Glutenfreier Nuss-Maronen-Kuchen mit Schokolade

Medaillon Mama
Als mir dieser Kuchen vom Blog Schokohimmel ins Auge fiel, da wusste ich sofort: der wird nachgebacken. Ohne Mehl – also glutenfrei –, mit Maronen und Haselnüssen – das ist ein Rezept, das mir gefällt.
Die Gelegenheit, es auszuprobieren, bot sich für unseren Kaffeebesuch am letzten Wochenende. Was ich dafür benötigte, hatte ich schon vorher besorgt oder vorrätig. Da ich zu solch edlen Zutaten keinen Industriezucker verwenden wollte, nahm ich stattdessen Rohrohrzucker, und um dass Nussaroma noch zu steigern, röstete ich die gemahlenen Haselnüsse vorher leicht an. Ansonsten hielt ich mich genau an das vorgegebene Rezept.
Zu meinem Schrecken befand sich allerdings auf dem sündhaft teuren Maronenpüree ein großer grüner Schimmelpilz, als ich das Glas öffnete. Was für ein Glück, dass ich noch gegarte, vakuumierte Maronen in petto hatte! Mit dem Pürierstab und etwas Wasser wurde ganz schnell ein Maronenpüree daraus. So stand dem Unternehmen „Nuss-Maronen-Kuchen“ nichts mehr im Weg.
MaronenkuchenI
Die Zutaten:
6 Eier, getrennt
240 g Rohrohrzucker
400 g ungesüßtes Maronenpüree (aus 220 g gegarten Maronen + ca. 200 ml Wasser selbst hergestellt)
200 g flüssige Butter
300 g gemahlene Haselnüsse
2/3 geriebene Tonkabohne
150 g dunkle Schokolade, grob gehackt
1 Prise Salz
Zubereitung:
1. Eine Springform (26 cm ø) am Boden mit Backpapier auslegen.
Die gemahlenen Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren vorsichtig rösten, bis sie duften. Dann erkalten lassen.
Die Butter schmelzen und ebenfalls etwas abkühlen lassen.
2. Eigelbe und Zucker schön cremig aufschlagen, bis der Zucker sich gelöst hat.
3. Das Maronenpüree und die flüssige Butter unterrühren.
4. Die „trockenen Zutaten“ Nüsse, Tonkabohnenabrieb und gehackte Schokolade mischen und unter die Maronenmasse heben.
5. Backofen auf 175° C Ober-/Unterhitze vorheizen.
6. Die Eiweiße mit dem Salz steifschlagen und vorsichtig unter den Teig heben.
7. Den Teig in die Springform geben (sie wird fast voll!). Den Kuchen 45-55 Minuten backen. (Garprobe!)
8. In der Form auskühlen lassen.
Guten Appetit!
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Konfekt aus übriggebliebenem Weihnachtsgebäck

