Veganer „Käsekuchen“ mit Beeren

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute haben mein Schatz und ich bei einer Radtour ins Blaue Brombeeren gepflückt. Stellenweise hingen die Beeren bereits vor der Reife vertrocknet an den Sträuchern; schließlich hat es bei uns seit Wochen nicht mehr ausgiebig geregnet. Ein Stückchen weiter wurden wir jedoch fündig und kamen schließlich mit fast 2 kg Brombeeren nach Hause! Die habe ich bereits aufgekocht, durch ein Sieb passiert, um die Kerne zu entfernen, und mit Zucker vermischt. Morgen werde ich sie dann zu Konfitüre verarbeiten. Und ich kann Euch schon jetzt versprechen, dass man ein solch köstliches Aroma in keiner gekauften Konfitüre findet.

Für die Deko meines veganen „Käsekuchens“, den ich vor einer Woche zu einem kleinen Familientreffen mitnahm, wären die Brombeeren ideal gewesen. Ich habe dafür auf gefrorene Heidel- und Himbeeren zurückgegriffen. Der Sohn eines Cousins ernährt sich seit einiger Zeit vegan und sollte auch einen Kuchen haben. Ein richtiger Kuchen ist das allerdings nicht, eher ein cremiger Nachtisch voll gesunder Zutaten. Und das Beste: er wird nicht gebacken, was mir bei dieser Hitze sehr entgegenkam. Wenn man von der Einweichzeit der Nüsse absieht, ist er schnell und einfach zubereitet. Allerdings solltet Ihr eine leistungsfähige Küchenmaschine bzw. einen guten Mixer haben und am Ende noch einige Stunden Kühlzeit einrechnen.

Das Rezept für diese basische Leckerei stammt vom Zentrum der Gesundheit, ist vegan, glutenfrei und enthält keinen Haushaltszucker.

Die Zutaten für den Boden:

2 Tassen Mandeln

1 Tasse entsteinte Datteln

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die „Käse“-Füllung:

3 Tassen Cashewkerne

Schale einer Orange, fein gerieben

3/4 Tasse frisch gepresster Orangensaft

1/2 Tasse Ahornsirup (oder Reissirup)

1/2 Tasse flüssiges (vorsichtig geschmolzenes) Kokosöl

Saft einer Zitrone

1 Prise Meersalz

Die Zutaten für die Blaubeerschicht:

2 Tassen Blaubeeren (evtl. TK)

1/4 Tasse Orangen -Käse-Füllung

Für die Deko:

Beeren nach Wahl, Orangenscheiben oder sonstige Früchte

Zubereitung:

Einige Stunden vor der Zubereitung müsst Ihr die Mandeln und Cashewkerne getrennt in Wasser einweichen. Die eingeweichten Nüsse, bevor Ihr anfangt, getrennt abtropfen lassen.

Für den Boden die abgetropften Mandeln, Datteln und das Salz im Mixer zu einer homogenen Masse verarbeiten. Die Masse in einer Springform flach drücken (Das geht gut mit einem Löffelrücken). Die Form in den Kühlschrank stellen.

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Für die Orangen-„Käse“-Füllung die abgetropften Cashewkerne mit allen weiteren Zutaten (außer der Orangenschale) zu einer sehr feinen Creme mixen. (Das dauert etwas!) Zum Schluss die abgeriebene Orangenschale unterheben. 1/4 Tasse beiseite stellen. Den Rest auf den Boden in der Springform gießen, gleichmäßig verstreichen und die Form wieder in den Kühlschrank stellen.

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Für die Blaubeer-Schicht die Beeren mit der beiseite gestellten Orangen-„Käse“-Creme im Mixer vermischen. Die Beeren dürfen noch etwas stückig bleiben. Diese Mischung auf die Orangen-Cashew-Schicht streichen. Den „Kuchen“ einige Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank – wenn es schnell gehen soll, eine halbe Stunde in den Gefrierschrank stellen.

Den Kuchen vor dem Servieren mit Früchten Eurer Wahl garnieren.

