Orangenbutter

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

ich hatte Euch ja noch das Rezept für die Orangenbutter zu meinem Honigkuchen versprochen. Es ist ganz einfach, nur muss man ein wenig Zeit einkalkulieren.

Hier ist es nun:

Die Zutaten:

250 ml frisch gepressten Orangensaft

120 g Zucker

250 g Butter

2 – 3 Tropfen Orangenöl in Bio-Qualität (gibt es bei uns im Bio-Supermarkt in kleinen Röhrchen wie die Backaromen; evtl. in der Apotheke nachfragen!)

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Die Zubereitung:

Orangensaft durch einen Seiher geben und 200 ml abmessen. Zusammen mit dem Zucker bei mittlerer Hitze und unter häufigem Rühren zu einem dickflüssigen Sirup einkochen lassen. Auf Zimmertemperatur herunterkühlen lassen.

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und ebenfalls Zimmertemperatur annehmen lassen. Mit einem Schneebesen oder dem Handrührgerät schaumig aufschlagen. Den abgekühlten Orangensirup sowie das Orangenöl dazugeben und gut mit der Butter vermischen.

Den Honigkuchen in Scheiben schneiden und mit der Orangenbutter bestreichen. Sie schmeckt auch sehr lecker auf leicht gesüßtem Hefebrot etc. Und ich werde heute Abend mit einem Stich Orangenbutter unseren Rotkohl aromatisieren!

Schmeckt wie Frühling am Mittelmeer – Orangenminz-Pesto

Woher ich weiß, wie Frühling am Mittelmeer schmeckt? Ich weiß es nicht 🙂
Aber auch hier sieht es ja bereits verdächtig nach Frühling aus. Damit beginnt auch für die Gärtnereien die Saison. Überall sieht man Frühlingsblüher; aber auch die ersten Kräuter werden schon angeboten. Zum Auspflanzen ist es für die meisten von ihnen zwar noch zu früh, aber für die Planung ist jetzt genau die richtige Zeit und man kann sich schon die ersten Anregungen holen. Letztes Jahr habe ich noch kurz vor Saisonende supergünstig einen Topf mit Orangenminze erstanden. Auf dem Blumenstecker stand ein Rezept für ein Orangenminz-Pesto. Ich habe es ausprobiert und war so begeistert von dem herrlichen Aroma, dass die beiden Gläschen in Nullkommanix leer waren.
Ich möchte Euch das Rezept nicht vorenthalten: vielleicht bekommt Ihr ja auch Lust, Euch Orangenminze in den Garten zu holen. Allerdings findet man sie wohl nur in gut sortierten Gärtnereien. Ich habe sie im Topf zu überwinten versucht; hoffentlich ist mir das gelungen. Andernfalls weiß ich ja jetzt, wo ich sie bekomme.
Hier also das Rezept:
1 Tasse geröstete Cashewkerne
1 Tasse Basilikum-Blätter
1 Tasse Orangenminz-Blätter
1 Tasse gutes Olivenöl
abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
Salz, Pfeffer
Alles zusammen in einem hohen Gefäß mit dem Schneidstab pürieren und abschmecken – das Öl nach und nach zugeben. Das Pesto in ein Schraubglas füllen. Darauf achten, dass es immer mit Olivenöl bedeckt ist. Gut verschlossen in den Kühlschrank stellen. Für Nudeln, Salatsaucen, Gemüsegerichte, Dips etc., etc.
P.S. Heute habe ich die allerersten Blättchen Bärlauch in meinem Garten geerntet. Darüber demnächst mehr.

Süßer Abschluss 2. Teil

Und heute geht es noch süßer als gestern weiter – aber mit Twist.

Das Rezept für das Karamell-Parfait habe ich im Internet gefunden – und in so vielen Kochbüchern und Blogs habe ich über Salted Caramel (also Salz-Karamell) gelesen, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte.

Und wer eignet sich besser als Versuchskaninchen als meine Mädels? … Eben!

Daher habe ich das Parfait bereits für unsere private Mädels-Weihnachtsfeier gemacht, da aber die Menge für ca. 12 Personen reicht, konnte ich den Rest meiner Familie an Weihnachten vorsetzen. 2 Fliegen mit einer Klappe 🙂

Das Original-Rezept findet Ihr hier: http://www.lecker.de/rezept/3031415/Vanille-Karamell-Parfait-mit-Meersalz-und-Macadamia.html

Ihr braucht:

150g + 400g Schlagsahne

100g + 60g Zucker

Meersalz (ich habe Fleur de Sel genommen)

Mark von 1 Vanilleschote

150g Sahne in einem Topf erwärmen. Zeitgleich 100g Zucker und 2 EL Wasser in einem weiteren (größeren) Topf karamellisieren. Unbedingt dabei stehen bleiben und – wenn möglich – nicht ablenken lassen. 😉 Sobald der Karamell goldbraun ist, von der heißen Platte ziehen und die heiße Sahne unter ständigem Rühren vorsichtig dazugeben. Dann erneut aufkochen und köcheln lassen, bis eine schöne homogene Masse entstanden ist. Ca. 1 Teelöffel Salz dazugeben und unterrühren. (Nehmt lieber erst mal ein bisschen weniger und schmeckt nach Eurem Geschmack ab).

Dann in eine (hitzefeste) Schüssel gießen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer wieder rühren.

Die Eier in zwei Schüsseln trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen und kühl stellen. Das Eigelb mit 60g Zucker und der Vanille ebenfalls schaumig schlagen und kalt stellen.

400g Sahne steif schlagen.

Dann erst die Sahne und anschließend den Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Achtung, unterheben bedeutet, vorsichtig mit einem Schneebesen durch die Masse fahren und die Masse dann durch den Schneebesen fallen lassen. So bleiben die Luftblasen erhalten und Euer Parfait wird schön locker.

Jetzt werden dern Karamell und die Ei-Sahne-Masse in einer Kastenform geschichtet.

Beginnt mit der Sahne, ca 1 1/2 cm hoch, dann eine dünne Schicht Karamell darauf geben und mit einer Gabel Strudel ziehen.

Die oberste Schicht sollte wieder Sahne sein. Mit Alufolie abdecken und am besten über Nacht tiefkühlen.

Und dann könnt Ihr auch schon servieren. Ich habe die Schokoküchlein kurz in der Mikro erwärmt und mit ein bisschen Marzipan-Rohmasse auf dem Teller festgeklebt.

Für die karamellisierten Orangen filettiert ihr eine Orange und fangt außerdem den Saft auf. In einer kleinen Pfanne etwas Zucker karamellisieren, die Filets dazu geben und mit Cointreau ablöschen. Kurz einkochen lassen, aber darauf achten, dass die Orangenfilets nicht zerfallen.

Kurz vor dem Servieren nehmt ihr die Form aus dem Tiefkühler und stürzt sie auf ein großes Brett. Sollte sich die Masse nicht sofort lösen, könnt Ihr ein Geschirrtuch mit heißem Wasser nass machen und kurz auf die Form legen.

Dann das Parfait in Scheiben schneiden. Ich habe außerdem mit einem normalen Keksausstecher Förmchen ausgestochen.

Anrichten und genießen 🙂

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