Hitzewelle-Sommeressen: Quinoa-Salat mit Wassermelone und Avocado

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

es ist heiß! Wir weigern uns im Moment standhaft, dem Backofen auch nur in die Nähe zu kommen. Deswegen improvisieren wir Gerichte in Slowcooker, „Ferrari“-Pizzaofen und natürlich auf dem Herd.

Außerdem muss das Essen erfrischend, leicht und gut verdaulich sein; alles andere ist nicht zu ertragen.

Dieser Quinoa-Salat erfüllt alle Kriterien perfekt und hat genau für Mama und mich zum Abendessen gereicht.

Ihr braucht:

1 Tasse Quinoa

1/2 kleine Wassermelone

1 Avocado

Thai-Basilikum

Minze (oder andere Kräuter nach Belieben)

1 TL Senf

Zitronensaft einer halben Zitrone

 1 TL Honig

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Haselnussöl

optional: Garnelen

Zunächst den Quinoa in einem Topf gut mit Wasser bedecken, leicht salzen, einmal aufkochen, auf ganz niedrige Hitze schalten, bis der Quinoa das Wasser komplett aufgesogen hat. Dann abkühlen lassen.

Die Wassermelone und die Avocado würfeln, die Kräuter fein hacken. Alles zusammen in eine Schüssel geben.

Aus Zitronensaft, Honig, Senf, Salz, Pfeffer sowie Oliven- und Haselnussöl ein herzhaftes Dressing zusammenrühren und unter die Salatzutaten mischen.

Optional die Garnelen marinieren und in einer Pfanne anbraten:

Ich kaufe immer die TK Bio-Garnelen von Aldi. Diese ggf. auftauen lassen, mit Olivenöl, Zitronensaft, einem Stück fein gehacktem Ingwer, einer durchgepressten Knoblauchzehe, Salz und Pfeffer marinieren und kurz anbraten. Zusammen mit dem Salat anrichten und genießen.

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Man kann den Salat natürlich auch mit Fisch, Hähnchenbrust etc. genießen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erdbeer-Spargelsalat mit Quinoa

Medaillon Mama
Zu besonderen Zeiten darf es auch einmal etwas Außergewöhnliches sein. Die Erdbeer- und Spargelsaison ist so eine besondere Zeit. Was liegt da näher, als Spargel und Erdbeeren auf den Tisch zu bringen? Wer es noch nicht probiert hat: die Beiden passen hervorragend zusammen, zum Beispiel in unserem Erdbeer-Spargelsalat, der eine feine Vorspeise oder zusammen mit Quinoa ein sättigendes vegetarisches Hauptgericht ist.
erdbeer spargel 1
Für 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Vorspeise benötigt Ihr:
(1 Tasse Quinoa)
500 g Spargel
500 g Erdbeeren
1 Avocado
einige Blättchen Basilikum, grob geschnitten
Salz
eine Prise Zucker
1 Avocado
Für das Dressing:
2 EL Himbeeressig
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
2 EL Rapsöl
Zubereitung:
(Den Quinoa in einem Sieb abspülen und mit knapp der doppelten Menge Wasser und einer Prise Salz aufkochen und leise köchelnd weich garen.)
Spargel schälen, in etwa 3 – 4 cm lange Stücke schneiden und in ganz wenig Salzwasser, dem man eine Prise Zucker zufügt, bissfest kochen. Spargel abgießen und etwas abkühlen lassen.
Die Erdbeeren waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Stücke sollen in etwa so groß sein wie die Spargelabschnitte.
Aus den Zutaten für das Dressing eine herzhafte Vinaigrette rühren.
Spargel, Erdbeeren und evtl. den etwas abgekühlten Quinoa vorsichtig mit der Vinaigrette vermischen.
Ansprechend anrichten.
erdbeer spargel 2
Die Avocado in Stücke schneiden, zum Salat geben. Das Ganze mit dem Basilikum bestreuen.
Noch edler wirkt der Salat, wenn man ihn mit Granatapfelkernen bestreut.
Als Vorspeise macht Ihr damit bei Euren Gästen bestimmt Eindruck!