Medaillon Mama
Es ist jedes Jahr das Gleiche: der Plätzchenteller ist leergegessen, in den Dosen mit dem Weihnachtsgebäck sind nur noch Krümel, da finden sich irgendwo noch Plätzchen, auf die niemand mehr Appetit hat. In manchen Jahren lagen sie bei uns monatelang im Keller, bis sie schließlich doch im Müll oder in der Komposttonne landeten. Diesmal sollte mir das nicht passieren: die verschmähten Lebkuchen wurden zusammen mit angebrochenen Backzutaten-Packungen zu leckeren Pralinen. „Upcycling“ nennt man das, glaube ich.
Das Rezept funktioniert übrigens auch mit fast allen anderen Gebäcksorten wie z.B. Spekulatius, Butterplätzchen, Spritzgebäck, Printen etc.
Bei den anderen Zutaten kann man ebenfalls variieren und muss sich nicht exakt an die angegebenen Mengen halten.
Pr.ausschnitt
Ich hatte noch folgende Zutaten für meine Pralinen:
260 g Lebkuchen
150 g dunkle Kuvertüre
70 g Butter
eine angebrochene Packung gehackte Haselnüsse
Kakao zum Wälzen
Zum Tränken der Lebkuchen stellte ich eine Mischung aus je 2 EL Kaffeelikör, Rum und Orangenlikör her.
Und so ging ich vor:
Die gehackten Haselnüsse röstete ich in einer Pfanne ohne Fett unter Rühren, bis sie dufteten. Die Pfanne wurde dann vom Herd genommen, so dass die Nüsse erkalteten.
Die Kuvertüre durfte im Wasserbad schmelzen und ebenfalls kurz abkühlen.
Die Lebkuchen wurden so zerkleinert, dass sie noch etwas „stückig“ blieben. Unter das zerkrümelte Gebäck rührte ich dann löffelweise die Spirituosenmischung: sie soll gut getränkt, aber kein Brei werden.
Pr.teig
Dann rührte ich die Butter schaumig und vermischte die geschmolzene Kuvertüre vorsichtign mit der Butter. Anschließend wurden die marinierten Lebkuchen und die Nüsse untergehoben. Mit einem Teelöffel portionierte ich die Masse, formte sie zu Kugeln und wälzte sie in Kakao. Am Ende wurden sie in Pralinenförmchen gesetzt.
Wenn Ihr dann um Eure guten Vorsätze fürchtet, macht es wie ich: Verschenkt sie einfach!
Pralinen

Super schnell und super schokoladig – Mugcakes

medaillon tatjana

Ihr Lieben,

der Sommer ist da. Es ist heiß, es ist sonnig und ich hab Sonnenbrand 🙂 Und Lust auf Kuchen – aber keine Lust, in meiner eh schon heißen Dachgeschosswohnung den Ofen anzuwerfen.

Was tun? Kuchen kaufen? Auf keinen Fall! Mugcakes backen 🙂 Die sind ruckzuck fertig, super saftig und brauchen gerade mal 2 Minuten in der Mikro. Auf den noch warmen Mugcake eine Kugel Vanilleeis und: voilà.

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Einfach perfekt 🙂

Ihr braucht:

3 EL Mehl

2 EL Zucker

1 EL Kakaopulver

1/4 TL Backpulver

2 Eier

3 EL Milch

3 EL Öl

ggf. 3 EL gehackte Schoki oder Schokotröpfchen, Schokoraspel – oder was immer ihr möchtet 🙂

Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, dann die flüssigen dazugeben, umrühren.

In gefettete Tassen oder kleine – mikrowellenfeste – Förmchen geben. (Ich nutze meist meine chinesischen Tee-Schälchen).

mugcakes 1

Laut Originalrezept brauchen die Küchlein nun 3 Minuten in der Mikro, bei 800 Watt. Bleibt aber am besten dabei stehen. Je nach Größe der gewählten Tassen / Förmchen geht es etwas schneller oder dauert ein bisschen länger.

Auf die noch warmen Küchlein Kakaopulver streuen und direkt aus der Tasse löffeln.

Oder alternativ auf einen Teller stürzen und eine Kugel Vanilleeis darauf geben.

mugcakes 2

Keine Lust auf Schokolade? Ersetzt das Kakaopulver einfach durch Mehl, fügt Äpfel, Gewürze, Beeren, oder was auch immer ihr zu Hause habt, dazu. Oder ersetzt einen Teil der Milch durch andere Flüssigkeiten, Rum, Saft, etc.

