Weihnachten – das Dessert: Marc de Champagne-Parfait mit Glühweinfeigen

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Für das Dessert bin in der Regel ich zuständig. Mir macht es einen Riesenspaß, an Weihnachten stundenlang neue Rezepte auszuprobieren, neue Techniken, neue Geschmacksrichtungen…

An Heilig-Abend wollte ich aber am Nachmittag noch in den Gottesdienst, daher musste es diesmal ein Dessert sein, dass sich vorbereiten ließ und dann à la minute vollendet werden konnte.

Parfait ist immer dankbar, daher gibt es bei die verschiedensten Ausführungen oft auf meiner Menu-Karte.

Und noch kein anderes Rezept war so schnell und einfach gemacht wie dieses – und macht trotzdem richtig was her. Das Originalrezept stammt aus der LECKER, ich habe es wie immer ein bisschen abgewandelt.

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Los geht es also.

Für das Parfait braucht ihr:

80ml Milch

Mark einer Vanilleschote

2 Eigelb

60g Zucker

1 gehäufter TL Zimt

3 EL Marc de Champagne – oder ein anderer Likör oder Brand Eures Geschmacks

150g Schlagsahne

Die Milch und das Vanillemark aufkochen, dann abkühlen lassen.

Die Eigelbe mit dem Zucker verrühren, die Vanillemilch dazu geben und über einem heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Wenn der Schaum schön stabil ist, ist er fertig.

Den Zimt und den Marc de Champagne vorsichtig unterheben. Nicht zu viel rühren, sonst schlagt ihr den Schaum wieder kaputt.

Abkühlen lassen, die Sahne aufschlagen und den Marc de Champagne-Schaum wieder ganz vorsichtig unterheben.

In hübsche Förmchen füllen und ab in den Tiefkühler.

Die Feigensauce habe ich frisch gemacht. Dazu benötigt Ihr:

50g brauner Zucker

250ml Glühwein

1 Zimtstange

2 TL Speisestärke oder Pfeilwurzelmehl

Den Zucker karamellisiern lassen – aber Achtung!, unbedingt dabei stehen bleiben!

Mit dem Glühwein ablöschen, die Zimtstange dazugeben und NICHT rühren, bis sich der Zucker wieder gelöst hat.

2-3 Minuten köcheln lassen, in der Zwischenzeit die Feigen waschen und vierteln.

Die Glühweinsauce mit der Stärke oder dem Pfeilwurzelmehl abbinden, die Feigen dazugeben, nochmal vorsichtig aufkochen lassen, damit die Feigen nicht zerkochen.

Die Zimtstange entfernen und anrichten.

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Voila.

Winterlich, weihnachtlich, zimtig. Der Marc de Champagne gibt dem Parfait ein tolles, edles und leicht blumiges Aroma, der Zimt unterstreicht das noch. Wenn ihr die Glühweinfeigen zum Beispiel durch einen exotischen Obstsalat ersetzt, ergibt das auch ein tolles Sommer-Dessert.

 

 

 

 

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Weihnachtsmenu-Special – Dessert

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Bratapfel-Parfait

So, ihr Lieben, weiter geht es mit unserem Weihnachtsmenu.

Zur Hauptspeise gab es Gans mit Rotkohl und Klößen, das eignet sich nicht so richtig zum Bloggen. Daher lassen wir das erst einmal aus, dafür habe ich aber demnächst ein tolles Rezept für Wintergemüse von Jamie Oliver für Euch. Also lasst Euch überraschen 🙂

Heute gibt es also erst mal das Rezept für das Bratapfel-Parfait, zu dem es echte Bratäpfel gab. Ich finde, im Winter gibt es nichts Besseres, als einen heißen Bratapfel aus dem Kaminofen. 🙂

Das Parfait bereitet Ihr am besten einen Tag vor dem Servieren vor, damit es Zeit hat, richtig zu gefrieren.

Ihr braucht:

4 säuerliche Äpfel

40 g Marzipan (nach Belieben)

30 g gemahlene Mandeln

Zimt

einen Schuss Amaretto

50 ml Apfelsaft

1 Vanilechote

3 sehr frische Eigelb

150 g Zucker

400 g Schlagsahne

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Den Backofen auf 200°C vorheizen. Dann die geschälten und fein gewürfelten Äpfel in eine feuerfeste Form geben. Fein gewürfeltes Marzipan, die gemahlenen Mandeln, Zimt, Amaretto und den Apfelsaft über die Äpfel geben und im Backofen weich kochen.