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Natürlich dürfen hier auch Nichtveganer nach Herzenslust schlemmen, und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen 😉

 

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Rettich-Kimchi

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben,

jetzt ist es doch endlich Frühling geworden, und nach dem langen Winter sehnen wir uns alle nach frischer „Kost“. Bei uns gibt es sogar schon den ersten heimischen Spargel. Den lasse ich allerdings noch links liegen, da er erstens sehr teuer und zweitens in beheizten Beeten und unter Folie gezogen ist. Da essen wir doch lieber erst unsere fermentierten Vorräte auf, seien es die grünen Bohnen oder die grünen Tomaten.

Auch Chinakohl-Kimchi , den die ganze Familie liebt, habe ich noch einmal angesetzt. Danach hat man immer ein großes Stück Rettich übrig, und diesmal war der Rettich wirklich riesig gewesen. Wie es der Zufall wollte, war ich neulich in dem Blog „Wilde Fermente“ auf ein Rezept für Rettich-Kimchi gestoßen. Man benötigt zum Teil die gleichen Zutaten wie beim Chinakohl-Kimchi; die Zubereitung geht schnell und ist ganz einfach. So konnte ich den Rest des Rettichs auch gleich verwerten und es war, wie man bei uns sagt, „ein Tun“.

Zuerst wird der Rettich entwässert. Dazu nimmt man:

1 großen weißen Rettich

1 EL Meersalz

1 EL Zucker

Der geschälte Rettich wird in 2 – 3 cm große Würfel geschnitten, in einer Schüssel mit dem Salz und dem Zucker vermischt und darf dann 30 Minuten Wasser ziehen.

In der Zwischenzeit bereitet man die übrigen Zutaten vor:

2 cm Ingwer, schälen und fein hacken

2 – 3 Knoblauchzehen, schälen und ebenfalls fein hacken

2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden

2 EL Fischsauce

1 bis 3 EL koreanisches Chilipulver (hatte ich leider nicht, dafür nahm ich nur 1 TL Harissa-Pulver, damit der Rettich nicht zu scharf wird.)

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Sobald der Rettich Wasser gezogen hat, wird die Lake abgegossen und aufgefangen. Die Rettichwürfel mit den weiteren Zutaten sowie 3 EL der aufgefangenen Lake mischen und in ein genügend großes Bügelglas geben. Die Würfel sollen möglichst wenig Zwischenräume haben. Das Glas jedoch nicht bis ganz oben füllen, damit für den Gärprozess noch Platz bleibt. Das Glas verschließen und bei Raumtemperatur an einem dunklen Ort 4 – 5 Tage blubbern lassen. Anschließend in den Kühlschrank stellen und als gesunden Snack genießen.

 

Rote-Bete-Hummus

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben,

mein runder Geburtstag ist nun schon einige Wochen her, aber mit meinen Töpfer-Kolleginnen, die schon sehr lange dieses Hobby mit mir teilen, hatte ich noch nicht gefeiert. Das wurde nun endlich mit Sekt und Knabbereien nachgeholt.

Zusätzlich zur Lachs-Frischkäse-Creme für meine kleine Feier wollte ich noch einen Hummus-Dip  anbieten. Der gewöhnliche Hummus ist hierzulande nicht jedermanns Sache und schmeckt außerdem manchmal ein bisschen muffig. Also suchte ich nach einer anderen Zubereitungsart. Ganz häufig findet man im Internet Hummusrezepte mit roten Beten, allerdings meist mit gekochten. Veronika von „Carrots for Claire“ nimmt rohe rote Bete, und das gefiel mir sehr.

Die Zutaten waren leicht zu bekommen. Ich nahm:

etwa 300 g gekochte Kichererbsen aus der Dose. (Man kann sie auch selbst kochen. Sie schmecken besser, müssen allerdings vorher eingeweicht werden.)