Tobt Euch einfach aus und probiert herum, wie ihr diese kleinen süßen Küchlein am liebsten mögt 🙂

Schoko-Spekulatius-Trüffel

… nach Johann Lafer aus den Lindt-Rezeptseiten

Advent 1

Ihr Lieben, heute ist der erste Advent und langsam wird es Zeit für die Weihnachtsbäckerei. Na gut, „Bäckerei“ kann man das folgende Rezept nun nicht gerade nennen. Aber die Trüffel dürfen auf jeden Fall mit auf den bunten Teller. Sie sind auch für ungeübte Bäcker/innen einfach herzustellen, und köstlich schmecken sie sowieso.
Zubereitung:
200 g Gewürzspekulatius in einem Gefrierbeutel mit den Nudelholz zerbröseln.
75 g weiche Butter mit
30 g Puderzucker schaumig rühren.
200 g feine Schokolade (Vollmilch oder Halb & Halb Vollmilch und Zartbitter) im Wasserbad schmelzen,
kurz abkühlen lassen und nach u. nach unter die Buttermasse rühren.
Spekulatiusbrösel darunterheben, mit mindestens
3 EL Amaretto abschmecken. Masse 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Ca. 30 walnussgroße Kugeln formen (Das geht am besten in einem kühlen Raum.)
Die Kugeln noch einmal etwa 1 Stunde kühlen.
In Kakao wälzen und in Pralinen-Kapseln setzen. Kühl aufbewahren.
 Spekulatius
Wir wünschen Euch einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Adventszeit.

Vegane Mousse au Chocolat

Wir bekommen demnächst Besuch von einem guten Freund aus den Staaten, der zwar nicht direkt Veganer ist, trotzdem aber tierische Produkte weitestgehend meidet. Da er mit seiner Familie in Neuseeland lebt, sind seine Besuche – leider – viel zu selten und werden dementsprechend hochgeschätzt – und von meiner Mom penibel vorbereitet. 

Diesmal hat sie eine vegane Mousse au Chocolat ausprobiert. Und weil das Ergebnis überzeugt, wollen wir Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten 😉 

mousse au chocolat 2

Ihr braucht (für 3 Personen):

1 Avocado

100 g Datteln (ohne Kern)

50 ml Mandelmilch

2 gehäufte EL Kakaopulver

1 EL Agavendicksaft (nach Belieben)

1 Prise Salz

Zunächst die Datteln in Wasser einweichen. Sie müssen ca. 2 Stunden in Wasser liegen, also ggf. vorbereiten.

Dann die Avocado schälen und den Stein entfernen. Und dann wirds einfach: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme mixen. Abschmecken und mit Agavendicksaft nach Belieben nachsüßen. Wer mag, kann auch noch einen Schuss Rum hinzugeben.

Hübsch anrichten und servieren. 🙂 

mousse au chocolat 1

Durch die Avocado bekommt die Mousse eine herrliche sämige Konsistenz, sie sollte allerdings rasch serviert werden, da bei längerem Lagern der Eigengeschmack der Avocado zu stark durchkommt. 

Das Sähnehäubchen ist natürlich nicht vegan, sieht aber fürs Foto hübscher aus – und wir sind ja auch keine Veganer 🙂 Alternativ kann man sie aber natürlich einfach weglassen oder durch aufgeschlagene Kokosmilch ersetzen.