Schnelle Paprika-Zucchini-Pfanne mit Quinoa* – glutenfrei

Medaillon Mama
Manchmal muss schnell ein Essen auf den Tisch. Wir berufstätigen Hausfrauen kennen das. Spaghetti Bolognaise soll es dann auch nicht jedes Mal sein. Da freue ich mich immer, wenn ich Paprikaschoten im Haus habe, denn damit lässt sich ganz fix eine leckere und obendrein gesunde Mahlzeit auf den Tisch bringen. Mit Reis, Nudeln oder, wie auf dem Bild, mit Quinoa* als Beilage geht das völlig stressfrei.
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Die Zutaten reichen für 3 bis 4 Personen und lassen sich beliebig erweitern oder mit anderen Gemüsesorten ergänzen:
1 Zwiebel
je 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
2 feste Zucchini
2 EL Rapsöl
1 Schuss dunklen Balsamicoessig
100 ml Gemüsebrühe oder 100 ml Wasser+1 TL Instant-Gemüsebrühe (natürlich ohne Geschmacksverstärker, Hefeextrakt und sonstige künstliche Zusatzstoffe)
3 EL Ketchup (oder Chilisauce)
1 TL Curry
Salz
Die Zubereitung:
Zucchini je nach Größe halbieren oder vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden.
Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden.
Das Rapsöl in einer großen Pfanne sehr heiß werden lassen und die Zucchini kurz darin anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Temperatur herunterschalten.
Zwiebel in dem verbliebenen Rapsöl leicht andünsten.
In der Zwischenzeit die Paprikaschoten entkernen, in mundgerechte Stücke schneiden, zu den Zwiebeln geben und bei erhöhter Temperatur ein paar Minuten zusammen braten. Die Zucchini dazugeben, das Gemüse salzen und mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen.
Ketchup mit Curry und Brühe verrühren, zum Gemüsee geben, Deckel auflegen und bei geringer Hitze einige Minuten leicht köcheln lassen. Wir mögen das Gemüse gerne noch etwas bissfest; aber das ist natürlich Geschmackssache.
In der Zwischenzeit kann die Beilage garen. Vor dem Servieren das Gemüse noch einmal abschmecken – und dann mit gutem Gewissen genießen
Natürlich kann man auch ein Stück gebratenen Fisch oder Fleisch, z.B. Hähnchenbrust, dazu reichen.
paprika 2
*Quinoa ist ein Pseudogetreide, das ein wenig wie Hirse aussieht. Es kommt aus Südamerika und dient den Andenvölkern schon seit Jahrtausenden als Kraftnahrung. Als bester pflanzlicher Eiweisslieferant überhaupt und weil es voller essentieller Vitamine, Mineralien und Nährstoffe steckt, wird es auch als „Superfood“ bezeichnet. Außerdem ist es glutenfrei. Man kann die ganzen Körner verwenden; es werden aber in Reformhäusern und Bioläden (manchmal auch im gut sortierten Supermarkt) auch schon Quinoaflocken, -schrot und Quinoamehl angeboten.
Die Körner werden zunächst abgespült, dann in etwas Butter, Oliven- oder Rapsöl kurz angeschwitzt, mit der doppelten Menge Wasser aufgegossen und – leicht gesalzen – bei geschlossenem Topf 12 bis 15 Minuten leise gar gekocht. Wer mag, kann es auch mit Paprikapulver, Curry, Chili oder einem anderen Gewürz geschmacklich verändern. Wegen seines nussigen Aromas und weil die Körnchen beim Kauen ganz leicht knacken, gehört es mittlerweile zu meinen Lieblingsbeilagen. Außerdem hält es lange satt. Wer abnehmen möchte, sollte Quinoa also unbedingt probieren.