1 rote-Bete-Knolle

4 Snackmöhren (die sind leichter zu „zermusen“)

Saft je einer halben Orange und Limette

2 TL Tahin (das ist Sesampaste)

1 Knoblauchzehe

etwas Agavensirup zum Abschmecken (Zucker geht natürlich auch)

Salz, Pfeffer

1 EL Olivenöl

je eine Prise Cumin und gemahlenen Koriander (nach Geschmack auch mehr)

Für die Zubereitung benötigt man einen sehr guten Mixer oder Pürierstab:

Die Kichererbsen abgießen, in einem Sieb mit klarem Wasser abspülen und gut abtropfen lassen.

Rote Bete schälen und in grobe Würfel schneiden. (Weil sie stark färben, geht das am besten mit Einmalhandschuhen).

Die Möhren ebenfalls grob würfeln.

Rote Bete und Möhren im Mixer oder mit dem Pürierstab zu Brei zerkleinern, Orangen- und Limettensaft zugeben, daruntermixen. Die Kichererbsen ebenfalls daruntermixen. Tahin hinzufügen, die Knoblauchzehe dazupressen und das Püree würzen. Weitermixen, so dass eine schöne sämige Masse entsteht. Abschmecken und am Schluss das Olivenöl darunterrühren.

Bei den Gewürzen braucht Ihr euch nicht genau an die Mengen zu halten. Hauptsache, das Ergebnis schmeckt Euch 😉

Wie Ihr seht, hatte das fertige Hummus eine appetitliche, leuchtend rote Farbe. Ganz frisch und überhaupt nicht muffig schmeckt es zum Dippen mit Kräckern, Gemüsechips, Radieschen, Grissini u.v.m.

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Weil ich nur eine große Dose Kichererbsen in meinem Vorrat hatte, verarbeitete ich den Rest zu Falafeln. Sie ergaben mit dem übrig gebliebenen Hummus eine sättigende vegetarische Mahlzeit.