Teff im Praxistest

Überraschenderweise fand ich letzte Woche Teff Mehl von 3 Pauly im Reformhaus und nahm gleich eine Packung mit nach Hause. Sie enthielt 2 x 400 g und kostete 6,49 €. Bei dem Preis habe ich erst einmal geschluckt, dann aber doch zugegriffen, denn, wie Tatjana immer sagt, “you get what you pay for”, was so viel heißt wie: „Gutes hat seinen Preis.“ Voll motiviert wollte sie es denn auch gleich ausprobieren und in unser Abendessen integrieren. Eine Focaccia sollte es werden. Da sie so schnell kein ausgesprochenes Teff-Rezept dafür fand, ersetzte sie normales Weizen- einfach nur mit Teffmehl. Um es kurz zu machen: es klappte nicht. Das Resultat ähnelte einem zu dick geratenen Pfannkuchen, der unangenehm nach Hefe schmeckte. Vielleicht hätte sie dem Hefeteig einfach nur etwas mehr Zeit geben sollen …
Den nächsten Versuch unternahm dann ich, indem ich ein wenig methodischer vorging. Soll heißen: Zunächst recherchieren, wie man Teff überhaupt genießen kann:
In Joghurt eingerührt, soll es angenehm schmecken und anhaltend sättigen. Stimmt. Das leicht sandige Gefühl im Mund störte mich kaum.
Mein zweiter Test war ein Apfelpfannkuchen: Ich verrührte etwa 150 g Teffmehl mit einer Prise Salz, wenig Rohrohrzucker, 1 Ei, etwa 50 ml Sahne und fügte Mineralwasser hinzu, bis der Teig so dünnflüssig war, wie ich ihn haben wollte. Vorher hatte ich einen Apfel geschält und in Achtel geteilt, die in der Zwischenzeit in einer beschichteten Pfanne in wenig Butter dünsteten. Dann goss ich den angerührten Teig darüber und ließ ihn bei mittlerer Hitze stocken, wendete den Pfannkuchen vorsichtig auf einem Teller. Anschließend durfte er noch ein paar Minuten auf der anderen Seite Farbe annehmen, bevor ich ihn mit Marmelade und Quark verspeiste. Er war angenehm luftig und schmeckte deutlich kräftiger als ein Weizenpfannkuchen, hielt aber wirklich lange satt.
Nun hatte ich herausgefunden, dass sich Teffmehl, obwohl glutenfrei, doch zu weizenähnlichem Gebäck verarbeiten lässt, und konnte seinen Geschmack mit dem unserer gängigen Getreidesorten vergleichen. Ein Kuchen daraus würde also herzhafter schmecken. Bei meinen Recherchen stieß ich immer wieder auf Rezepte für Schoko-Brownies aus Teffmehl. Mir fiel auf, dass die Zutaten und Mengenangaben nahezu identisch waren, fand aber nur einen einzigen Hinweis darauf, dass dieses Rezept jemals wirklich gebacken worden war. Also würde ich es probieren.
Ich stellte bereit:
250 g dunkle Schokolade = 2 Tafeln
250 g Butter
5 Eier
250 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
100 g gemahlene Haselnüsse
½ Päckchen Backpulver
Zunächst schaltete ich den Backofen auf 150 °C , um ihn vorzuheizen.
Die Schokolade brach ich in Stücke und ließ sie zusammen mit der Butter über dem Wasserbad schmelzen. Danach nahm ich die Schüssel vom Wasserbad, so dass die Masse etwas abkühlte.
In der Zwischenzeit schlug ich die Eier mit dem Zucker und dem Salz in einer separaten Schüssel etwa eine Minute schaumig und mischte sie dann unter die Schokomasse.
Das mit den Nüssen und dem Backpulver vermischte Mehl hob ich zum Schluss darunter, füllte den Teig in eine rechteckige Form und ließ ihn 30 Minuten backen.
Das Ergebnis: ein schokoladiger, saftiger Kuchen. Für Menschen, die glutenfrei essen müssen, bestimmt ein Leckerbissen. Zum Abnehmen wegen des hohen Zucker- und Fettgehalts allerdings nicht geeignet, da mag sein Ballaststoffgehalt noch so hoch sein.
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Mit dem Teffmehl, das jetzt noch übrig ist, werde ich einen neuen Versuch unternehmen, Brot zu backen – vielleicht ein Injera, das traditionelle äthiopische Fladenbrot. Ich werde berichten.

