Beeren-Kokos-Kuchen mit Streuseln

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama
Oft verbinden wir mit bestimmten Bildern, Gerüchen oder Geschmäckern ganz besondere Erinnerungen. So ergeht es mir, wenn ich jetzt über den Markt gehe und die vielen verschiedenen Beeren sehe: Meine Schulfreundin Martina und ich sehen uns sehr selten. Sie wohnt nämlich in München und ich am Niederrhein. Deshalb ist es immer etwas ganz Besonderes, wenn wir uns wieder einmal treffen. Bei meinem letzten Besuch bei ihr empfing mich der Duft von frisch gebackenem Kuchen, und er schmeckte einfach unvergleichlich aromatisch nach Beeren, wie er da noch warm auf meinem Teller lag: süß-säuerlich frisch, saftig und gleichzeitig knusprig. Natürlich musste sie mir das Rezept geben. Bei unserem Familientreffen vor ein paar Wochen hatte ich dann endlich die Gelegenheit, ihn selbst zu backen, denn es sind schon einige Esser nötig, ein ganzes Blech voll Kuchen zu schaffen. Frisch gebacken oder sogar noch leicht warm schmeckt er nämlich tatsächlich am besten.
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Im Originalrezept…

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Brigittes beliebte Kräuterbutter

Auf die gute (alte) Art

Ihr Lieben,
unser Holunderblütenspecial ist für dieses Jahr nun beendet. Aber in ein paar Wochen sind schon die Beeren reif, dann geht es hier mit einem Holunderbeeren-Special weiter.
In der Zwischenzeit haben wir aber noch ein paar schöne Rezepte für Euch. Zum Grillen zum Beispiel 🙂
Die Grillsaison ist in vollem Gang. Für manche beginnt sie ja am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Doch die meisten von uns warten ab, bis man wieder gemütlich auf dem Balkon oder der Terrasse essen kann, und dann geht es los. Ich gestehe: ich gehöre nicht zu den Hardcore-Grillfans, die am liebsten mehrmals in der Woche ein Stück Fleisch auf den Rost werfen, wo es mehr geräuchert als gegrillt wird. Wir haben uns vor vielen Jahren einen Vertikalgrill angeschafft und lieben selbstmarinierte Hähnchenflügel, die neben der heißen Glut braun gebrutzelt wurden. Oder unser Grillgut im Kugelgrill indirekt zu garen. Auf beide Arten kann…

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Milder Avocado-Tzatziki

Warum eigentlich nur zu Ostern.? Dieser Brotaufstrich schmeckt immer!

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

heute hatten wir Freunde zum Brunch bei uns. Von allen besonders gelobt wurde dabei eine Avocado-Crème, die dem allgemein bekannten griechischen Tzatziki nachempfunden war. Entdeckt hatte ich das Rezept auf dem Blog „herzelieb“ von Michaela Hoechst-Lühr. Sie nennt die Crème Avoziki. Und was soll ich sagen: eine tolle Idee, liebe Michaela!

Tzatziki

Hier nun meine Version:

Zutaten:

1 reife Avocado

1 Mini-Gurke

ca. 2 TL Zitronensaft

1/2 Becher milder griechischer Joghurt (= ca. 75 Gramm)

1 kleine Knoblauchzehe

1 EL fein gehackter Dill

Salz und Pfeffer

evtl. 1 Prise Zucker

Zubereitung:

Die Minigurke schälen und ganz fein reiben. Durch ein Küchentuch gut ausdrücken und beiseite stellen.

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Esslöffel herausheben und in einen Mixbecher geben. Sofort den Zitronensaft darübergießen. Joghurt hinzufügen. Die geschälte Knoblauchzehe dazupressen. Alles mit dem Pürierstab zu einer sämigen Masse verarbeiten.

Die geriebene Gurke und den Dill…

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Rucola- und andere Sprossen

Bald ist es wieder soweit, dass die Kräuter im Garten gedeihen. Doch bis dahin gibt es Frisches von der Fensterbank.

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama
In unserer Familie wird gerne und oft Salat gegessen. Und ohne Kräuter ist ein Salat für mich einfach undenkbar. Kräuter sind ja bekanntermaßen gesund. Im Sommer wachsen sie reichlich in meinem Garten sowie in Töpfen und Kästen auf der Terrasse. Doch was tun, wenn sich Petersilie, Schnittlauch und Co. in den Boden zurückziehen? Da greife ich dann gezwungenermaßen auf Tiefkühlware zurück. Ein vollwertiger Ersatz sind TK-Kräuter aber leider nicht, weder geschmacklich noch von ihren Inhaltsstoffen her.
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Dann kommen selbstgezogene Sprossen bei uns zum Einsatz, um den Salat „aufzupeppen“. In einem gut sortierten Gartencenter fand ich eine einfache Keimschale und Bio-Keimsaat. Meine Keimschale ist ein durchsichtiger Kunststoffbehälter mit einem feinmaschigen Sieb obendrauf. Sie eignet sich vor allem für die winzigen Samen von Kresse, Rucola und Senf usw. Die leicht scharfen Rucola-Sprossen mit dem typischen Aroma sind unser Favorit.
Ich fülle den Behälter mit Wasser, so dass auch das Sieb etwa einen…

