Leichter Sommer-Sattmacher: Süßkartoffelsalat mit Avocado

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Ihr Lieben,

kalendarisch ist es noch nicht ganz Sommer, aber das scheint der Frühling nicht mitbekommen zu haben und fährt sein schönstes Wetter auf. Es ist warm, es ist sonnig, ein Traum 🙂

Und bei der Wärme bleibt der Ofen am besten kalt (in meiner Dachgeschosswohnung sowieso).

Dieser Salat ist perfekt für heiße Tage geeignet. Er ist leicht und gesund und macht trotzdem satt.

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Ihr braucht:

1 Lauchzwiebel

2 Süßkartoffeln

Saft von 1/2 Zitrone

ca. 1 Handvoll Champignons

1 Avocado

2 gekochte oder pochierte Eier

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Pesto nach Wahl (zum Beispiel dieses hier)

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Die Süßkartoffeln in Scheiben schneiden und entweder auf einem Blech mit Olivenöl beträufelt oder in etwas Kokosöl in der Pfanne weich rösten.

In der Zwischenzeit die Eier hart kochen und vierteln. Die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Die Avocado ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Frühlingszwiebel habe ich in Ringe geschnitten und mit etwas Olivenöl in der Mikrowelle kurz angedünstet (ich vertrage rohe Zwiebeln einfach nicht).

Aus dem Zitronensaft, Olivenöl und Salz und Pfeffer ein Dressing anrühen.

Wenn die Süßkartoffeln weich sind, alles schön auf einem Teller anrichten, das Dressing und etwas Pesto darauf träufeln.

Vegetarisch, lowcarb und (trotzdem) richtig lecker 🙂

 

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Ideen für den Oster-Brunch

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Ihr Lieben,

Ostern kommt, wie jedes Familienfest, jedes Jahr so plötzlich.

Und für ein paar Last Minute-Ideen dachten wir, wir erinnern Euch noch mal an einige Rezepte, die sich für einen schönen Oster-Brunch eignen.

Unsere gefüllten Eier – ganz nobel mit Kaviar 🙂

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Oder wie wäre es mit folgenden Brotaufstrichen?

Eiersalat

eiersalat

Milder Avocado-Tzatziki

Tz.Sand

Schöne Salat-Ideen

Rote-Bete-Salat

rote bete salat

Heringssalat

heringssalat

Wir wünschen Euch tolle Ostertage, ruht Euch aus, genießt die freie Zeit!

Kimchi

Fermentieren liegt im Trend, und das ist gut so. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass unsere Nahrung arm an lebenswichtigen Mikroorganismen ist. Diese finden sich in eben den fermentierten Nahrungsmitteln (auch in Getränken wie Kombucha, Wein, Bier, Sekt u.v.a.mehr). Ich beschäftige mich nun schon seit einiger Zeit mit Mikroorganismen für die Gesundheit und probiere immer wieder eine andere Art zu fermentieren aus. Über hausgemachtes Sauerkraut und Kombucha  sowie eine Kombucha-Variante mit Waldmeister habe ich ja schon geschrieben. Diesmal wollte ich das vielgepriesene Kimchi, eine koreanische Spezialität, probieren. Kimchi gilt übrigens als eines der gesündesten Nahrungsmittel der Welt.

Interessant fand ich die Herstellung in kleineren Portionen, nämlich in Einmachgläsern. Das habe ich schon ausprobiert und es funktioniert, ist aber nicht ideal. Dann sah ich Gläser mit Fermentierröhrchen im Deckel. Die jedoch muss man sich selbst basteln. Das ist mir zu umständlich. Schließlich entdeckte ich die geniale Art zu fermentieren: Silikondeckel mit einer winzigen Öffnung, die lediglich die Gase heraus-, aber keinen Sauerstoff hineinlassen. Sauerkraut und Kimchi werden nämlich anaerob, d.h. ohne Sauerstoff, fermentiert. Die passende Ausrüstung musste erst angeschafft werden. Aber wozu hat man denn Geburtstag? Die Familie legte zusammen, und dann konnte ich loslegen.

