Glutenfreier Nuss-Maronen-Kuchen mit Schokolade

Medaillon Mama
Als mir dieser Kuchen vom Blog Schokohimmel ins Auge fiel, da wusste ich sofort: der wird nachgebacken. Ohne Mehl – also glutenfrei –, mit Maronen und Haselnüssen – das ist ein Rezept, das mir gefällt.
Die Gelegenheit, es auszuprobieren, bot sich für unseren Kaffeebesuch am letzten Wochenende. Was ich dafür benötigte, hatte ich schon vorher besorgt oder vorrätig. Da ich zu solch edlen Zutaten keinen Industriezucker verwenden wollte, nahm ich stattdessen Rohrohrzucker, und um dass Nussaroma noch zu steigern, röstete ich die gemahlenen Haselnüsse vorher leicht an. Ansonsten hielt ich mich genau an das vorgegebene Rezept.
Zu meinem Schrecken befand sich allerdings auf dem sündhaft teuren Maronenpüree ein großer grüner Schimmelpilz, als ich das Glas öffnete. Was für ein Glück, dass ich noch gegarte, vakuumierte Maronen in petto hatte! Mit dem Pürierstab und etwas Wasser wurde ganz schnell ein Maronenpüree daraus. So stand dem Unternehmen „Nuss-Maronen-Kuchen“ nichts mehr im Weg.
MaronenkuchenI
Die Zutaten:
6 Eier, getrennt
240 g Rohrohrzucker
400 g ungesüßtes Maronenpüree (aus 220 g gegarten Maronen + ca. 200 ml Wasser selbst hergestellt)
200 g flüssige Butter
300 g gemahlene Haselnüsse
2/3 geriebene Tonkabohne
150 g dunkle Schokolade, grob gehackt
1 Prise Salz
Zubereitung:
1. Eine Springform (26 cm ø) am Boden mit Backpapier auslegen.
Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren vorsichtig rösten, bis sie duften. Dann erkalten lassen.
Die Butter schmelzen und ebenfalls etwas abkühlen lassen.
2. Eigelbe und Zucker schön cremig aufschlagen, bis der Zucker sich gelöst hat.
3. Das Maronenpüree und die flüssige Butter unterrühren.
4. Die „trockenen Zutaten“ Nüsse, Tonkabohnenabrieb und gehackte Schokolade mischen und unter die Maronenmasse heben.
5. Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
6. Die Eiweiße mit dem Salz steifschlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
7. Den Teig in die Springform geben (sie wird fast voll!). Den Kuchen 45-55 Minuten backen. (Garprobe!)
8. In der Form auskühlen lassen.
Guten Appetit!
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Süßer Abschluss 1. Teil

Ihr Lieben,

da ich (Tatjana) am liebsten Süßes esse, habe ich auch das Dessert zubereitet.

Es gab Schokoküchlein im Glas, dazu Parfait mit Salted Caramel und in Cointreau karamellisierte Orangenfilets.

Aufwendig, aber es lohnt sich 🙂

Die Küchlein lassen sich gut vorbereiten, da sie sich im Weckglas abgedeckt im Kühlschrank mindestens eine Woche halten. Das Parfait muss eh mindestens eine Nacht kühlstehen, sodass eigentlich nur die Orangenfilets à la minute zubereitet werden.

Los geht es mit den Schokoküchlein. Das Rezept habe ich aus dem Buch „Mini Guglhupf“ von Andrea Schirmaier-Huber, erschienen im GU-Verlag, aber wie immer etwas abgewandelt und außerdem die Menge verdoppelt (von Schokokuchen kann man nie genug haben) 😉

Ihr braucht:

60 g Zartbitterschokolade

1 Bio-Orange

1/2 Vanille-Schote

120 g weiche Butter

frisch geriebene Muskatnuss

Salz

90 g Zucker

2 Eier

2 TL brauner Rum

6 EL Whiskey (im Originalrezept wird Baileys verwendet, aber ich mag den rauchigen Geschmack von einem schönen Single Malt in Verbindung mit Zartbitterschokolade)

120 g Mehl

1 TL Backpulver

3 EL Kakaopulver

Bevor ich anfange, lege ich immer alle Zutaten bereit und bereite sie ggf. vor. In diesem Fall die Schokolade grob hacken, die Orangenschale abreiben und das Vanille-Mark aus der Schote kratzen. Außerdem den Ofen auf ca. 200°C vorheizen und die Weckgläschen buttern.

Dann das Übliche: Butter, Zucker und eine Prise Salz zusammen mit dem Vanillemark und der Orangenschale schaumig schlagen, etwas Muskatnuss dazu reiben, Ei und Alkohol nach und nach unter den Teig rühren.

Mehl, Back- und Kakaopulver zusammenrühren und in den Teig sieben. Schokolade dazu und alles vorsichtig unterheben.

Dann den Teig auf die gebutterten Förmchen verteilen und ca. 15-20 Minuten auf der unteren Schiene des Ofens backen.

Ein Sneek-Peek meines fertigen Desserts gibt es schon heute, das Gesamtwerk wird allerdings erst morgen im zweiten Teil enthüllt 🙂

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