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„Ausgezogene Küchlein“ oder Bauernkrapfen oder Faschingsküchlein …

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Hallo, Ihr Lieben,

was wäre der Karneval oder Fasching ohne Schmalzgebäck? Gerade gestern bekam ich nach getaner Arbeit so richtig Lust auf einen Krapfen (o. dgl.). Vor Karneval werde ich es wohl nicht mehr schaffen, aber wo steht eigentlich geschrieben, dass Fettgebackenes nach den tollen Tagen nicht mehr schmeckt? Und wenn Ihr jetzt auch auf den Geschmack gekommen seid, empfehle ich Euch unsere Faschingskrapfen (klick). Den süßen Starter müsst Ihr drei Tage im Voraus ansetzen. Oder Ihr bereitet einfach einen „normalen“ Hefeteig zu, diesen zum Beispiel: klick. Wenn Ihr es mögt, könnt Ihr auch Rosinen darunter kneten.

Und so sehen die Küchlein aus, wenn sie fertig sind:

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Hier noch einmal der Link zum ausführlichen Rezept: klick.

Gutes Gelingen und Helau, Alaaf oder was auch immer … 😉

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Leber in Balsamico-Honig-Sauce

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Es gibt kaum etwas, das uns Esser so spaltet wie Leber. Für die einen ist sie eine Delikatesse, während die anderen sich allein bei ihrem Geruch schon schütteln. Mein Mann gehört zur ersten Fraktion. Ihm mache ich mit einem Lebergericht immer eine Freude. Allzu oft passiert das aber nicht, denn irgendwie ist immer noch in meinem Hinterkopf gespeichert, dass tierische Leber sehr belastet sei. Angeblich stimmt das nicht mehr, weil die Tiere heutzutage jünger geschlachtet werden als früher. Deshalb könnten sich auch nicht mehr so viele Schadstoffe darin anreichern. Um auf der sicheren Seite zu sein, achte ich bei Leber besonders auf Qualität, d.h. es kommt bei uns nur Kalbsleber und Hähnchenleber auf den Tisch, vorzugsweise in Bio-Qualität.

Unbestritten jedoch ist, dass Leber viel Eisen und Kalium enthält und darüber hinaus reichlich Vitamin A und verschiedene B-Vitamine liefert. Deshalb unterstützt sie unseren Muskelaufbau, hilft bei der Bildung von roten Blutkörperchen…

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Grünkohl modern und doch klassisch

Sollte davon etwas übrig bleiben, mache ich aus dem Rest unser Grünkohl-Gratin.

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

wenn man jetzt bei uns über den Markt geht, sieht man überall die auffälligen Rosetten des Grünkohls liegen. Ich gebe zu, bis vor kurzem habe ich Grünkohl immer tiefgekühlt, bereits kleingeschnitten und blanchiert gekauft. Durch unsere Lieblingsgartensendung im Fernsehen inspiriert, wollte ich ihn aber auch einmal frisch zubereiten.

Zunächst war ich etwas überrascht von dem Volumen, das da für 2 Portionen vor mir lag, obwohl der Bauer auf dem Markt die Blätter bereits vom Strunk geschnitten hatte. Nach der Zubereitung blieb aber tatsächlich nur so viel übrig, wie wir auch bewältigen konnten.

Und dann stellte sich die Frage, was man daraus macht. Im Internet wird Grünkohl ja als „Superfood“ in den abenteuerlichsten Varianten beworben. Roh genossen soll er unschlagbar gesund sein (was vermutlich auch stimmt), aber ein Leckerbissen ist er so bestimmt nicht. Die meisten modernen Vorschläge finde ich nicht sehr verlockend, und meinem Schatz, der von Kindheit…

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Schmorgurken

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

nach wochenlanger Trockenheit hat es endlich wieder geregnet. Das heißt, ich brauche erst einmal nicht mehr jeden Tag 1 1/2 Stunden meinen Garten zu wässern, sondern kann mich wieder mehr dem Kochen widmen, neue Gerichte ausprobieren oder alte hervorholen. Und vor allem habe ich wieder Zeit, Euch hier im Blog daran teilhaben zu lassen.

Sohnemann versucht sich neuerdings als Gärtner und hat neben Radieschen, Erdbeeren, Pflücksalat und Kartoffeln auch einige Gurken- und Tomatenpflanzen herangezogen. Obwohl unsere Tomaten reichlich tragen, sind sie noch grün. Unser Biobauer auf dem Markt verkauft jedoch schon die ersten eigenen Tomaten, und so köchelt das erste selbstgemachte Sugo dieses Jahres auf meinem Herd.