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Aachener Printen – rustikal

Medaillon Mama
Als ich zu Christi Himmelfahrt das erste Mal in meinem Leben Aachen besuchte, da habe ich mich sofort in diese hübsche alte Stadt verliebt. Bei einer Stadtführung erfuhren wir viel über die Geschichte Aachens, die bis in die Steinzeit zurückreicht. Schon damals siedelten sich Menschen rund um die Thermalquellen an, später waren es die Kelten, dann die Römer und schließlich die Germanen. 600 Jahre lang wurden hier alle deutschen Könige gekrönt, und zwei Kaiser, nämlich Karl der Große und Otto III, liegen im Aachener Dom begraben. Seinetwegen wurde Aachen zu einem wichtigen Wallfahrtsort, zu dem tausende Menschen pilgerten, wo sie untergebracht und versorgt werden mussten. Und eben aus dieser Zeit stammen die Aachener Printen: sie waren eine nahrhafte und haltbare Verpflegung für die Pilgernden. Wir durften vor Ort sogar eine Auswahl dieses berühmten und leckeren Backwerks probieren, das wir heutzutage eher aus der Weihnachtszeit kennen. Natürlich nahmen wir auch eine Packung mit nach Hause. Weil sie uns so gut schmeckten, nahm ich mir vor, zur Weihnachtszeit einmal selbst Printen zu backen. Ein entsprechendes Rezept fand ich bei chefkoch.de. Was mir besonders entgegenkommt: man kann den Teig zubereiten, ihn tage- oder auch wochenlang kühl stellen und die Printen backen, sobald man Zeit hat.
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Ende Oktober gab es dann auch schon die Zutaten für die Weihnachtsbäckerei in den Geschäften, so auch die Gewürze, die ich dafür benötigte. Da Printen ein altes Gebäck sind, wollte ich kein feines Weißmehl verwenden, sondern nahm, wie früher, geschroteten Dinkel. So würden sie wohl noch authentischer werden. Am 21. Oktober hatte ich alles zusammen, was ich benötigte, und bereitete den Teig zu.
Die Zutaten waren:
500 g Rübensirup
3 EL Wasser
5 g Pottasche
100 g brauner Zucker
600 g Dinkelmehl
50 g Orangeat
1 Prise Piment
3 TL gemahlener Anis
2 TL gemahlene Koriandersamen
3 TL Zimt
1 Prise gemahlene Nelken
1 Prise Kardamom
1 Prise Muskat
1 Prise Natron
Zubereitung:
Den Sirup mit dem Wasser in einem großen Topf erwärmen. Pottasche mit ein wenig Wasser auflösen.
Zucker zum Sirup geben und gut verrühren. Sirup von der heißen Herdplatte nehmen.
Das Orangeat hatte ich im Gefrierfach des Kühlschranks gefrieren lassen und mixte es in der Küchenmaschine mit ewas Mehl so fein es ging.
Dann vermischte ich es, zusammen mit allen weiteren Gewürzen, mit dem Mehl.
Anschließend rührte ich das Mehl unter den Sirup, bis ein glatter, fester Teig entstand. Der Teig muss mindestens über Nacht kalt stehen. Ich ließ ihn sogar 3 Wochen im Kühlschrank, bevor ich ihn weiter verarbeitete! Die Aachener Printenbäcker bereiten ihn ebenfalls Wochen vor der Weiterverarbeitung zu, habe ich mir sagen lassen.
So geht es weiter:
Kalt lässt er sich am besten verarbeiten. Trotzdem ist das Ganze eine ziemlich klebrige Angelegenheit.
Zunächst Backbleche mit Backpapier auslegen.
Backofen auf 175 °C vorheizen.
Den Teig portionsweise auf einem bemehlten Backbrett 5-8 mm dick ausrollen und mit einem Messer in etwa 3,5 cm breite Streifen schneiden, die dann quer in etwa 8 cm lange Stücke geschnitten werden. Die Teigstücke mit etwas Abstand auf die Backbleche legen, denn sie laufen etwas auseinander. Wenn möglich, die Backbleche noch einmal kühl stellen (ich mache das auf der Terrasse). Die Printen etwa 15 Minuten backen. Nach dem Backen noch ein paar Minuten auf dem Backpapier liegen lassen, dann lassen sie sich gut lösen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.
PrintenI
Die zweite Hälfte des Teiges rollte ich auf gehackten Haselnüssen aus (genauer gesagt war es Krokant, den ich in meinem Vorratsschrank fand). Dadurch klebte er nicht mehr so am Backbrett fest. Außerdem bekamen die Printen etwas mehr Biss, und der Nussgeschmack passt hervorragend zu den Gewürzen.
PrintenII
Die Printen waren zunächst ganz hart. (Angeblich mögen die Aachener ihre Printen so am liebsten.) Nach einigen Tagen wurden sie etwas weicher. Ich habe sie in eine Blechdose zwischen Backpapier gepackt und lasse den Deckel ein wenig offen. So werden sie bis Weihnachten hoffentlich so weich und saftig, wie wir Nicht-Aachener sie kennen und lieben. Da die Gewürze bereits ihr herrliches Aroma entfaltet haben, schmecken sie auch so schon sehr, sehr lecker. Sie sind nicht so dick wie die, die man kauft, sondern sehen eher rustikal aus. Dafür sind sie vollwertig, ohne Zusatzstoffe, schmecken herrlich würzig und sind äußerst bekömmlich. Was will man mehr?

