zum Einfetten der Förmchen; ein Schnapsglas oder Fläschchen, dessen Boden etwas kleiner als ein Förmchen ist.

Dann könnt Ihr auch schon loslegen:

Bereitet zunächst den Mürbeteig zu, indem Ihr das Mehl in eine Schüssel siebt. Darauf gebt Ihr den Zucker, das Salz und das Ei. Darauf kommt die kalte Butter in kleinen Stücken. Mit den Schneebesen des Handrührgeräts mischt Ihr nun die Zutaten kurz zu Streuseln zusammen. Am Ende verknetet Ihr die Streusel mit den Händen zügig zu einem glatten Teig. Sollte er keine Bindung eingehen, fügt esslöffelweise kaltes Wasser hinzu. Dann legt ihr den fertigen Teig  auf ein Stück Frischhaltefolie. In der Folie eingeschlagen, darf er nun im Kühlschrank ruhen.

Währenddessen geht es an die Füllung:

Die Nüsse fein hacken. In einem Topf alle Zutaten außer den Nüssen und den Gewürzen unter Rühren erwärmen, bis der Zucker geschmolzen ist. Dann Nüsse und Gewürze zugeben, unterrühren und die Masse kurz abkühlen lassen.

Muffinform gut buttern.

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und halbieren. Eine Hälfte wieder kühl stellen. Die andere Hälfte zu einer Rolle formen und 24 gleich dicke Scheiben abschneiden. Jede Scheibe in ein Förmchen legen und den Boden eines Schnapsglases (o.Ä.) auf die Scheibe drücken, so dass eine Törtchenform entsteht. Diese mit der Hälfte der Nussmasse nicht zu voll füllen. Muffinform noch einmal kühl stellen.

Backofen auf 175 ° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Törtchen in der Muffinform auf der untersten Schiene ca. 18-20 Minuten hellbraun backen. Kurz abkühlen lassen und dann vorsichtig aus den Förmchen lösen.

Mit der zweiten Teighälfte ebenso verfahren.

Nach zwei Tagen entfalten die Nusstörtchen ihr volles Aroma und bleiben, in einer Blechdose kühl aufbewahrt,  gut 14 Tage frisch. Mit Puderzucker bestreut, servieren und genießen.