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Meine Fermentierausstattung. Jedes Glas fasst etwa 0,75 l. Die Gläser gibt es in verschiedenen Größen.

Bei der Zubereitung habe ich mich größtenteils an das Rezept von Andrée Lee gehalten. Er stammt aus Korea und führt eine Kochschule in Kaiserslautern.

Die Zutaten:

1 Chinakohl

Der Chinakohl wird halbiert und über Nacht in einer Salzlake mit 15 % Salz (also 150 g Salz pro Liter Wasser) eingelegt.

Weiter brauchen wir:

1 Stück Rettich (etwa 10 cm)

3 Frühlingszwiebeln oder 1 kleine Stange Lauch

1 – 2 Möhren

1 Kohlrabi (optional)

1 – 2 Knoblauchzehen

1 Stück Ingwer (etwa 2 cm)

1/2 Birne

Chili nach Geschmack

100 ml Fischsoße

Salzwasser (4-5 EL Salz pro Liter Wasser)

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Der eingelegte Chinakohl wird gründlich gewaschen. (Es gibt eine Variante, bei dem die Füllung zwischen die Chinakohlblätter gestrichen wird. Ich habe den Chinakohl grob zerkleinert und mit der Füllung gemischt.)

Zubereitung der Füllung:

Rettich, Karotten, Frühlingszwiebeln in mit der Küchenmaschine zu feinen Streifen zerkleinern oder hobeln. In eine ausreichend große Schüssel geben.

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Den zerkleinerten Chinakohl dazugeben.

Knoblauch, Ingwer und Birne schälen. Das Kerngehäuse der Birne entfernen. Zusammen pürieren. Chili und Fischsoße hinzufügen und verrühren. Zum Gemüse geben und alles gründlich vermischen. Das geht am besten mit den Händen (Einmalhandschuhe!).

Das Gemüse in die Gläser füllen und gut festdrücken. Ich habe es mit Glasscheiben beschwert; das ist aber nicht unbedingt nötig. Salzwasser darübergießen, so dass die Füllung gut bedeckt ist. Deckel schließen.

Mindestens 2 Tage bei Zimmertemperatur dunkel stehenlassen. Sobald die erste, heftige Gärung abgeschlossen ist, an einen kühlen Ort stellen (z. B. in den Keller). Nach Anbruch im Kühlschrank aufbewahren.

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Kimchi kann pur als Beilage gegessen werden. Ich selbst mische ihn auch gerne unter einen frischen Salat. Dann braucht man entweder gar kein oder nur ein mildes Salatdressing.

Es gibt unzählige Kimchi-Varianten. Die eine oder andere werde ich sicher noch ausprobieren.

Bunter Belugalinsen-Salat mit Mango und Black-Tiger-Prawns

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… oder wie ich meine Linsen-Phobie überwunden habe.

Denn eigentlich mag ich keine Hülsenfrüchte. Sie fühlen sich im Mund komisch an, schmecken gewöhnungsbedürftig und sehen meist auch nicht viel besser aus.

Aber da meine Kollegin und ich abwechselnd Mittagessen für uns beide vorbereiten und ich nach einer neuen Idee gesucht habe, dachte ich, ich probiere sie einfach mal. Außerdem betont Mama immer wieder, wie gesund Linsen doch sind, und dass ich sie öfter essen sollte.

Entschieden habe ich mich für diesen bunten Linsensalat mit Garnelen. Die Idee dahinter: Wenn ich die Linsen einfach mit so vielen leckeren Sachen überdecke wie nur irgend möglich, sind sie vielleicht gar nicht mehr so schlimm. Und ich hatte Recht!

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Hier also das Rezept:

Ihr braucht:

150 g Beluga-Linsen

Gemüse und Rohkost nach Wahl (Bei mir war es bunte Paprika, Gurke und Tomaten)

1 Mango

1 Limette

Black-Tiger-Prawns

1 Knoblauch-Zehe

frische Kräuter

Balsamico

gutes Olivenöl

Salz, Pfeffer

Wenn ihr gefrorene Garnelen nehmt, diese schon aus dem Gefrierfach holen und in einem Sieb mit eiskaltem Wasser abbrausen und auftauen lassen.