Erdbeer-Spargelsalat mit Quinoa

Medaillon Mama
Zu besonderen Zeiten darf es auch einmal etwas Außergewöhnliches sein. Die Erdbeer- und Spargelsaison ist so eine besondere Zeit. Was liegt da näher, als Spargel und Erdbeeren auf den Tisch zu bringen? Wer es noch nicht probiert hat: die Beiden passen hervorragend zusammen, zum Beispiel in unserem Erdbeer-Spargelsalat, der eine feine Vorspeise oder zusammen mit Quinoa ein sättigendes vegetarisches Hauptgericht ist.
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Für 2 Portionen als Hauptgericht oder 4 Portionen als Vorspeise benötigt Ihr:
(1 Tasse Quinoa)
500 g Spargel
500 g Erdbeeren
1 Avocado
einige Blättchen Basilikum, grob geschnitten
Salz
eine Prise Zucker
1 Avocado
Für das Dressing:
2 EL Himbeeressig
1/2 TL Salz
1 Prise Zucker
2 EL Rapsöl
Zubereitung:
(Den Quinoa in einem Sieb abspülen und mit knapp der doppelten Menge Wasser und einer Prise Salz aufkochen und leise köchelnd weich garen.)
Spargel schälen, in etwa 3 – 4 cm lange Stücke schneiden und in ganz wenig Salzwasser, dem man eine Prise Zucker zufügt, bissfest kochen. Spargel abgießen und etwas abkühlen lassen.
Die Erdbeeren waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Die Stücke sollen in etwa so groß sein wie die Spargelabschnitte.
Aus den Zutaten für das Dressing eine herzhafte Vinaigrette rühren.
Spargel, Erdbeeren und evtl. den etwas abgekühlten Quinoa vorsichtig mit der Vinaigrette vermischen.
Ansprechend anrichten.
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Die Avocado in Stücke schneiden, zum Salat geben. Das Ganze mit dem Basilikum bestreuen.
Noch edler wirkt der Salat, wenn man ihn mit Granatapfelkernen bestreut.
Als Vorspeise macht Ihr damit bei Euren Gästen bestimmt Eindruck!

Schnelle Paprika-Zucchini-Pfanne mit Quinoa* – glutenfrei

Medaillon Mama
Manchmal muss schnell ein Essen auf den Tisch. Wir berufstätigen Hausfrauen kennen das. Spaghetti Bolognaise soll es dann auch nicht jedes Mal sein. Da freue ich mich immer, wenn ich Paprikaschoten im Haus habe, denn damit lässt sich ganz fix eine leckere und obendrein gesunde Mahlzeit auf den Tisch bringen. Mit Reis, Nudeln oder, wie auf dem Bild, mit Quinoa* als Beilage geht das völlig stressfrei.
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Die Zutaten reichen für 3 bis 4 Personen und lassen sich beliebig erweitern oder mit anderen Gemüsesorten ergänzen:
1 Zwiebel
je 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
2 feste Zucchini
2 EL Rapsöl
1 Schuss dunklen Balsamicoessig
100 ml Gemüsebrühe oder 100 ml Wasser+1 TL Instant-Gemüsebrühe (natürlich ohne Geschmacksverstärker, Hefeextrakt und sonstige künstliche Zusatzstoffe)
3 EL Ketchup (oder Chilisauce)
1 TL Curry
Salz
Die Zubereitung:
Zucchini je nach Größe halbieren oder vierteln und in mundgerechte Stücke schneiden.
Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden.
Das Rapsöl in einer großen Pfanne sehr heiß werden lassen und die Zucchini kurz darin anbraten. Aus der Pfanne nehmen. Temperatur herunterschalten.
Zwiebel in dem verbliebenen Rapsöl leicht andünsten.
In der Zwischenzeit die Paprikaschoten entkernen, in mundgerechte Stücke schneiden, zu den Zwiebeln geben und bei erhöhter Temperatur ein paar Minuten zusammen braten. Die Zucchini dazugeben, das Gemüse salzen und mit einem Schuss Balsamicoessig ablöschen.
Ketchup mit Curry und Brühe verrühren, zum Gemüsee geben, Deckel auflegen und bei geringer Hitze einige Minuten leicht köcheln lassen. Wir mögen das Gemüse gerne noch etwas bissfest; aber das ist natürlich Geschmackssache.
In der Zwischenzeit kann die Beilage garen. Vor dem Servieren das Gemüse noch einmal abschmecken – und dann mit gutem Gewissen genießen
Natürlich kann man auch ein Stück gebratenen Fisch oder Fleisch, z.B. Hähnchenbrust, dazu reichen.
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*Quinoa ist ein Pseudogetreide, das ein wenig wie Hirse aussieht. Es kommt aus Südamerika und dient den Andenvölkern schon seit Jahrtausenden als Kraftnahrung. Als bester pflanzlicher Eiweisslieferant überhaupt und weil es voller essentieller Vitamine, Mineralien und Nährstoffe steckt, wird es auch als „Superfood“ bezeichnet. Außerdem ist es glutenfrei. Man kann die ganzen Körner verwenden; es werden aber in Reformhäusern und Bioläden (manchmal auch im gut sortierten Supermarkt) auch schon Quinoaflocken, -schrot und Quinoamehl angeboten.
Die Körner werden zunächst abgespült, dann in etwas Butter, Oliven- oder Rapsöl kurz angeschwitzt, mit der doppelten Menge Wasser aufgegossen und – leicht gesalzen – bei geschlossenem Topf 12 bis 15 Minuten leise gar gekocht. Wer mag, kann es auch mit Paprikapulver, Curry, Chili oder einem anderen Gewürz geschmacklich verändern. Wegen seines nussigen Aromas und weil die Körnchen beim Kauen ganz leicht knacken, gehört es mittlerweile zu meinen Lieblingsbeilagen. Außerdem hält es lange satt. Wer abnehmen möchte, sollte Quinoa also unbedingt probieren.