Dann herausnehmen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit das Vanillemark auslösen und mit dem Eigelb und 150 g Zucker schaumig schlagen.

Die abgekühlten Äpfel pürieren und unter die Eigelbmasse rühren.

400 g Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.

In eine mit Frischhaltefolie ausgekleidete Kastenform geben und gefrieren.

Zum Servieren in Scheiben schneiden (ich habe mit einer gewöhnlichen Ausstechform für Plätzchen noch Sterne ausgestochen). Das macht das Ganze so richtig schön weihnachtlich.

Für den Bratapfel gibt es demnächst einen Extra Post. Also seid gespannt 🙂

Süßer Abschluss 2. Teil

Und heute geht es noch süßer als gestern weiter – aber mit Twist.

Das Rezept für das Karamell-Parfait habe ich im Internet gefunden – und in so vielen Kochbüchern und Blogs habe ich über Salted Caramel (also Salz-Karamell) gelesen, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte.

Und wer eignet sich besser als Versuchskaninchen als meine Mädels? … Eben!

Daher habe ich das Parfait bereits für unsere private Mädels-Weihnachtsfeier gemacht, da aber die Menge für ca. 12 Personen reicht, konnte ich den Rest meiner Familie an Weihnachten vorsetzen. 2 Fliegen mit einer Klappe 🙂

Das Original-Rezept findet Ihr hier: http://www.lecker.de/rezept/3031415/Vanille-Karamell-Parfait-mit-Meersalz-und-Macadamia.html

Ihr braucht:

150g + 400g Schlagsahne

100g + 60g Zucker

Meersalz (ich habe Fleur de Sel genommen)

Mark von 1 Vanilleschote

150g Sahne in einem Topf erwärmen. Zeitgleich 100g Zucker und 2 EL Wasser in einem weiteren (größeren) Topf karamellisieren. Unbedingt dabei stehen bleiben und – wenn möglich – nicht ablenken lassen. 😉 Sobald der Karamell goldbraun ist, von der heißen Platte ziehen und die heiße Sahne unter ständigem Rühren vorsichtig dazugeben. Dann erneut aufkochen und köcheln lassen, bis eine schöne homogene Masse entstanden ist. Ca. 1 Teelöffel Salz dazugeben und unterrühren. (Nehmt lieber erst mal ein bisschen weniger und schmeckt nach Eurem Geschmack ab).

Dann in eine (hitzefeste) Schüssel gießen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer wieder rühren.

Die Eier in zwei Schüsseln trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen und kühl stellen. Das Eigelb mit 60g Zucker und der Vanille ebenfalls schaumig schlagen und kalt stellen.

400g Sahne steif schlagen.

Dann erst die Sahne und anschließend den Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Achtung, unterheben bedeutet, vorsichtig mit einem Schneebesen durch die Masse fahren und die Masse dann durch den Schneebesen fallen lassen. So bleiben die Luftblasen erhalten und Euer Parfait wird schön locker.

Jetzt werden dern Karamell und die Ei-Sahne-Masse in einer Kastenform geschichtet.

Beginnt mit der Sahne, ca 1 1/2 cm hoch, dann eine dünne Schicht Karamell darauf geben und mit einer Gabel Strudel ziehen.

Die oberste Schicht sollte wieder Sahne sein. Mit Alufolie abdecken und am besten über Nacht tiefkühlen.

Und dann könnt Ihr auch schon servieren. Ich habe die Schokoküchlein kurz in der Mikro erwärmt und mit ein bisschen Marzipan-Rohmasse auf dem Teller festgeklebt.

Für die karamellisierten Orangen filettiert ihr eine Orange und fangt außerdem den Saft auf. In einer kleinen Pfanne etwas Zucker karamellisieren, die Filets dazu geben und mit Cointreau ablöschen. Kurz einkochen lassen, aber darauf achten, dass die Orangenfilets nicht zerfallen.

Kurz vor dem Servieren nehmt ihr die Form aus dem Tiefkühler und stürzt sie auf ein großes Brett. Sollte sich die Masse nicht sofort lösen, könnt Ihr ein Geschirrtuch mit heißem Wasser nass machen und kurz auf die Form legen.

Dann das Parfait in Scheiben schneiden. Ich habe außerdem mit einem normalen Keksausstecher Förmchen ausgestochen.

Anrichten und genießen 🙂

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