Die Linsen in der doppelten Menge gesalzenem Wasser bissfest garen. Das dauert ca. 20 Minuten. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und fein würfeln, die Mange schälen und ebenfalls würfeln und die Kräuter hacken. Alles in eine Schüssel geben.

Die Linsen abkühlen lassen.

Die Mengen für das Dressing sind ca.-Angaben. Ich mache meine Salatsaucen immer frei Schn… Hand und schmecke so lange ab, bis ich mit dem Geschmack zufrieden bin. Aber an den Mengen unten könnt Ihr Euch orientieren.

Für das Dressing ca. 5 EL guten Balsamico, den Saft einer halben Limette und 1 EL Honig verquirlen (ich mache das im Cocktail-Shaker), die halbe Menge Wasser dazugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je besser euer Balsamico, desto besser auch euer Dressing 🙂 3 EL gutes Olivenöl dazu geben und alles über dem Salat verteilen.

Während dieser durchzieht, die Prawns braten. Ich habe tolle ungeschälte Bio-Garnelen bekommen, diese habe ich vor dem Braten nicht gewürzt. In das heiße Öl eine zerdrückte Knoblauch-Zehe geben und die Prawns kurz von beiden Seiten anbraten. Sie brauchen wirklich nicht lange, sobald sie die Farbe verändern, sind sie auch eigentlich schon fertig.

Kurz abkühlen lassen, schälen, mit Salz, Pfeffer und Limettensaft würzen und dekorativ auf den Linsensalat legen.

Et voilà.

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Der Salat ist leicht und frisch, die Linsen geben eine nussige Note dazu und machen satt. Balsamico und Linsen harmonieren wunderbar, genauso wie die Mango und der Honig.

Und die Garnelen sind das Tüpfelchen auf dem i. Mein Tipp: Investiert in richtig gute frische Garnelen. Der geschmackliche Unterschied zu Supermarkt-TK-Ware ist der Wahnsinn.