Vegane Mousse au Chocolat

Wir bekommen demnächst Besuch von einem guten Freund aus den Staaten, der zwar nicht direkt Veganer ist, trotzdem aber tierische Produkte weitestgehend meidet. Da er mit seiner Familie in Neuseeland lebt, sind seine Besuche – leider – viel zu selten und werden dementsprechend hochgeschätzt – und von meiner Mom penibel vorbereitet. 

Diesmal hat sie eine vegane Mousse au Chocolat ausprobiert. Und weil das Ergebnis überzeugt, wollen wir Euch das Rezept natürlich nicht vorenthalten 😉 

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Ihr braucht (für 3 Personen):

1 Avocado

100 g Datteln (ohne Kern)

50 ml Mandelmilch

2 gehäufte EL Kakaopulver

1 EL Agavendicksaft (nach Belieben)

1 Prise Salz

Zunächst die Datteln in Wasser einweichen. Sie müssen ca. 2 Stunden in Wasser liegen, also ggf. vorbereiten.

Dann die Avocado schälen und den Stein entfernen. Und dann wirds einfach: Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Pürierstab zu einer feinen Creme mixen. Abschmecken und mit Agavendicksaft nach Belieben nachsüßen. Wer mag, kann auch noch einen Schuss Rum hinzugeben.

Hübsch anrichten und servieren. 🙂 

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Durch die Avocado bekommt die Mousse eine herrliche sämige Konsistenz, sie sollte allerdings rasch serviert werden, da bei längerem Lagern der Eigengeschmack der Avocado zu stark durchkommt. 

Das Sähnehäubchen ist natürlich nicht vegan, sieht aber fürs Foto hübscher aus – und wir sind ja auch keine Veganer 🙂 Alternativ kann man sie aber natürlich einfach weglassen oder durch aufgeschlagene Kokosmilch ersetzen.

Spargel vom Grill mit Holunderblüten

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Und schon folgt der zweite Beitrag unseres Holunderblüten-Specials. Nachdem der letzte Post einen Klassiker enthielt, geht es heute nun mit etwas Neuem weiter.

Ich hatte mich gefragt, ob man Holunderblüten auch in herzhaften Gerichten verwenden kann. Und die Antwort ist ein klares Ja!

Dieses Gericht eignet sich toll als Beilage beispielsweise zu einem gegrillten Lammkotelett (wie in unserem Fall) oder natürlich auch als vegetarische Grill-Alternative für diejenigen, die kein Fleisch essen.

Und was mir grade durch Zufall auffällt: Vegan ist es auch noch. Unbeabsichtigt zwar, aber schaden kann es ja auch nicht. 🙂

Die knackige Frische des Spargels mit der Säure der Zitrone harmoniert super zu dem leicht süßen, vanilligen Aroma der Holunderblüten.

Und noch dazu ist es ganz schnell und einfach – und mit ganz wenigen Zutaten – gemacht.