Von den Gurkenpflanzen konnten wir bereits regelmäßig ernten. So lecker die eigenen Mini- und Schlangengurken in Bioqualität auch sind, wurden sie uns zuletzt im Salat doch ein wenig über. Als nun wieder eine große Schlangengurke am Strauch hing, beschloss ich, diesmal…

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Aprikosen-Datschi mit Dinkel-Hefemürbteig

Medaillon Mama

Ihr Lieben,

was für ein langer Titel für einen eigentlich einfachen Kuchen! Wenn man mit dem Bayerischen vertraut ist, weiß man natürlich, dass ein Datschi ein flacher Blechkuchen ist. (Reibekuchen bzw. Kartoffelpuffer werden auf bayerisch übrigens als „Reiberdatschi“ bezeichnet.) Normalerweise wird so ein Blechkuchen aus Hefeteig, manchmal auch aus Mürbeteig hergestellt und mit Obst belegt. Wer mag, streut noch Streusel darauf.

In meinem Fall habe ich mich von Sepp Schwalber bei der TV-Sendung „Wir in Bayern“ inspirieren lassen und einen Aprikosen-Datschi aus einem Hefemürbteig gebacken.  Allerdings bereitete ich die beiden Teige, nämlich zuerst den Hefe-, dann den Mürbeteig nicht aus Weizen-, sondern aus Dinkelmehl zu.

Die beiden Teige werden nach einer Ruhezeit zu einer homogenen Masse zusammengeknetet, ausgerollt, belegt und gebacken. Der entstandene Kuchen bleibt mehrere Tage wunderbar saftig.

Die angegebenen Mengen reichen für ein normales Backblech aus. Ich habe nur eine runde Form gebacken und den Rest für einen anderen Kuchen, vielleicht einen „Apfel-“ oder „Zwetschgendatschi“ eingefroren.

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Die Zutaten für ein rechteckiges Backblech

2 kg Aprikosen

8 EL süße Brösel

oder Semmelbrösel mit Zucker vermischt

Außerdem für den Hefeteig:

300 g Dinkelmehl Type 630

1/2 Würfel Hefe

30 g Zucker

1 TL Salz

1 EL Joghurt (kalt)

knapp 200 ml Milch (kalt)

50 g Butter in Flocken (kalt)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine bzw. den Knethaken des Handrührgerätes zügig zu einem homogenen Hefeteig verarbeiten. Dinkelhefeteig darf bei der Verarbeitung nicht zu warm und überknetet werden. Zugedeckt in den Kühlschrank stellen.

Dann den Mürbeteig zubereiten:

180 g Dinkelmehl nach Wahl

120 g Butter in Flöckchen (kalt)

60 g Zucker

wahlweise 1 Msp. Zimt

und 1 Ei zügig zu einem homogenen Teig verkneten.

In der Schüssel oder in Folie gewickelt für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit die Streusel herstellen:

100 g zerlassene und abgekühlte Butter

200 g Dinkelmehl Type 630 (evtl. etwas Mehl durch gemahlene Mandeln ersetzen)

200 g Zucker bzw. Puderzucker

1 Prise Salz

Alle Zutaten  mit den Rührbesen auf niedrigster Stufe zu Streuseln verarbeiten.

Die Streusel kalt stellen.

In der Zwischenzeit  die Aprikosen halbieren.

Für den Hefe-Mürbteig die beiden Teige mit den Knethaken zu einem homogenen Teig verkneten. Ein paar Minuten ruhen lassen.

Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Teig ausrollen und ein gefettetes oder mit einem Backpapier belegtes Backblech damit auslegen. Einen Rand hochziehen. Den Boden mit einer Gabel einstechen; so bilden sich keine Blasen.

Mit den Bröseln bestreuen. Die Aprikosen schuppenförmig darauf auslegen. Die kalten Streusel darüber verteilen.

Auf der untersten Leiste ca. 15 Minuten bei 200 °C backen, dann Hitze auf 175 °C herunterschalten und in weiteren 15 Minuten fertig backen, bis die Streusel schön hellbraun sind.

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  Auf einem Gitter abkühlen lassen und – mit oder ohne Schlagsahne – genießen. Guten Appetit!

 

 

 

 

 

Erdbeerkonfitüre mit Holunderblütensirup

Auf die gute (alte) Art

Medaillon Mama
Unter meinen 150 Kochbüchern ist auch eine Reihe von Time Life mit Rezeptklassikern aus der ganzen Welt. Hin und wieder nehme ich eines zur Hand, um einfach darin zu stöbern oder um ein bestimmtes Rezept zu suchen. Als ich neulich bei unserem Discounter eine Schale voll kleiner Erdbeeren sah, fiel mir eine Konfitüre aus einem Band der Reihe ein, in dem gerade die kleinen Früchte verarbeitet werden.
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Die Zubereitung unterscheidet sich von der herkömmlichen Art: Man kocht zunächst einen Zuckersirup und darin dann portionsweise die Erdbeeren. Durch jede Portion wird das Aroma des Sirups intensiver und ergibt laut Beschreibung eine Konfitüre, „die nicht zu süß ist, eine tiefrote Farbe und ein erstaunlich intensives Aroma hat“. Klingt doch gut, oder?
Außerdem steht noch eine Flasche von Tatjanas Holunderblütensirup in meinem Kühlschrank. Ebenfalls mit einem intensiven Aroma – nach Holunderblüten. Der ist im Originalrezept nicht angegeben. Doch wie wir von unserem Erdbeer-Holunderblüten-Sirup wissen…

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