Schwarzwurzeln, das verkannte Genie, als Ragout und als Salat

Medaillon Mama
Was mich vor einigen Monaten dazu veranlasst hat, bei unserem TK-Lieferanten ein ganzes Kilo Schwarzwurzeln zu kaufen, weiß ich nicht mehr. Bis jetzt kam dieses Gemüse bei uns nämlich ganz selten auf den Tisch. Es lag dann auch die ganze Zeit völlig unbeachtet im Gefrierschrank – was eigentlich sehr schade ist, denn Schwarzwurzeln sind nicht nur lecker, sondern auch außerordentlich gesund. Sie enthalten reichlich Magnesium für Herz und Kreislauf, Kalium für die Nerven, Verdauung und die Muskeln, Eisen fürs Blut, Kupfer für die Gehirnarbeit sowie Mangan für die Leber. Sie sollen bei Osteoporose helfen, die Wundheilung fördern, für einen guten Schlaf sorgen und die Konzentration fördern. Ihr hoher Inulingehalt ist besonders gut für die Darmflora; anders gesagt: die Darmbakterien feiern ein Freudenfest, wenn wir Schwarzwurzeln essen. Das kommt nicht nur unserer Verdauung, sondern auch unserem gesamten Stoffwechsel zugute. Schade, dass ich das nicht eher gewusst habe!
Als ich vor kurzem unseren Gefrierschrank abgetaut habe, musste ich die Schwarzwurzeln dann endlich verbrauchen. Wie gut, dass ich kurz vorher ein Rezept gefunden hatte, das ich unbedingt ausprobieren wollte!
Die ungeliebte Arbeit, frische Schwarzwurzelstangen unter fließendem Wasser bürsten und schälen zu müssen, war ja glücklicherweise nicht nötig.
Alle benötigten Zutaten für ein Schwarzwurzelragout hatte ich im Haus:
100 ml weißen, milden Balsamicoessig
Salz
Zucker
20 g Butter
1 Zwiebel
1 gehäufter EL Mehl
gute gekörnte Gemüsebrühe
1/8 l Schlagsahne
Madeira
Zunächst spülte ich die gefrorenen Schwarzwurzelstücke in einem Sieb mit heißem Wasser ab.
In einem Topf wurden sie mit Wasser bedeckt, der Essig,  je eine Prise Salz und Zucker hinzugefügt und zugedeckt eine knappe halbe Stunde gegart, so dass sie noch etwas Biss behielten.
In der Zwischenzeit schälte ich die Zwiebel, würfelte sie und ließ sie in der Butter glasig dünsten. Anschließend schwitzte ich das Mehl kurz darin an, fügte die gekörnte Gemüsebrühe dazu und löschte mit 250 ml Garflüssigkeit ab. Zusammen mit der Sahne durfte alles unter Rühren 5 – 7 Minuten köcheln. Dann fügte ich die Hälfte der gegarten und abgetropften Schwarzwurzelstücke sowie einen Schuss Madeira hinzu und schmeckte mit Salz und Pfeffer ab. Nachdem das Ragout noch einige Minuten bei kleiner Hitze durchgezogen war, wurde es zusammen mit Petersilienkartoffeln und einem Hähnchenschnitzel serviert.
Schwarzwurzeln
Das säuerliche Ragout schmeckt übrigens auch hervorragend zu Fisch.
Die andere Hälfte der gegarten Schwarzwurzeln verarbeitete ich zu Salat, indem ich die abgetropften Stücke in eine Sauce aus Essig, Salz, Zucker und Wasser einlegte und über Nacht im Kühlschrank durchziehen ließ. Vor dem Servieren wurden die Schwarzwurzelstücke aus der Sauce genommen, mit etwas Öl vermischt und mit Petersilie bestreut.
Jetzt, da ich die Vorzüge der Schwarzwurzeln kenne, stehen sie mit Sicherheit öfter auf unserem Speiseplan. Im Geschmack ähneln sie sehr dem weißen Spargel, haben dabei aber mehr Biss. Und bis zur Spargelzeit ist es ja ohnehin noch ein Weilchen!
Schw.w.

Bunter Nudelsalat für heiße Tage und Parties

Medaillon Mama
Momentan gehen die Temperaturen bei uns rauf und runter, d.h. an einem Tag ist es brütend heiß, am anderen erreichen sie noch nicht einmal die 20-Grad-Marke. Nach der vergangenen Affenhitze von fast 40 °C können wir so aber immer wieder ein wenig durchschnaufen. Und auch der Kochherd sowie der Backofen kommen zeitweise wieder zum Einsatz. Doch sobald die nächste Hitzewelle naht, stellt sich für uns wieder die Frage, was auf den Tisch kommen soll. Meine Männer brauchen da nicht lange nachzudenken: Nudelsalat ist immer willkommen. Ich kann ihn auf Vorrat herstellen und mit ein paar Würstchen, einem Schnitzel etc. braucht man nicht lange in der Küche zu stehen und zu schwitzen. Und ob ich will oder nicht: irgendwie kommt am Ende immer mehr heraus, als ich eigentlich machen wollte. Ich habe nichts dagegen, denn so lässt sich das Anschalten einer unnötigen Wärmequelle wie der Herdplatte für ein paar Tage vermeiden.
nudelsalat Die Mengenangaben zu diesem Rezept sind nur Vorschläge; man kann sie ganz nach Belieben verändern, weitere Zutaten hinzufügen oder weglassen. Normalerweise verwende ich gerne viel frisches oder TK-Gemüse; doch wenn es ganz schnell gehen muss, könnt Ihr auch auf Dosenware zurückgreifen.
Für ca. 6 Portionen braucht Ihr:
1/3 Pckg. Gabelspaghetti (das sind etwa 200 g)
je 1 Tasse voll Erbsen und Mais, sowie eine rote Paprikaschote (oder alternative 1 Dose „Mexiko Mix“ 425 g)
1/2 Tasse kleingewürfelte saure Gurken
für das Dressing:
ca. 100 g Delikatessmayonnaise
1 EL Tomatenketchup, Chilisauce oder einen anderen Ketchup (nach Geschmack)
1-2 EL milden weißen Balsamico
Salz, Pfeffer, evtl. 1 Prise Zucker
etwas Wasser zum Verdünnen der Salatsauce
Die Gabelspaghetti nach Anweisung bissfest kochen, abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken. Gut abtropfen lassen und in eine Schüssel geben.
Das Gemüse mit ganz wenig Wasser und etwas Salz dünsten, abgießen und zu den Spaghetti geben. Abkühlen lassen.
 Nudelsalat
Aus den restlichen Zutaten ein dickflüssiges Dressing mischen, herzhaft abschmecken (etwas kräftiger, also Ihr normalerweise würzen würdet) und über Gemüse und Nudeln geben. Alles vorsichtig vermischen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vor dem Servieren gegebenenfalls noch einmal abschmecken.
Wer mag, kann natürlich noch anderes Gemüse, gekochte Eier, kleingeschnittene Würstchen oder Fleischwurst, Kräuter, wie gehackte Petersilie, usw. dazugeben.
Der Salat schmeckt auch am zweiten oder dritten Tag noch.
Jetzt bleibt mir Euch und uns nur noch zu wünschen, dass wir alle die nächste Hitzewelle gut überstehen.