Wie aus einem ungewöhnlichen Rezept ein außergewöhnlicher Kuchen wird

Ungewöhnliches reizt mich immer. So auch, als ich in der neuesten „essen & trinken“ das Rezept für einen „Pastinaken-Schokoladen-Kuchen mit gebrannten Mandeln“ fand.
Ich kenne Möhren-, Kürbis- und Zucchinikuchen, aber einen Kuchen mit Pastinaken, das war äußerst ungewöhnlich. Als ich die Zutatenliste las und feststellte, dass es auch noch ein Vollwertrezept ist, stand für mich fest, dass ich diesen Kuchen backen würde.
Die meisten Zutaten hatte ich ohnehin im Haus. Ich brauchte nur noch Pastinaken und Rapskernöl zu besorgen und schon konnte es losgehen. Ich nahm mir vor, diesmal – im Gegensatz zu meiner sonstigen Gewohnheit – ganz genau nach Anleitung zu verfahren.
Gesagt, getan. Für den Teig stellte ich also bereit:
350 g Pastinaken
60 g gemahlene Mandeln
150 g Zartbitterschokolade gemischt mit einem Rest Zartbitterkuvertüre von der Weihnachtsbäckerei
200 g Dinkel
6 Pimentkörner (das ergibt etwa einen TL gemahlenen Piment)
20 g Kakaopulver
2 ½ TL Weinsteinbackpulver
4 Eier (Kl. M)
200 g Rohrohrzucker
1 gestr. TL Salz
250 g Rapskernöl
Zunächst fettete ich meine Kuchenform. Laut Rezept sollte es eine Springform mit 26 cm ø sein, ich nahm aber meine Rechteckform (26 x 39 cm).
Dann röstete ich die gemahlenen Mandeln ohne Fett in einer Pfanne an, bis sie dufteten, und ließ sie danach abkühlen.
Die Pastinaken wurden geschält und fein gerieben (Wie gut, dass mir ein elektrisches Gerät diese Arbeit abgenommen hat!)
Die Schokolade habe ich mit einem Kochmesser grob gehackt – damit geht es sehr einfach und schnell.
Anschließend habe ich den Dinkel zusammen mit den Pimentkörnern in meinem Thermomix fein gemahlen. Man kann natürlich auch fertiges Dinkelmehl nehmen, aber frisch gemahlenes Getreide ist einfach viel aromatischer (und nährstoffreicher!)
Nun wurde der Backofen auf 170 °C vorgeheizt.
Dinkelmehl, Backpulver, Kakao und die Schokolade habe ich gut vermischt und beiseite gestellt.
Dann schlug ich die Eier, den Zucker und das Salz mit dem Handmixer so lange auf, bis eine hellgelbe, feinporige Schaummasse entstanden war;
daraufhin wurden das Öl, dann die Mehlmischung, dann die Pastinaken je kurz untergerührt,
der Teig in die Form gegeben und in den Backofen gestellt.
Ich ließ den Kuchen zunächst 25 Min. auf 170 °C backen und anschließend noch 10 Minuten im ausgeschalteten Rohr stehen.
Der fertige Kuchen durfte in der Backform auf einem Rost auskühlen, bevor er
mit einer Schokoladenglasur bestrichen wurde, die folgendermaßen zubereitet wird:
200 g Zartbitterschokolade (oder -kuvertüre) in Stücke brechen und in einer Schüssel über dem Wasserbad schmelzen, dann vom Wasserbad nehmen.
120 g saure Sahne und 100 g Puderzucker verrühren und mit einem Teigspatel unter die Schokolade rühren. Den Kuchen sofort damit bestreichen.
Normalerweise sollte er nun mit selbst zubereiteten gebrannten Mandeln garniert werden, doch die habe ich mir und meinen Mitessern mit Rücksicht auf unsere Zähne erspart. Dafür habe ich die übriggebliebenen gemahlenen Mandeln aus der Packung über dem Schokoladenguss verteilt.
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Das Ergebnis dieses ungewöhnlichen Rezepts ist ein wirklich außergewöhnlich schmeckender, saftiger Schokoladenkuchen mit einem leicht würzigen Aroma. Die etwas aufwändigere Zubereitung hat sich gelohnt.
Wie sagte schon Rotkäppchens Großmutter: „Gewöhnlich kann jeder …!“

Küchlein am Stiel – Marmeladen-Schoko-Cakepops

Ihr Lieben,

das wird heute der letzte Beitrag meiner Geburtstagsbäckerei. Von meiner Freundin habe ich zu Weihnachten einen Cake-Pop-Maker geschenkt bekommen, der musste natürlich auch ausprobiert werden.