Ihr braucht:

Je ein Bund grünen und weißen Spargel

1/2 Zitrone

Olivenöl

2 Zehen Knoblauch

Salz und Pfeffer

2 Dolden Holunderblüten

Den weißen Spargel komplett und den grünen an den holzigen Stellen schälen.

Zwei große Blätter Alufolie abreißen und den Spargel gleichmäßig darauf verteilen – übrigens: Die matte Seite der Alufolie gehört beim Grillen nach außen, die glänzende nach innen. So sammelt sich die Hitze im Alufolien-Päckchen 🙂

Den Spargel mit Olivenöl beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zitronen in Achtel schneiden, auf den Spargel legen. Den Knoblauch schälen, die Zehen halbieren und je eine Zehe ebenfalls zu dem Spargel geben.

Die Holunderblütendolden kräftig ausschütteln, nach Insekten auslesen und auch oben auf den Spargel legen.

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Dann die Alufolie-Päckchen gut verschließen und ca. 15 bis 20 Minuten grillen. (Alternativ lassen sie sich natürlich auch im Ofen zubereiten.)

Und dann genießen 🙂

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Ach ja, die gegrillten Holunderblüten nimmt man vor dem Essen ab. Mitessen ginge bestimmt auch, schmeckt aber vielleicht ein bisschen trocken und bitter 😉

Avocado-Erdbeer-Salat mit Ingwer-Dressing

Avocado – gar nicht langweilig

Wie so manchen von Euch ist es auch mir ergangen: erst vor kurzem habe ich die Avocado für mich entdeckt. Na ja, nicht von selbst, sondern unsere Freunde aus Neuseeland und auch Tatjana haben mich immer wieder darauf hingewiesen, bis ich sie doch endlich einmal probiert habe. Die jungen Leute tun sich eben leichter damit, Neues zu testen und zu übernehmen. Ich muss gestehen, Guacamole, die man ja üblicherweise aus der Avocado macht, war für mich nicht unbedingt das geschmackliche Non-Plus-Ultra. Doch weil die Avocado ja so gesund sein soll, habe ich nach anderen Rezepten „gefahndet“ und bin fündig geworden. Und was soll ich Euch sagen: man kann ganz feine Leckerbissen daraus zubereiten. Die folgende Vorspeise, die ich auf chefkoch.de entdeckt habe, ist zwar schnell und einfach gemacht, gehört für mich aber schon zur gehobenen Küche.
Avocado-Erdbeer-Salat mit Ingwer-Dressing. Ich habe ihn ausprobiert und war begeistert.
Hier das Rezept für 4 Personen:
Zunächst 5 EL Pinienkerne (oder wie in unserem Fall Salatkerne) in einer Pfanne ohne Öl goldgelb rösten und abkühlen lassen.
1 Zitrone auspressen. Den Saft mit 1 EL Honig und 2 Messerspitzen frisch geriebenem Ingwer in einer Schüssel verrühren. (Wer Ingwer nicht mag, kann ihn zwar weglassen, aber dann fehlt das gewisse Extra. Ein Hauch Ingwer sollte schon vorhanden sein).
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
3 Avocados halbieren, den Kern entfernen, noch in der Schale in Stücke schneiden, diese mit einem Löffel herausheben und zum Dressing geben.
1 Schälchen Erdbeeren putzen und halbieren oder vierteln. Ebenfalls dazugeben und alles vorsichtig mischen.
Die Pinienkerne bis auf ein paar, die zur Deko verwendet werden, unter den Salat mischen.
Den Avocado-Erdbeer-Salat auf grünem Salat portionsweise entweder in Gläsern oder auf Tellern anrichten. Mit den restlichen Pinienkernen bestreuen.
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Diesen außergewöhnlichen Salat werde ich unseren Freunden aus Neuseeland bei ihrem Besuch im Sommer servieren und ganz bestimmt große Begeisterung ernten.
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Oder wie wär es als Vorspeise zum Muttertagsmenü? Ich wäre entzückt!
Wir zwei haben uns einen Spaß gemacht und auf verschiedene Weisen angerichtet. Welche Version gefällt Euch besser? – Oder würdet Ihr es ganz anders machen? 🙂