Salat mit Wasser- und Honigmelone, Feta und Minze

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Mein Dad ist jetzt Rentner. Und das musste natürlich gebührend gefeiert werden. Daher hatten wir am Wochenende Gäste. Und weil es heiß war, und wir zu Kaffee und Kuchen (die Rezepte folgen natürlich) eingeladen hatten, gab es am Abend nur ein paar leichte, erfrischende Snacks.

Und ich wollte unbedingt diesen Salat ausprobieren, da ich in diversen Blogs schon viel Schwärmerei gehört hatte.

Und er ist tatsächlich super lecker, erfrischend und leicht – und super schnell gemacht.

Hier also das Rezept.

Ihr braucht:

1/4 Wassermelone

1/2 Cantaloupe-Melone

1 Päckchen Feta

Saft von 2 Zitronen

4 TL Honig

Salz, Pfeffer

Olivenöl

Frische Minze

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Die Melonen und den Feta in Würfel schneiden, die Minze hacken und darüber geben, aus dem Zitronensaft, dem Honig, Olivenöl, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren, abschmecken, über den Salat gießen, umrühren, fertig.

Super schnell, sag ich doch 🙂

Erdbeer-Spargelsalat mit Quinoa

Medaillon Mama
Zu besonderen Zeiten darf es auch einmal etwas Außergewöhnliches sein. Die Erdbeer- und Spargelsaison ist so eine besondere Zeit. Was liegt da näher, als Spargel und Erdbeeren auf den Tisch zu bringen? Wer es noch nicht probiert hat: die Beiden passen hervorragend zusammen, zum Beispiel in unserem Erdbeer-Spargelsalat, der eine feine Vorspeise oder zusammen mit Quinoa ein sättigendes vegetarisches Hauptgericht ist.
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Für 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Vorspeise benötigt Ihr:
(1 Tasse Quinoa)
500 g Spargel
500 g Erdbeeren
1 Avocado
einige Blättchen Basilikum, grob geschnitten
Salz
eine Prise Zucker
1 Avocado
Für das Dressing:
2 EL Himbeeressig
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
2 EL Rapsöl
Zubereitung:
(Den Quinoa in einem Sieb abspülen und mit knapp der doppelten Menge Wasser und einer Prise Salz aufkochen und leise köchelnd weich garen.)
Spargel schälen, in etwa 3 – 4 cm lange Stücke schneiden und in ganz wenig Salzwasser, dem man eine Prise Zucker zufügt, bissfest kochen. Spargel abgießen und etwas abkühlen lassen.
Die Erdbeeren waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Stücke sollen in etwa so groß sein wie die Spargelabschnitte.
Aus den Zutaten für das Dressing eine herzhafte Vinaigrette rühren.
Spargel, Erdbeeren und evtl. den etwas abgekühlten Quinoa vorsichtig mit der Vinaigrette vermischen.
Ansprechend anrichten.
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Die Avocado in Stücke schneiden, zum Salat geben. Das Ganze mit dem Basilikum bestreuen.
Noch edler wirkt der Salat, wenn man ihn mit Granatapfelkernen bestreut.
Als Vorspeise macht Ihr damit bei Euren Gästen bestimmt Eindruck!