Im Internet habe ich dieses Rezept gefunden und wie immer etwas abgewandelt. So habe ich etwas weniger Milch genommen und den Rest der Flüssigkeit durch Rum ersetzt. Höhö 🙂

Der Prozess des Backens erfordert keine genaue Beschreibung. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen, in die Mulden drücken, backen, rausnehmen, fertig. Super einfach, aber das Ergebnis war toll.

Jetzt mussten die kleinen Bällchen nur noch in Schokolade getaucht werden. Aber da das Motto der ganzen Backerei ja Beeren war, habe ich sie zunächst in selbstgemachte, erhitzte Pflaumen-Holunder-Marmelade getaucht. Das gibt einen schönen Ausgleich der Süße der Schokolade mit der Säure der Marmelade. Hmmmm.

Die Stiele habe ich ebenfalls in die Marmelade getaucht, damit die Cake-Pops halten. Dann die Marmelade fest werden lassen, in der Zwischenzeit die Schokolade schmelzen und die abgekühlten Cake-Pops hinein tauchen.

Mit ein bisschen Goldpuder garnieren und fertig 🙂

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Süßer Abschluss 2. Teil

Und heute geht es noch süßer als gestern weiter – aber mit Twist.

Das Rezept für das Karamell-Parfait habe ich im Internet gefunden – und in so vielen Kochbüchern und Blogs habe ich über Salted Caramel (also Salz-Karamell) gelesen, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte.

Und wer eignet sich besser als Versuchskaninchen als meine Mädels? … Eben!

Daher habe ich das Parfait bereits für unsere private Mädels-Weihnachtsfeier gemacht, da aber die Menge für ca. 12 Personen reicht, konnte ich den Rest meiner Familie an Weihnachten vorsetzen. 2 Fliegen mit einer Klappe 🙂

Das Original-Rezept findet Ihr hier: http://www.lecker.de/rezept/3031415/Vanille-Karamell-Parfait-mit-Meersalz-und-Macadamia.html

Ihr braucht:

150g + 400g Schlagsahne

100g + 60g Zucker

Meersalz (ich habe Fleur de Sel genommen)

Mark von 1 Vanilleschote

150g Sahne in einem Topf erwärmen. Zeitgleich 100g Zucker und 2 EL Wasser in einem weiteren (größeren) Topf karamellisieren. Unbedingt dabei stehen bleiben und – wenn möglich – nicht ablenken lassen. 😉 Sobald der Karamell goldbraun ist, von der heißen Platte ziehen und die heiße Sahne unter ständigem Rühren vorsichtig dazugeben. Dann erneut aufkochen und köcheln lassen, bis eine schöne homogene Masse entstanden ist. Ca. 1 Teelöffel Salz dazugeben und unterrühren. (Nehmt lieber erst mal ein bisschen weniger und schmeckt nach Eurem Geschmack ab).

Dann in eine (hitzefeste) Schüssel gießen und abkühlen lassen. Zwischendurch immer wieder rühren.

Die Eier in zwei Schüsseln trennen, das Eiweiß mit einer Prise Salz schaumig schlagen und kühl stellen. Das Eigelb mit 60g Zucker und der Vanille ebenfalls schaumig schlagen und kalt stellen.

400g Sahne steif schlagen.

Dann erst die Sahne und anschließend den Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Achtung, unterheben bedeutet, vorsichtig mit einem Schneebesen durch die Masse fahren und die Masse dann durch den Schneebesen fallen lassen. So bleiben die Luftblasen erhalten und Euer Parfait wird schön locker.

