Kleine, feine Vorspeise: Gänsebrust-Carpaccio

Medaillon Mama
Wie in den meisten Familien geht es auch bei uns zu Weihnachten essensmäßig etwas opulenter zu: Vor-, Haupt- und Nachspeise müssen es dann schon sein. Damit man aber nicht schon nach der Vorspeise satt ist, darf der erste Gang ruhig ein wenig kleiner ausfallen. Er soll ja Appetit auf das machen, was noch folgt. Das Carpaccio von geräucherter Gänsebrust macht nicht viel Mühe und ist eine schöne Einstimmung auf das Hauptgericht. Geräucherte Gänsebrust ist in dieser Zeit einfach zu bekommen; sogar die Discounter haben sie im Sortiment.
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Die Zutaten für 4 Personen:
12 Scheiben Gänsebrust
je 1/4 rote und gelbe Paprikaschote
1/4 Salatgurke
einige Blätter Rucola
für das Dressing
Saft einer Orange
1 EL Weißweinessig
1 SpritzerTabasco
1 TL Dijon-Senf
etwas Salz
eine Prise Zucker
Raps- oder mildes Olivenöl
Die Zutaten für das Dressing (außer dem Öl) zu einer Vinaigrette verrühren und herzhaft abschmecken. Zum Schluss das Öl dazugeben und kurz vor dem Servieren mit dem Pürierstab schaumig aufschlagen.
Paprikaschoten in kleine Würfelchen, die Salatgurke mit dem Hobel in feine Scheiben schneiden. Den Rucola waschen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Gänsebrust auf 4 Teller verteilen, darauf Gurkenscheiben und Gemüse anrichten. Das aufgeschlagene Dressing über das Gemüse träufeln. Mit Baguette servieren.
Das restliche Gemüse und übriggebliebenes Dressing könnt Ihr aufbewahren und am nächsten Tag zu einem Salat verarbeiten.
Ach übrigens: Die Vorspeise eignet sich auch für ein Silvestermenü.

Weihnachtsmenu-Special – Vorspeise

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Zucchini-Carpaccio mit Räucherlachs

Ihr Lieben,

jetzt ist der Januar schon halb um und wir sind gerade bei der Vorspeise unseres Weihnachtsmenus.

Aber ich habe eine Entschuldigung: ich bin umgezogen – und habe jede freie Minute mit Kisten packen verbracht.

Aber genug der Jammerei, weiter geht es mit der Vorspeise. Die Mama hatte noch Räucherlachs eingefroren, den sie loswerden wollte, und so haben wir uns kurzfristig für dieses Zucchini-Carpaccio entschieden. Und obwohl ich eigentlich kein großer Freund von Kapern bin, hat das Ergebnis rundum überzeugt. Daher hier das Rezept 🙂

Ihr braucht:

1 Zucchini
Salz
2 TL gehackte Kapern
1 EL gehackter Dill
½ TL gehackte Bio-Zitronenschale
1-2 EL Zitronensaft
Pfeffer
50 g saure Sahne
50 g fettarmer Joghurt
1 Frühlingszwiebel
60 g Räucherlachs

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Die Zucchini fein hobeln und auf einer großen Platte hübsch auslegen.

Kapern, Dill, Zitronenschale, Zitronensaft und Pfeffer vermischen und auf die Zucchini träufeln.

Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, mit Joghurt und saurer Sahne verrühren.

Den Lachs auf die Zucchini-Scheiben drapieren, mit der Joghurt-Masse beträufeln.

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Lecker 🙂

Unser Weihnachtsmenu – die Vorspeise

Ihr Lieben,

nach der Vorstellung von uns Zweien gestern folgt heute der erste „richtige“ Blog. Wir dachten uns, wir starten weihnachtlich mit unserem Menu zum ersten Weihnachtsfeiertag.

Kennt Ihr das auch? Vor Weihnachten sind die Supermärkte voll mit saisonalen „Spezialitäten“ wie verschiedenem Aufschnitt, Brotaufstrichen, Desserts etc.

Aber wenn man sich die Zutatenlisten dieser „Spezialitäten“ genauer anschaut, stellt man die Dinge gleich wieder zurück ins Regal, weil mehr künstliche Zusatzstoffe darin sind als „richtige“ Zutaten.

Besonders schlimm fand ich das dieses Jahr bei den zahlreichen Leberpasteten.

Also galt es: Rezepte wälzen und selber machen.

Letztendlich habe ich mich für ein Rezept von Johann Lafer entschieden und es ein bisschen abgewandelt.

Ich habe es „frischen Feldsalat mit Himbeerdressing und hausgemachtem Geflügelleberparfait“ genannt.

Zuerst habe ich das Leberparfait vorbereitet, da es mindestens 6 Stunden kühl stehen muss.

Ihr braucht:

250 g Geflügelleber

1 EL Butterschmalz

30 ml roten Portwein (ich habe Portwein, Sherry und ein bisschen Rotwein gemischt)

100 g Sahne

150 g weiche Butter

1/2 TL Pökelsalz (bekommt ihr problemlos beim Metzger)

Salz und Pfeffer

125 g gehackte Pistazien

Nachdem ihr die Leber gewaschen und trockengetupft habt, bratet ihr sie in Buttschmalz scharf von allen Seiten an und löscht mit dem Alkohol ab. Einkochen lassen, bis die Flüssigkeit fast verschwunden ist.

Dann die Leber in einen Mixer geben und die Sahne erhitzen. Die Butter esslöffelweise zur Leber geben, mit Pökelsalz, Salz und Pfeffer würzen und mit der heißen Sahne fein pürieren.

Die Masse dann durch ein feines Sieb passieren, eine hübsche Form mit Frischhaltefolie auskleiden und die Masse in die Form gießen.

Mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 6 Stunden kalt stellen.

Vor dem Servieren aus der Form stürzen und die Pastete in den Pistazienkernen wälzen. Johann Lafer hat ursprünglich Walnusskerne verwendet, aber die verträgt mein Vater nicht, daher haben wir uns für Pistazien entschieden.

Dann den Feldsalat waschen, putzen und trocken schleudern.

Für das Dressing

Himbeeressig

ca. die dreifache Menge Wasser

1/2 TL Honig

Salz

Pfeffer und

Olivenöl

vermischen. Ich mache das immer in einem Cocktailshaker.

Mit Toastecken anrichten und servieren und

Voila 🙂

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