Rote-Bete-Salat

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Unser Beitrag ist einen Tag zu spät dran (den Rüffel von Mama hol ich mir noch ab), aber: Es gibt einen guten Grund, den ich Euch in den nächsten Tagen verraten werde. 🙂

Jetzt aber erst mal zum heutigen Beitrag.

Rote-Bete-Salat ist in Skandinavien allgegenwärtig. Man bekommt ihn in jedem Supermarkt, in jedem Restaurant, in jeder Bäckerei.

Jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Da mir aber leider niemand seins verraten hat, bin ich selbst auf die Suche gegangen. Aus einem Mix verschiedener Rezepte aus dem Internet und ein paar eigenen Veränderungen ist schließlich dieses Rezept entstanden.

Ihr braucht:

5-6 frische, rohe Rote Bete

1 säuerlicher Apfel, gewürfelt

1 Schalotte, fein gewürfelt

einige Cornichons, gewürfelt

2 EL Schmand

3 EL Joghurt

ggf. ein Spritzer Agaven-Dicksaft

ein paar Spritzer Balsamico und Olivenöl

Salz und Pfeffer

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Ich hasse, hasse, HASSE gekaufte und vakuumierte vorgekochte Rote Bete. Also eigentlich hasse ich generell rote Bete, besonders wenn man sie kocht.

Grillt man sie hingegen auf einem Blech im Ofen, behält sie viel mehr Geschmack und verwässert nicht.

Die Rote Bete also in ca. 1cm große Würfel schneiden und auf einem Blech verteilen.

Mit ein paar Spritzern Balsamico und Olivenöl beträufeln, salzen.

Im auf 180°C vorgeheizten Backofen weich werden lassen.

Abkühlen lassen und mit dem entstandenen Saft in eine Schüssel geben.

Die Apfel-, Zwiebel- und Cornichon-Würfel dazugeben, mit Schmand und Joghurt vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. tut dem Ganzen auch ein Spritzer Agaven-Dicksaft gut.

Dieser Salat schmeckt hervorragend pur oder auf Brot, oder auch in Kombination mit unserem Heringssalat.

Heringssalat

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Fisch ist auf jedem skandinavischen Bufett reichlich und immer in mehreren Variationen vorhanden. Deshalb habe ich neben unserer Fischplatte noch einen Heringssalat angeboten. Ich hatte an der Fischtheke in unserem Supermarkt milde Matjesheringe gefunden und mich dafür als Hauptzutat entschieden. Es gibt unzählige Arten, wie man Heringssalat noch zubereiten kann: mit Fleisch, Eiern, Kräutern, Joghurt, roten Beten, Radieschen, gekochten Möhren etc. Je nach Geschmack kann man die eine oder andere Zutat hinzufügen oder eben weglassen.
Ich hatte mich für folgende Zutaten entschieden:
3 Doppelmatjesfilets
1/2 rote Zwiebel
1 Apfel
2 gehäufte EL der gewürfelten Cornichons, die ich schon vorbereitet hatte
1 EL Mayonnaise
1 EL Schmand
etwas Gurkenwasser
Salz, Pfeffer
Die Matjes schnitt ich in etwa 1 1/2 cm große Stücke, ebenso den Apfel. Die Zwiebel wurde fein gewürfelt.
Aus Mayonnaise, Schmand, Gurkenwasser, Salz, Pfeffer rührte ich ein mildes Dressing.
Dann wurde alles miteinander vermischt und abgeschmeckt.
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Der Heringssalat muss einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen, damit sich alle Aromen verbinden, muss vor dem Servieren aber evtl. noch nachgewürzt werden.
Mit Tatjanas Rote-Bete-Salat gemischt, schmeckte er mir besonders gut. Ihr Rezept folgt!