Jetzt werden dern Karamell und die Ei-Sahne-Masse in einer Kastenform geschichtet.

Beginnt mit der Sahne, ca 1 1/2 cm hoch, dann eine dünne Schicht Karamell darauf geben und mit einer Gabel Strudel ziehen.

Die oberste Schicht sollte wieder Sahne sein. Mit Alufolie abdecken und am besten über Nacht tiefkühlen.

Und dann könnt Ihr auch schon servieren. Ich habe die Schokoküchlein kurz in der Mikro erwärmt und mit ein bisschen Marzipan-Rohmasse auf dem Teller festgeklebt.

Für die karamellisierten Orangen filettiert ihr eine Orange und fangt außerdem den Saft auf. In einer kleinen Pfanne etwas Zucker karamellisieren, die Filets dazu geben und mit Cointreau ablöschen. Kurz einkochen lassen, aber darauf achten, dass die Orangenfilets nicht zerfallen.

Kurz vor dem Servieren nehmt ihr die Form aus dem Tiefkühler und stürzt sie auf ein großes Brett. Sollte sich die Masse nicht sofort lösen, könnt Ihr ein Geschirrtuch mit heißem Wasser nass machen und kurz auf die Form legen.

Dann das Parfait in Scheiben schneiden. Ich habe außerdem mit einem normalen Keksausstecher Förmchen ausgestochen.

Anrichten und genießen 🙂

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Süßer Abschluss 1. Teil

Ihr Lieben,

da ich (Tatjana) am liebsten Süßes esse, habe ich auch das Dessert zubereitet.

Es gab Schokoküchlein im Glas, dazu Parfait mit Salted Caramel und in Cointreau karamellisierte Orangenfilets.

Aufwendig, aber es lohnt sich 🙂

Die Küchlein lassen sich gut vorbereiten, da sie sich im Weckglas abgedeckt im Kühlschrank mindestens eine Woche halten. Das Parfait muss eh mindestens eine Nacht kühlstehen, sodass eigentlich nur die Orangenfilets à la minute zubereitet werden.

Los geht es mit den Schokoküchlein. Das Rezept habe ich aus dem Buch „Mini Guglhupf“ von Andrea Schirmaier-Huber, erschienen im GU-Verlag, aber wie immer etwas abgewandelt und außerdem die Menge verdoppelt (von Schokokuchen kann man nie genug haben) 😉

Ihr braucht:

60 g Zartbitterschokolade

1 Bio-Orange

1/2 Vanille-Schote

120 g weiche Butter

frisch geriebene Muskatnuss

Salz

90 g Zucker

2 Eier

2 TL brauner Rum

6 EL Whiskey (im Originalrezept wird Baileys verwendet, aber ich mag den rauchigen Geschmack von einem schönen Single Malt in Verbindung mit Zartbitterschokolade)

120 g Mehl

1 TL Backpulver

3 EL Kakaopulver

Bevor ich anfange, lege ich immer alle Zutaten bereit und bereite sie ggf. vor. In diesem Fall die Schokolade grob hacken, die Orangenschale abreiben und das Vanille-Mark aus der Schote kratzen. Außerdem den Ofen auf ca. 200°C vorheizen und die Weckgläschen buttern.

Dann das Übliche: Butter, Zucker und eine Prise Salz zusammen mit dem Vanillemark und der Orangenschale schaumig schlagen, etwas Muskatnuss dazu reiben, Ei und Alkohol nach und nach unter den Teig rühren.

Mehl, Back- und Kakaopulver zusammenrühren und in den Teig sieben. Schokolade dazu und alles vorsichtig unterheben.

Dann den Teig auf die gebutterten Förmchen verteilen und ca. 15-20 Minuten auf der unteren Schiene des Ofens backen.

Ein Sneek-Peek meines fertigen Desserts gibt es schon heute, das Gesamtwerk wird allerdings erst morgen im zweiten Teil enthüllt 🙂

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