Holunderblüten-Sirup

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Wie bereits angekündigt, beginnt nun unser Holunderblüten-Special. Los geht’s mit dem Holunderblüten-Klassiker schlechthin: Holunderblüten-Sirup.

Wer die letzten Beiträge aufmerksam gelesen hat, hat erfahren, dass ich Sirup liebe (weil man ihn in Sekt kippen kann). Und ich mag so ziemlich alles, was sich in Sekt kippen lässt – oder alternativ auch in Mineralwasser. 🙂 Habt ihr schon einmal versucht, ca. 1 EL TK-Waldbeeren in einem Glas mit Sekt aufzugießen? Ein Traum. Aber ich schweife ab.

Zurück zu meinem geliebten Holunder. Zur Ernte muss ich nicht mal auf die Suche gehen, bei meinen Eltern im Garten steht ein großer Baum. Was läge da also näher, als Holunderblüten-Sirup anzusetzen? Eben!

Jedes Jahr muss ich mich dazu zwingen, ca. die Hälfte der Blüten stehen zu lassen, damit ich im Spätsommer auch noch Beeren ernten kann. Daraus lassen sich auch traumhafte Dinge herstellen.

Aber hier kommt nun erst einmal das Rezept für den Holunderblüten-Sirup.

Ihr braucht:

ca. 20 schöne große Blütendolden

2 Liter Wasser

1,5 kg Zucker

2 Zitronen

Zunächst kocht ihr das Wasser und den Zucker ca. 10 Minuten sprudelnd zu einem Sirup ein. In der Zwischenzeit könnt ihr die Blüten kräftig ausschütteln und ggf. Insekten auslesen (ja, auch die lieben das Aroma der Blüten).

Dann die Zitronen auspressen, den Saft auffangen und die ausgepressten Hälften mit zum Sirup geben.

Den Topf von der Herdplatte nehmen und die Blüten und den Zitronensaft zu dem Sirup geben.

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Jetzt heißt es warten. Ich lasse den Topf zugedeckt immer ca. 1 Woche stehen. Am besten an einem kühlen und dunklen Ort.

Dann den Sirup durch einen Kaffeefilter abgießen, noch einmal sprudelnd aufkochen und in sterilisierte Flaschen abfüllen.

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Yummy 🙂 Ein paar Tipps, was Ihr damit so alles anstellen könnt, bekommt Ihr in einem der nächsten Beiträge. 🙂

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Waldmeisterträume

Ich liebe Waldmeister. Den Duft, die hübschen kleinen Blüten, den Geschmack. Uuuund: Er wächst sogar bei uns im Garten. Da es ihn allerdings nur ein paar Wochen im Frühjahr gibt, verpasse ich meistens, ihn zu ernten. Dies Jahr habe ich aber dran gedacht. Tschaka!

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Und mich für die Zubereitung eines Waldmeister-Sirups entschieden. Weil man den in Sekt (oder im Notfall auch in Mineralwasser) kippen kann. Ich liebe Sekt mit Sirup. Holunderblütensirup, Holunderbeerensirup, Apfel-Ingwer-Sirup… Und jetzt eben noch Waldmeister-Sirup.

Und so gehts:

30 g Waldmeister (am besten über Nacht trocknen und leicht anwelken lassen, dann hat er am meisten Aroma)

200 g Zucker

500 ml Wasser

1/2 (Bio)-Zitrone

Wasser und Zucker ca. 10 Minuten zu einem klaren Sirup kochen. Die Zitrone ggf. waschen und in Scheiben schneiden.

Den Waldmeister und die Zitronenscheiben in ein mit kochendem Wasser ausgespültes gut verschließbares Glas geben, mit dem heißen Sirup aufgießen.

Ich habe den Sirup eine Woche lang auf die Fensterbank gestellt und dann durch einen Kaffeefilter gesiebt und in sterilisierte Flaschen gefüllt.

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Yummy! 🙂